Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Weiblich, Single vorm Berufsstart und geknickt
Matzexc1
05.04.2021, 21:14
Noch eine Stimme hier fürs Online-Dating! Ich heirate diese Woche mein Tinder-Date :-love
Herzlichen Glückwunsch auch von mir
Rhiannon
05.04.2021, 21:21
Noch eine Stimme hier fürs Online-Dating! Ich heirate diese Woche mein Tinder-Date :-love
Herzlichen Glückwunsch und einen guten Start ins Eheleben!
Campomaggi
05.04.2021, 22:36
Geht jetzt das Übergewichtigen-Bashing los?
Es geht doch nicht um Bashing.
Keiner schreibt, dass übergewichtige Menschen generell keine Partner finden und auch nicht, dass es nicht auch explizit sowohl Männer als auch Frauen gibt, die auf fülligere Körperformen stehen.
GK hat aber insofern recht, dass Übergewicht größtenteils bei der Partnersuche eher hinderlich sein kann oder es in den meisten Fällen auch ist.
Das Phänomen der ehemals dicken Person, die irgendwann erschlankt und sich vor Verehrern plötzlich nicht mehr retten kann oder zumindest als "das andere, begehrenswerte Geschlecht" wieder sichtbar wird, ist nicht unbedingt nur im Reich der Märchen zu finden.
Selbst sonst recht gutaussehende Menschen mit schönen Gesichtszügen werden, mit zunehmendem Gewicht, uninteressanter für das andere Geschlecht.
Ich würde das so nicht schreiben, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte (auch wenn einem dieses Phänomen auch so auffallen könnte, wenn man genauer hinsieht und -hört).
Als ansonsten ganz gut aussehende Frau wurde ich mit jedem Kilo mehr ein Stückchen unsichtbarer, bis ich für das Gros der Männer als Partnerin garnicht mehr in Frage kam oder eben nur die anzog, die selbst fülliger und damit unattraktiver waren, was so garnicht mein Beuteschema ist. Und das in jungen Jahren und faltenfreiem Gesicht und dichtem, schönem, langem Haupthaar etc. pp., wo eigentlich Potential für viel mehr war.
Übergewicht ist und bleibt in den meisten Fällen ein knallhartes Ausschlusskriterium, auch wenn das, vor allem Betroffene, ungern hören (keine Anspielung auf dich, Daisy. Kenne dein Äußeres ja garnicht).
Die meisten Menschen mögen einfach kein Übergewicht und auch ich stehe selbst auch auf schlanke, durchtrainierte Männer.
Ich habe mich jedenfalls nie beschwert oder es den Männern übel genommen, dass ich mit meinem Übergewicht nicht so ankam, sondern habe halt einfach Gewicht verloren und mich dabei gleichzeitig auch viel besser und wohler gefühlt.
Es ging GK glaube ich nicht darum, unnötige Spitzen zu verteilen, sondern eventuell mögliche Hindernisse aufzuzählen. Dass sich das nicht immer schmeichelhaft anhört, liegt in der Natur der Sache.
GelbeKlamotten
05.04.2021, 23:06
Es geht doch nicht um Bashing.
Keiner schreibt, dass übergewichtige Menschen generell keine Partner finden und auch nicht, dass es nicht auch explizit sowohl Männer als auch Frauen gibt, die auf fülligere Körperformen stehen.
GK hat aber insofern recht, dass Übergewicht größtenteils bei der Partnersuche eher hinderlich sein kann oder es in den meisten Fällen auch ist.
Das Phänomen der ehemals dicken Person, die irgendwann erschlankt und sich vor Verehrern plötzlich nicht mehr retten kann oder zumindest als "das andere, begehrenswerte Geschlecht" wieder sichtbar wird, ist nicht unbedingt nur im Reich der Märchen zu finden.
Selbst sonst recht gutaussehende Menschen mit schönen Gesichtszügen werden, mit zunehmendem Gewicht, uninteressanter für das andere Geschlecht.
Ich würde das so nicht schreiben, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte (auch wenn einem dieses Phänomen auch so auffallen könnte, wenn man genauer hinsieht und -hört).
Als ansonsten ganz gut aussehende Frau wurde ich mit jedem Kilo mehr ein Stückchen unsichtbarer, bis ich für das Gros der Männer als Partnerin garnicht mehr in Frage kam oder eben nur die anzog, die selbst fülliger und damit unattraktiver waren, was so garnicht mein Beuteschema ist. Und das in jungen Jahren und faltenfreiem Gesicht und dichtem, schönem, langem Haupthaar etc. pp., wo eigentlich Potential für viel mehr war.
Übergewicht ist und bleibt in den meisten Fällen ein knallhartes Ausschlusskriterium, auch wenn das, vor allem Betroffene, ungern hören (keine Anspielung auf dich, Daisy. Kenne dein Äußeres ja garnicht).
Die meisten Menschen mögen einfach kein Übergewicht und auch ich stehe selbst auch auf schlanke, durchtrainierte Männer.
Ich habe mich jedenfalls nie beschwert oder es den Männern übel genommen, dass ich mit meinem Übergewicht nicht so ankam, sondern habe halt einfach Gewicht verloren und mich dabei gleichzeitig auch viel besser und wohler gefühlt.
Es ging GK glaube ich nicht darum, unnötige Spitzen zu verteilen, sondern eventuell mögliche Hindernisse aufzuzählen. Dass sich das nicht immer schmeichelhaft anhört, liegt in der Natur der Sache.
Vielen Dank für diesen Beitrag!
Vermutlich wirst du gleich wieder jede Menge Gegenwind bekommen, weil du gewagt hast zu schreiben, dass du auf durchtrainierte Männer stehst (geht mir genau so).
Das ist ein Phänomen, das ich bis heute nicht nachvollziehen kann und das für mich ein Sinnbild der Scheinheiligkeit und Pseudomoral unserer Gesellschaft darstellt.
Wenn jemand sagt: "Der ist nicht mein Typ, mir gefällt sein Gesicht nicht." oder "Ich mag Männer mit Glatze nicht." oder ähnliches, dann ist das gesellschaftlich vollkommen akzeptiert.
Wenn ich sage: "Der ist mir zu dick, ich mag schlanke sportliche Männer", dann gehen sofort die Proteste los. "Wie kannst du nur so oberflächlich sein?", "Immer dieses Fat-Shaming", usw usw. Umgekehrt genau das gleiche.
Warum ist das eigentlich so? Für sein Gesicht oder seinen natürlichen Haarwuchs kann keiner was und man kann auch nur begrenzt etwas daran ändern. Das als Ausschlusskriterium für die Partnerwahl zu definieren wird trotzdem problemlos akzeptiert.
An seinem Gewicht kann bis auf wenige Einzelfälle jeder etwas ändern (ja, auch die mit der schlimmen schlimmen Hypothyreose). Dafür bedarf es nur etwas Ehrgeiz, Fleiß und Beständigkeit. Wenn man es aber wagt zu sagen, dass man darauf steht oder auch nur im entferntesten jemanden kritisiert, der das absolut nicht an den Tag legt, dann hagelt es Hass. Und trotzdem wollen die meisten Menschen heimlich dann doch lieber einen schlanken Partner. Also was soll die Scharade?
Mir ist das Gesicht eines Mannes weitestgehend egal, wenn er einen Sixpack und schöne definierte Rückenmuskeln ( :-love ) hat. Und ich finde das in keinster Weise moralisch verwerflich.
Wir müssen das Thema hier nicht weiter ins Offtopic ziehen. Aber vielleicht können einige darüber einfach mal etwas nachdenken, bevor sie das nächste mal wieder die große Moralkeule auspacken, sobald jemand das Thema Körpergewicht erwähnt.
Campomaggi
05.04.2021, 23:19
Vermutlich wirst du gleich wieder jede Menge Gegenwind bekommen, weil du gewagt hast zu schreiben, dass du auf durchtrainierte Männer stehst (geht mir genau so).
Da daran absolut nichts unmoralisch oder auch sonst unverschämt ist, interessiert mich die Meinung anderer, was meinen ureigenen Geschmack angeht, herzlich wenig. Es steht auch jedem frei, mich shit zu finden - innerlich wie äußerlich. Da bin ich ganz unkompliziert.
Moralisch verwerflich finde ich hier nichts.
Groß, schlank, durchtrainiert und sogar blond, also eher der nordische Typ. So mag ich sie halt einfach. :-)):-love
An seinem Gewicht kann bis auf wenige Einzelfälle jeder etwas ändern (ja, auch die mit der schlimmen schlimmen Hypothyreose). Dafür bedarf es nur etwas Ehrgeiz, Fleiß und Beständigkeit.
Und genau das stimmt eben nicht, den Sermon davor und danach kannst Du Dir sparen.
Und es ist stimmt auch nicht, daß du dafür kritisiert wirst, oberflächlich zu sein (wenn jemand mit Deinem vorgeblichen Intellekt das ist, nun ja, Pech gehabt), sondern dafür, daß o.g. Aussage gegenüber allen Übergewichtigen den Vorwurf der Untätigkeit und des Versagens bezüglich Gewichtsreduktion in den Raum stellst. Stoffwechsel ist ein bissl komplexer und nicht so simpel in schwarz-weiß-Denken einteilbar, wie Du schreibst. Faszinierend, wie undifferenziert Du in diesem Punkt denkst.
Wenn Du für ungerechtfertigte Vorwürfe Prügel beziehst, ob mit Moral- oder sonstiger Keule, gilt auch da: Pech gehabt, selbst schuld. Mußt Du halt aushalten.
GelbeKlamotten
06.04.2021, 14:24
Und genau das stimmt eben nicht, den Sermon davor und danach kannst Du Dir sparen.
Und es ist stimmt auch nicht, daß du dafür kritisiert wirst, oberflächlich zu sein (wenn jemand mit Deinem vorgeblichen Intellekt das ist, nun ja, Pech gehabt), sondern dafür, daß o.g. Aussage gegenüber allen Übergewichtigen den Vorwurf der Untätigkeit und des Versagens bezüglich Gewichtsreduktion in den Raum stellst. Stoffwechsel ist ein bissl komplexer und nicht so simpel in schwarz-weiß-Denken einteilbar, wie Du schreibst. Faszinierend, wie undifferenziert Du in diesem Punkt denkst.
Wenn Du für ungerechtfertigte Vorwürfe Prügel beziehst, ob mit Moral- oder sonstiger Keule, gilt auch da: Pech gehabt, selbst schuld. Mußt Du halt aushalten.
Die Gesetze der Physik kann auch ein Übergewichtiger nicht überwinden. Es braucht eine gewisse Menge an Energie, um einen Köroer in Funktion zu halten und durch die Gegned zu bewegen. Je mehr man sich bewegt, desto mehr Energie wird verbraucht. Wie viel das genau ist, hängt auch vom individuellen Stoffwechsel ab, das stimmt. Trotzdem ist es fast jedem (mit sehr wenigen krankheitsbedingten Ausnahmen) möglich, seine Kalorienzufuhr unter den Kalorienverbrauch zu drücken.
Das muss nicht jeder machen, es ist völlig okay wenn man seine Prioritäten anders setzt. Aber dann ist es doch wohl auch okay, wenn jemand anders das nicht schön findet und offen sagt. Wie du selbst sagst: dass muss derjenige dann aushalten. Und wenn er das nicht kann/möchte, steht es ihm frei doch noch was an seinen Lebensgewohnheiten zu ändern. Das wäre dann positiv für ihn selbst, für diejenigen die ihn/sie ansehen müssen und für die gesellschaft als ganzes.
Die Gesetze der Physik kann auch ein Übergewichtiger nicht überwinden. Es braucht eine gewisse Menge an Energie, um einen Köroer in Funktion zu halten und durch die Gegned zu bewegen. Je mehr man sich bewegt, desto mehr Energie wird verbraucht. Wie viel das genau ist, hängt auch vom individuellen Stoffwechsel ab, das stimmt. Trotzdem ist es fast jedem (mit sehr wenigen krankheitsbedingten Ausnahmen) möglich, seine Kalorienzufuhr unter den Kalorienverbrauch zu drücken.
So simpel ist es eben doch nicht.
Theoretisch klingt das ja ganz gut, wenn jemand aber tatsächlich eine Stoffwechsellage mit relativ wenig Verbrauch hat, gleichzeitig aber einen mental sehr anspruchsvollen Job in sitzender Tätigkeit, dann kann der nicht mal eben so ins echte Kaloriendefizit gehen und gleichzeitig noch seine Arbeit normal weiter leisten.
Und um den Verbrauch zu erhöhen und neben der Arbeit entsprechend Sport zu treiben, muss erstens die Zeit und zweitens noch genug Kraft übrig sein, mal ganz abgesehen davon, daß die Möglichkeiten diesbezüglich derzeit nochmal weiter eingeschränkt sind.
Selbstverständlich trägt jeder Eigenverantwortung für seinen körperlichen Zustand, wer nicht den Versuch unternimmt, kann auch nichts an seinem Gewicht ändern. Der Erfolg ist aber keineswegs so sicher, wie Du glaubst.
Das ist so ein bißchen wie das amerikanische Klischee vom Tellerwäscher zum Millionär, Du hast die Chance, also nutze sie, und wenn es nicht gelingt, bist Du selber schuld.
PrinzessinAmygdala
06.04.2021, 18:27
Es geht doch nicht um Bashing.
Keiner schreibt, dass übergewichtige Menschen generell keine Partner finden und auch nicht, dass es nicht auch explizit sowohl Männer als auch Frauen gibt, die auf fülligere Körperformen stehen.
GK hat aber insofern recht, dass Übergewicht größtenteils bei der Partnersuche eher hinderlich sein kann oder es in den meisten Fällen auch ist.
Das Phänomen der ehemals dicken Person, die irgendwann erschlankt und sich vor Verehrern plötzlich nicht mehr retten kann oder zumindest als "das andere, begehrenswerte Geschlecht" wieder sichtbar wird, ist nicht unbedingt nur im Reich der Märchen zu finden.
Selbst sonst recht gutaussehende Menschen mit schönen Gesichtszügen werden, mit zunehmendem Gewicht, uninteressanter für das andere Geschlecht.
Ich würde das so nicht schreiben, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte (auch wenn einem dieses Phänomen auch so auffallen könnte, wenn man genauer hinsieht und -hört).
Als ansonsten ganz gut aussehende Frau wurde ich mit jedem Kilo mehr ein Stückchen unsichtbarer, bis ich für das Gros der Männer als Partnerin garnicht mehr in Frage kam oder eben nur die anzog, die selbst fülliger und damit unattraktiver waren, was so garnicht mein Beuteschema ist. Und das in jungen Jahren und faltenfreiem Gesicht und dichtem, schönem, langem Haupthaar etc. pp., wo eigentlich Potential für viel mehr war.
Übergewicht ist und bleibt in den meisten Fällen ein knallhartes Ausschlusskriterium, auch wenn das, vor allem Betroffene, ungern hören (keine Anspielung auf dich, Daisy. Kenne dein Äußeres ja garnicht).
Die meisten Menschen mögen einfach kein Übergewicht und auch ich stehe selbst auch auf schlanke, durchtrainierte Männer.
Ich habe mich jedenfalls nie beschwert oder es den Männern übel genommen, dass ich mit meinem Übergewicht nicht so ankam, sondern habe halt einfach Gewicht verloren und mich dabei gleichzeitig auch viel besser und wohler gefühlt.
Es ging GK glaube ich nicht darum, unnötige Spitzen zu verteilen, sondern eventuell mögliche Hindernisse aufzuzählen. Dass sich das nicht immer schmeichelhaft anhört, liegt in der Natur der Sache.
Das meiste kann ich so unterschreiben. War früher auch übergewichtig und todunglücklich damit. Und schön fand es auch niemand - ich am allerwenigsten. Habe im Studium dann 27kg abgenommen und plötzlich hat sich vieles geändert. Ich hätte in jüngeren Jahren durchaus auch mehr Erfolg haben können. Tja, scheiße gelaufen. Und ebenso mag ich selbst auch eher schlanke, sportliche Männer. Also kann ich noch nicht mal mit der bösen oberflächlichen Gesellschaft kommen. Ich bin es irgendwo selbst. Tja und jetzt bin ich normalgewichtig, aber hab eher Zeitprobleme, verliebe mich in bereits vergebene, etc. Irgendwas ist ja immer :-D
PrinzessinAmygdala
06.04.2021, 21:35
Bei 37° im ZDF läuft übrigens gerade ein Beitrag über Online Dating :D Die haben Tinder gerade mit Menschenkatalog beschrieben. Irgendwie schräg.
GelbeKlamotten
06.04.2021, 22:44
So simpel ist es eben doch nicht.
Theoretisch klingt das ja ganz gut, wenn jemand aber tatsächlich eine Stoffwechsellage mit relativ wenig Verbrauch hat, gleichzeitig aber einen mental sehr anspruchsvollen Job in sitzender Tätigkeit, dann kann der nicht mal eben so ins echte Kaloriendefizit gehen und gleichzeitig noch seine Arbeit normal weiter leisten.
Und um den Verbrauch zu erhöhen und neben der Arbeit entsprechend Sport zu treiben, muss erstens die Zeit und zweitens noch genug Kraft übrig sein, mal ganz abgesehen davon, daß die Möglichkeiten diesbezüglich derzeit nochmal weiter eingeschränkt sind.
Selbstverständlich trägt jeder Eigenverantwortung für seinen körperlichen Zustand, wer nicht den Versuch unternimmt, kann auch nichts an seinem Gewicht ändern. Der Erfolg ist aber keineswegs so sicher, wie Du glaubst.
Das ist so ein bißchen wie das amerikanische Klischee vom Tellerwäscher zum Millionär, Du hast die Chance, also nutze sie, und wenn es nicht gelingt, bist Du selber schuld.
Na ist doch selbstverständlich, dass das Wunschgewicht vielen nicht einfach so zufliegt. Ab einem bestimmten Alter den meisten nicht mehr. Mir übrigens auch nicht - ich koche mir z.B. für jeden Arbeitstag gesundes Essen vor, damit ich nicht den ungesunden Schrott aus der Kantine essen muss, den die meisten anderen sich jeden Tag reinstopfen. Vier Wochen Kantinenfraß, dann hätte ich wahrscheinlich schon ein kleines sichtbares Bäuchlein.
Man muss bei allem im Leben seine eigenen Prioritäten setzen und Kompromisse eingehen. Eine Freundin von mir, die mit mir Examen gemacht hat, ist gerade auf der Zielgeraden ihrer Habilitation in der Inneren. Ich schätze sie wird noch bevor sie 40 ist irgendwo eine Position als Chefärztin haben. Sie hat ihre Prioritäten auf ihre Karriere gelegt, war oft bis spät in der Nacht im Labor oder hat über irgendwelchen Papers gebrütet. In der Zeit war ich beim Sport oder habe mich anderweitig ausgelebt.
Dafür bekommt sie viel Lob und Anerkennung für ihre Karriere, auch wenn man sich in größerer Runde mit anderen Freunden trifft. Ich mit meiner 0815 Stelle als "Bilderguckerin" bekomme dagegen in der Hinsicht wenig Beachtung. Und das ist ja auch richtig so. Besondere Leistung hat besondere Anerkennung verdient.
Wenn ich 80 Stunden die Woche an meiner Karriere arbeite, kann ich weniger Sport machen. Wenn ich Vollzeit im Krankenhaus arbeite, kann ich nicht die Vier-Schanzen-Tournee im Skispringen gewinnen. Und wenn ich einen erfolgreichen Youtube-Kanal als Wettesserin aufmachen will, kann ich nicht nebenher einen flachen Bauch haben. So ist das im Leben.
Das bedeutet aber nicht, dass jeder dann die 95kg Chefärztin körperlich attraktiv finden muss.
Wenn jemand viel Wert darauf legt, gut auszusehen und auf das andere Geschlecht körperlich attraktiv zu wirken, dann hat hierzulande jeder (wie gesagt mit sehr wenigen Ausnahmen) die Möglichkeit, zumindest Normalgewicht zu erreichen.
In Deutschland muss keiner verhungern, wenn er nur so viel arbeitet, dass er noch 3 Stunden in der Woche Zeit für Sport hat. Tut er das nicht, ist das seine/ihre eigene Entscheidung. Aber wenn er dann fragt, warum er beim anderen Geschlecht nicht so gut ankommt, dann kann ich doch nicht sagen: "An deinem starken Übergewicht kanns nicht liegen, denn fett sein ist genauso attraktiv wie schlank sein." Davon hat einfach keiner was.
Mr. Pink online
07.04.2021, 10:24
Stoffwechsel ist natürlich komplex, aber am Ende lässt es sich auf eine einfache Formel runterbrechen: wirfst du oben mehr rein, als du (ver)brauchst, wächst der Speicher.
Aktiv und gesund abnehmen ist allerdings sehr komplex, zeitaufwendig (v. a. wenn es nachhaltig sein soll) und fordert massiv Disziplin.
Aber was gibts schon umsonst im Leben?!
Mr. Pink online
07.04.2021, 10:35
Zum eigentlichen Thema:
Seien wir mal ehrlich, die Chance als Frau zwischen 15-35 Jahren angeflirtet zu werden ist gefühlt 100x höher, wie die eines Mannes. Männer müssen meist von sich aus aktiv werden. Irgendwann kommt der Punkt im Leben des Mannes, an dem man lernt ins kalte Wasser zu springen und sich aus seiner Comfort zone zu bewegen.
Ohne die TE zu kennen, stelle ich mal in den Raum, dass hier Chancen ausgelassen oder nicht erkannt werden. Der Mann kann nicht immer 100% machen, die Frau muss zumindest den kleinen Finger reichen, damit der Mann weiß, dass es sich lohnt dran zu bleiben. Bisschen Aktivität von sich aus kann auch nicht schaden. Gerade zu Zeiten von Corona kann man doch mit Tinder arbeiten. Und da braucht mir keiner erzählen zu wollen, dass es bei Tinder für Frauen keine Matches hagelt.
Man kann sich natürlich auch in einem Akademiker Forum selbstbemitleiden und Trost darin finden, dass es immer noch den einen/die eine gibt, der/die noch älter und noch länger Single ist. Das bringt leider keine Änderung. Die Leier, dass es Männer leichter haben sollen finde ich auch langsam langweilig. Erstens sind nicht alle Unterwäschemodels und zweitens müssen Männer im Laufe ihres Lebens auch einige "Niederlagen" einstecken, zumindest wenn sie aktiv waren im "auf Frauen zugehen".
PS: in Vorraussicht der Kritik, die ich für meinen zutiefst subjektiv und voller Rollenklischees triefenden Beitrag bekommen werde erhebe ich keinen Anspruch auf 100% Richtigkeit. Ausnahmen bestätigen wie immer in der Natur die Regel. Wie gesagt rein subjektive Wahrnehmung.
Der Glaube, dass allein das weibliche Geschlecht ausreicht um abgeflirtet zu werden, hängt in den Köpfrn vieler Männer erstaunlich fest. Ist aber leider nicht so.
Ich bin 31 und sicher nicht unansehnlich. Ich war lange sehr aktiv auf Tinder und Co. Und ja, es gibt viele Matches. Mit ca. 80 % kommt aber gar kein Gespräch zustande. Und ja, ich schreibe alle aktiv an. Aber es kommt häufig gar keine Antwort. Oder nur einsilbige Antworten und die Unterhaltung verläuft im Sande wenn man nicht den Alleinunterhalter spielt. Und da kommt noch ein gewisse Anzahl an Männer dazu, die sich trotz erstmal normalem Profil als Freaks entpuppen. Die direkt in der zweiten Nachricht ausführlich ihre sexuellen Träumen ausbreiten, eigentlich nur wollen, dass ich ihnen einen DK schiebe weil irgendwie so eine Sexfantasie von ihnen ist oder mir direkt ihre komplette Lebensgeschichte inklusive Kindheitstraumata und Missbrauchserfahrungen erzählen.
Gerne geht auch direkt das Interesse verloren wenn ich sage, dass ich Ärztin bin. Mir wurde schon mehrfach gesagt, man habe kein Bock auf eine Frau, die mehr verdienst und beruflich erfolgreich ist. Mittlerweile mache ich, was meinen Job angeht, nur noch vage Angaben und spreche nur noch auf explizite Nachfrage über mein Berufsleben.
Unterm Strich springt bei 15-20 Matches ein Date raus. Und davon kann man sich dann auch noch nichts kaufen. Zum Date nicht erschienen, sich nach dem Date nie wieder gemeldet, Personen, die nichts mit ihrem Foto gemeinsam haben... alles schon erlebt.
Und ich kann jetzt auch nicht unbedingt von mir behaupten, das sich im Alltag irgendwie angeflirtet würde. Mich hab noch nie nie nie an Mann außerhalb einer Kneipe o.ä. einfach angsprochen. Und aktuelle begegne ich halt auch nirgendwo Menschen. Klar, ich habe männliche Kollegen auf der Arbeit aber die sind größtenteils verheiratete Familienväter oder so jung, dass ich maximal Mittergefühle für sie habe. Mag sein, dass ich manchmal nicht mitbekommen wenn jemand mit mir flirtet aber ich kann wirklich nicht behauptet, dass ich regelmäßig mit Angehörigen des männlichen Geschlechts über nicht-fachliche Themen spreche....
Ich bin seit 10 Jahren mit kurzen Unterbrechungen mehr oder weniger Single und kann wirklich nicht behaupten, dass es einfach einen Partner zu finden. Aber vielleicht hab ich auch einfach nur überdurchschnittlich viel Pech, gebe mir noch genug Mühe oder bin optisch bzw. charakterlich deutlich unattraktiver als ich mich selbst einschätze :-nix
Mr. Pink online
07.04.2021, 13:01
Du hast viele Matches, mit 20% kommt ein Gespräch zustande und am Ende sogar einige Dates. Für einen Mann ist das eine Traum-Quote. Also ja, du bestätigst es, dass es für Frauen einfacher ist. Frage des Blickwinkels. Wenn du nur Soziopathen und Fetischisten anziehst, dann solltest du vielleicht deine Präsentation ändern. Schließlich machen solche Menschen nur einen Bruchteil der Bevölkerung aus, aber du scheinst sie zielgenau zu finden.
Und am Ende bin ich trotzdem Single und keinen Schritt weiter als vorher.
Dogs4Life
07.04.2021, 15:00
Ich verstehe bis heute nicht, warum Leute, die richtige Beziehungen suchen, sowas mit irgendwelchen Apps oder Onlineplatformen versuchen und dann zum Teil wochen- oder monatelang schreiben, um am Ende zu merken, dass es vergeudete Zeit war oder sie sich mal wieder eine komische Person geangelt haben. Zum einen lernt man jemanden nicht richtig über irgendetwas Geschriebenes kennen und zum anderen kann derjenige sich sooooo viel leichter verstellen und man merkt es nicht.
Es ist nicht gerade schwierig einfach rauszugehen und jmd, den man trifft und gut findet einfach mal zu fragen, ob er mal einen Kaffee trinken gehen möchte. Und das gilt für Männer als auch Frauen. Heutzutage trauen sich zum einen die Männer nicht die Frauen anzusprechen und andersrum sind sich die Frauen zu schade Männer anzusprechen, weil dieser Schritt ja von den Männern gemacht werden muss oder weil sie erobert werden wollen. Und ja, vielleicht klappt es nicht beim ersten Mal, dann muss man es eben mehrere Male probieren und irgendwann klappt es auch mit jemandem.
Und wenn es nicht klappt, dann muss man vllt auch mal reflektieren und sich fragen, warum es nicht geklappt hat. Ich finde, jeder, der halbwegs normal aussieht und sich pflegt, hätte keine Probleme damit initial einen Partner zu finden. Leider ist es häufig Leuten gar nicht bewusst, dass elementare Dinge wie regelmäßige Friseurbesuche, gesunde Ernährung und Sport, gepflegte Klamotten, etc. wichtig sind und dem Gegenüber initial viel mehr auffallen, als dass man ein super intelligenter, fürsorglicher und weltverbessernder Mensch ist.
Außerdem muss man manchmal auch schauen, auf welcher Ebene man sich bewegt. Realistisch ist es einfach so, dass sehr attraktive Menschen häufiger mit sehr attraktiven Mensch, "normal" aussehende Menschen mit "normal" aussehenden Menschen, etc. zusammenkommen. Ich habe einige Freundinnen, die immer etwas davon erzählen wie sehr sie eine Beziehung wollen und dabei nur den sehr attraktiven Menschen vergeblich hinterherschauen, ohne zu verstehen, dass man vielleicht eher auf seiner Ebene unterwegs sein muss. Dies ist natürlich alles sehr objektiv betrachtet, da Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt, aber grob sind das realistische Gegebenheiten.
Meiner Meinung nach stumpfen diese ganzen Dating-Apps ziemlich ab und lassen einen oft sehr unrealistisch werden, weil es ja immer noch einen Besseren um die Ecke herum geben könnte und weil man ja so viel Auswahl hat. Vermutlich habe ich einen etwas attraktiveren Freundeskreis, aber die männlichen Freunde von mir, die diese Börsen verwenden, suchen darüber nur kurze Affären, während die weiblichen Freunde sich tatsächlich richtige Beziehungen darüber erhoffen.
Selbstverständlich ist alles, was ich hier gesagt habe nicht auf jeden anwendbar und es gibt viele Ausnahmen. Letztlich finde ich jedoch, dass dieses allgemeine Bild momentan bei uns vorherrscht.
Sooo, vermutlich bekomme ich jetzt viel Hate für diesen Kommentar :-oopss
Melina93
07.04.2021, 15:36
Meine Erfahrung ist, dass viele junge Männer das Flirten nie richtig gelernt haben. Die meisten in meinem Alter haben ihre erste Freundin auf der Schule oder an der Uni ohne großen Aktionismus kennengelernt und gammeln sonst auf irgendwelche Datings Apps rum, um schnell und billig an das Eine zu kommen. Ich habe ja viele männliche Freunde und da sind echt einige dabei, die für die ein oder andere schwärmen und einfach nicht in Gang kommen. Klar, könnte die Frau auch aktiv werden, aber ich denke man ist als Frau tendenziell etwas zurückhaltend wenn der Mann nichts/kaum etwas signalisiert. Einfach weil ein Korb gesellschaftlich für eine Frau unangenehmer ist als für einen Mann. Außerdem bekommt eine Frau, die viele Männer kennenlernt und aktiv anspricht doch viel eher den "Schl*ampen" Stempel als ein Mann. Mir ist schon klar, dass Männer das anders sehen und wahrscheinlich oft gekorbt werden, aber so denken viele Frauen eben. Das ist also nicht mal direkt so auf das Geschlecht bzw auf die Rolle als Frau bezogen, sondern eher eine Angst.
Oft ist unsere Generation einfallslos und launisch. Wenn irgendwas nicht ganz den super Erwartungen entspricht, wischt man die Person halt weg und die nächste steht bereit. Oft wird auch mehrgleisig gefahren, um ja nichts zu verpassen. Viele Menschen führen Beziehungen mit Partnern, die sie gar nicht richtig lieben.
Ich bin jetzt vielleicht noch vom alten Schlag mit meiner Vorstellung von Romantik, aber wenn ich von Anfang an das Gefühl habe nur eine Option zu sein, mich beweisen zu müssen und eher den Eindruck habe, dass ich um die Gunst des Gegenüber werben muss, ist es halt einfach nicht das Wahre. Man muss nicht sofort verliebt sein, aber eine gewisse Chemie sollte von Beginn an da sein. Das spürt man dann einfach. Leider wird man schnell als "zu wählerisch" abgestempelt wenn man nach ein paar Dates aufhört eine bestimmte Person zu sehen, weil man nicht auf einer Wellenlänge ist. Mir muss man die Welt nicht zu Füßen legen, aber ich bin eben auch ein gebranntes Kind mit nicht gerade einfacher Familienkonstellation. Da muss ein potenzieller Partner schon bereit sein über gewisse Probleme auch reden und konstruktiv an der Beziehung arbeiten zu können. Aber leider ist es schwierig jemanden zu finden, mit dem ich mir so eine Vertrauensbasis überhaupt vorstellen kann. Und mich haut halt wirklich selten jemand vom Hocker und ich möchte ja nicht 50 Jahre neben jemandem aufwachen, wo ich mir jedes Mal denke "Ach, naja, gab halt nichts Besseres. So What".
Erst neulich hatte ich ein nettes Date am See. Aber er hat einfach in vielen Dingen eine ganz andere Sicht als ich und ich finde ihn leider null sexuell anziehend. Da könnte ich ja wirklich meinen besten Freund heiraten, mit dem hab ich zumindest einiges gemeinsam :D
PrinzessinAmygdala
07.04.2021, 16:19
Wenn du nur Soziopathen und Fetischisten anziehst, dann solltest du vielleicht deine Präsentation ändern. Schließlich machen solche Menschen nur einen Bruchteil der Bevölkerung aus, aber du scheinst sie zielgenau zu finden.
Dem muss ich widersprechen. Habe ähnliches bei Tinder erlebt. Und ich habe ganz normale Fotos verwendet. Nichts mit tiefem Ausschnitt o.ä., sondern ganz alltägliche. Wie Dogs4life schon sagt, viele Männer suchen nur eine fürs Bett. Man kommt erst nett ins Gespräch und kurze Zeit später wird man gefragt, was man den hier sucht. Da weiß man schon direkt, was dann folgt.
Heerestorte
07.04.2021, 16:43
Meine Erfahrung ist, dass viele junge Männer das Flirten nie richtig gelernt haben. Die meisten in meinem Alter haben ihre erste Freundin auf der Schule oder an der Uni ohne großen Aktionismus kennengelernt und gammeln sonst auf irgendwelche Datings Apps rum, um schnell und billig an das Eine zu kommen. Ich habe ja viele männliche Freunde und da sind echt einige dabei, die für die ein oder andere schwärmen und einfach nicht in Gang kommen. Klar, könnte die Frau auch aktiv werden, aber ich denke man ist als Frau tendenziell etwas zurückhaltend wenn der Mann nichts/kaum etwas signalisiert. Einfach weil ein Korb gesellschaftlich für eine Frau unangenehmer ist als für einen Mann. Außerdem bekommt eine Frau, die viele Männer kennenlernt und aktiv anspricht doch viel eher den "Schl*ampen" Stempel als ein Mann. Mir ist schon klar, dass Männer das anders sehen und wahrscheinlich oft gekorbt werden, aber so denken viele Frauen eben. Das ist also nicht mal direkt so auf das Geschlecht bzw auf die Rolle als Frau bezogen, sondern eher eine Angst.
Lol und andersrum gilt das nicht? Da kann man genauso gut argumentieren, dass die Frauen ja nie das Flirten gelernt haben, weil sie ihre Partner genauso an der Schule oder Uni ohne großen Aktionismus kennengelernt haben (sogar mit noch weniger Aktionismus, weil der Mann ja den ersten Schritt machen muss). Da würde ich eher den Schluss ziehen, dass die Männer eher flirten "müssen", weil von ihnen ja der erste Schritt erwartet wird und die Frau einfach nur warten muss, bis ihr einer gefällt und dann "Ja" sagt. Das ist dann noch weniger Flirten als es die Männer tun.
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