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Cerna
12.12.2003, 14:46
:-meinung

Eben, man kann nicht immer nur allen anderen die Verantwortung überlassen und die Schuld für alles geben, sondern man sollte erst mal kritisch bei sich selber anfangen! Und das gilt natürlich auch für die Macher der AO und für die einzelnen Personen, die sie an den Unis umsetzen sollen und müssen. Die schieben sich auch immer ganz gern gegenseitig den schwarzen Peter zu.

Aber es ist sicher auch nie verkehrt (lautstark) auf Mißstände hinzuweisen. Aber der Ton macht die Musik!

Und eins hilft sicher nicht: P A N I K !!!!!

Sebastian1
12.12.2003, 15:21
Sicher gibt es durchaus Leute, die sich diese Misere hätten ersparen können, wenn xyz nicht gewesen wäre oder sie sich rechtzeitig informiert haetten etc.
Aber es gibt viel mehr Leute, die einfach das Examen nicht bestanden haben oder es aber zum Beispiel vor einem Jahr für eine Diss geschoben (da war die AO zwar auch bereits verabschiedet, aber das Problem noch _längst_ nicht so weithin bewusst wie heute!) haben oder aber aus diversen anderen Gründen vielleicvht nicht nach dem sechsten, sondern nach dem achten Semester angetreten sind - was, und das ist wichtig bei der Interpretation - nach der alten AO völlig korrekt zu machen ist! Und wenn so jemand dann durchfällt, dann ist das eben nicht ganz einfach für denjenigen, einfach mal eben alle Scheine nach neuer AO nachzumachen. Im Vergleich: ohne die Umstellung wäre derjenige einfach in halbes Jahr später noch mal angetreten, hätte bestanden und die Geschichte wäre gegessen. So wirds zu einerimmensen Belastungfür den Studi und die Unis sowie im grossen und ganzen auch für die Arbeitswelt, weil letzterer dadurch dieser Absolvent erst später zur Verfügung steht.
Fazit: Ja, es mag Studis geben, die sich selbst mit hineingeritten haben, aber wohl der GRossteil, den die Problematik betrifft, hat keinen oder allenfalls wenig Eigenanteil daran. So ist es leider.
Aber ansonsten stimme ich gerne zu: Panikmachen gilt nicht (und führt zu nix) ;-)

Gruß,
Sebastian