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cartablanca
28.10.2019, 15:26
Und wieder gehst du NICHT darauf ein, wie DEIN Verhalten dazu beiträgt. Sehr elegant umschifft. Insbesondere der Twist mit „ob du nicht zu der Sorte gehörst, die jemanden schikaniert, weil sie subjektive Eindrücke missinterpretiert“ gefällt mir. Lenkt aber nur davon ab, dass du selbst dein Verhalten nicht reflektierst und dass du selbst nur der Meinung bist, dass du seit Jahren und überall Mobbing erfährst.
Btw.:
Was macht man, wenn ein OA möchte, dass man einen Studenten „mobbt“? Man sagt „Nein, lieber Oberarzt, das mache ich nicht, ich halte das nicht für gerechtfertigt.“ Wo ist da jetzt Mobbing?
Wenn jemand von irgendwem verleumdet wird, fragt man sich erst einmal, WARUM das so ist. Und wenn man gescheit dokumentiert hat, entbehrt die Behauptung ja auch jeglicher Grundlage und lässt sich im Gespräch mit Pflege und OA problemlos ausräumen.
Ergo...
Ich beziehe mich auf die offizielle gesetzliche Definition von Mobbing zu der Beleidigungen, Verleumdungen und ueble Nachrede sowie Anschreien gehoeren. Ok da ist vieles subjektiv aber Verleumdung ist halt objektiv. Da kann man nichts dran werkeln.
Die Sache mit dem warum... tja. Eigentlich muss man gar nichts machen um zur Zielscheibe zu werden. Ich erinnere mich daran, dass ich frisch an einem Krankenhaus war und zur Uebergabe in einem meiner ersten Dienste kam. Der OA drehte sich zum Monitor, um Werte nachzuschauen. Waehrenddessen kam eine alteingesessene Schwester (mit der ich sonst nie was zu tun gehabt hatte) und warf mir Blutabnahmeroehrchen in den Schoss mit der Aussage "hier geh Blut abnehmen bevor du einen Dekubitus kriegst". Ich sprach den OA an. Dieser meinte nur "ich habe nichts mit bekommen" (was gelogen war er sass daneben). Wenn man dann auf sowas reagiert hat man noch die naechsten Monate Spass damit.
Es sind ja auch nicht alle Krankenschwestern und -Pfleger, die sich so verhalten. Die absolute Mehrheit macht das nicht, aber auf jeder Station gibt es mindestens eine, die so drauf ist. Auf manchen Stationen koennen es deutlich mehr sein.
Was den OA betrifft: ich bin nicht der einzige assi auf der station gewesen. nicht jeder hat das so gehandhabt wie ich. Die meisten Assis mochten den Studenten nicht weil er vielleicht etwas sonderbar wirkte. Ich lass mich aber nich von einzelnen Schrullen dazu verleiten irgendwen aktiv zu schikanieren. Vor Allem ist das auch irgendwo daemlich, da man dann naechstes Jahr eben keine Studenten mehr hat. Es hatten sich bereits im Vorjahr online Studenten ueber die Station beschwert und wir hatten regelmaessig weniger Studenten als die anderen Abteilungen.
Relaxometrie
28.10.2019, 15:52
:-sleppy:-sleppy:-sleppy
Feuerblick
28.10.2019, 16:07
Und das meine ich damit, dass Mobbing auch sehr subjektiv ist. Für mich wäre das nur ein strunzdummer Spruch irgendeiner mir gar nicht bekannten Schwester gewesen, den ich entweder gekontert hätte („Hier, hab Blut abgenommen, damit du dich nicht langweilst“) oder ignoriert oder bei wiederholtem Auftreten die Schwester gefragt hätte, was das eigentlich soll. Mobbing ist so ein Spruch für mich (schon gar nicht bei erstmaligem Kontakt) eben nicht.
Ich bin sowieso der Meinung, dass sprechenden Menschen geholfen wird. Wenn dir nicht passt, wie man mit dir umgeht, dann sprich es doch bei den Leuten an. Vielleicht hast du dann nämlich Ruhe und nicht monatelang „Spaß“...
Aber nun ja... Relaxometrie, hast recht...
Waehrenddessen kam eine alteingesessene Schwester (mit der ich sonst nie was zu tun gehabt hatte) und warf mir Blutabnahmeroehrchen in den Schoss mit der Aussage "hier geh Blut abnehmen bevor du einen Dekubitus kriegst". Ich sprach den OA an. Dieser meinte nur "ich habe nichts mit bekommen" (was gelogen war er sass daneben). Wenn man dann auf sowas reagiert hat man noch die naechsten Monate Spass damit.
Willkommen im Krankenhaus.
Der Ton ist manchmal schärfer, hart an der Grenze, manchmal auch drüber. Man hat halt dauernd mit Menschen zu tun.
Da kann man auch anders darauf reagieren: ... "du kannst mich ja dann bestimmt zur Dekubitusprophylaxe einmal umlagern, haha". Ich gebe dir eine gewisse Wahrscheinlichkeit (TM), dass dir ähnliche Sprüche in Zukunft etwas erspart bleiben.
Oder du bleibst bei deiner bewährten Strategie, dich beim Oberarzt über das Pack zu beschweren...
Wo steht da einmalig? Naja wenn 40 % Mobbing erleben (egal von wem), dann ist die Welt ja noch in Ordnung.
Vielleicht ist Deine Unterscheidungsfähigkeit zwischen Mobbing und (konstruktiver) Kritik auch nicht gut ausgeprägt?
Diese Hypothese passt zumindest zu deinem Auftreten hier und würde Deinen Werdegang erklären, böte Dir aber die Chance, aus der doch offenkundig unangenehmen Gesamtsituation auszubrechen.
Viel Glück!
cartablanca
28.10.2019, 17:30
Vielleicht ist Deine Unterscheidungsfähigkeit zwischen Mobbing und (konstruktiver) Kritik auch nicht gut ausgeprägt?
Diese Hypothese passt zumindest zu deinem Auftreten hier und würde Deinen Werdegang erklären, böte Dir aber die Chance, aus der doch offenkundig unangenehmen Gesamtsituation auszubrechen.
Viel Glück!
Vielleicht solltest du mal nachdenken weniger mit gehässigen verurteilenden Unterstellungen zu arbeiten - ähnlich wie Feuerblick, Morgoth und Relaxometrie. Eure Annahmen beruhen auf Spekulationen. Ich habe in den Profilen gelesen, dass der eine oder andere FA/OA ist. Da wundert mich auch nicht, dass 40 % alle Ärzte angeben schikaniert worden zu sein. Auch ich habe das immer wieder erlebt dass die OA /Chef Ebene die Assis zwingt zu Allem die Klappe zu halten - sei es Schikane durch die Pflege oder illegale Überstunden. Find ich abstoßend das Verhalten. Eigentlich sollte man OÄ/FÄ dieser Sorte bei der ÄK melden.
Feuerblick
28.10.2019, 17:34
Warum nur wusste ich, dass es genau darauf hinauslaufen wird? :-))
Btw: Deine Verurteilung unserer Person und unseres Verhaltens beruht auf... tadaaaaa, Spekulationen!
Wenn du allerdings auch im Job derart hochgehst und grundsätzlich der Meinung bist, dass dir 100 Geisterfahrer entgegen kommen statt dich selbst als Geisterfahrer zu identifizieren, dann wundert einen nichts mehr.
Ich verabschiede mich aus diesem Thread. Ist doch langweilig, wenn die Dinge genau den Verlauf nehmen, den man erwartet hat.
Wünsche viel Erfolg dabei, das „Pack“ anzuzeigen, das dich mobbt :-nix
Naja, ich kann halt sagen, dass ich FA/OA Psychiatrie bin und wir die Bude voll haben in unserer Rehaklinik mit vermeintlichen Mobbingopfern.
So viele Mobbingtäter kann es gar nicht geben, es sei denn die arbeiten auch 100h/Woche-Schichten. (Ok, das war jetzt übertrieben).
Aber ich kann auch sagen, dass die Wahrheit oft irgendwo in der Mitte liegt: Was du bis jetzt hier vorgebracht hast, sind überwiegend subjektive Wahrnehmungen (dein Blutabnahme-Beispiel passt da bspw. super) und die scheinst du ja von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle mitzunehmen.
Und mein Gott, wenn die Pflege mal wieder auf dem Zahnfleisch geht und dann mal bei der Übergabe/unter Kollegen sagt "Von den Ärzten hat mal wieder keiner nach dem Patienten geschaut, es bleibt mal wieder alles an uns hängen", dann ist das doch ganz oft keine üble Nachrede/Mobbing/Verleumdung, dann sind die einfach überlastet. Aber dazu wurde ja schon von einer anderen FÄ treffend gesagt: Mach deine Arbeit, dokumentier deine Arbeit und gut ist.
juke5489
28.10.2019, 18:29
ich finde morgoths beschreibung trifft den nagel vermutlich gut auf den kopf.
hier prallen nunmal schwerst gestresste berufsgruppen aufeinander. dass das einerseits flapsige kommentare fallen, auch mal hin und her geranzt wird und nicht immer jede kommunikation auf ehrfurchtsvoller ebene geführt wird ist da normal. ebenso, dass die eigene, häufig wirklich grenzwertige arbeitssituation durch die eine oder andere hyperbel noch weiter ausgeschmückt wird, weil man eben den eindruck hat niemand schere sich um die eigene schlimme situation.
die lösung dieser probleme liegt wie so oft in einer ordentlichen kommunikation zwischen den parteien. in schweren situationen muss man noch mehr als sonst miteinander reden, sich auch mal zeit für die anderen nehmen. und man sollte dringlich seine eigene empfindlichkeit etwas runterregulieren.
dass eine person an multiplen arbeitsstätten immer und immer wieder gemobbt wird kann ich mir nicht vorstellen. was ich mir aber vorstellen kann ist jedoch, dass hier immer wieder personen aufeinandertreffen, die nicht kommunizieren können.
aber daran kann man arbeiten. und das sollte man. denn sonst wird es immer so weiter gehen.
und wenn man nicht selbständig versucht etwas an der situation zu ändern, dann kann man sich auch nicht andauernd über die anderen beschweren.
ich persönlich muss gestehen: wenn ich mich wegen jeder kratzbürstigen äußerung von irgendeinem kollegen gleich persönlich gemobbt fühlen würde, dann müsste ich längst irgendwo stationär therapie machen. aber ich finde das in unserem stressigen alltag normal. wenn ich die leute kenne, die hinter diesen äußerungen stecken und ihre situation einschätzen kann, dann muss ich auch nicht alles immer persönlich sehen...
Kackbratze
28.10.2019, 19:15
Ich würde Alle gleich anzeigen. Und Abmahnungen verlangen.
Herr Heisterkamp von der Capitol-Versicherung hat dazu mal einen Videoblog oder so gemacht.
Pass auf, er will nicht nur das Pflegepack anzeigen. Er hat jetzt auch die Ober-Unärzte im Visier!
Feuerblick
28.10.2019, 19:30
...und die schikanierenden Fach-Un-Ärzte :-))
][truba][
28.10.2019, 20:47
Naja, Mobbing in Krankenhäusern gibt es sicherlich wie an jeder anderen Arbeitsstelle auch.
Habe schon das ein oder andere mal miterlebt wo eventuell ein OA einen Assistenten/Assistentin ständig "schikaniert" hat.
Allerdings ist es dann auch nur ein Oberarzt und es waren eben mehr flapsige Kommentare gegen diese Person.
Die meisten haben allerdings eine gesunde Resilienz gegen sowas. Hat doch jeder schon mal dumme Kommentare von Oberärzten oder so kassiert.
Schwestern mit dummen Sprüchen kenne ich auch genügend. Zuckt man mit den Schultern und gut ist.
Als ich noch Pfleger war, haben wir allerdings die ätzenden ärztlichen Kollegen auch gern auflaufen lassen.
Oft stimmt eben doch der Spruch "Wie man in den Wald hineinruft ...".
Rettungshase
28.10.2019, 21:01
So oder so... wenn mich sowas derart begleiten/verfolgen würde, würde ich ein Coaching machen.
Entweder man lernt den Umgang mit Kollegen, die man als unangenehm empfindet, oder man lernt, dass einen die dummen Sprüche nicht mehr verfolgen.
Markian, kann es sein, dass du gerne die Aussagen anderer User kritisierst?
Ich dachte beim ersten Lesen auch, dass es schon seltsam ist, wenn man bei diversen Arbeitgebern immer und immer wieder gemobbt wird. Da stellt sich schon die Frage, wie sich der/die TE selbst diesen Leuten gegenüber verhält, denn die wenigsten (und schon gar nicht bei verschiedenen Arbeitgebern) kommen mal eben so auf die Idee, irgendwen zu mobben. Meist gibt es einen Anlass.
Da wird den nicht kennen, ist es völlig legitim, darauf hinzuweisen, dass jeder auch wenigstens kurz sein eigenes Verhalten reflektieren sollte. Und ggf. bietet es sich auch an, genau darüber mal mit Kollegen oder Freunden zu sprechen. Vielleicht tritt man unbewusst in irgendwelche Fettnäpfe.
Und wenn das alles nicht so ist, würde ich persönlich das Gespräch mit den Problem-Kollegen suchen und fragen, was sie für ein Problem mit mir haben.
Ich kritisiere niemanden gerne, aber kann verstehen, dass der Eindruck bei dir entsteht. Jedoch kann ich nicht so ganz nachvollziehen, wie man es nicht scheiße finden kann, wenn hier jemand Hilfe sucht und in einem einzigen Satz lediglich gesagt wird vielleicht bist du selber schuld. Selbst wenn es so ist, dann ist das nicht wirklich empathisch. Da ich jetzt 2 mal hier im Forum jemanden kritisiert habe, frage ich mich wie du daraus eine allgemeine Aussage über mich treffen kannst.
Ich kritisiere niemanden gerne, aber kann verstehen, dass der Eindruck bei dir entsteht. Jedoch kann ich nicht so ganz nachvollziehen, wie man es nicht scheiße finden kann, wenn hier jemand Hilfe sucht und in einem einzigen Satz lediglich gesagt wird vielleicht bist du selber schuld. Selbst wenn es so ist, dann ist das nicht wirklich empathisch. Da ich jetzt 2 mal hier im Forum jemanden kritisiert habe, frage ich mich wie du daraus eine allgemeine Aussage über mich treffen kannst.
Sorry, aber wo der TE Hilfe sucht musst Du mir jetzt mal näher bringen... :-nix
Ich beziehe mich auf die offizielle gesetzliche Definition von Mobbing zu der Beleidigungen, Verleumdungen und ueble Nachrede sowie Anschreien gehoeren.
Ich komm grad aus dem Grinsen nicht mehr raus... bin Chirurg. Facharzt. Also wenn ich da jedes Mal mit der Mobbing-Keule um mich geworfen hätte wenn mein Chef mich angeschrien hätte. Irgendwann lernt man: Maul halten, dann geht es schneller vorbei. Das Problem ist ja, meist ist doch irgendwo ein Fünkchen Wahrheit (inhaltlich!) dabei, manchmal sogar ein gewaltiges Fünkchen. Nur der Ton halt. Aber wenn ich mir vorstelle ich würde für jedes Mal "Mobbing" mir einen Tag frei nehmen um das zu verarbeiten... Ok, sagen wir ich nehme mir ab jetzt so viele Tage frei wie ich im letzten halben Jahr "gemobbt" wurde: dann komm ich erst im nächsten Jahrzehnt wieder in die Klinik.
Bzgl. Pflegekräfte: ich kann von "diesem Pack" (auch wenn ich sie einfach "Pflegekräfte" nennen würde) nur sagen, dass ich es auch auf die harte Tour gelernt hab. Als ich mal in einer Klinik neu angefangen hab, gab es nach zwei/drei Tagen eine Situation in der ich der Pflegekraft erklärt hab, dass das was sie da tut ja wohl nicht ihr ernst sein könne oder so ähnlich. Einer erfahrenen Schwester mit gut 30 Jahren Berufserfahrung. Das sprach sich in Sekunden rum und ich ab es bereits am nächsten Tag schon wieder über meine Oberärzte gehört, da wussten es schon alle. Es folgte eine kurze Zeit in der ich sicher mehr Anrufe bekam als es gebraucht hätte, denn man wollte sich ja versichern, dass alles nach den Wünschen des frischen Assistenzarztes erfüllt wurde. Bis sich das dann wieder beruhigt hatte und auf einen professionellen Umgang eingespielt hat. Professionell heißt dass die Kommunikation und die Aufgaben klar sein müssen. Und wenn es dann Probleme gibt wie zum Beispiel "was ist ärztliche Aufgabe, was nicht", dann muss das auch sauber geklärt werden. Idealerweise Stationsleitung - Oberarzt oder Stationsleitung - Chefarzt oder Pflegedienstleitung - Oberarzt/Chefarzt. Und manchmal muss man dann halt einfach gewisse Dinge auch nicht tun. Dann klärt es sich von selbst. Oder eben nicht. Nicht die medizinischen Dinge. Bei medizinischen Dingen darf man sich als Arzt nicht angreifbar machen. Aber es gibt schon noch sehr viele andere Dinge um die man sich kümmern kann oder es auch sein lassen kann. Dann kümmert sich wer anders drum oder eben auch nicht.
cartablanca
29.10.2019, 01:37
Ich komm grad aus dem Grinsen nicht mehr raus... bin Chirurg. Facharzt. Also wenn ich da jedes Mal mit der Mobbing-Keule um mich geworfen hätte wenn mein Chef mich angeschrien hätte. Irgendwann lernt man: Maul halten, dann geht es schneller vorbei. Das Problem ist ja, meist ist doch irgendwo ein Fünkchen Wahrheit (inhaltlich!) dabei, manchmal sogar ein gewaltiges Fünkchen. Nur der Ton halt. Aber wenn ich mir vorstelle ich würde für jedes Mal "Mobbing" mir einen Tag frei nehmen um das zu verarbeiten... Ok, sagen wir ich nehme mir ab jetzt so viele Tage frei wie ich im letzten halben Jahr "gemobbt" wurde: dann komm ich erst im nächsten Jahrzehnt wieder in die Klinik.
Bzgl. Pflegekräfte: ich kann von "diesem Pack" (auch wenn ich sie einfach "Pflegekräfte" nennen würde) nur sagen, dass ich es auch auf die harte Tour gelernt hab. Als ich mal in einer Klinik neu angefangen hab, gab es nach zwei/drei Tagen eine Situation in der ich der Pflegekraft erklärt hab, dass das was sie da tut ja wohl nicht ihr ernst sein könne oder so ähnlich. Einer erfahrenen Schwester mit gut 30 Jahren Berufserfahrung. Das sprach sich in Sekunden rum ...
Ist ja schoen dass du das alles amuesant findest. Solange du damit klar kommst ist ja alles in Ordnung nicht? Dass 40 % aller Absolventen des Humanmedizinstudiums nachher nicht im kurativen Bereich arbeiten, dass sich die Zahl der Auswanderer (haeufig sind das die besten Absolventen) in den letzten Jahren vervielfacht hat, dass das System nur noch mit Leuten laeuft die kaum Deutsch sprechen scheint dich nicht zu stoeren. Vielleicht muessen es ja erst 50 oder 80 % aller Absolventen werden, damit es kracht. Vielleicht schafft man in der Chirurgie noch paar alternative Berufsfelder, damit man bloss nicht die Arbeitsbedingungen verbessert und Nachwuchs anlockt. Sowas wie CTA - die werden zwar nie eigenstaendig operieren aber zumindest hat man temporaer eine Loesung nicht? Oder man rekrutiert weiterhin ueber Headhunterfirmen Aerzte aus der dritten Welt - nicht dass die Laender ihre Aerzte selber brauchen.
Ich bringe Leuten auch schon mal was bei und decke Fehler auf - ganz ohne Anschreien. Wie kommt das eigentlich?
Kackbratze
29.10.2019, 01:57
Ich bringe Leuten auch schon mal was bei und decke Fehler auf - ganz ohne Anschreien.
Ich dachte Du wirst gemobbt?
Ausserdem ist deine Problematik nicht relevant für das Leben anderer Leute hier im Forum. Hier wird keiner in Sack und Asche zur Arbeit gehen, weil Du dich ungerecht behandelt fühlst.
Feuerblick
29.10.2019, 04:34
Yay, nun wissen wir, warum die Leute nicht in Deutschland und in der Patientenversorgung arbeiten wollen. Wegen Mobbings. Nicht wegen zu vieler Überstunden, zu vieler Dienste, Unterbesetzung, unangemessener Bezahlung, schlechter Weiterbildung... NEIN, wegen Mobbings! So einfach isses! :-))
Ansonsten sehen wir hier das typische Mobbingopfer. Schmollt, wenn die meisten anderer Meinung sind, hält an der eigenen Meinung fest, reflektiert nicht...
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