07.12.2010

Ausgabe 525

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591681Lerne mit uns nach Plan!
Es ist wieder soweit - der neue Hammerplan ist da. In 100 Tagen erfolgreich zur Prüfung
...

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Der Hammerplan ist da!
3.Akupunktur gegen Heuschnupfen
  
4.Checklisten für familienfreundliche Arbeitsplätze
5.Cartoon der Woche: Mensa
6.Medizinisches Leben und Arbeiten in Ghana
  
7.In den Foren gelauscht
8.Famulatur in Neurologie
9.Der Online-Bereich der MEDI-LEARN Skriptenreihe
  
10.Interview zum Aufenthalt in den USA
11.Kurz notiert
12.Am Messestand auf Nachwuchssuche
  
13.Blog: Gefäßfiasko
14.Impressum

    

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 1. Editorial
  

Hallo,

in der heutigen Ausgabe der Onlinezeitung möchten wir dich darauf aufmerksam machen, dass der neue Hammerplan erschienen ist. Wie gewohnt bieten wir dir den 100-Tage-Lernplan für das Hammerexamen kostenlos zum Download an.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen! Nachladen? Bitte F5 druecken!



Zudem haben wir interessante Auslandsberichte von Studenten für dich: Neben einem Interview zum Pflegepraktikum in den USA, gibt es in diesem Newsletter noch einen Famulaturbericht aus dem Bereich der Neurologie sowie Erfahrungen zum Leben und Arbeiten in Ghana.

Hinzu kommen weitere interessante medizinische Berichte: Unter anderem geht es dabei um das frisch erschienene Handbuch der Bundesärztekammer, welches das Thema "Kind und Karriere" betrifft und als eine Art "Checkliste für familienfreundliches Arbeiten" dient. Um das Thema Nachwuchs geht es in gewisser Weise auch in einem anderen Artikel - und zwar um den Medizinischen. In Form einer Kontakt- und Jobmesse, genannt "Clinic Connect", möchte die Studentenvertretung erneut den Kontakt zwischen angehenden Ärzten und Arbeitgebern zu verbessern.

Neben weiteren Artikeln haben wir einen Cartoon der Woche, interessante Forenbeiträge sowie einen Blog für dich.

Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Kristina, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 14.12.2010:
o Innovationen im Medizinstudium
o Anästhesie-Tertial in Wil, Ostschweiz

  

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 2. Der Hammerplan: 100-Tage-Lernplan für das 2. Staatexamen nach neuer AO

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Der kostenlose Hammerplan von MEDI-LEARN! Dieser 100-Tage-Lernplan ermöglicht eine systematische, prüfungsrelevante und zeitökonomische Prüfungsvorbereitung auf das Zweite Staatsexamen und bildet so eine sichere Bestehensbasis. Ihr könnt den Lernplan samt detaillierten Hinweisen mit Kreuzplan für die Mediscript-DVD ab sofort kostenlos downloaden.

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Der Hammerplan: 100-Tage-Lernplan für das 2. Staatexamen nach neuer AO Mit Kreuzplan für Mediscript-DVD Die Klinik in 100 Tagen Seit seiner Premiere im Herbst 2006 hat das Hammerexamen kaum etwas von seinem Horror verloren. Viele Prüfungskandidaten sind wegen der unüberschaubaren Fülle potentieller Prüfungsinhalte verunsichert. Auch das enge Zeitfenster zwischen PJ-Ende und Prüfung lässt Zweifel an der Machbarkeit einer soliden Prüfungsvorbereitung aufkommen.

Für alle, die die oben beschriebenen Ängste und Zweifel teilen, haben wir eine gute Nachricht: Der MEDI-LEARN 100-Tage-Lernplan ermöglicht eine systematische, prüfungsrelevante und zeitökonomische Prüfungsvorbereitung und bildet so eine sichere Bestehensbasis. Im Unterschied zu den Examina nach alter AO werden im Hammerexamen neben den bekannten Einzelfragen nun auch fallbezogene Fragen gestellt.

Die Analyse der Hammerexamensfragen hat gezeigt, dass das IMPP sowohl bei den Einzel- als auch bei den neuen Fallfragen im Wesentlichen auf die gleichen Sachverhalte abzielt wie im bisherigen 2. Staatsexamen. Obwohl die Fragestellungen insgesamt klinischer geworden sind, ist eine systematische, d.h. fächergebundene Erarbeitung des Prüfungsstoffes unerlässlich. Wegen der weitgehenden Übereinstimmung der alten und neuen Frageninhalte geschieht dies am besten in enger Anlehnung an die schon im alten 2. Staatsexamen geprüften Themen. Entsprechend orientiert sich der vorliegende Lernplan an der Fächeraufteilung des alten 2. Staatsexamens. Fächer des alten 1. Staatsexamens, die wie z.B. „Geschichte der Medizin“ im Hammerexamen gar nicht gefragt werden, sind bewusst nicht in den Lernplan aufgenommen worden. Das Fach Humangenetik musste wieder in den Plan aufgenommen werden, da in den letzten Hammerexamina immer wieder einige Fragen zu diesem Thema gestellt wurden.

Unser Lernplan geht von gleich verteilten mittleren Vorkenntnissen in allen Fächern aus. Er erstreckt sich über einen Zeitraum von insgesamt 100 Tagen. Für die Arbeit mit dem Lernplan empfehlen wir, in den ersten 85 Lerntagen jeweils morgens die Fächer aus einem Kurzlehrbuch zu lernen und nachmittags die dazu gehörenden Fragen zu kreuzen.

Im Plan findet sich auch eine Aufgliederung der Fächer nach Einzelkapiteln, die als Orientierung bei der Zeiteinteilung dienen kann.

In den Spalten auf der rechten Seite findet sich der Kreuzplan. Dieser sieht vor, die Fächer von Anfang an examensweise zu kreuzen. Am ersten Tag steht z.B. Innere „Herz und Gefäße“ auf dem Programm. Nachmittags wird dann ein komplettes Innere-Examen gekreuzt, also auch die Fragen aus den anderen Kapiteln der Inneren Medizin. Dadurch sieht man bereits zu Beginn eines Faches, welche Schwerpunkte das IMPP setzt. In den bisherigen Hammerexamina hat sich gezeigt, dass die Fächer des alten 1. Staatsexamen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Daher sollte keine Lernzeit mit der Bearbeitung dieser Fragen vergeudet werden. Auf der Mediscript-DVD zum Hammerexamen sind allerdings die Fragen des alten 1. Staatsexamens z.T. mit in die Fächer integriert. Besonders in den Fächern Pharmakologie, Infektiologie, Radiologie und Pathologie müsste man neben den Fragen des alten 2. Staatsexamens auch die weniger relevanten Fragen des alten 1. Staatsexamens mitkreuzen. Auf den aktuellen DVDs können Sie die Fragen des alten 1. Staatsexamens weglassen, indem Sie bei der Auswahl der Fragen nur unter „GK3“ (entspricht dem alten 2. Staatsexamen) ein Häkchen setzen.

Für die letzten 15 Lerntage empfehlen wir, die letzten fünf Hammerexamina zu kreuzen. Die kommentierten Hammerexamina werden vom Thieme-Verlag im Rahmen der „Schwarzen Reihe“ heraus gegeben.

Beim Kreuzen ist es nicht erforderlich, alle Kommentare zu lernen. Wenn die richtige Antwort der Frage klar ist, muss der Kommentar zur Frage nicht gelesen werden.

Viel Erfolg im Examen! MEDI-LEARN



[Klick hier zum Download des 100-Tage-Lernplan]


   
Autor(in): Redaktion (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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Hammerplan von MEDI-LEARN
  
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 3. Akupunktur gegen Heuschnupfen

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Auch wenn es noch nicht danach aussieht: der Frühling kommt bestimmt. Doch vielen Menschen wird der Frühlingsanfang durch tränende Augen, juckende, verstopfte Nasen und wässrigen Schnupfen bis hin zu Atemnot verleidet.

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Im „Uni-Zentrum Naturheilkunde“ des Universitätsklinikums Freiburg wird seit mehreren Jahren die Elektroakupunktur, die so genannte „augmentierte Akupunktur“, bei saisonaler Allergie durchgeführt. Grundsätzlich ist die Akupunktur bei der Behandlung von allergischen Symptomen in der naturheilkundlichen Medizin nicht neu. Das Besondere an der „augmentierten Akupunktur“ gegen Heuschnupfen ist die meist nur einmalige Behandlung. Nach den Erfahrungen des Uni-Zentrums Naturheilkunde sind bei circa 70 Prozent der Patienten die Beschwerden nach der Behandlung für einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen deutlich gebessert.

Zur Methode: Es werden zwei Punkte im Verlauf des Blasenmeridians im Nackenbereich ermittelt, die einen geringen Hautwiderstand aufweisen. Diese Punkte werden örtlich betäubt und die Akupunkturnadeln gesetzt. Über die Akupunkturnadeln wird ein Reizstromimpuls gegeben. Eine wichtige Voraussetzung für den Behandlungserfolg ist, dass der Patient zum Zeitpunkt der Behandlung unter starken allergischen Symptomen leidet.

Das SEIRIN®-Akupunktur-Special
Gemeinsam mit 3B Scientific, dem renommierten Hersteller anatomischer Modelle und Exklusivimporteur für SEIRIN® Akupunkturnadeln, stehen uns zwei kompetente Partner zur Verfügung, die das Spezial freundlicherweise unterstützen. Auf den Seiten findet ihr Beiträge rund um das Thema Akupunktur.

[zum Akupunkturspecial - klick hier]


   
Autor(in): Pressemeldung Universitätsklinikum Freiburg ([email protected])
  
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Akupunkturspecial
  
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 4. Ärztehandbuch für Kind und Karriere vorgelegt - Checklisten für familienfreundliche Arbeitsplätze

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Anlässlich der Vorstellung des Handbuchs der Bundesärztekammer „Familienfreundlicher Arbeitsplatz für Ärztinnen und Ärzte – Lebensqualität in der Berufsausübung“ im Bundesministerium für Gesundheit in Berlin, sagte Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler: "Es ist offensichtlich, dass sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des drohenden Ärztemangels alle Beteiligten zusammentun müssen, um den Arztberuf und die Heil- und Pflegeberufe wieder attraktiver zu machen.

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Ein wichtiger Schritt dazu ist es, den Weg für mehr familienfreundliche Arzt- und Pflegeberufe zu ebnen. Dazu arbeitet eine Arbeitsgruppe in meinem Haus an gemeinsamen Vorschlägen. Das Handbuch der Bundesärztekammer gibt schon jetzt einen Einblick, wie familienorientierte Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte künftig aussehen könnten."

Flexible Dienstpläne, Teilzeitarbeit und Kita-Plätze sind in vielen Krankenhäusern nach wie vor Mangelware. Viele Ärztinnen und Ärzte stehen deshalb vor der schwierigen Entscheidung, den Kinderwunsch aufzuschieben oder ihre berufliche Tätigkeit aufzugeben. Kind und Karriere dürfen sich aber nicht ausschließen.

„Früher lebten die Ärzte um zu arbeiten, dann arbeiteten sie um zu leben. Und heute wollen die Ärzte beim arbeiten auch leben. Das müssen die Klinikbetreiber endlich verinnerlichen. Nur so können wir in Zeiten des Ärztemangels wieder mehr junge Medizinabsolventen für die Patientenversorgung begeistern“, sagte Dr. Frank Ulrich Montgomery, Vizepräsident der Bundesärztekammer. Die Kliniken stünden untereinander im intensiven Wettbewerb um gut qualifizierte Ärztinnen und Ärzte. „Trotzdem haben viele Träger noch nicht erkannt, dass nur diejenigen einen Standortvorteil aufweisen können, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aktiv fördern“, so Montgomery.

Wie ein familienfreundlicher Arbeitsplatz auch im ambulanten Sektor aussehen kann, zeigen in dem Handbuch aufgeführte Gemeinden, die zumindest für Wochenenden und Feiertage Notdienstzentralen eingerichtet haben. In denen verrichten Ärztinnen und Ärzte Bereitschaftsdienste in Schichten und übernehmen so die Präsenzpflichten der niedergelassenen Kollegen. Zudem sind in dem Handbuch Checklisten und Anforderungsprofile für familienfreundliche Einrichtungen aufgelistet. Mit „Ja“, „Nein“ oder „geplant“ können etwa Fragen nach flexibler Elternzeit- und Teilzeitregelungen, Kontaktpflege während der Elternzeit oder arbeitsplatznahen Kinderbetreuungsmöglichkeiten beantwortet werden. Die Checkliste „Medizin studieren mit Kind“ fragt unter anderem ab, ob es stillenden Müttern erlaubt ist, ihr Kind mit in Vorlesungen zu nehmen oder ob Kurse gleichen Inhalts zu verschiedenen Uhrzeiten angeboten werden. Ärztinnen und Ärzte können diese Checklisten nutzen, um den für sie geeigneten Arbeits- beziehungsweise Studienplatz zu identifizieren. Arbeitgeber und Universitäten können anhand der Checklisten überprüfen, ob sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bewusst fördern.


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Handbuch und Statements der Pressekonferenz

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Bundesärztekammer
  
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 5. Cartoon der Woche: Mensa

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
Autor(in): Redaktion (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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Rippenspreizer
  
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 6. Praxis-Boost vor dem Studium - Medizinisches Leben und Arbeiten in Ghana

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Nach dem Abitur war ich mir bereits sehr sicher, dass ich Medizin studieren möchte. Doch die Zeit bis zum Studium einfach nur in Deutschland zu verbringen, das war mir zu wenig. Ich wollte erst einmal raus. Neue Leute kennen lernen, neue Erfahrungen sammeln, ein Land nicht nur bereisen, sondern in diesem Land leben. Nach einigen Recherchen entschied ich mich dafür, mit der Organisation „Projects Abroad“ für zehn Wochen nach Ghana zu gehen.

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Zuvor war ich noch nie in Afrika gewesen und wollte mir selbst ein Bild von dem Kontinent machen. Bei dem Projekt fiel meine Wahl auf Humanmedizin, denn so konnte ich schon mal Berufserfahrungen sammeln – und mir sogar zwei Monate des Krankenpflegepraktikums bescheinigen lassen.

Wagnis hat sich gelohnt
An meinem ersten Arbeitstag gingen mir viele Gedanken durch den Kopf: Würde mein Schulenglisch ausreichen? Und war es wirklich nicht zu gewagt, gleich nach dem Abi ohne medizinische Vorkenntnisse in einem Krankenhaus zu arbeiten? Das Herz schlug mir bis zum Hals, als ich das Krankenhausgelände betrat. Doch schnell erhielt ich Antworten auf meine Fragen: Mit meinem Schulenglisch kam ich gut zurecht. Manchmal ist der afrikanische Akzent zwar etwas unverständlich, oder ich kannte medizinische Begriffe noch nicht, aber das stellte kein größeres Problem dar. Die Ärzte und Schwestern hatten immer ein offenes Ohr für mich und waren froh, wenn ich durch Nachfragen mein Interesse zeigte. Einblicke erhielt ich in nahezu alle Bereiche des Krankenhauses: Im Labor mikroskopierte ich, war im OP und sah bei Geburten zu; ich war bei der Visite dabei, habe einiges über Schwangerschaften gelernt und viel erfahren. Je mehr Interesse man bekundet, je mehr man zeigt, dass man helfen will und sich als vertrauenswürdig erweist, desto besser kann man die Zeit nutzen!

Medical Outreach
Neben meiner Zeit im Krankenhaus nahm ich an den „Medical Outreaches“ von Projects Abroad teil. Mindestens einmal in der Woche fuhren wir mit unserer Ausrüstung in kleinere Siedlungen außerhalb von Ho (dort befindet sich das Krankenhaus) und versorgten die Menschen vor Ort medizinisch: Kleinere Wunden wurden gereinigt und verbunden, Hautkrankheiten mit Cremes behandelt und der Blutdruck gemessen. Bei schlimmeren oder fortgeschritteneren Erkrankungen wurden die Patienten an Krankenhäuser überwiesen. Außerdem begannen wir während meines Aufenthalts ein neues Projekt in einem „Lepra Dorf“ (Leprosy Village). Hier versorgten wir die enorm großen und tiefen Wunden an den Füßen der Menschen. Dabei ging es uns auch darum, den Menschen Wertschätzung zu zeigen, denn Lepra hat in Ghana immer noch ein großes Stigma. Um eine Besserung des Zustandes zu erzielen, besuchten wir das Dorf wöchentlich. Die Teilnahme an den Outreaches war freiwillig, alternativ hätte ich an diesen Tagen auch im Krankenhaus bleiben können. Ich habe das Angebot jedoch immer gerne wahrgenommen, denn – trotz meiner noch nicht vorhandenen medizinischen Ausbildung – hatte ich so die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und viel über die Auswirkungen von Lepra zu lernen. Die Dankbarkeit, die uns von den Menschen entgegen gebracht wurde, war überwältigend!

Familienleben
In meiner Gastfamilie lebte ich sechs Wochen mit drei englischsprachigen Freiwilligen zusammen, vier Wochen lang war ich „Einzelkind“. Über Nicole, mit der ich mir das Zimmer teilte, lernte ich schnell die anderen Freiwilligen vor Ort kennen. Sie gab mir nützliche Tipps für den Umgang mit der erst noch fremden Lebensweise. Auch mit den beiden Jungs haben wir viel unternommen. Auch von meiner Zeit alleine in der Familie kann ich nur Positives berichten. Die Beziehung zu meiner Gastmutter wurde noch enger. Ich habe ihr oft abends beim Kochen Gesellschaft geleistet, dabei unterhielten wir uns über Gott und die Welt. Auch mit den Kindern in der Familie habe ich nun mehr Zeit verbracht. An einem Sonntag bin ich mit ihnen und ihren Freunden zu einem Hotel in der Nähe gefahren, um im Pool schwimmen zu gehen. Keiner konnte schwimmen und manche hatten noch nie einen Pool gesehen. Es war anstrengend, niemand aus den Augen zu verlieren, aber ihre Freude zu sehen, das war einfach unbezahlbar!

Wilde Elefanten
Ich bin weit in Ghana herum gekommen. Anfangs bin ich jedes Wochenende mit den anderen Freiwilligen gereist. Zu Spitzenzeiten waren wir 19, und so gab es immer vielfältige Pläne für die Wochenendgestaltung. Vor Ort entschied ich mich außerdem dazu, mit zwei anderen Mädels eine Woche lang eine kleine Rundreise zu machen. Es war kein Problem, dieses Vorhaben kurzfristig mit meiner Familie, dem Krankenhaus und Projekts Abroad abzusprechen. So verwirklichte ich meinen Wunsch, eine Backpacking-Tour zu machen und habe sogar wilde Elefanten gesehen! Ich studiere jetzt Medizin. Und vielleicht werde ich eine Famulatur in Ghana machen. Dorthin zurückgehen werde ich auf jeden Fall!


   
Autor(in): Marie-Luise Schiffmann ([email protected])
  
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 7. In den Foren gelauscht

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Mit mehr als 1000 Beiträgen in der Woche findest du in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Dich in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findest Du das ein oder andere Thema, das Dich auch interessiert - ein Klick und Du bist mit dabei:

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Aktuell im Forum vor dem Studium:

Aktuell im Forum Vorklinik: Aktuell im Forum Klinik: Aktuell im Forum PJ: Aktuell im Forum Assistenzarzt:
NEU: Zahnmedizin
Aktuell im Forum vor dem Studium:
Aktuell im Forum Vorklinik: Aktuell im Forum Klinik:


   
Autor(in): Redaktion (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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Medizinische Psychologie und Soziologie

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  • Enger Bezug zum klinischen Alltag
  • Inhalte nach Prüfungsrelevanz gewichtet
  • Fallbeispiele zeigen den Praxisbezug - hautnah
  • Exkurse erweitern den medizinischen Horizont
  • Am aktuellen Gegenstandskatalog orientiert


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 8. Famulatur in Neurologie am K.S. Hegde Hospital in Mangalore, Indien

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Nachdem das Physikum (Herbst 2007) geschafft war, überlegten zwei Freundinnen und ich, dass wir gerne einen Teil unserer Famulatur im Ausland machen wollten. Und jede von uns hatte ihre Bedingungen an unser Zielland: Es sollte warm sein, am besten mit Stränden, nicht zu teuer, ein eher unterentwickeltes Land, aber mit stabilen politischen Verhältnissen und einem funktionierendem Gesundheitssystem, wo man auch nach dem Famulaturende noch eine gewisse Zeit herumreisen kann.

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Wir brauchten nicht lange zu überlegen und einigten uns auf Indien. Circa ein Jahr vor dem Beginn unserer Famulatur, begannen wir im Internet nach Berichten von Famulaturen in Indien zu suchen, um diese Kliniken anzuschreiben. Von den fünf verschiedenen Kliniken antwortete uns nur eine: das K.S. Hegde Hospital in Mangalore.

Das Krankenhaus gehört zum Nitte Education Trust, einem der führenden privaten Ausbildungskonzerne, von denen es in Indien Unmengen gibt, da es kaum staatliche Einrichtungen für ein Medizinstudium gibt. Die Studenten zahlen horrende Ausbildungsgebühren, die es ermöglichen, dass sich die oft armen Patienten die günstigen Behandlungsgebühren leisten können. Dafür haben die Studenten das Recht, die Patienten jederzeit zu untersuchen und an ihren Behandlungen teilzunehmen.

Von der Klinik erfuhren wir, dass wir uns über die Unterbringung keine Sorgen machen mussten. Wir sollten im Studentenwohnheim direkt neben der Klinik wohnen, für drei Wochen kostete das mit Verpflegung ungefähr 80€. Außerdem sollten wir eine Spende von wiederum ca. 80€ an das Krankenhaus geben. Weiterhin benötigte das Krankenhaus einen Lebenslauf und einen „letter of recommendation“, den man sich im Studiendekanat holen kann.

Das Krankenhaus
Mangalore liegt im Staat Karnataka an der südwestlichen Küste Indiens. Es hat ungefähr 500.000 Einwohner, ist also für indische Verhältnisse eine Kleinstadt. Das Krankenhaus befindet sich circa 30 Minuten außerhalb des Zentrums in einem Dorf namens Deralakatte.

Die neurologische Abteilung, die zur Abteilung „General Medicine“ gehört, ist sehr klein. Es arbeiten dort nur vier Ärzte. Die Chefin, die ich für ihren Mut und Einsatz für die Patienten und ihre Intelligenz sehr zu schätzen gelernt habe, führt ein strenges Regiment. Außerdem gibt es einen Oberarzt und wechselnde Assistenzärzte und PJ-Studenten.
Der Tag begann um 9 Uhr, manchmal schon um 8, wenn ich mich mal aufgerafft habe in eine Vorlesung zu gehen. Es werden immer Seminare und Vorlesungen angeboten, meistens von der Abteilung „General Medicine“, auf die man oft eingeladen wird. Um 9 begannen dann die "rounds", also die Visiten. In der Neurologie hatten wir nicht so viele stationäre Patienten, aber denen ging es oft sehr schlecht. Die Stationen erinnerten mich an eine typische deutsche 50er Jahre Klinik. In den Krankenzimmern, die eigentlich gar keine richtigen Zimmer waren, sondern eher Nischen, lagen meist 8 Patienten nebeneinander auf Metallbetten, immer saßen Verwandte dabei, die die Pflege übernahmen. Gegen 10 Uhr gingen wir in die Ambulanz und betreuten die ambulanten Patienten oder die Patienten, die auf Station kommen sollten. Natürlich waren auch da die Verwandten dabei und öfters kam der eigentliche Patient beim Gespräch mit dem Arzt gar nicht zu Wort. Auch teilten sich zwei Ärzte ein Zimmer, so dass es eigentlich nie zu einem vertraulichen Arztgespräch kommen konnte. So gegen 13 Uhr machte ich mich dann auf den Weg zur Mittagspause, auf dem Klinikgelände gab es eine Kantine mit den leckersten Fruchtsäften.

Meist kam ich dann um 14:30 Uhr wieder zurück. Dann überbrückten wir die Zeit bis zum Schluss häufig damit, dass der PJler und ich Patienten untersuchten oder uns einfach unterhielten. Dann kam noch mal der Oberarzt vorbei und wir schauten die CTs, Röntgenbilder und MRTs an. Und dann gegen 16 Uhr gingen wir meistens heim. Leider war auch der Samstag ein normaler indischer Arbeitstag, so dass wir nur den Sonntag für Ausflüge an den Strand und in die nähere Umgebung hatten.

Fazit
Insgesamt habe ich die Zeit in Indien sehr genossen. Das größte Problem war, dass der Großteil der Patienten kein Englisch sprach und ich so in der Ambulanz nur sehr wenig tun konnte. Außerdem war es für mich schrecklich, wie oft wir den Patienten wegen Geldmangels nicht helfen konnten. Umso mehr bewundere ich sowohl die Ärzte, die unter diesen Bedingungen ihr Bestes geben, als auch die dankbaren und geduldigen Patienten. In Indien habe ich gelernt, wie gut wir es doch in Deutschland haben.


   
Autor(in): Kathrin Popp ([email protected])
  
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 9. Der Online-Bereich der MEDI-LEARN Skriptenreihe

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Neben den MEDI-LEARN Skripten in gedruckter Form, haben wir auch online einen Bereich, der sich der Skriptenreihe widmet. Ob ihr auf der Suche nach einer bestimmten Abbildung seid oder aber nach bestimmten Inhalten und Textpassagen. Mit Hilfe des Bildarchivs sowie der Volltextsuche habt ihr bei uns die Möglichkeit dazu.

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Auf der Suche nach einer Abbildung? Kein Problem. Wir bieten dir in Form eines Bildarchivs eine Plattform, auf der du dir dir die Abbildungen aller Skripte in Form eines PDFs herunterzuladen, auszudrucken oder einfach nur anzuschauen.

[Jetzt nachschlagen - klick hier]

Inhalte gesucht? Kein Problem. Mit der Volltextsuche von MEDI-LEARN findest du zu diversen medizinischen Fachbegriffe die entsprechende Textpassage aus dem dazugehörigen Skript.

[Jetzt nachschlagen - klick hier]


   
Autor(in): Redaktion (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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 10. Gastbeitrag aus den Länderinformationen: Auslandsaufenthalt konkret - Interview zum Aufenthalt in den USA

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Wöchentlich präsentieren wir dir an dieser Stelle ein Interview oder Erfahrungsbericht aus einem von insgesamt 31 Ländern, zu denen kostenlose Länderinformationshefte bei der Deutschen Ärzteversicherung erhältlich sind. Du kannst dir zu zahlreichen Ländern gratis Länderinformationshefte bestellen, um deinen Auslandsaufenthalt perfekt vorzubereiten. Das heutige Land, das wir dir vorstellen möchten, ist die USA.

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1. Warum hast du dich entschieden, in den USA ein medizinisches Praktikum zu machen?
Ich bin als Gastschülerin im 11. Schuljahr in Amerika gewesen (1999) und habe immer noch Kontakt zu meinen Gasteltern dort gehabt. Da meine Gastmutter eine sog. "qualified nurse" in einem Krankenhaus ist, habe ich bei ihr angefragt, ob das Krankenhaus in Norfolk/Nebraska eine deutsche Studentin für eine Famulatur aufnehmen würde.

2. Welche Weiterbildung hast du in den USA gemacht?
Ich habe eine Famulatur gemacht.

3. Wie hast du dich auf die Reise vorbereitet und mit wem hast du während der Vorbereitungsphase Kontakt gehabt?
Das Krankenhaus hat in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gesundheitsdienst einen ausführlichen Fragebogen geschickt, den ich ausfüllen musste und der auf Besonderheiten im amerikanischen Gesundheitswesen aufmerksam machte. Darüber hinaus hatte man vor Ort einen Plan für mich entwickelt, wo ich in welchen Wochen wie tätig sein würde. Das schloss auch eine Gesundheitsberatungsstelle außerhalb des Krankenhauses ein.

4. Welche Formalitäten waren vor Reisebeginn zu erledigen (z. B. Visum, Letter of recommendation etc.)?
Ein Visum benötigt man nicht, da man als Tourist einreist. Ansonsten Letter of recommendation vom Studiendekanat zusammen mit einer Kopie des Physikum-Zeugnisses.

5. Welche Impfungen und weitere Gesundheitsvorsorge hast du im Vorfeld durchgeführt?
Entfallen, zumindest für den Teil der USA, in dem ich war (Nebraska).

6. Wie hat man dich aufgenommen, als du an deinem Ziel angekommen bist? Wurdest du von jemandem betreut? Wie warst du untergebracht?
Gewohnt habe ich bei meinen Gasteltern, was nicht immer unproblematisch in den USA ist, da man, besonders im mittleren Westen, ganz besonders aufmerksam ein allzu freies Leben beargwöhnt.

7. Wie war der erste Tag im eigentlichen Praktikum?
Im Krankenhaus selbst wurde ich ganz besonders herzlich aufgenommen. Eine deutsche Studentin war dort seit vielen Jahren nicht gewesen. Man zeigte mir alle Einrichtungen und mein künftiges Betätigungsfeld.

8. Wie klappte die Kommunikation? In welcher Sprache konntest du dich mit Kollegen und Patienten unterhalten bzw. die Untersuchungen durchführen?
Englisch, ging auch fast völlig problemlos, bis auf Fachausdrücke, die man aber recht schnell gelernt hat.

9. Wo wurdest du genau eingesetzt und was durftest du während deines Praktikums alles machen?
Ich wurde in verschiedenen Abteilungen des Krankenhauses, viel auch im OP, eingesetzt. Dort durfte ich unter Anweisung recht viel selbst tun, auch kleinere Operationswunden nähen.

10. Kannst du nachfolgenden Kommilitonen Hinweise zu besonderen Eigenarten des Landes geben (z. B. Dinge, die bei uns selbstverständlich sind, in den USA aber zu Problemen führen)?
Wie schon oben gesagt, war die Aufnahme im Krankenhaus vorbildlich. Ich würde sagen, ich habe dort mehr selbstständig arbeiten dürfen als in Deutschland. Wenn ich nicht bei meinen Gasteltern gewohnt hätte, hätte man sich auch um eine Unterkunft für mich bemüht. Die Amerikaner sind sehr gastfreundlich, jedoch muss man besonders in den Bundesstaaten wie Nebraska außerhalb von Städten ein Auto mieten, da es keine öffentlichen Transportmittel gibt.

11. Welche Tipps würdest du zukünftigen Studenten geben, die planen in der USA ein Praktikum zu machen?
Gerade zurzeit ist es finanziell besonders attraktiv, eine Famulatur in den USA zu machen, da man neben der medizinischen Erfahrung einfach gut und günstig einkaufen kann. Aber, wie gesagt, man muss wissen, wo man wohnen wird und muss damit rechnen, dass man ein Auto mieten muss.

12. Wenn du deinen Aufenthalt in fünf Sätzen zusammenfassen solltest, wie würdest du ihn abschließend beschreiben?
Es war eine ganz großartige Erfahrung. Die freundliche Aufnahme im Krankenhaus trug dazu bei, dass ich mich in jeder Hinsicht gut aufgehoben fühlte und auch den Eindruck hatte, richtig viel gelernt zu haben. Fasziniert war ich von den Bemühungen um Keimfreiheit im Krankenhaus, die man u.a. dadurch erreichen will, dass man viel mehr mit Einmal-Produkten arbeitet als hier in Deutschland. Am Ende meines Aufenthaltes wurde sogar noch ein kleines Interview mit mir gemacht, das in einer regionalen Fachzeitschrift einige Wochen später erschien. Allerdings hatte ich auch das Glück, über meine ehemalige Gastmutter direkt an das Krankenhaus herantreten zu können.

Jetzt, bei dem Bemühen um eine PJ-Stelle, zeigten sich erhebliche Schwierigkeiten, z. B. erwartet man in Harvard eine Gebühr von 3000 US$ allein für die Prüfung, ob eine PJ-Stelle zur Verfügung gestellt werden kann!


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Autor(in): Rebekka H. ([email protected])
  
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 11. Kurz notiert - Interessantes aus der Medizin

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In der Printausgabe der MEDI-LEARN Zeitung, welche 5x jährlich erscheint, haben wir in Form eines Bereiches genannt "Kurz notiert" immer eine bunte Mischung an medizinischen Kurzmeldungen für dich, welche studienbezogene Themen, fachspezifische Meldungen sowie andere interessante Dinge rund um die Medizin umreißen.

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Prävention von Hautkrebs
und Hautalterung Melatonin ist als „Schlafhormon“ bekannt und wird als Medikament gegen Jetlag eingenommen. Neueste Forschungen enthüllen eine weitere Funktion: Es kann freie Radikale unschädlich machen und so die Entstehung von Hautkrebs und die Hautalterung bremsen. „Melatonin könnte als Creme aufgetragen werden“, so PD Dr. Tobias Fischer, Dermatologe der Uni Lübeck. Das ist vor allem ein Hoffnungsschimmer für Patienten, die Immunsuppressiva einnehmen und dadurch ein besonders hohes Risiko haben, an Hautkrebs zu erkranken.

Anstieg vermeidbarer Krankheiten
Die Stiftung Kindergesundheit engagiert sich gegen die zunehmende Impfmüdigkeit. Durch Forschung und die Verbreitung wissenschaftlich gesicherter Informationen räumt sie unbegründete Mythen und Vorbehalte gegen Impfungen aus. Noch immer halten viele Menschen Krankheiten für ausgestorben (Diphterie, Polio) oder für behandelbar (Tetanus, Tollwut), die es nicht sind. Die Stiftung informiert Eltern, beantwortet häufi g gestellte Fragen und klärt über Bedeutung und Sicherheit von Impfungen auf.

Große ADHS-Studie
Psychologen, Pädagogen, Neurowissenschaftler, Mathematiker und Linguisten suchen geeignete Maßnahmen zum Umgang mit ADHS. Bis zum Sommer 2010 erforschen sie die spezifi schen Defi zite betroffener Kinder. Mehrere experimentelle Untersuchungen sollen neue Erkenntnisse zu ADHS, einer der häufi gsten kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen bringen. "Im Zentrum der Studie steht die Selbstregulation bei Kindern mit und ohne ADHS, also die Kontrolle von Gedanken, Gefühlen und Handlungen", erläutert Professorin Caterina Gawrilow, Leiterin des Projekts.

HIV-Medikamente
gegen Krebs Die Entwicklung eines neuen Krebsmedikamentes dauert im Durchschnitt circa 15 Jahre und kostet rund eine Milliarde Dollar. Schon mehrmals wurde bei Medikamenten eine heilende Wirkung gegen den Krebs festgestellt, die eigentlich für andere Krankheiten zugelassen sind. Schweizer Forscher überprüfen jetzt die These, dass Protease-Inhibitoren, die bei HIV eingesetzt werden, auch gegen Krebs helfen. Sie verstärken deutlich die Wirkung anderer Krebsmedikamente, sind vergleichsweise gut verträglich und können sogar in Tablettenform eingenommen werden.

aus der MLZ 02/2010


   
Autor(in): Redaktion (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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 12. Am Messestand auf Nachwuchssuche - „Clinic Connect“ bringt angehende Ärzte und potenzielle Arbeitgeber ins Gespräch

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Münster (fsmed) - Ärzte werden überall gebraucht. Aber wo ist eigentlich „überall“? Viele Mediziner sind unzufrieden; in den letzten Jahren wurde gestreikt. Gerade deshalb stellt sich für die Neueinsteiger die Frage, wo sie am besten arbeiten können. Krankenhäuser suchen Ärzte und Mediziner die richtige Arbeitsstelle - wie finden beide zusammen? Die Fachschaft Medizin der Universität Münster hat sich hierzu eine Lösung einfallen lassen: Statt die Mediziner von Klinik zu Klinik laufen zu lassen, holt sie die Häuser nach Münster – zur Jobmesse „Clinic Connect“.

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Damit sich Medizinstudierende und Ärzte über Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten umfangreich informieren zu können, veranstaltet die Studentenvertretung am kommenden Samstag nun schon zum dritten Mal eine Kontakt- und Jobmesse für Mediziner. Von 13.00 bis 18.00 Uhr werden sich im Foyer der Halle Münsterland Kliniken den angehenden Ärztinnen und Ärzten und ihren bereits praktizierenden Kollegen vorstellen. Die Ausstellerliste der „Clinic Connect“ umfasst 36 Einrichtungen; viele davon vertreten als Verbund gleich mehrere zugehörige Häuser.

Messe

36 Aussteller erwarten die Besucher auf der Mediziner-Jobmesse „Clinic Connect“ (hier ein Bild von 2009) – Foto: fsmed

Unter dem Motto „Ärzte werden überall gebraucht. – Wo ist eigentlich überall?“ wird das diesjährige Angebot der Messe auch darauf ausgerichtet sein, den Studierenden Alternativen im Arztberuf vorzustellen. Wo kann man als Arzt noch arbeiten? In der eigenen Praxis? Im Ausland? Oder vielleicht für eine Hilfsorganisation? „Wir möchten den Studierenden ein breites Spektrum an Möglichkeiten aufzeigen.“, so Jan Meiners vom Organisationsteam. Fünf Vorträge zu Themen wie „Vom Assistenzarzt um Minister - Alternative Berufsfelder für Mediziner“ oder „Humanitäre Hilfe kann nichts bewegen, nur lindern.“ runden das Programm ab.

Die Messe soll aber nicht nur Arbeitsstellen vermitteln, sondern auch über Famulaturen, Pflegepraktika und Fortbildungsmöglichkeiten informieren. Auch Stipendienprogramme der Kliniken werden dabei vorgestellt. „Wir möchten Interessenten vom Studienanfänger bis zum berufstätigen ansprechen“, erläutert Meiners. Auch das Institut für Studienangelegenheiten der Medizinischen Fakultät der Uni Münster wird auf der Messe anwesend sein, um Fragen vor allem zum Praktischen Jahr, der Schlussphase des Medizinstudiums, zu klären. Wie in den Vorjahren ist der Eintritt zur Clinic Connect kostenlos und erfordert keine Anmeldung. Weitere Informationen zur Messe und zu den Vortragsthemen gibt es im Internet unter www.clinic-connect.de.


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Das Modell von 3B Scientific veranschaulicht detailgetreu die räumlichen Beziehungen der Knochen, Bänder, Gefäße und Nerven eines weiblichen Beckens. Darüber hinaus zeigt es die Beckenbodenmuskulatur sowie die weiblichen Beckenorgane und lässt sich in 6 Teile zerlegen. Ein absolut realistisches Modell, was besonders gut für die medizinische Aus- & Weiterbildung sowie für eine umfassende Patientenaufklärung geeignet ist.

[zum 3B Scientific© Becken-Modell]

  

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 13. Gefäßfiasko

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Mann, hat mich gestern ein Patient Nerven gekostet. Gegen 21Uhr klingelt das Telefon, der Rettungsdienst will mir einen Mann bringen, der sich mit dem Küchenmesser die Pulsader (NICHT in suizidaler Absicht) aufgesäbelt hat. Es würde ordentlich spritzen. Na gut, sag ich, immer her damit!

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Endlich mal was Spannendes. Zwanzig Minuten später ist der Rettungsdienst da mit einem jungen Mann, der am Handgelenk einen Druckverband hat, ziemlich schmerzgeplagt wirkt und etwas blass aussieht. Immerhin hält der Druckverband, es blutet nicht mehr. Ich hatte vorab schonmal den diensthabenden Allgemeinchirurgen informiert, der sich auch um gefäßchirurgische Notfälle kümmert. Aber zuerst hab ich den Patienten untersucht. Alle Finger waren frei beweglich, ebenso der Daumen und das Handgelenk. Ein Taubheitsgefühl bestand auch nicht, also deutete nichts auf eine Verletzung von Nerven, Muskeln oder Sehnen hin.

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 14. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Nina Dalitz (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Kjell Wierig (Mediengestalter), Dr. Marlies Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Carina Wild (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,

  
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