Abenteuer Zahnmedizin

Beta-Version des MEDI-LEARN Bereiches für Studienbewerber, Zahnmedizinstudenten und junge Zahnärzte

Studienplatzbewerbung – Wie sind meine Chancen?

Die Zeit der Bewerbungen für einen Zahnmedizin-Studienplatz rückt näher. Sich um einen der begehrten Studienplätze zu bewerben ist nicht so simpel, wie man vielleicht denken mag. Zwar werden die Studienplätze zentral von der Stiftung für Hochschulzulassung (der ehemaligen „ZVS“) vergeben, dennoch gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede im „Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH)“. Wer sich hier nicht gründlich informiert und seine Bewerbung (d.h. die Auswahl seiner Uni-Rangliste) strategisch plant, kann im Konkurrieren um die Studienplätze das Nachsehen haben. Du blickst jetzt schon nicht mehr durch? Dann solltest du vielleicht einmal einen Blick in den MEDI-LEARN Studienführer Abenteuer Zahnmedizin werfen. Hier wird das komplizierte Bewerbungsverfahren (und vieles mehr rund um das Zahnmedizinstudium) detailliert beschrieben.

Natürlich wird dieses Thema auch regelmäßig in unserem Forum diskutiert. Schau‘ doch mal rein!

Für diejenigen, die bereits den ganzen Durchblick haben: Hier sind ein paar Zahlen, die das Abschätzen der eigenen Chancen erleichtern sollen. Der NC für die 20 % Abiturbesten im letzten Wintersemester waren (die Zahl in Klammern bedeutet, die notwendige Zahl von Wartesemestern bei Notengleichheit): Baden-Württemberg 1,2 , Bayern 1,3 (2), Berlin 1,3 , Brandenburg 1,2 , Bremen 1,1 , Hamburg 1,3 , Hessen 1,1 , Mecklenburg-Vorpommern 1,1 , Niedersachsen 1,2 , Nordrhein-Westfalen 1,2 , Rheinland-Pfalz 1,2 (1) , Saarland 1,2 (1), Sachsen 1,3 (2) , Sachsen-Anhalt 1,2 (2) , Schleswig-Holstein 1,3 , Thüringen 1,0 Jetzt wird es zum ersten Mal kompliziert: Einige besonders beliebte Studienorte hatten zusätzlich einen eigenen Hochschul-NC. Zum Beispiel Berlin-Charité mit 1,1/760 Punkten und Ortspräferenz 1. Für München und Münster musste es sogar eine 1,0/796(781) Punkte sein.

Qual der Wahl - Die richtige Uni finden

Qual der Wahl – Die richtige Uni finden

Die Werte für die 20 % Bewerber, die über die Wartezeitquote einen Studienplatz in Zahnmedizin erhalten hatten, sahen so aus:  Maßgeblich waren zunächst 12 Semester, die der Bewerber auf seinem Wartezeitkonto zu stehen haben musste. Aber auch bei den Geduldigen ist am Ende die Abiturnote entscheidend (sowie auch die Ortspräferenz). Die Auswahlgrenzen reichten dabei von 2,0 (Dresden) bis 3,6 in Berlin und Aachen*.  

60 % der Zahnmedizinstudenten werden von den Hochschulen selbst in individuellen Auswahlverfahren ausgesucht. Viele Unis führen auch hier eine Vorauswahl durch. Wer beispielsweise nach Greifswald wollte, musste diese Uni auch an erster Stelle der Orts-Präferenzliste gesetzt haben und der Abi-Schnitt durfte nicht schlechter als 2,5 sein. Es gab aber auch Unis, die primär kein Vorauswahlverfahren durchgeführt hatten. Da die Auswahlverfahren der Hochschulen sich zum Teil deutlich unterscheiden und z.B. auch Bewerbungsgespräche beinhalten, lassen sich nur bedingt definitive Auswahlgrenzen festlegen, an denen sich ein Bewerber orientieren kann.
Folgende Unis berücksichtigten im AdH ausschließlich die Abi-Note: Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Leipzig, Marburg und Saarland. Bei allen diesen Unis hatte der letzte zugelassene Bewerber eine 1,5 auf dem Abi-Zeugnis zu stehen; außer in Köln, dort lag die Grenze bei 1,4. Alle anderen Unis berücksichtigten neben der Abi-Note noch weitere Kriterien.

* Das Sternchen. Bitte beachte: Die oben genannten Zahlen sind für zukünftige Bewerber Orientierungswerte. Bevor du dich um einen Zahnmedizin-Studienplatz bewirbst, solltest du dich intensiv mit dem Bewerbungsverfahren auseinandersetzen. Nur so kannst du realistisch einschätzen, an welchen Unis du die besten Chancen hast, deine Zahnarzt-Karriere zu beginnen. Die notwendigen Infos findest du auf der Homepage der Stiftung für Hochschulzulassung.

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