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Krokodil97
02.10.2021, 11:28
Vlt kann ja ein niedergelassener Arzt, welcher mitliest mal seine Daten teilen. Den Feuerblick & Co sind offensichtlich ja selbst keine niedergelassenen Ärzte..

Feuerblick
02.10.2021, 11:45
Es geht um die Regeln, nach denen du arbeiten darfst/musst.
Ja, du kannst als Niedergelassener abhängig von Fach und Lage der Praxis viel Geld verdienen. Aber nicht ohne das Wissen um Regularien und nicht in den von dir gewünschten 20 Wochenstunden.
Dir haben hier einige Niedergelassene geantwortet. Leider passten deren Antworten nicht zu deinen Wünschen - daher hast du sie ignoriert. Bringt also alles nichts.

Ende.

anignu
02.10.2021, 13:21
UB 1/2 ist meiner Meinung nach härter wie in der Klinik. Und die Exit Perspektive ist auch nicht so attraktiv.

Im UB Tier 1/2 steigt man nach dem Master all in mit ca 80k brutto ein. In den ersten 5 Jahren steigert man sich sukzessive auf ca. 120k. Nach 5 Jahren macht einen Exit da man es nicht mehr aushält (weil Mo-Fr unterwegs und 60h+ -> kein Privatleben) in eine Führungsposition in der Industrie (ca 120k bei ca 50h).

Als Arzt steigt man lt. Tarif mit 60k ein. In der Klinik arbeitet man durchaus auch 50h+ und mit steuerfreien Schichzulagen landet man all in bei einem Bruttoäquivalent von 80k brutto. Je nach Fachrichtung bei der Weiterbildung in einer Ambulanz arbeitet man eher regulär 40h und verdient halt seinen Tariflohn von ca 70k. Nach 5 Jahren FA macht man (bei entsprechender Fachrichtunng) einen Exit in die Selbständigkeit (170k+ bzw. AN Bruttoäquivalent von ca 156k+ bei ca 50h)

Für mich ist die Laufbahn Arzt deutlich attraktiver. Zumal man als Arzt, im Gegensatz zu einer Führungsposition in der Wirtschaft, auch problemlos die Arbeitszeit auf 20-30 Stunden reduzieren kann, wenn man will.
Vergleiche nochmal deine Angaben und die Unterschiede.
Eine Weiterbildung in einer Ambulanz kannst du versuchen. Wird schwierig. Entweder machst du halt Allgemeinmedizin oder einen Facharzt einer anderen Richtung. Bei den meisten Facharztrichtungen brauchst du genug Untersuchungen/Eingriffe die in einem ambulanten Setting nicht zu gewährleisten sind, also geht man doch in die Klinik. Dann hast wieder deine "Nach 5 Jahren macht einen Exit da man es nicht mehr aushält (weil Mo-Fr unterwegs und 60h+ -> kein Privatleben)". Ah Moment. Als Arzt bist du ja Mo-So beschäftigt...

"Zumal man als Arzt, im Gegensatz zu einer Führungsposition in der Wirtschaft, auch problemlos die Arbeitszeit auf 20-30 Stunden reduzieren kann, wenn man will." ist halt auch naiv gedacht. Wieso sollte das als Arzt problemlos möglich sein und in der Wirtschaft nicht? Eine Praxis muss primär laufen. Um eine Praxis zum Laufen zu bringen muss man schuften. Wenn es läuft, dann kann man vielleicht reduzieren. Gleich reduziert anzufangen wirst du sehen dass nicht funktioniert. Ist aber wie bei den meisten Selbständigen. Die könnten alle reduzieren oder gleich reduziert anfangen. Machen sie aber nicht. Aus Gründen. Weil gewisse Investitionen trotzdem vorhanden sind und sich die Investitionen umso mehr rentieren je häufiger sie verwendet werden. Beispiel Ultraschallgerät. Kaufst du dir für 50-100k. Sagen wir mal es kostet sich damit 5k pro Jahr. Das Geld ist weg egal ob du nun 80k oder 160k verdienst. Das war das Ultraschallgerät, kommt als nächstes ... Und so geht das weiter. Und irgendwann kommst drauf dass Fixkosten und Fixzeiten einfach nicht mehr in einem so richtig sinnvollen Verhältnis zum Erlös stehen. Das alles wiederum gilt nur wenn die Praxis läuft. Das muss sie erstmal. Primär willst du ja anfangen und niemand kennt dich. Wieso sollte dir irgendwer Patienten schicken? Und schonmal was von Werbeverboten gehört?
Nochmal zurück zur Wirtschaft: wieso reduziert man da nicht? Unbefristeter Arbeitsvertrag, fixes Einkommen, gesetzliche Regelungen zu Teilzeit etc. Wieso macht das also keiner? Es ist in der Wirtschaft genauso möglich.

Wie gesagt: ich find es immer wieder nett, wenn sich jemand der sich null auskennt etwas mit einer rosa-roten Brille anschaut. Aber man muss demjenigen dann halt auch ganz klar sagen dass es nicht immer so läuft.

Drehen wir den Spieß mal um: ich find Unternehmensberatung geil. Eigentlich muss man nichts können außer sich verkaufen und möglichst viel Papier und Powerpoint-Folien erstellen, es ist auch völlig egal was man studiert hat. Dann macht man das vielleicht 5 Jahre, wird mindestens Senior-Partner oder Gesellschafter und reduziert dann einfach auf 20h und lässt die Untergebenen für sich arbeiten. Genial. Wenn man es geschafft hat echter Gesellschafter zu sein braucht man sogar gar nichts mehr machen sondern nur noch kassieren. Sollen doch die anderen arbeiten.
Und merkst dass das nicht realistisch ist?

miked
02.10.2021, 13:41
Meine Frage war, ob es bei 20-30h als niedergelassener Arzt realistisch ist 100k zu verdienen, was wohl unbestritten gut sein dürfte. (Obwohl es ja auch Experten gab die meinten so gut wäre das nicht, da man selbst mit Pommesbuden viel mehr verdienen könnte) Dazu gab es keine stichhaltigen Gegenargumente. An der Vielzahl der hervorgebrachten Meinungen war und bin ich tatsächlich nicht interessiert, weil die schlichtweg an meiner Frage vorbei gehen. Oder habe ich gefragt wie groß der Bürokratieanteil bei der Arbeit eines Ärztes ist? Oder ob sich die 100k aufgrund pauschaler oder leistungsgerechter Vergütung zusammensetzen (das ist mir einfach relativ egal, hauptsache am Ende stehen 100k bei 20-30h auf dem Gehaltszettel). Auch nach Regressängsten habe ich nicht gefragt (btw: dafür hat man halt auch keine Existenzängste weil man weiß was man nach dem Studium bzw. im nächsten Jahr sicher verdienen wird können und das man seinen Arbeitsplatz sicher hat). Wenn ich das alles hätte wissen wollen, hätte ich nach den Arbeitsbedingungen gefragt.

Hä???? Also jetzt wirds echt bissl lächerlich; deine Ursprungsfrage lautete wortwörtlich:


Hallo,

oft liest man, dass sich Mediziner über ihre Arbeitsbedingungen beschweren. Bei einer Anstellung in der Klinik kann ich das gerade so nachvollziehen. [....] Vlt. kann mir ja jemand erklären weshalb sich Ärzte trotzdem über ihre Arbeitsbedingungen beschweren?

Lg Krokodil


Und auf diese Frage hast du jetzt mehr als genug antworten bekommen, darüber beschwerst dich jetzt ernsthaft!?!?

miked
02.10.2021, 13:54
Naja, eigentlich ist es schon lange lächerlich, aber mit dieser aussage hat sich jegliche diskussionsgrundlage erübrigt;

Also, dami du zufrieden bist: ja, wenn alles gut läuft, kannst du EVENTUELL nach ca. 12 Jahren deine 100 k bei 30 h verdienen... Viel Glück auf deinem Weg dahin!

Fleddux
02.10.2021, 22:32
@ miked: gute Idee, nochmal die Ursprungsfrage aufzugreifen. Krokodil, du bist hier in einem Forum von Ärzten verschiedener Fachrichtungen, verschiedener Ausbildungsstufen usw. usw. Du hast mit deiner Frage eine vielseitige Diskussion angestoßen, in der verschiedene Kollegen ihre Ansichten geschildert haben. Das war mit Sicherheit für viele Leser sehr wertvoll. Was Du daraus machst, ist deine Sache. Wenn man sich jetzt aber nochmal deine Fragestellung durchliest, muss man auch als bisher Unbeteiligter den Kollegen zustimmen: Du scheinst lediglich nach Zustimmung suchen, nicht nach neuen Aspekten.

Ich bin überhaupt kein Freund dieses Getues dass Ärzte ja alles aus Leidenschaft tun müssen und ja nicht den Anspruch haben sollen, Geld zu verdienen. Deshalb sollten Diskussionen über Gehälter auch grundsätzlich geführt werden. Wir müssen uns ja ein wenig kurzschließen um informiert auch ggf. protestieren zu können. ABER: Als jemand, der noch gar kein Arzt oder Medizinstudent ist würde ich dir empfehlen, mal ein wenig "raus zu zoomen" und dir zu überlegen, was es bedeutet, Medizin zu studieren - und das soll jetzt überhaupt nicht pathetisch daherkommen von wegen Menschen heilen und sich der Menschheit verpflichten usw. ABER: Ich und meine Komillitonen - uns alle hat das Studium als Menschen verändert und reifen lassen. Das ist keine Geld- oder Karriere-Entscheidung, das ist eine Lebensentscheidung. Die allermeisten werden ganz große Höhen und Tiefen, ganz große Erfolge und Krisen erleben während des Studiums, bestimmt den ein oder anderen kompletten Wechsel von fachlichen Interessen, Ekel, Bewunderung - kurzum: Ich kann nur für mich sprechen, aber ich glaube für viele ist das Medizinstudium ein ganz einschneidendes Lebensereignis und eine Phase, die man dann durchzieht, wenn man zumindest eine gewisse Begeisterung oder Interesse mitbringt, denn es verändert - und deshalb kann da das Finanzielle nicht die Hauptrolle spielen - wenn wir unter Ärzten nun über Optionen der Niederlassung oder gar Fachrichtungen sprechen, hat das für mich schon einen anderen Charakter

Anne1970
03.10.2021, 05:53
@Fleduxx: schön geschrieben!

Thomas24
03.10.2021, 10:21
Ich verstehe generell nicht warum sich einige so auf den Schlips getreten fühlen. Seid doch froh dass ihr By far die beste work Life Balance (bzw. Money time balance - wobei das für mich das selbe ist) habt unter den normalen Jobs. Dafür habt ihr halt auch einen verantwortungsvollen Job den eben auch viele intellektuell garnicht in der Lage sind zu leisten.

Das mag daran liegen, dass aus bisher jedem deiner Beiträge diese "ich will eigentlich ein schönes Leben mit entspanntem Arbeiten, ausreichend viel Geld, aber nicht wirklich für meine Ziele hart arbeiten- sondern nur vormittags. Nachmittags bin ich beim Golf...:-oopss" Einstellung durchklingt.

Es verhält sich aber in der Medizin, wie in jedem anderen Bereich des Lebens auch: wenn du etwas haben möchtest, musst du- oh Wunder, oh Wunder- dafür arbeiten- und in deinem Fall ca. mindestens 11 Jahre lang bis Du soweit bist, dich überhaupt niederlassen zu können und dann nochmal einige Jahre, bis du dich vor Ort etabliert hast und deine Schuldenlast gesenkt hast. There simply is no free Lunch, auch und gerade in der Medizin fliegen dir die gebratenen Tauben nicht ins Maul. Und alles andere sind nur Knabenmorgenblütenträume.

Aber musst du ja selbst wissen, ist ja dein Leben.

Cor_magna
03.10.2021, 12:08
Drehen wir den Spieß mal um: ich find Unternehmensberatung geil. Eigentlich muss man nichts können außer sich verkaufen und möglichst viel Papier und Powerpoint-Folien erstellen, es ist auch völlig egal was man studiert hat. Dann macht man das vielleicht 5 Jahre, wird mindestens Senior-Partner oder Gesellschafter und reduziert dann einfach auf 20h und lässt die Untergebenen für sich arbeiten. Genial. Wenn man es geschafft hat echter Gesellschafter zu sein braucht man sogar gar nichts mehr machen sondern nur noch kassieren. Sollen doch die anderen arbeiten.
Und merkst dass das nicht realistisch ist?

Stell das doch mal ins Wiwi Forum. Dann geht da das gleiche los wie hier :-))


An den Ersteller und das meine ich ernst : Berichte doch bitte regelmäßig wie sich deine Ansichten zur Thematik im Verlauf des Studiums ändern.

crossie
04.10.2021, 15:54
Na toll, jetzt habt Ihr den TE offensichtlich vergrault. Schönen Dank, ganz toll! Wo es doch gerade spannend wurde! :D

Krokodil97
05.10.2021, 14:18
Ach was, so schnell vergrault man mich nicht. Miked hat ja recht, dass ich in der Eingangsfrage tatsächlich nach den Arbeitsbedingungen gefragt habe. Jedoch meinte ich damit eigentlich vorrangi für wie viel Geld Ärzte wie viel arbeiten. Deswegen schrieben ja auch einige auch, ich meine die Work Money Balance und nicht die Work Life Balance.

Ich denke es ist tatsächlich alles gesagt. ich würde mich auf jeden Fall freuen wenn der ein oder andere Niedergelassene der hier mitliest trotzdem noch einmal schreiben könnte, wie hoch sein Reinertrag ist, wie viele Stunden er dafür arbeitet und wie viele Tage er Urlaub macht.


ich will eigentlich ein schönes Leben mit entspanntem Arbeiten, ausreichend viel Geld, aber nicht wirklich für meine Ziele hart arbeiten- sondern nur vormittags. Nachmittags bin ich beim Golf

Naja, ich bin noch jung und kann den Beruf, den ich mal ein Leben lang machen werde, quasi frei wählen. Klar suche ich mir da lieber einen Beruf in dem man gut verdienen und verhältnismäßig viel Freizeit haben kann. Gerne könnt ihr mir bessere Alternativen vorschlagen, ich habe keine besseren Alternativen gefunden.
BWL/Ing/Inf halten mit der Karriere eines Mediziners nicht mit. Die Top 5% verdienen zwar mehr als ein durchschnittlicher Arzt, weniger arbeiten als ein durchschnttlicher Arzt werden die aber sicherlich nicht. Außerdem ist eine solche Karriere schlichtweg nicht planbar.
Jura ist erst recht ein Spiel mit dem Feuer, mit sehr sehr gutem Prädikatsexamen kann man Notar werden. Einer der wenigen Berufe die ich für attraktiver als niedergelassener Arzt halte. Mit durchschnittlichen Prädikatsexamen ist eine Position wie Richter (weniger Gehalt als niedergelassener Arzt -> schlechtere Balance) oder Anstellung in einer Großkanzlei (mehr Arbeitszeit als niedergelassener Arzt -> schlechtere Balance) drin. Ohne Prädikatsexamen kann man nach 6 Jahren Taxifahrer werden.
Pilot halte ich, Stand jetzt für einen sehr attraktiven Beruf. Meiner Meinung nach auf einer Stufe mit niedergelassener Arzt. Aber niemand weiß, ob es in 10/20 Jahren noch Piloten gibt.
Lehramt sicherlich verhältnismäßig viel Geld und viel Freizeit. Meiner Meinung nach fast so ein gutes Verhältnis wie bei niedergelassenen Ärzten. Aber eben nur fast. Außerdem hat man, selbst wenn man tatsächlich bereit wäre 40h oder 50h Arbeitszeit zu investieren, nicht die Möglichkeit richtig gut zu verdienen.

Nulllinie
05.10.2021, 19:04
Freie Berufswahl ist ja schön. Aber sollte der Beruf einem selbst nicht auch Spaß machen. Und man selbst auch wissen, wie viel Verantwortung man dabei tragen will. Oder ist das out?

urinbeutel
05.10.2021, 19:51
mach pilot. hotte flugbegleiterinnen und welt sehen statt exkremente. im cockpit nintendo switch zocken statt haken halten. arzt < pilot
wenn ich nochmal die wahl hätte würde ich pilot werden, ka wenn man 100.000 euro verdient reicht das auch dicke als single mmn, kann man tesla fahren, was wil lman mehr

Thomas24
05.10.2021, 20:33
Naja, ich bin noch jung und kann den Beruf, den ich mal ein Leben lang machen werde, quasi frei wählen. Klar suche ich mir da lieber einen Beruf in dem man gut verdienen und verhältnismäßig viel Freizeit haben kann. Gerne könnt ihr mir bessere Alternativen vorschlagen, ich habe keine besseren Alternativen gefunden.
BWL/Ing/Inf halten mit der Karriere eines Mediziners nicht mit. Die Top 5% verdienen zwar mehr als ein durchschnittlicher Arzt, weniger arbeiten als ein durchschnttlicher Arzt werden die aber sicherlich nicht. Außerdem ist eine solche Karriere schlichtweg nicht planbar.
Jura ist erst recht ein Spiel mit dem Feuer, mit sehr sehr gutem Prädikatsexamen kann man Notar werden. Einer der wenigen Berufe die ich für attraktiver als niedergelassener Arzt halte. Mit durchschnittlichen Prädikatsexamen ist eine Position wie Richter (weniger Gehalt als niedergelassener Arzt -> schlechtere Balance) oder Anstellung in einer Großkanzlei (mehr Arbeitszeit als niedergelassener Arzt -> schlechtere Balance) drin. Ohne Prädikatsexamen kann man nach 6 Jahren Taxifahrer werden.
Pilot halte ich, Stand jetzt für einen sehr attraktiven Beruf. Meiner Meinung nach auf einer Stufe mit niedergelassener Arzt. Aber niemand weiß, ob es in 10/20 Jahren noch Piloten gibt.
Lehramt sicherlich verhältnismäßig viel Geld und viel Freizeit. Meiner Meinung nach fast so ein gutes Verhältnis wie bei niedergelassenen Ärzten. Aber eben nur fast. Außerdem hat man, selbst wenn man tatsächlich bereit wäre 40h oder 50h Arbeitszeit zu investieren, nicht die Möglichkeit richtig gut zu verdienen.

Wow, die Tiefe dieser komplexen Analyse hat mich vollends überzeugt*.
Mach einfach mal und melde dich mal zwischendurch, wie es läuft :-slap.

*Wer Spuren von Ironie findet, darf Sie behalten :-D

Cor_magna
05.10.2021, 20:42
Freie Berufswahl ist ja schön. Aber sollte der Beruf einem selbst nicht auch Spaß machen. Und man selbst auch wissen, wie viel Verantwortung man dabei tragen will. Oder ist das out?

Gibt gar nicht so wenige Leute die für Geld alles machen. Mein bester Kumpel, übrigens Bwler, denkt genauso. Der versteht auchbnicht wieso nicht alle Ärzte irgendwelche Derma Privatpraxen aufmachen und überhaupt gesetzliche Patienten behandeln wenn die doch so mau vergütet werden.

Brutus
05.10.2021, 20:44
mach pilot. hotte flugbegleiterinnen und welt sehen statt exkremente. im cockpit nintendo switch zocken statt haken halten. arzt < pilot
wenn ich nochmal die wahl hätte würde ich pilot werden, ka wenn man 100.000 euro verdient reicht das auch dicke als single mmn, kann man tesla fahren, was wil lman mehr
Und denk an die Quickies im Cockpit! Mile High Club... :-top

Thomas24
05.10.2021, 21:00
Da merkt man die Erfahrung, Brutus kommt direkt zum wesentlichen :-top

Krokodil97
05.10.2021, 21:37
mach pilot. hotte flugbegleiterinnen und welt sehen statt exkremente. im cockpit nintendo switch zocken statt haken halten. arzt < pilot
wenn ich nochmal die wahl hätte würde ich pilot werden, ka wenn man 100.000 euro verdient reicht das auch dicke als single mmn, kann man tesla fahren, was wil lman mehr

Ich habe tatsächlich auch das Auswahlverfahren zum Piloten bei Lufthansa durchlaufen und bestanden. Mein Kurs sollte letzten Herbst starten. Wegen Corona wurden alle Kurse erstmal abgesagt. Ob das positive Auswahlverfahren seine Gültigkeit weiterhin behält bis wieder neue Kurse starten, weiß ich nicht. Aber ich weiß generell nicht, ob ich den Beruf wirklich so attraktiv finde. 1) weiß man zu Beginn der Ausbildung nicht ob man bei Lh oder Eurowings landet innerhalb der Lh Group. Die meisten werden bei EW landen, aber auch Eurowings ist ein relativ attraktiver Arbeitgeber ( https://www.pilotjobsnetwork.com/jobs/Eurowings_GmbH ). Die Frage ist halt wie lange es überhaupt noch Piloten gibt und ob man in 10 Jahren dann ohne Job da steht. Durch die zunehmende Automatisierung sinken die Pilotengehälter sowieso schon seit Jahren (sind aber Stand jetzt immernoch überdurchschnittlich. Unterm Strich also Stand jetzt, wie gesagt, für mich auf einer Stufe mit Arzt. Aber in Zukunft ist das fraglich und man muss halt zu einem Hub (Frankfurt München -> Lufthansa , Eurowings noch Düsseldorf Hamburg Stuttgart) ziehen.

urinbeutel
05.10.2021, 21:51
brudi mach ppilot. vorne muss doch immer eirner im flugzeug sitzen. kannst da einfach entspannen und musst dich nicht mitpatienten rumschlagen.

Cor_magna
05.10.2021, 23:01
brudi mach ppilot. vorne muss doch immer eirner im flugzeug sitzen. kannst da einfach entspannen und musst dich nicht mitpatienten rumschlagen.

Oder Dermatologe. Hab gehört die schwimmen alle im Geld bei wenig Stress. Muss ja einen Grund geben wieso jede zweite Medizin Lisl da hin will :-slap