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1. Editorial |
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Hallo,
in unserem heutigen Newsletter findest du ein Interview mit einem Experten zum Thema Berufsunfähigkeit und Altersvorsorge, dass dir viele Fragen beantwortet und wertvolle Hinweise zum Thema liefert.
Was halten wir in dieser Ausgabe noch für dich bereit?
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Ein studentischer Bericht über erlebnisreiche Erfahrungen während eines Chirurgie-Teritals in Guadalajara, ein Artikel über die Auswirkungen von Statinen auf das Sterberisiko bei Pneumonie, ein weiteres lesenswertes Interview zum Präpkurs und die regelmäßigen Kolumnen Witz und Cartoon der Woche runden das heutige Angebot ab.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
P.S.: Mach mit und gewinne eine Reise nach Prag
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Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 09.12.2008:
o Ersti-Tagebuch Folge 6: Die große Frage nach dem Sinn
o Cartoon der Woche: Rippenspreizer wünscht frohe Weihnachten
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Hammerexamen-Kandidaten
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Kompaktkurs zum Hammerexamen
vom 20.01. – 16.02.2009 |
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Der knapp 4-wöchige Kurs beschränkt sich inhaltlich auf
die „Punktebringer" Innere Medizin, Infektionskrankheiten,
Pharmakologie, Chirurgie, Neurologie sowie Radiologie
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Die Zusammenfassung der
wichtigsten Zusammenhänge aus Innerer Medizin und Chirurgie ermöglicht
ein klinisches Grundverständnis, das eine solide Grundlage sowohl für
das Absolvieren des mündlichen als auch des schriftlichen Prüfungsteils
darstellt.
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Die zeitliche Platzierung des Kurses erlaubt es, die
nicht erteilten Unterrichtsfächer im Rahmen eines individuell erstellten
Lernplans bis zum Prüfungstermin aufzuarbeiten. Damit dies
zeitökonomisch erfolgen kann, erhalten unsere Teilnehmer hierzu für
jedes Fach ein kursinternes Skript.
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2. Mayas, Mariachis und Medizin Chirurgie-Tertial in Guadalajara, Mexico
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Die Entscheidung, mein Chirurgie-Tertial (14. Dezember bis 8. April 2007) in Guadalajara in Mexiko zu absolvieren, fiel für mich im März letzten Jahres, nachdem ich mich in Buenos Aires, in Mendoza und eben in Guadalajara beworben hatte. Ich erhielt sogar für jede dieser Unis eine Zusage. Meine Wahl fiel auf Guadalajara, da man sich bei dieser Uni am meisten um meine Belange kümmerte, z.B. der Hilfe bei der Wohnungssuche. Auch meine E-Mails wurden mir stets sofort beantwortet.
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Bei den Universitäten in Argentinien musste ich schon zwei bis drei Wochen auf eine Antwort warten. Für den „Intercambio“ (Austausch) der Universität von Guadalajara musste ich eine schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, ein Empfehlungsschreiben der Heimatuniversität, einen Notenspiegel und eine Kopie des Reisepasses einreichen, ein Sprachnachweis wurde nicht verlangt. Für Mexiko hatte ich kein Visum beantragt und bin mit einem normalen Touristenvisum eingereist. Zur Not kann man auch ausreisen (z. B. nach Guatemala), um dann wieder in Mexiko einzureisen und ein neues Touristenvisum zu bekommen. Vor Ort ging es an die Wohnungssuche. Ich erhielt ein Zimmer in einem Haus vermittelt, das hauptsächlich für ausländische Studenten vorgesehen war und wohnte mit Amerikanern und anderen Nicht-Mexikanern zusammen. Die Miete betrug 2.300 Pesos (das sind umgerechnet ca. 160 €). Für mexikanische Verhältnisse ist das relativ viel, man kann schon Zimmer mit Verpflegung für ca. 1.500 Pesos ( ca. 100 €) erhalten. Wenn ihr euch selbst auf Wohnungssuche begeben wollt, solltet ihr euch an die CEPEC wenden, die sich um die Wohnungssuche für ausländische Studenten kümmert.
Das „Hospital Civil“ ist das Universitätsklinikum der „Universidad de Guadalajara“. Es besteht aus dem Civil Viejo und dem Civil Nuevo. Das Civil Viejo ist eines der wenigen öffentlichen Krankenhäuser Mexikos mit Maximalversorgung. Das Medizinstudium in Mexiko hat regulär sechs Studienjahre. In den ersten vier Jahren sind sämtliche Scheine zu machen. Im fünften Studienjahr wird als „interno“ (das entspricht dem PJ) auf den Stationen mitgearbeitet, monatlich wird das Fachgebiet gewechselt. Im sechsten Studienjahr müssen die Studenten dann eine Art soziales medizinisches Jahr machen, welches meistens in kleineren Dörfern abgeleistet wird. Dort halten sie dann eigene Sprechstunden und dürfen sogar Medikamente verschreiben. Für irgendwelche Fragen steht ihnen jedoch immer ein Arzt zur Seite. Danach haben sie ihr Examen und fangen an, als „residentes“ (Assistenzärzte) zu arbeiten. Bevor man als PJler anfängt, sollte man wissen, auf welcher Station man das tun möchte und dies dem Ansprechpartner des Civil Viejos mitteilen. Dann stellt man sich bei dem jeweiligen Abteilungschef vor.
Stich- und Schussverletzungen Ich arbeitete zwei Monate auf der Allgemeinchirurgie und weitere zwei Monate auf der „Cirugia medicina legal“, einem Fachgebiet für Unfallopfer und Personen mit Schuss- und Stichverletzungen. Dies ist dort ein Teilgebiet der Allgemeinchirurgie. Als PJler wird man meist in das Civil Viejo geschickt, ein öffentliches Krankenhaus mit sechs riesigen lazarettähnlichen Patientensälen und einem Bettenhaus. Der Tagesablauf ist meist gleich. Die Visiten in der Allgemein- chirurgie beginnen gegen sieben Uhr. In der Cirurgia legal beginnen sie gegen acht. Danach beginnen meistens die OPs, wobei nicht jeden Tag eine OP anberaumt sein muss. Die „internos“ kümmern sich in dieser Zeit um die Stationsarbeit und übernehmen oft auch die Rolle eines deutschen Zivis, indem sie Patienten zu Untersuchungen bringen. Man sollte sich am besten gleich von Anfang an an die „residentes“ halten, um auch mal im OP mitwirken zu können. Dabei hilft dann natürlich ein gewisser spanischer Grundwortschatz. Was man tun darf, hängt sehr davon ab, wie engagiert man ist. Je mehr Interesse man zeigt, desto mehr darf man machen – wie es ja immer ist. Tipp: Ihr solltet wenigstens euren eigenen Stauschlauch parat haben, da dieser meistens nicht vorhanden ist. Die Aufgaben der „internos“ sind unter anderem Blut abzunehmen, arterielle BGA‘s zu machen und sich um das zu kümmern, was auf der Station anfällt. Eine andere Geschichte sind die „guardias“. Das sind Nachtdienste, welche sowohl für „residentes“ als auch für „internos“ gelten. Diese beginnen um sieben Uhr und enden am folgenden Tag gegen zehn Uhr. Achtung: Falls ihr darauf keine Lust haben solltet, solltet ihr dies den Ärzten mitteilen und sagen, dass Nachtdienste für deutsche Studenten keine Pflicht seien. „Lohnen“ tun sich die Dienste hauptsächlich freitags und samstags in der Cirurgia medicina legal. Dort bekommt ihr dann einiges zu sehen: Stichverletzungen, Schussverletzungen und dergleichen mehr.
Guadalajara ist die zweitgrößte Stadt Mexikos. Ist man jedoch einmal in Mexiko City gewesen, wirkt Guadalajara wie ein Dorf. Langweilig wird es deshalb noch lange nicht: Gerade an sonnigen Tagen lädt das Altstadtzentrum dazu ein, dort einen Kaffee zu trinken. Dieser sollte ohne Zucker bestellt werden: So, wie das Essen für meinen Geschmack viel zu scharf ist, ist der Kaffee immer viel zu süß. Direkt im Zentrum befindet sich der Markt „San Juan Dios“, in dem Plagiate von Produkten aller Art zu bewundern sind. Neben dem Altstadtzentrum em- pfehle ich euch, Tlaquepaque mit seinen vielen Kunstgeschäften und Restaurants zu besuchen, in welchen oftmals Mariachis (die typischen Sänger der Region Jalisco) spielen. Des Weiteren sollte man an einem Donnerstag oder Samstag Tonala besuchen, da an diesen Wochentagen ein Markt ist, auf dem man vom Taco bis zum Ölbild alles bekommen kann. Wen die Maya-Ruinen interessieren, der sollte in den Süden nach Yucatan reisen und einige der vielen Ruinen dort besichtigen (Palenque, Uxmal, Chizen Itza, Coba etc.). Ansonsten sind Wochenendausflüge sehr zu empfehlen. So kann man Ausflüge nach Puerto Vallarta und vielen anderen Pazifikküstenstädte wie Colima, und natürlich Mexiko-Stadt machen.
Die Reiseapotheke packen Eine gute Reiseapotheke – Ehrensache für den Medizinstudenten. Was man sich auf jeden Fall mitbringen sollte, ist ein kleiner Vorrat an Lopedium, Vomex, Buscupan und Kohletabletten. Diese kommen früher oder später zum Einsatz, vor allem wenn man in den Süden des Landes reist. Die von mir mitgenommenen Antibiotika blieben glücklicherweise in der Packung. Bevor ich dann meine Reise antrat, ließ ich noch einmal meinen Hepatitis B-Titer bestimmen und ließ mich zusätzlich noch gegen Hepatitis A und Typhus impfen. Das ist auf jeden Fall sinnvoll. Ich wünsche euch viel Spaß in Mexiko!
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| Autor(in): Phillip Rösch ([email protected]) |
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3. Das Experteninterview zu DocD'or mit Dipl. math. Wolgang Tiemann
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Was genau verbirgt sich in kurzen Worten hinter dem Angebot, dass Sie mit dem klangvollen Namen DocD’or belegt haben?
DocD’or ist ein spezielles Produktkonzept der Deutschen Ärzteversicherung auf Basis eines Gruppenvertrages mit den großen ärztlichen Berufsverbänden.
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So erhalten z.B. Mitglieder des Marburger Bundes oder des Hartmannbundes Sonderkonditionen, was sich besonders vorteilhaft auf die Absicherung der Berufsunfähigkeit in Kombination mit dem Aufbau einer privaten Altersvorsorge auswirkt. DocD’or bietet dabei besonders interessante Möglichkeiten, die den „schmalen Geldbeutel“ des jungen Mediziner berücksichtigen.
Was passiert eigentlich, wenn ich als Student berufsunfähig werde? Brauche ich überhaupt eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit?
Was oft unterschätzt wird ist, dass man als Student generell keine gesetzliche Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit zu erwarten hat. Das heißt, der Student hat sofort (z.B. Jobben), aber auch zukünftig (als Assistenzarzt) kein geregeltes Einkommen mehr. Als Student steht man somit finanziell sofort mit leeren Händen da. DocD´or bietet passende Möglichkeiten für dieses Problem, das man meines Erachtens schon in jungen Jahren angehen sollte. Denn es geht ja noch weiter: wie soll ein Student, der in der Zukunft nicht mehr als Arzt tätig werden kann, später seine Altersvorsorge erhalten? Wer soll diese bezahlen? DocD’or bietet genau die richtige Lösung. Über DocD’or werden Leistungen bei Berufsunfähigkeit mit dem Aufbau der Altersvorsorge sinnvoll verknüpft. Das bedeutet, dass man schon von der ersten Beitragszahlung an nicht nur eine Berufsunfähigkeitsrente versichert hat, sondern dass man auch die ersten kleinen Sparbeiträge für eine zusätzliche Rente im Alter zahlt. Der besondere Clou dabei ist, dass im Fall der Berufsunfähigkeit diese Sparbeiträge dann von der Deutschen Ärzteversicherung übernommen und sogar noch um 10 % jährlich dynamisiert werden. Dies führt dann zu einem besonders starken Anwachsen des Kapitals für die Altersvorsorge.
Ab wann kann ich DocD’or nutzen?
Medizinstudenten nach dem Physikum können ein Stufenkonzept bereits nutzen. Dies ermöglicht einen äußerst günstigen Startbeitrag - bei gleichzeitig vollem Leistungsumfang.
Wie kann ich mir das als Student denn konkret vorstellen?
Zu Beginn ist es natürlich besonders wichtig, dass der Student sich zu günstigen Konditionen eine finanzielle Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit sichert. Der Aufbau der ebenfalls wichtigen Altersvorsorge beginnt dann so richtig erst später. Der Beitrag wird individuell berechnet, er hängt z.B. vom Eintrittsalter, von der gewünschten Berufsunfähigkeitsrente sowie der Dauer der Anfangsphase ab. Also sehr flexible Gestaltungsmöglichkeiten. Zu Beginn ist der Einstiegsbeitrag auf jeden Fall immer besonders günstig.
Warum ist DocD’or auch für junge Ärzte mehr als interessant? Was ist im Hinblick auf vergleichbare Produkte der große Vorteil?
Ihre Ausgaben und Ihr Lebensstandard sind mit der Zeit Ihres Studentenleben nicht mehr zu vergleichen. Über DocD´or können Sie einen sinnvollen Einstieg in die private Vorsorge finden. Und man darf nicht vergessen, dass DocD´or gegenüber normalen Vorsorgeprodukten der Deutschen Ärzteversicherung Beitragsvorteile von 2 - 4 % bietet.
Welche weiteren Tipps möchten Sie angehenden und bereits tätigen Ärzten für die private Vorsorge mit auf den Weg geben?
In diesem Gespräch konnte ich nur die wichtigsten Hinweise geben. Ich empfehle jedem, der sich absichern möchte, die Beratung durch einen spezialisierten Ärzteberater, z.B. durch einen Repräsentanten der Deutschen Ärzte Finanz. Bei der Absicherung eines so existenziellen Risikos kann eine falsche Entscheidung bzgl. der Absicherungsform für Sie fatale Folgen haben.
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4. Lachen ist gesund - Witz der Woche: "Ist es wirklich schon so schlimm?"
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Der Arzt wird mitten in der Nacht gerufen. Er untersucht den Patienten und fragt ihn anschließend: "Haben Sie schon Ihr Testament geschrieben?"
"Nein, Herr Doktor, ist es denn wirklich so schlimm?"
"Lassen Sie einen Notar kommen und rufen Sie sofort Ihre nächsten Verwandten!"
"Heißt das, dass ich sterben werde?"
"Das nicht, aber ich will nicht der einzige sein, der mitten in der Nacht sinnlos aus dem Bett geholt wird."
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Es gibt rund 80.000 ihrer Sorte in Deutschland, Nachfrage steigend - immer mehr wollen es werden und "auch dazugehören". Die Rede ist von der ganz besonderen Spezies des Medizinstudenten. Zwei von ihnen stehen bei uns fortan etwas im Rampenlicht: Sonja Herbst ist Medizinstudentin aus Hannover, Peter Artz ist Medizinstudent aus Düsseldorf. Beide haben zumindest zwei Dinge gemeinsam:
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Sie starten augenblicklich in das große Abenteuer ihres Medizinstudiums. Das
Schöne daran: Sie lassen dich in Tagebuchform an ihren Erfahrungen teilhaben.
Wöchentlich bieten wir dir abwechselnd einen Blick über Sonjas und Peters
Schulter. Diese Woche steht die nächste Folge von Peter an.
Mein Duschklo
Heute klingelte der Wecker ausnahmsweise schon um 7:45, habe aber prompt bis 8:15 „gesnoozt“. Der Tag begann also mit Stress! Um viertel vor neun sollte ich eigentlich an der Werkstatt mein Auto wieder abholen, pünktlich um viertel NACH neun war ich da. Oh man! Und die erste Handlung ist, tiiiiieeeeef in die (Studenten-)Tasche zu greifen.
Mit Tempo 160 bin ich dann zur Uni geflogen, da ich um 10 schon meinen Schlüssel für meine neue Studentenwohnung abholen musste. Leider war ich zwar pünktlich, aber am falschen Ort. Denn ich war der Meinung, Treffpunkt wäre vor der Wohnungstür gewesen. Als ich dann um 20 nach 10 bei der Hauswirtschafterin aufschlug, wurde ich mit einem freundlichen „Sie sind zu spät!!!“ begrüßt. Summa summarum bin ich jetzt stolzer Mieter eines 16m² Appartements inkl. 0,5m² Küche und 1,5m² Duschklo. Bei Bedarf kann man also gleichzeitig duschen, wichtige Geschäfte verrichten und kochen – DAS nenne ich Luxus.
So leer wie die Wohnung war allerdings auch mein Magen und verlangte nach der obligatorischen „Latte“. Kontostand MensaCard 5,20 € und das Mittagessen in der Mensa steht doch noch an. Erstmal ging es aber in die Vorlesung. Gott sei Dank ist morgen Feiertag, somit ist der Säure- und Basenbegriff nach Brönsted das letzte, schwierige Thema für diese Woche. Aber das Thema kapierte ich dann doch recht schnell und die Übungs- und Besprechungsstunde verging wie im Flug. Am Wochenende muss ich leider erstmal arbeiten. Die Intensivstation hat es natürlich nicht versäumt, mich auch am Feiertag inklusive an dem sich anschließenden Wochenende zu verplanen. So habe ich also morgen Spät- und Samstag sowie Sonntag Frühdienst. Und das, obwohl ich eigentlich so langsam schauen muss, dass ich meine Wohnung irgendwie eingerichtet bekomme und mich auf die „Probeklausur“ am Montag vorbereiten muss. Dienstag werde ich dann wohl meinen Umzug irgendwie machen. Dafür muss ich allerdings noch tausend Dinge organisieren. Schauen wir mal wie es nächste Woche wird. Für heute ist erstmal Ruhe angesagt!
[Zum Ersti-Blog von Peter - klick hier]
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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7. DMW - Aktuelles kurz berichtet: Senken Statine die Mortalitätsrate bei Pneumonie
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Seit über 130 Jahren steht die Deutsche Medizinische Wochenschrift (DMW) für profunde Informationen. Als medizinische Fachzeitschrift ist sie auch für Jungmediziner (Studenten, Assistenzärzte) empfehlenswert. Wir stellen dir im DMW-Special regelmäßig Auszüge in Form von Artikeln, Podcasts u.v.a.m. vor.
Mit unserem neuen Angebot möchten wir dir unterhaltsame Fortbildung, Neuigkeiten und interessante Zusatzinformationen in DMW Qualität bieten – wann und wo du möchtest! Für heute haben wir die Rubrik "Aktuelles kurz berichtet" ausgewählt mit folgendem Artikel:
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Senken Statine die Mortalitätsrate bei Pneumonie
Mit Statinen vorbehandelte Patienten weisen bei Pneumonien ein geringeres Komplikations- und Sterberisiko auf. Die Ursache dieses spektakulären Befundes bleibt unklar. Das Team um R.W. Thomsen von der Universität Aarhus (Dänemark) belegt den Zusammenhang in einer umfassenden epidemiologischen Studie.
In der Literatur gibt es bereits einige Hinweise darauf, dass Patienten, die wegen Fettstoffwechselstörungen mit Statinen behandelt werden, weniger Infektions-komplikationen aufweisen. Aufgrund methodischer Schwächen war die Assoziation zwischen der Statinbehandlung und der besseren Prognose bisher noch nicht sicher belegt...
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Der Präpkurs ist sicherlich DAS Highlight der vorklinischen Ausbildung: denn hier lernt der angehende Mediziner den Aufbau des menschlichen Körpers bis in das letzte Detail kennen. Wir waren neugierig, wie Studenten hierzulande den Präpkurs erlebt haben. Lies unsere Interviews, die dir einen Einblick in die Erfahrungswelt junger Mediziner liefern.
1. Kannst du dich noch an den Augenblick und die Szene erinnern, als du den Präp-Saal zum ersten Mal betreten hast? Wie sah das aus und was ging dabei in dir vor?
Ich hatte Angst. Es roch nach Formalin. Ich war gespannt und skeptisch, wie ich auf den Anblick einer Leiche reagieren würde. Wir haben untereinander Witze gemacht, um die Spannung abzubauen. Da standen diese Assistenten in ihren grünen Kitteln.
Es war alles sehr ungewohnt.
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2. Hast du auch im Vorfeld vor dem ersten Termin des Präp-Kurses schon vermehrt an das „Erste Mal Präppen“ gedacht? Habt ihr in der Vorlesung dieses Thema ausführlicher behandelt?
Wir hatten eine Vorlesung zu dem Thema. Aber ich glaube nicht, dass einen sowas wirklich gut auf die erste Begegnung vorbereiten kann.
3. Mit welchen Erwartungen bist du in den Präpkurs gegangen? Wurden Sie erfüllt oder eher enttäuscht?
Ich hatte keinen speziellen Erwartungen. Von dem her war ich auch nicht enttäuscht. Ich fand es einerseits schon sehr interessant, andererseits auch sehr anstrengend und stressig. Aber ich hätte nie gedacht, dass man sich so an den Umgang mit einer Leiche gewöhnen kann.
4. Was war in deinen Augen das absolute Highlight des Präp-Kurses, an das du dich noch heute erinnerst?
Sehr spannend fand ich es, das Innenohr zu präparieren. Und schön ist immer noch, dass es so zusammenschweißt, so eine -. ich möchte fast sagen- Extremsituation durchzustehen. Ich kenne die Studenten aus meinem Präp-Kurs noch und freue mich immer, sie zu sehen.
5. Welches Themengebiet fandest du am schwierigsten zu lernen?
Ganz klar die Neurologie.
6. Was hat dir beim Präppen am meisten Spaß gemacht?
Die Hand war gut.
7. Und im Gegenzug: was fandest du beim Präp-Kurs am unangenehmsten?
Der Geruch nach Formalin und Fett. Auch nach dem Duschen meinte man noch, ihn in der Nase zu haben.
8. Wie häufig und wie lang fand der Präpkurs statt?
Er fand 3 mal in der Woche jeweils für 2 Stunden statt.
9. Konnten am Präp-Nachmittag alle gleichzeitig und im Team präparieren oder ging das abwechselnd?
Wir konnten alle gleichzeitig arbeiten.
10. In welcher Form und Häufigkeit mussten Testate und Prüfungen absolviert werden?
Schriftlich und am Präparat, teilweise nur an "Leichenteilen".
Alle 2 Wochen.
11. Der Umgang mit Leichen ist sicher für einen Anfänger nicht leicht. Hattest du hier auch im weiteren Verlauf noch Probleme oder hast du dich einfach dran gewöhnt?
Hmm, ich hab mich daran gewöhnt. Aber als dann im 2. Semester nur noch der Kopf da lag, musste ich schon noch mal schlucken.
12. Wurde über die Herkunft der Personen und den nötigen Ablauf, sich der Lehre und Wissenschaft z.B. für den Anatomie-Kurs zur Verfügung zu stellen, gesprochen?
Ja, wir haben auf jeden Fall ausführlich darüber gesprochen.
13. Gab es nach dem Ende des Präp-Kurses eine Art Trauerfeier, an der auch die Präp-Kurs-Studenten teilnehmen konnten? Falls ja: was ging dabei in dir vor, woran hast du gedacht und welche Bilder stiegen in deinem Innern auf?
Ja, es gab so eine Feier. Ich hab überlegt, was die Angehörigen wohl davon halten, dass sich ihr Mann/ Bruder/ etc, dafür zur Verfügung gestellt hat.
14. Würdest du gerne den Präp-Kurs noch einmal absolvieren (weil es so großen Spaß machte und interessant war) oder bist du der Ansicht "Einmal genügt".
Ich glaube, es würde mir nicht schade, die anatomischen Kenntnisse aufzufrischen.
15. Welche Tipps würdest du Studenten geben, die den Präp-Kurs noch vor sich haben?
Hm, schwierig. Auf jeden Fall gut vorbereitet zu sein, ist wichtig.
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Das 3B
Scientific-Anatomiespecial
Dieser Artikel ist Teil des
redaktionellen Specials zum Thema Anatomie, das wir dir mit freundlicher
Unterstützung von 3B Scientific, dem renommierten Hersteller
anatomischer Modelle, präsentieren können.
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Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion:
Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf
Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter),
Dr. Marlies
Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki
(Redakteurin), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,
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