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anignu
17.11.2019, 23:19
Aber welches Haus hat denn eine Notaufnahme ggf. eine Intensiv und nur eine Fachrichtung?
Gibt es oder in meinem Fall gab es. Ich hab mal in einem Krankenhaus gearbeitet in dem u.a. Chirurgie und Innere gab und man selbst als Chirurg ab abends der einzige Arzt im Krankenhaus mit Zuständigkeit für Station + Notaufnahme + Intensiv war. Und dann halt noch Rufdienste. Praktisch gesehen waren das die entspanntesten Nachtdienste die ich in meiner ganzen bisherigen Laufbahn erlebt hab. Gab es, weil in dem Haus haben sie nun einen zweiten Nachtdienst für die Intensiv eingeführt.

Noch ein weiterer Denkanstoß: Nach mehreren Praktika im Ausland habe ich auch ein wenig den Eindruck, dass diese schlechte Arbeitsatmosphäre auch ein typisch Deutsches Phänomen zu sein scheint. Ich habe in Finnland im OP an einer Uniklinik famuliert und war platt, wie nett und respektvoll alle - auch unter den verschiedenen Berufsgruppen - miteinander umgehen, auch wenn es stressig wurde. Es geht eben nicht schneller oder läuft besser, wenn man brüllt, ganz im Gegenteil.
Die skandinavischen Länder sind aber auch bekannt dafür, dass man eine maximale Arbeitsverdichtung betreibt... NICHT!
Ist doch ein sinnloser Vergleich. Ich könnte auch sagen "in Afrika wird der Stammesschamane vergöttert". Das bringt dir ja auch nichts. Dann geh halt nach Afrika, werd Schamane und lass dich vergöttern oder geh nach Finnland. Ansonsten hat in der Medizin in D eine Kultur der Arbeitsverdichtung Einzug gehalten die maximalen Druck auf die verschiedenen Berufsgruppen ausübt. Mit der Folge dass die Berufsgruppen sich teils sehr stark gegeneinander abzugrenzen versuchen und diese Abgrenzung manchmal zu Stress zwischen den Berufsgruppen führt.
Diese Arbeitsverdichtung kannst du schlecht ändern. Aber den Umgang damit. Und den Umgang mit den anderen Berufsgruppen. Manchmal muss man Probleme direkt angehen, manchmal über die entsprechenden Vorgesetzten.

geisterhome
30.11.2019, 08:53
Ich war eine Zeit im Ausland und generell muss ich sagen das der Umgangston in Deutschland im Durchschnitt schon etwas unfreundlicher ist, da muss man nur paarmal einkaufen gehen, regelmäßig bekomme ich als Kunde einen Tonfall zuhören den ich völlig unangebracht finde. And ja das setzt sich im Krankenhaus fort, wahrscheinlich ist es dort sogar noch um einiges schlimmer. Für mich war das Anfangs fast ein Schock wie unfreundlich und respektlos da miteinander umgegangen wird. Assistenzärzte sind für Teile der Pflege ein Fußabtreter. Das hat sicher auch damit zutun das Assistenzärzte häufig rotieren und selten lange auf einer Station oder gar an einem Krankenhaus sind.

Ich bin mit der Zeit teilweise abgestumpft und habe mich teilweise daran gewöhnt, gleichzeitig wird man auch wenn man länger an einem Ort ist von allein mit mehr Respekt behandelt. Bei manchen kann man mit Freundlichkeit etwas erreichen bei anderen muss man das Arschloch raushängen lassen und dann schlechte Stimmung auch mal aushalten können.

geisterhome
30.11.2019, 09:10
Was auch hilft ist mal voll dagegen halten, ich habe es meist so erlebt das sich die Gegenseite in der oft folgenden Diskussion absolut uneinsichtig zeigt und einen noch schlimmere Sachen an den Kopf wirft aber in der Folge wird man doch freundlicher behandelt, eine entsprechende Reaktion will dann doch keiner Provozieren und wahrscheinlich hinterfragt die Person dann später doch ihr Verhalten wenn mal die erste Aufregung verflogen ist. Auch hat sich das nie negativ auf das langfristige kollegiale Verhältnis ausgewirkt, das ist danach oft besser geworden.

cartablanca
30.11.2019, 21:47
Assistenzärzte sind für Teile der Pflege ein Fußabtreter. Das hat sicher auch damit zutun das Assistenzärzte häufig rotieren und selten lange auf einer Station oder gar an einem Krankenhaus sind.

Ja und ich möchte anfügen für Teile der Oberärzte auch. Wenn man frisch von der Uni kommt akzeptiert man die ganze Scheiße noch. Ich kann jungen Assis und Studenten nur raten sich ihres Wertes in der heutigen Zeit bewusst zu sein und möglichst schnell zu wechseln, wenn man maligne Arbeitsbedingungen jedweder Art vorfindet. Vorher am Besten noch schriftlich klar kommunizieren welche Mitarbeiter problematisch sind, damit sich das sammelt. Bin an einem neuen Haus und meine Vorgesetzten sind sehr zufrieden - so wie ich das bisher immer gewohnt war. Leider erlauben einem die Kündigungsfristen nicht nicht noch schneller zu wechseln und man möchte auch seine Assi Kollegen ungern im Stich lassen.

geisterhome
01.12.2019, 18:57
Letztes mal als ich richtig angegangen wurde (schon Jahre her) kam dann ohne schlechtes Gewissen der gelbe Schein als Antwort.

cartablanca
09.04.2020, 21:38
Bin grad als Gastarzt tätig (wollte mich finanziell absichern bevor ich endgültig aus der Medizin aussteige) und jetzt gehts schon wieder los. Ich habe Forderungen der Pflege abgelehnt mit dem Resultat dass ich jetzt Beschwerden am Hals habe. Im einen Fall wollte ein erfahrener Pfleger von mir dass ich ihm unbedingt Amoxicillin/Clavulansäure in der Dosis 2000 + 200 mg 2 x tgl. aufschreibe. Bei einer gfr von 18 habe ich das aber abgelehnt. Da es das Medikament in der Dosis 500/100 nicht gab (lt. meinung des klugen pflegers kinderdosis) bestand er drauf dass ich es ihm so aufschreibe wie er es wollte und wurde immer aggressiver und schrie mich die ganze Zeit an. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll und hab gesagt dass mein 24 h Dienst vorbei ist und er den Nächsten fragen soll. Er hat dann den CA gefragt der ihm die Anweisung genehmigte (is lt. pharma pocket falsch aber was solls) Im anderen Fall wollte man mich zwingen einen Patienten in der Notaufnahme nach 30 minuten entweder zu entlassen oder stationär aufzunehmen. Er könne ja nicht in der NA bleiben. Nachdem man mich alle 2 Minuten wegen dem Kram nervte wurde ich irgendwann laut und meinte sie solle den Hintergrund anrufen ich hätte keine Lust mehr zu diskutieren. Ich kann ohne Labor halt nach 30 min nicht entscheiden ob Va Covid stationär oder ambulant betreut wird. Nach 50 min. wurde der Pat dann entlassen als das Labor da war. Dann auf Station bestehn die schwestern immer darauf dass ich die Transfusion direkt gebe was ich nicht tue. Ich habe schon eine Patientin mit Kryoglobulinämie gehabt die Lungenembolien entwickelte weil das EK noch nicht warm war (ich habs nicht angehängt). Normalerweise warte ich immer ne stunde aber die schwester bestand drauf dass ich es direkt mache. soweit ich weiss dürfen ek s 6 stunden auf Station bleiben. Ergebnis: Beschwerden mit konstruierten Unterstellungen, man hat behauptet die EKs würden länger als 6 h auf Station verweilen was nicht stimmt. Dass ich das anders dokumentiert hab interessiert keinen. Tja an dem Haus wurde mir jetzt vom Transfusionsbeauftragten untersagt weiter EKs anzuhängen und ich geh auch nicht davon aus dass ich hier noch länger tätig sein kann.
Scheiss Pflege hat mal wieder ihren Willen gekriegt aber naja karma is a bitch. Das Haus hat eh keine Assis mehr weil da keiner mehr arbeiten will. 80 Stunden Wochen und miese Arbeitsatmosphäre tut sich keiner an (ausser verzweifelten Ausländern). Soll die Pflege eben die Dienste schieben.

freak1
09.04.2020, 22:03
Pflege und 24h Dienste? :-))

Kackbratze
09.04.2020, 22:14
Ein Pfleger mit bekannter Nieren Insuffizienz schreibt vor, welches Medikament du ihm verschreiben sollst und bekommt es dann vom CA?
Haben wieder Betrunkene Drehbücher geschrieben oder benötigt die Sachsenklinik eine Revision des Scripts?
Und warum schreibst du das in ein anonymes Internetforum?

cartablanca
09.04.2020, 23:46
Ein Pfleger mit bekannter Nieren Insuffizienz schreibt vor, welches Medikament du ihm verschreiben sollst und bekommt es dann vom CA?

Ich sollte dem Pfleger das Medikament für den Patienten aufschreiben du Genie.

Kackbratze
10.04.2020, 01:15
Dann schreib das dahin, wenn Du so Akten führst wie Du hier die Fälle beschreibst, dann ist das kein Wunder wie es bei Dir läuft. Kommunikation. Die Magie der Neuzeit.
P. S. Scheinbar bin ich ein Genie, ich kenne diese Probleme nicht.

Reflex
10.04.2020, 07:21
Die Pflege wird weiterhin nicht das Problem alleine sein sondern deine mangelnde Fähigkeit der sozialen Kompetenz. Daran kannst Du was ändern. Aber wenn es Dir nur wieder ums Auskotzen und sich in der Opferrolle suhlen geht, dann wird sich auch nichts ändern. Auch nicht beim nächsten Arbeitgeber...

Trendafil
10.04.2020, 08:32
Kann mit das mit dem Pfleger gar nicht so richtig vorstellen.
Bis jetzt traf ich nur auf Pflegepersonal, das sich sogar bei globulis gefühlt 5-fach absichern wollte.

Aber warum regst du Dich eigentlich noch auf? du kündigst doch eh bald?

Bonnerin
10.04.2020, 08:50
Ich habe persönlich in der Schulzeit leider schlimme Erfahrungen mit Mobbing machen müssen, also ist das kein Thema, das ich auf die leichte Schulter nehme. Aber trotz des Umgangstons im Krankenhaus komme ich eigentlich mit den meisten Kolleginnen und Kollegen ganz gut zurecht (mit den paar Ausnahmen, die wir alle mal haben).

Ich habe so das Gefühl, dass du dir zum Arbeiten irgendwie gerade auch immer die schlimmsten Provinzklitschen zwischen Kiel und Oberstdorf aussuchst. Die Arbeitsbedingungen und der Umgang erinnern mich ein wenig an das Provinz-Insolvenz-KH, an dem ich mein Innere-Tertial ableisten musste. Überstunden für alle, Rumgemotze auf allen Ebenen, etc. Wobei das aber wirklich kein Mobbing mir oder jemand anderem gegenüber war, sondern überbrodelnde schlechte Stimmung in einem insgesamt eher miesen Krankenhaus.

Hast du versucht, die Thematik mit der Antibiose dem Pfleger sachlich zu schildern? Also mal die Nierenwerte zeigen; sagen, dass dir das Präparat zu heikel ist bei der eventuellen Gefahr eines akuten Nierenversagens; stattdessen eine andere Antibiose aufschreiben wenn die Indikation besteht?

Diese Form der Zusammenarbeit mit der Pflege gibt deinem Gegenüber halt auch ein ganz anderes Gefühl als ein "Nein" auf seine Bitte ohne (für ihn) verständliche Erklärung.

Vielleicht wird es mir in Zukunft auch mal anders ergehen, aber ich bin sowohl im (Raum-)Pflegepraktikum, in meinen Famus, als auch in den Tertialen in Anästhesie und Chirurgie meistens gut mit dem Pflegepersonal zurecht gekommen. Beruht halt meistens auf Gegenseitigkeit, man kann einen freundlich-kollegialen Umgang pflegen ohne dass man direkt von allem und jedem ausgenutzt wird.

Und momentan kommt halt mit Covid-19 die nächste Nervenzerreißprobe für alle beteiligten. Wobei das für dich doch eigentlich eine Chance wäre: Wenn du ohnehin aus der Klinik rauswillst, warum nicht die Chance nutzen und statt als Honorararzt lieber für eine Corona-Hotline arbeiten? Keine Patienten, keine Pflege um dich rum, keine Nachtdienste.

cartablanca
11.04.2020, 16:55
Kann mit das mit dem Pfleger gar nicht so richtig vorstellen.
Bis jetzt traf ich nur auf Pflegepersonal, das sich sogar bei globulis gefühlt 5-fach absichern wollte.

Aber warum regst du Dich eigentlich noch auf? du kündigst doch eh bald?

Der Pfleger wollte ja dass ich ihm seine gewünschte Medikation mit meiner Unterschrift abzeichne. Und schrie mich dabei an. Er kam gerade zur Schicht während ich mit meinem 24 h Dienst fertig war. Ursprünglich wollte ich ja ceftriaxon aber das wollte der OA nicht, der mag ceftriaxon grundsätzlich nicht. Unacid gabs nicht. Alternativen zu den Medis sind nicht first line.
Naja der job war halt ne recht gute Einkommensquelle. Aber anders als hier dar gestellt gehts nicht nur ums Auskotzen. Es geht auch darum Erfahrungen auszutauschen. Einige Forumteilnehmer möchten einem ja einreden dass man alleine schuld an der Situation sei oder gar den Mund verbieten.
Wie es sich sowohl in diesem Thread als auch in anderen Threads (zB Thread "Arztassistent") zeigt bin ich nicht der einzige Klinikarzt der sich von Pflege und Arbeitgeber son bisschen verarscht fühlt. Aber es müssen halt mehr den Mund aufmachen. Der erste Schritt ist dass man den Mund aufmacht und nicht immer im Strom mitschwimmt um besser darzustehen als seine Kollegen.
Bonnerin meinte ja dass wegen Covid die Nerven blank liegen. Ich arbeite seit 8 Wochen jeden Tag (aucg am WE) 10 Stunden in der Notaufnahme wo ich mit mehr Covid Patienten zu tun hab als jeder Andere. Ich hatte auch schon mehrfach ungeschützten Kontakt mit Leuten wo nachher raus kam dass sie Covid infiziert waren. Manche Covid Patienten haben nämlich weder respiratorische Symptome noch Entzündungswerte sondern manchmal gar nichts oder Symptome wie Sodbrennen. Da kann ich gleich jeden testen.
Dreh ich deshalb am Rad? Nein weil in meiner Altersgruppe so gut wie keiner an Covid stirbt. In meinem Haus sterben allenfalls 70 jährige mit 10 Vorerkrankungen dran.
Die hätten aber auch so ne Prognose von vielleicht 2 Jahren gehabt.
Übrigens Provinzklitsche, mittelgrosses Haus, Uniklinik... ich war überall und die Arbeitsbedingungen sind überall scheisse. Ich würde jedem der Medizin studieren will heute davon abraten. Das ist ein Club von Masochisten die dich durch Gruppendruck in ihren Masochismus reinzwingen wollen.

freak1
11.04.2020, 16:57
Vielleicht ist Innere auch nur ein besonders schlechtes Beispiel. In der Radio kann (Uni) solche Arbeitsbedingungen nicht nachvollziehen. Aber wir sind auch zum Glück keine bettenführende Abteilung. [-::-]

MissGarfield83
11.04.2020, 17:09
Nein weil in meiner Altersgruppe so gut wie keiner an Covid stirbt. In meinem Haus sterben allenfalls 70 jährige mit 10 Vorerkrankungen dran.

Wenn deine medizinisch fachliche Qualität mit deine Äußerungen hier korreliert .. ohweiohwei. Mal abgesehen davon dass mittlerweile unsere Alterskohorte einen signifikanten Anteil an intensivpflichtigen Verläufen darstellt - und auch einige daran sterben - interessiert es dich nur peripher dass du Superspreader werden könntest? Und du die Omi mit ihren 10 Vorerkrankungen dann vielleicht auf dem Gewissen hast? Vielleicht ist die geplante Karriere abseits der klinischen Medizin wohl doch das Richtige für dich. So im Sinne deiner Mitmenschen ...

nie
11.04.2020, 17:25
Wenn alle überall immer und ausnahmslos nur scheiße sind, dann muss man sich halt mal fragen, wer die Konstante ist. Und landet dann in der Regel bei sich selbst.

Es leugnet keiner, dass es schwierige Pflegekräfte/Oberärzte/sonstige Kollegen gibt und da auch durchaus die Chance besteht, dass man unfair bzw. zu Unrecht scheiße behandelt wird. Aber es ist halt schon auffällig wenn einem das durchgehend passiert, dass die Leute ständig ausflippen, wenn sie mit einem zutun haben. Ich habe selbst auch schon dauerhaft unzufriedene, immer meckernde und alles besser wissende Pflegekräfte erlebt aber selbst die haben einen nicht einfach so wegen irgendwelcher Nichtigkeiten angeschrien.


Letzten Endes dreht sich die Diskussion hier ja schon seit Monaten im Kreis und du beschwerst dich immer nur, dass alle Menschen scheiße zu dir sind und immer sind die andere Schuld. Zumindest ich kann anhand von dem, was du hier schreibst, durchaus nachvollziehen warum du im Berufsleben immer aneckst. Kommunikation macht halt schon viel aus und schon aus deinem Geschriebenen kann man rauslesen, dass die Kommunikation mit dir nicht immer einfach sein wird. Aber solange du nicht mal umdenkst und dich fragst, was du dazu beigetragen hast, dass alle Menschen immer scheiße zu dir sind, wird es immer so weitergehen. Auch außerhalb der Medizin.

Reflex
11.04.2020, 17:50
Vielleicht ist Innere auch nur ein besonders schlechtes Beispiel. In der Radio kann (Uni) solche Arbeitsbedingungen nicht nachvollziehen. Aber wir sind auch zum Glück keine bettenführende Abteilung. [-::-]

Da wird sich das Problem wohl eher auf andere zuweisende Kollegen verlagern oder auf die „gemeinen“ RTA oder wer auch immer...

cartablanca
11.04.2020, 17:56
Wenn deine medizinisch fachliche Qualität mit deine Äußerungen hier korreliert .. ohweiohwei. Mal abgesehen davon dass mittlerweile unsere Alterskohorte einen signifikanten Anteil an intensivpflichtigen Verläufen darstellt - und auch einige daran sterben - interessiert es dich nur peripher dass du Superspreader werden könntest? Und du die Omi mit ihren 10 Vorerkrankungen dann vielleicht auf dem Gewissen hast? Vielleicht ist die geplante Karriere abseits der klinischen Medizin wohl doch das Richtige für dich. So im Sinne deiner Mitmenschen ...

Zu welcher Alterskohorte gehöre ich denn? Es ging darum dass die Nerven blank liegen. Ich hab aber keine Angst um mich selbst. Menschen mit Sodbrennen oder ohne Symptome werden laut RKI Richtlinien nicht getestet. Vor vier bis fünf Wochen haben wir nicht standardmässig Mundschutz in der Notaufnahme getragen.
Ps: Wenn dein Leseverständnis mit deinem Denkvermögen korreliert wundert es nicht dass es ausser zum Ballondrücken, Zeitunglesen und dumme Sprüche klopfen zu nichts gereicht hat.

Feuerblick
11.04.2020, 18:03
Joa, ich würd mal sagen, wenn du auf Kritik immer so reagierst wie auf Miss Garfield, dann wundert mich GAR NIX. Wie nie schon schrieb: Wenn man immer und überall erlebt, dass die Leute sch*** zu einem sind (und das ja offensichtlich schon seit Schulzeiten und nicht nur in der Medizin), dann muss man irgendwann erkennen, dass man selbst die Konstante ist. Aber Selbstreflexion ist nicht deins, das liest man sehr deutlich. Viel Spaß im weiteren Leben!
Btw: Ich kenne ätzende Pflege, ätzende Oberärzte, ätzende Chefs. Aber das sind in all den Jahren, in denen ich mich in Kliniken rumgetrieben habe, die Ausnahmen gewesen. Und Unterwürfigkeit war nun wirklich nicht meine Kernkompetenz. Überheblichkeit allerdings auch nicht. Damit läuft man schnell gegen die Wand. Hat ein PJ-Kollege sehr deutlich zu spüren bekommen. Von uns Mit-PJ übrigens, nicht von Pflege oder Oberärzten.