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Krokodil97
05.10.2021, 23:11
Freie Berufswahl ist ja schön. Aber sollte der Beruf einem selbst nicht auch Spaß machen. Und man selbst auch wissen, wie viel Verantwortung man dabei tragen will. Oder ist das out?

Da hast du absolut Recht. Um zu sehen ob Medizin wirklich was für mich ist, mache ich gerade auch schon mein Pflegepraktikum. Aber da ich inhaltlich einfach keine Präferenz für Medizin / Pilot / BWL / etc habe, will ich es halt vom Gehalt und den Arbeitszeiten abhängig machen.

Krokodil97
05.10.2021, 23:25
brudi mach ppilot. vorne muss doch immer eirner im flugzeug sitzen. kannst da einfach entspannen und musst dich nicht mitpatienten rumschlagen.

Pilot ist ein cooler Job, aber ich denke trotzdem das Arzt ist zudem zukunfts- und krisensicherer ist. Aber selbst Stand jetzt verdient ein Allgemeinarzt nach 11 Jahren (6 Jahre Studium + 5 Jahre FA) mit 170k mehr als ein Pilot (der in etwa auch nach 11 Jahren zum Kapitän befördert wird und mit 120-130k verdient). Dafür verdient der Pilot zwar auch 4 Jahre eher Geld (Ausbildung geht 2 Jahre), aber ob man direkt eingestellt wird ist tatsächlich fraglich und die Ausbildung kostet ja auch 100k. -> Gehaltstechnisch geht es einem niedergelassenen Arzt mittelfristig besser. Ob die Arbeitsbedingungen eines Arztes wirklich so miserabel sind wie hier geschrieben wird, kann ich nicht einschätzen. Wäre sehr schade, denn Arbeitszeit und Gehalt sind halt wirklich überdurchschnittlich attraktiv. Und ein niedergelassener Arzt kann immerhin um 9 in seine Praxis schlendern während der Pilot um 5 Uhr teilweise am Flughafen sein muss. Macht euch euer Job denn wirklich gar keinen Spaß?

btw. für mich persönlich ist das größte Argument gegen Pilot, dass man in eine der besagten (teuren) Städte ziehen MUSS und mir ist es viel Wert in der Heimat bleiben zu können oder zumindest jederzeit die Möglichkeit haben zurück zu kommen.

anignu
06.10.2021, 00:50
Aber selbst Stand jetzt verdient ein Allgemeinarzt nach 11 Jahren (6 Jahre Studium + 5 Jahre FA) mit 170k
Wenn man es nicht verstehen mag...

Nehmen wir mal an die 170k würden stimmen und ignorieren wir Investitionen, Risiko der Selbständigkeit, dass man AG-Anteile selbst zahlen muss etc. Also nehmen wir mal an die 170k würden stimmen: wieso glaubst du dass man die 170k in der ersten Sekunde bekommt nachdem man seinen Facharzt hat?
Die Anzahl der Scheine am Anfang ist gedeckelt und darf nur um einen bestimmten Prozentsatz pro Jahr steigen. Man fängt also deutlich niedriger an und kann sich später steigern. Auch bzgl. Erfahrung macht es einen Riesenunterschied. Während man am Anfang für jeden Patienten noch relativ lang braucht, wird man im Laufe der Zeit immer schneller. Bis du also überhaupt erstmal auf 170k kommen kannst, vergehen viele Jahre. Und wenn du dann noch der Meinung bist du willst reduzieren wirds noch schwieriger.

Wie viele Leute sollen dir also noch schreiben dass die Vorstellung maximal romantisch sind?

FirebirdUSA
06.10.2021, 08:45
Doch der Job macht mir Spass, aber ich hab ihn nicht wegen Arbeitszeit/Geld Ratio gewählt.
Prinzipiell ist die Aussage man kann viel Geld verdienen richtig, dass die Work Life Balance in der Niederlassung in der Regel besser ist als in der Klinin ist in der Regel auch richtig. Aber deine Annahme Gehalt und Arbeitszeit korrelieren linear ist aus vielen genannten Gründen nicht korrekt und die Unsicherheit was in 10 Jahren ist, hast du wegen der genannten Abrechnungsmodalitäten ebrn auch.

Endoplasmatisches Reticulum
06.10.2021, 08:58
Prinzipiell ist die Aussage ..., dass die Work Life Balance in der Niederlassung in der Regel besser ist als in der Klinin ist in der Regel auch richtig.

Wobei ich mich immer frage, ob das wirklich so ist? Wenn ich mir anschaue, wie viele Praxen 2 - 3 Stunden Mittagspause haben, wo dann ggf. noch Hausbesuche untergebracht werden. Aber selbst wenn die Pause wirklich Pause ist, erscheint mir das als weitgehend tote Zeit. Dann fängt der Tag um 7 Uhr an, sofern man um 8 Uhr die Praxis aufschließt, und endet frühestens gegen vielleicht 18 Uhr, realistischerweise mit Abarbeiten letzter Patienten, Nachdoku und Heimreise eher 19 Uhr. Eine Zeitspanne von 7 bis 19 Uhr jeden Tag durch Arbeit "geblockt" zu haben klingt für mich jetzt auch nicht so richtig prall aus einem Work-Life-Balance-Blickpunkt? Klar, besser als 24-Stunden-Dienste. Aber alles ist besser als 24-Stunden-Dienste.

Assistenzzahnärzte in meinem Bekanntenkreis arbeiten seit ihrem ersten Tag ambulant, und da ist die Freizeit was ich mitbekomme durch die Praxiszeiten schon extrem nachteilig eingeschränkt. Viele machen deshalb 80 %, um zumindest 2 Nachmittage etwas vom Leben zu haben.

Fr.Pelz
06.10.2021, 09:41
Da hast du absolut Recht. Um zu sehen ob Medizin wirklich was für mich ist, mache ich gerade auch schon mein Pflegepraktikum. Aber da ich inhaltlich einfach keine Präferenz für Medizin / Pilot / BWL / etc habe, will ich es halt vom Gehalt und den Arbeitszeiten abhängig machen.

In der Pandemie haben ja so einige Menschen gemerkt, dass sie eigentlich ihren Bullshit-Job, mit dem sie zwar Geld verdienen, aber im Grunde nur Zahlen hin- und herschieben, nicht bis zum Lebensende machen wollen. Was ist, wenn dir so eine Erkenntnis später auch mal kommt? Vielleicht solltest du das in deine Entscheidungsfindung miteinbeziehen. Ein Job, den man für einigermaßen sinnvoll hält, lässt sich leichter durchhalten, auch wenn es bürokratische Repressalien oder "Karriere-Durststrecken" gibt.

UND: Arzt ist deutlich krisensicherer als BWLer oder Pilot.

Aeonflux
06.10.2021, 09:46
Also wenn du grundsätzlich kein großes Interesse an Medizin hast, gibt es einfachere Wege gut zu verdienen. Irgendwie scheinst du zu vergessen, dass vor der vielen Kohle erstmal die Weiterbildungszeit mit Überstunden en masse steht. Ich habe in der Anästhesie (die ja achso gute Planbarkeit und Vereinbarkeit mit der Familie hat) bei 42 Wochenstunden im Durchschnitt 60 ÜS im Monat zusätzlich gemacht. Der Rekord waren 110 ÜS/Monat. Nacht und Wochenende selbstverständlich. Überforderung incl. Meine beste Freundin hat parallel dazu ihren Doktor in Elektrotechnik gemacht und sehr bequem gut verdient. Jetzt ist sie bei einem Autokonzern und verdient besser als ich, hat aber deutlich weniger Stress.

melissaZWEITAUSEND
06.10.2021, 10:46
Sicher dass du das mit dem Lehramt vernünftig durchgerechnet hast?

Mit einem BWL Master, kannst du ja zbs. ins Quereinstiegs-Referendariat für Berufsschulen oder in einen Wirtschaftspädagogik-Master wechseln. So oder so solltest du wahrscheinlich deutlich eher im Beruf sein, als jetzt noch 6,3 Jahre Studium "nachzuholen" und dies mit einem Netto-Gehalt eines Assistenten im letzten WBJ (ohne Dienste (?)) bei vielleicht halber Arbeitszeit (?).

Klar, das Gehalt ist nach oben gedeckelt, trotzdem steht man am Ende finanziell besser da, als zbs. ein angestellter Facharzt, bei geringerer Arbeitszeit.

Unabhängig davon bist du einfach der "Lehrer-Typ" mit entsprechendem Dickkopf und "Ahnung" von allem.

Hab diesen "Karriereweg" jetzt aber auch nicht genau recherchiert, sondern einfach mal so spekulativ fantasiert.

Kaas
06.10.2021, 12:34
Wenn es einem wirklich nur um einen guten Quotienten aus Einkommen/Arbeitszeit geht, muss man heutzutage irgendwas mit IT studieren. Die ganzen Tech-Unternehmen zahlen teils absurde Gehälter, letztlich oft für 9-5 Jobs. Ein Kumpel von mir verdient in Berlin bei einem FAANG-Unternehmen bei 4-Tage-Woche und ohne Überstunden ein hohes Oberarztgehalt.

cartablanca
06.10.2021, 13:20
Deutlich bessere Stundenlöhne als ein Allgemeinmediziner verdienen auch Gigolos, Prostituierte und Versuchskaninchen in medizinischen Studien.

DrSkywalker
06.10.2021, 14:08
Hey, sag sowas nicht, also ich wurde Hausarzt nur wegen money, bxtches & fame! (lol)

Cor_magna
06.10.2021, 14:25
Hey, sag sowas nicht, also ich wurde Hausarzt nur wegen money, bxtches & fame! (lol)

Money: 180k Reingewinn - - > check!

Bxtches: Freie Auswahl an weiblichen Mitarbeiterinnen. Oder für die GILF Freunde dann eben unter den Patientinnen -- > check!

Fame: In deinem Dorf auf dem Land kennt dich als Herr Doktor wirklich absolut jeder -->check!

Schlaraffenland. :-))

Krokodil97
06.10.2021, 20:33
Wenn man es nicht verstehen mag...

Nehmen wir mal an die 170k würden stimmen und ignorieren wir Investitionen, Risiko der Selbständigkeit, dass man AG-Anteile selbst zahlen muss etc. Also nehmen wir mal an die 170k würden stimmen: wieso glaubst du dass man die 170k in der ersten Sekunde bekommt nachdem man seinen Facharzt hat?
Die Anzahl der Scheine am Anfang ist gedeckelt und darf nur um einen bestimmten Prozentsatz pro Jahr steigen. Man fängt also deutlich niedriger an und kann sich später steigern. Auch bzgl. Erfahrung macht es einen Riesenunterschied. Während man am Anfang für jeden Patienten noch relativ lang braucht, wird man im Laufe der Zeit immer schneller. Bis du also überhaupt erstmal auf 170k kommen kannst, vergehen viele Jahre. Und wenn du dann noch der Meinung bist du willst reduzieren wirds noch schwieriger.

Wie viele Leute sollen dir also noch schreiben dass die Vorstellung maximal romantisch sind?

Gut, dass der durchschnittliche Reinertrag nicht direkt im ersten Jahr erzielt wird, mag stimmen. Aber analog erzielt man später wiederum halt auch noch höhere Reinerträge als den kolportierten Durchschnittswert pro Praxisinhaber. Zudem stammen die Zahlen von 2015. Mittlerweile dürfte der Schnitt, selbst wenn die Reinerträge nur mit der Inflation gestiegen sind, bei durchschnittlich über 190k liegen.

Krokodil97
06.10.2021, 21:07
Sicher dass du das mit dem Lehramt vernünftig durchgerechnet hast?

Mit einem BWL Master, kannst du ja zbs. ins Quereinstiegs-Referendariat für Berufsschulen oder in einen Wirtschaftspädagogik-Master wechseln. So oder so solltest du wahrscheinlich deutlich eher im Beruf sein, als jetzt noch 6,3 Jahre Studium "nachzuholen" und dies mit einem Netto-Gehalt eines Assistenten im letzten WBJ (ohne Dienste (?)) bei vielleicht halber Arbeitszeit (?).

Klar, das Gehalt ist nach oben gedeckelt, trotzdem steht man am Ende finanziell besser da, als zbs. ein angestellter Facharzt, bei geringerer Arbeitszeit.

Unabhängig davon bist du einfach der "Lehrer-Typ" mit entsprechendem Dickkopf und "Ahnung" von allem.

Hab diesen "Karriereweg" jetzt aber auch nicht genau recherchiert, sondern einfach mal so spekulativ fantasiert.

Also Lehrer will ich definitiv nicht werden. Ist mir zu langweilig. Aber unabhängig davon haben sie trotzdem eine gute Work Life Balance, wenn auch nicht so gut wie ein niedergelassener Arzt. Ein Grundschullehrer mit 26 Schulstunden pro Woche (45min) verdient in Sachsen A13 und ist verbeamtet. Von meinem Dad weiß ich, dass man insgesamt so mit 30h rechnen kann. Mit Familienzuschlag bei 2 Kindern verdient man dabei zu Beginn 42.000€ netto und steigert sich auf 54.000€ netto. Ziemlich genau ebenfalls 54k Netto kriegt man als niedergelassener Arzt bei einem Reingewinn von 100k raus. (bei privater KV sogar mehr) Wie bereits erörtert halte ich ein solches Gehalt bei 30h als Allgemeinarzt für realistisch. Weshalb ich deshalb ein Dickkopf sein soll und keine Ahnung habe, verstehe ich nicht. Da ich jetzt wie gesagt sogar gelesen habe, dass sich die diskutierten Reinertragsstatistiken auf 2015 beziehen und heute wohl eher über 190k Reinertrag bei 50h die Regel sein dürften, sind vlt sogar 100k bei 25h drin. Das dürfte selbst die Work Time Balance eines Lehrers toppen. Als Augenarzt bewegt man sich, selbst bei den Zahlen von 2015, wohl eher bei ca. 20h. Natürlich vorausgesetzt man beschäftigt einen angestellten Arzt in Teilzeit oder betreibt eine Gemeinschaftspraxis, dann kann man Reinertrag/Wochenstunden auch so linear umrechnen.

Und wie gesagt hat man als niedergelassener Arzt jederzeit die Möglichkeit auch Vollzeit zu arbeiten und die 170k oder wohl eher 190k zu verdienen. Da liegt man dann bei knapp über 100k netto. Als Lehrer geht das nicht.

Mal abgesehen davon, dass, wie gesagt ,beim Reingewinn vom Arzt schon die Abschreibung für die Praxis abgezogen wurde. Heißt: die Praxis, für die man nebenbei gesagt 42% weniger bezahlt (weil man auf die Abschreibungen keine Einkommenssteuer zahlt -> in dem Bereich Spitzensteuersatz 42%), bekommt also quasi on top zum Reinertrag , im Verlauf der Zeit, dazu. Genauso wie bereits auch ein geleastes Auto vom Reingewinn abgezogen wurden sein dürfte.

cartablanca
06.10.2021, 21:22
Bist du wirklich so oberflächlich dein gesamtes Leben am Geld auszurichten? Eines Tages wirst du nämlich aufwachen und merken, dass du mit keinem Geld der Welt Zeit zurück kaufen kannst. Klingt vielleicht etwas pathetisch, ist aber so.

Krokodil97
06.10.2021, 21:23
Das ist all in all von der Work Money Balance überragend. Gibt kaum was besseres. Am ehesten noch Lehrer oder Pilot. Aber eben auch nicht ganz. Und schon gar nicht der reguläre BWL Inf oder Ing. Und da brauch ich mich auch nicht als Dickkopf bezeichnen lassen oder mir sagen lassen dass ich keine Ahnung habe wenn ich den offiziellen Statistiken vertraue. Warum trotzdem so ein Aufruhr hier herrscht, kann ich mir nur damit erklären dass diejenigen die sich aufregen, dass das nicht stimmen würde, selbst keine Niedergelassenen Ärzte sind und selbst keine Ahnung haben. Ansonsten hätten diejenigen ja sicher längst auch ihre eigenen Zahlen geteilt um zu beweisen, dass die Realität ja ganz anders aussieht.

Die Arbeitsbedingungen neben Arbeitszeit und Gehalt sind natürlich auch wichtig. Den Beiträgen hier zu Folge gibt es daran ja viel auszusetzen.

urinbeutel
06.10.2021, 21:26
du dickkopf
bonuspunkte bei medizin: du kriegst dr med geschenkt und kannst deine schwiegereltern beeindrucken. erhöht die chancen reich zu heiraten. oder du heiratest auch eine ärztin. und dann holst du dir porsche targa

edit:
statistisch betrachtet sind die größten ursachen von reichtum 1. reich erben 2. reich heiraten und weit abgeschlagen kommt selbst geld verdienen. also heirate am besten einfach reich wenn du nicht hässlich bist.

Krokodil97
06.10.2021, 21:35
Bist du wirklich so oberflächlich dein gesamtes Leben am Geld auszurichten? Eines Tages wirst du nämlich aufwachen und merken, dass du mit keinem Geld der Welt Zeit zurück kaufen kannst. Klingt vielleicht etwas pathetisch, ist aber so.

Ja deswegen will ich mir ja einen Beruf suchen wo ich auch wenig arbeiten und trotzdem gut verdienen kann. Und das ist denke ich auch nichts verwerfliches ^^

Dass die Arbeit zudem auch möglichst Spaß machen sollte stimmt natürlich. Aber ist ja nicht gesagt, dass Arzt zu sein keinen Spaß macht. Es ist genauso nicht gesagt, dass ein BWL Job ein Leben lang Spaß macht. Ich finde halt Medizin, genauso wie BWL oder die Luftfahrt, gleich interessant. Ich habe inhaltlich einfach keine Präferenz. Was ich aber weiß, ist dass ich kurzfristig lieber 6 Jahre entspannt studiere (Medizin) als 40h pro Woche zu arbeiten (BWL). Und finanziell hole ich mittelfristig (bis ca. 40) als Mediziner den BWLer ja trotzdem wieder ein.

Krokodil97
06.10.2021, 21:40
bonuspunkte bei medizin: du kriegst dr med geschenkt und kannst deine schwiegereltern beeindrucken.


Stimmt, Prestige und Dr Titel kommen beim Arzt noch on top. Habe ich vergessen. Danke für die Ergänzung.


du dickkopf


Kannst gerne Work Time Zahlen teilen die deiner Meinung nach realistischer sind.

urinbeutel
06.10.2021, 21:43
die geilen mullen aus priviligiertem haus nicht vergessen. und bwl ist nur für möchtegerns mit identitätskrise die dann 40k bei big4 verdienen und mit lv tasche rumlaufen, no joke
-> mach medizin sonst einfach geringverdiener, unironically
bwl = geringverdiener