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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #56
    Diamanten Mitglied
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    Ich oute mich mal als jmd, der offensichtlich unbewusst zur "vulnerablen" Gruppe gezählt hat. Hatte das Angebot in Ungarn Medizin zu studieren und danach Hausarzt in Sachsen zu werden (Weiterbildung hätte man irgendwo machen können, nur 5? Jahre als FA dann in Sachsen außerhalb der 3 großen Städte). Habe mich dagegen entschieden, weil ich nicht wusste, ob ich mich auf Allgemeinmedizin festlegen möchte. Klar war auch, wenn ich in ~12 Jahren erstmal 5 Jahre in Sachsen arbeite, wird es mit Familie etc. auch halbwegs sesshaft werden, also eine noch größere Entscheidung.
    Deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Konnte dann woanders auch studieren, aber habe gemerkt, dass mein "Traum" Grenzen hat und ich denke, den Gedanken kann man erwarten, wenn man das Angebot annimmt.
    "Dum spiro, spero"
    Cicero



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  2. #57
    Registrierter Benutzer Avatar von Duke Nukem
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    Zitat Zitat von Choranaptyxis Beitrag anzeigen
    Ich oute mich mal als jmd, der offensichtlich unbewusst zur "vulnerablen" Gruppe gezählt hat. Hatte das Angebot in Ungarn Medizin zu studieren und danach Hausarzt in Sachsen zu werden (Weiterbildung hätte man irgendwo machen können, nur 5? Jahre als FA dann in Sachsen außerhalb der 3 großen Städte). Habe mich dagegen entschieden, weil ich nicht wusste, ob ich mich auf Allgemeinmedizin festlegen möchte. Klar war auch, wenn ich in ~12 Jahren erstmal 5 Jahre in Sachsen arbeite, wird es mit Familie etc. auch halbwegs sesshaft werden, also eine noch größere Entscheidung.
    Deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Konnte dann woanders auch studieren, aber habe gemerkt, dass mein "Traum" Grenzen hat und ich denke, den Gedanken kann man erwarten, wenn man das Angebot annimmt.
    Im Prinzip genau meine Überlegung: Einerseits wird da behauptet, dass man Menschen keine Entscheidung über ihr eigenes Leben über so lange Zeit aufzwingen darf. Auf der anderen Seite sollen genau dieselben Menschen wenige Jahre später dann Entscheidungen Entscheidungen über das Leben anderer Menschen treffen können. Für mich passt das nicht.



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  3. #58
    Diamanten Mitglied Avatar von Relaxometrie
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    Mein Punkt, warum ich gegen die LAQ bin, ist nicht der, dass jungen ahnungslosen Menschen der Studienplatz aufgezwungen wird. Als aufgezwungen sehe ich es gar nicht. Aber sie KÖNNEN einfach nicht absehen, wie mies das ambulante Arbeiten in möglicherweise eigener Praxis ist und ob dieses Arbeiten überhaupt zu ihnen passt. Diese ganzen Zwänge mit der KV/ Regressrisiko.......das wissen sie entweder nicht, oder sehen es als so weit in der Zukunft an, dass sie denken, es würde sie ja erstmal nichts angehen.
    Statt LAQ müssen die Bedingungen für die Niederlassung so verbessert werden, dass man einfach wieder Lust auf Niederlassung hat. Aber das ist wahrscheinlich zu viel verlangt und wird von der Politik halt anders gesehen.



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  4. #59
    Diamanten Mitglied Avatar von Relaxometrie
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    Zitat Zitat von Duke Nukem Beitrag anzeigen
    Du kannst ja nicht davon ausgehen, dass wirklich alles in Minimalzeit abgeschlossen wird. Wenn man eine Gruppe Leute ins Medizinstudium schleust, die entweder weniger Fähigkeit mitbringen oder weniger Motivation hatten, sich gute Noten in der Schule zu erarbeiten, dann kann man nicht davon ausgehen, dass die lernen ohne Ende, sobald sie im Medizinstudium ankommen und danach arbeiten wie die Bienen, um eine FA-Weiterbildung in Minimalzeit abzuschliessen.
    Das stimmt. Aber Dooly hatte das mit den 15 Jahren so geschrieben, als ob es eine unveränderliche/ unverhandelbare Zeitdauer wäre. Dass nicht immer jeder Student/ Weiterbildungsassistent alles in Mindeszeit erledigt, ist klar.



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  5. #60
    Registrierter Benutzer Avatar von Duke Nukem
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    Zitat Zitat von Relaxometrie Beitrag anzeigen
    Mein Punkt, warum ich gegen die LAQ bin, ist nicht der, dass jungen ahnungslosen Menschen der Studienplatz aufgezwungen wird. Als aufgezwungen sehe ich es gar nicht. Aber sie KÖNNEN einfach nicht absehen, wie mies das ambulante Arbeiten in möglicherweise eigener Praxis ist und ob dieses Arbeiten überhaupt zu ihnen passt. Diese ganzen Zwänge mit der KV/ Regressrisiko.......das wissen sie entweder nicht, oder sehen es als so weit in der Zukunft an, dass sie denken, es würde sie ja erstmal nichts angehen.
    Statt LAQ müssen die Bedingungen für die Niederlassung so verbessert werden, dass man einfach wieder Lust auf Niederlassung hat. Aber das ist wahrscheinlich zu viel verlangt und wird von der Politik halt anders gesehen.
    Aber das sind doch Normalitäten? Soll denn jeder, der Biologie oder Germanistik studiert und leider keinen job gefunden hat, auch was geschenkt bekommen mit der Erklärung, er hätte ja mit 18 gar keine Vorstellung haben können, wie hart der Job Markt mit der Entscheidung mal sein wird?



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