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GelbeKlamotten
04.04.2021, 13:39
Interessant - in einem neuen Paper vom DKFZ wird geschätzt, dass es mit Vitamin-D-Supplementation in Deutschland jährlich 30.000 Krebstote weniger geben würde:
https://febs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/1878-0261.12924#mol212924-bib-0004
Das ist wirklich interessant. Wobei das Paper direkt ja (soweit ich das aus dem abstract rauslese) nur die Kostenersparnis analysiert hat. Bei der Risikoreduktion für Krebserkrankungen/Sterbefälle bezieht man sich auf andere Metaanalysen. Werde mich da bei Gelegenheit mal in deren Quellen einlesen.
Bin aber schon lange der Meinung und praktiziere das auch: Wenn man berufsbedingt wenig Tageslicht abbekommt, ist Vitamin D Supplementation und (trotz des schlechten Rufes) gelegentliches Sonnen im Solarium auf niedriger Stufe (zumindest im Winter alle 4 Wochen) gesundheitsfördernd.
fx-991es
04.04.2021, 16:05
nehm auch vitamin d3 ... sonat nix
Asthaxanthin ist wohl das stärkste Antioxidans das es gibt. Die Frage ist nur, was das bringt, bzw. was es allgemein bringt die "oxidative Last" im Körper zu reduzieren. Das ist sicher auch von der allgemeinen Lebensweise abhängig. Chronische Entzündungen sollen ja an allem "schuld" sein..
Für eine antioxidantive Wirkung reicht doch ein geschüttelter Martini Cocktail…
Ich habe vor drei Monaten mit Inositol angefangen. Wird ja Patientinnen mit PCO-Syndrom empfohlen (was ich nicht habe), aber eben die Insulinsensitivität erhöhen.
Ich habe seitdem zumindest gefühlt weniger BLutzuckerschwankungen und postprandiale Tiefs und als Nebeneffekt fühle ich mich mental belastbarer.
Anne1970
13.01.2023, 16:45
Klingt interessant.
Was ich auch schon seit eigentlich meiner Kindheit mache ist "Vitamin C Megadosing", also mehrere Gramm täglich. Ist auch billig, Ascorbinsäurepulver kostet nicht viel, und das Risiko einer Fälschung ist gering, da die Fälschung vermutlich nicht so viel billiger wäre. Bei den ganz teuren Supplementen habe ich nämlich meine Zweifel, ob da wirklich das drin ist was draufsteht. Manche Stoffe müssen ja als bestimmtes Racemat vorliegen, wie Niacin. Wer sagt, dass nicht ein Gemisch drin ist ohne dass es erwähnt wird?
Bislang habe ich Vitamin C aber nur p.o. zugeführt, denke aber schon länger über Infusionen nach. Was haltet ihr denn davon?
Nichts. Was soll das bringen?
In Erkältungszeiten ein paar Hundert Gramm p. o. ist ok.
Für einige Tumorentitäten sprechen RCT im Grammbereich i. v.
Vitamin C ist ein Antioxidans - das sicher mit Abstand günstigste und am leichtesten verfügbare. Und Antioxidanzien sollen ja den Alterungsprozess bremsen, wobei je nach Organ/Körperteil jeweils was anderes gut sein soll; teilweise wird ja auch alpha-Liponsäure, Q10, Glutathion p.o. etc. gehypt, aber das ist auch so extrem teuer, dass mir hier der Wirksamkeitsnachweis einfach nicht ausreicht. Vitamin C dagegen kostet nicht viel und man kann auch nicht viel kaputt machen (außer vielleicht eine erhöhte Neigung zu Verkalkungen jeglicher Art, aber das ist mir zu abstrakt...bislang hab ich noch nichts dergleichen bemerkt). Ich würde es jetzt nicht offiziell jemand anderem weiterempfehlen, aber was die eigene Person angeht kann man ja machen was man will.
NinaHanna
08.05.2025, 18:29
Was haltet ihr denn von Astaxanthin?
Soll ja 10x stärker sein als Antioxidans als Vitamin C
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