PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arzt ohne Staatsexamen?



Seiten : 1 2 3 [4] 5

Ehemaliger User 05022011
13.11.2008, 08:43
Macht Euch nichts vor, die B/M-Umstellung des Medizin-Studiengangs wird kommen.


Ja das sehe ich leider auch so und da ja immer erst mal nur alles nachmachen und erst angefangen wird zu denken, wenn dass Kind in den Brunnen gefallen ist, werden sie auch regeln schaffen, dass nur bei einem Bäschäla ( das ist einfach z schön, übernehme ich deswegen jetzt mal) mit einem Ergebnis von X das Staatsexamen gemacht werden darf, also Arzt werden kann.

Bei den Lehrern die auch dringend gebraucht werden, da die Lehrerschaft total überaltert ist, haben sie es auch so gemacht. Und alle die nach dem Bäschäla erst mal nicht weiter kommen, werden als Hilfslehrer für weniger Geld in den Schulen eingesetzt, da irgendwann dann vollausgebildete Lehrer immer weniger werden werden unsere Kinder also dann überwiegend von diesen schlecht bezahlten Hilfslehrern unterrichtet. Diese Entwicklung ist viele, bei denen die Note des Bäschäla nicht reicht nicht weiterkommen und so also immer weniger voll ausgebildete Lehrer an die Schulen kommen werden.

Oder sie werden den Bäschäla ( wenn er nach 10 Semstern gemacht wird) dazu nutzen , dass man damit nur Allg.Mediziner werden darf und nur die die die bessere Noten haben dürfen sich spezialisieren , so wie es ja schon in Frankreich ist.

Ehemaliger User 05022011
13.11.2008, 08:58
Stichwort EU.

Noch Fragen nach dem Sinn?


häääääääääääää, macht EU den Sinn?

Ehemaliger User 05022011
13.11.2008, 09:07
Zitat von Khiri
jetzt hab ich kurz überlegt, soll ich jetzt beleidigt sein ( ob deines Vorwurfes zu hyperventilieren) oder soll ich mich geehrt fühlen, wegen deiner Äußerung , dass unsere Meinungen fernsehreif wären - naja kann mich gerade nicht entscheiden , also lassen wir das


Damit war in erster Linie gemeint, dass ich Politiker verachte und in zweiter Linie, dass es den Trend gibt ungelegte Eier in Talkshows platt zu treten und Dinge zu hyperventilieren, die niemals zur Debatte stehen.



das war auch nur spassig gemeint
aber ich glaube du verkennst die "Gefahr", wenn du die Bestrebungen der Hochschulen - und wie jemand ( Name ist mir gerade nicht präsent, sorry) hier ja schrieben, gibt es schon mehrere Hochsschulen, wie z.B. auch Berlin - als ungelegte Eier, die niemals zur Debatte stehen

Tux
13.11.2008, 19:07
das versteh ich nicht, was meinst du hiermit oder hast du dich nur vertippt?

Ich meine damit, man sollte bei einem 3jährigem Modell einem Bachelro of Medicine nur einen Studienabschluss gewähren, aber keien Berufsqualifizierung.
Eben genauso, wie nach der ersten ärztlichen Prüfung sich von euch auch keiner Arzt nennt.

MediJulia
13.11.2008, 21:25
Es gibt schon eine Uni in Deutschland (Ort ist mir gerade entfallen), die das Mastersystem eingeführt hat. Dort gibt es keine Trennung zwischen Vorklinik und Klinik, sondern alles wird immer parallel zum entsprechenden Organ gelernt - so wie es auch Krankenschwestern in ihrer Ausbildung tun, würde ich sagen.

Das 1. Staatsexamen haben sie nicht. Jedenfalls nicht in der Art, wie wir. Sie haben eine ärztliche Prüfung nach dem 6. Semester, aber diese wird uni-intern gestellt, da sie bis jetzt die einzige Uni mit diesem System sind. Wenn ich mich recht erinnere, darf jeder weiterstudieren, der diese Prüfung besteht, wie beim Physikum.
Am Ende des Studium nehmen sie genauso am Hammerexamen teil, wie wir, weil ansonstne würden sie keine Approbation bekommen. Der Staat hat nunmal in Deutschland dafür zu sorgen, dass es Deutschlandweit gleichwertig ist (Stichwort: Staatsexamen).
Ansonsten soll der Studiengang stark an das Mastersystem angelehnt sein. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit mit jemanden von dieser Uni gesprochen, habe diese Infos also insofern aus erster Hand.

Wenn Master kommen sollte, dann geht es nur so. Bachelor kann es dann nicht geben, weil das wie hier schon gesagt wurde, kein entsprechender Abschluss sein kann. Was ich mir aber vorstellen könnte, dass durch die Mastereinführung die "Allgemeinarztausbildung" reduziert werden könnte und man sich evtl. schon während dem Studium spezialisiert. Inwiefern das Vor- und Nachteile hätte, will ich jetzt mal unkommentiert lassen.

Autolyse
13.11.2008, 22:34
Meine Tante ihr Dackel dessen Cousin deren Schwägerin ihr Freund hat mal gehört, dass ... :-kotz

hypnose-kroete.de
14.11.2008, 06:31
Das 1. Staatsexamen haben sie nicht.
Hatte ich auch nicht.
Ist mein Abschluss jetzt ungültig??!elf1drölfzig?!

Tux
14.11.2008, 08:16
Meine Tante ihr Dackel dessen Cousin deren Schwägerin ihr Freund hat mal gehört, dass ... :-kotz

Ich habe geleseen, dass in meinem Medizinbuch, dessen Autor auf Seite 13 schreibt, dass die Physiologie des Menschen...

Warum sollten wir ihm glauben?
Schneiden wir lieber einen Lebendigen auf und überzeugen uns selbst :-)


Wir alle leben und lernen aus Informationen aus dritter, vierter, und 25ster Hand.

Ehemaliger User 05022011
14.11.2008, 08:26
Meine Tante ihr Dackel dessen Cousin deren Schwägerin ihr Freund hat mal gehört, dass ... :-kotz


he, was soll denn das ?? Sie/ er hat doch geschrieben, dass sie es direkt von einem Studenten weiß, da man nicht alles im Leben am eigenen Leib erfahren kann, wie man so sagt, ist es doch legitim hier zu schreiben, was man von anderen weiß

Ehemaliger User 05022011
14.11.2008, 08:28
Es gibt schon eine Uni in Deutschland (Ort ist mir gerade entfallen), die das Mastersystem eingeführt hat. Dort gibt es keine Trennung zwischen Vorklinik und Klinik, sondern alles wird immer parallel zum entsprechenden Organ gelernt - so wie es auch Krankenschwestern in ihrer Ausbildung tun, würde ich sagen.

Das 1. Staatsexamen haben sie nicht. Jedenfalls nicht in der Art, wie wir. Sie haben eine ärztliche Prüfung nach dem 6. Semester, aber diese wird uni-intern gestellt, da sie bis jetzt die einzige Uni mit diesem System sind. Wenn ich mich recht erinnere, darf jeder weiterstudieren, der diese Prüfung besteht, wie beim Physikum.
Am Ende des Studium nehmen sie genauso am Hammerexamen teil, wie wir, weil ansonstne würden sie keine Approbation bekommen. Der Staat hat nunmal in Deutschland dafür zu sorgen, dass es Deutschlandweit gleichwertig ist (Stichwort: Staatsexamen).
Ansonsten soll der Studiengang stark an das Mastersystem angelehnt sein. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit mit jemanden von dieser Uni gesprochen, habe diese Infos also insofern aus erster Hand.

Wenn Master kommen sollte, dann geht es nur so. Bachelor kann es dann nicht geben, weil das wie hier schon gesagt wurde, kein entsprechender Abschluss sein kann. Was ich mir aber vorstellen könnte, dass durch die Mastereinführung die "Allgemeinarztausbildung" reduziert werden könnte und man sich evtl. schon während dem Studium spezialisiert. Inwiefern das Vor- und Nachteile hätte, will ich jetzt mal unkommentiert lassen.


welche Uni ist denn das ? Witten Herdicke ?

Die Niere
14.11.2008, 09:08
Es geht hier aber um Hörensagen. Solche Dinge können problemlos mit Quellen belegt werden und in Zeiten des Internets, in denen Grüchte innerhalb kürzester Zeit zu Fakten verwurschtet werden, muss ein wichtiger Anspruch an erzählten Neuigkeiten sein, dass diese durch verlässliche Quellen untermauert werden.

Alles andere ist, wie oben bereits geschrieben, Hörensagen vom Dackel meiner Tante. Da gibt es eigentlich überhaupt keine Diskussion!

gruesse, die niere

PS: @Kröte: Wo hast du studiert?

Tux
14.11.2008, 09:30
Es geht hier aber um Hörensagen. Solche Dinge können problemlos mit Quellen belegt werden und in Zeiten des Internets, in denen Grüchte innerhalb kürzester Zeit zu Fakten verwurschtet werden, muss ein wichtiger Anspruch an erzählten Neuigkeiten sein, dass diese durch verlässliche Quellen untermauert werden.

Alles andere ist, wie oben bereits geschrieben, Hörensagen vom Dackel meiner Tante. Da gibt es eigentlich überhaupt keine Diskussion!


Definiere Verlässliche Quellen

Wenn du die Internetseite der jeweiligen Uni fordderst, bin ich ganz bei dir, wenn was anderes, ist das keine verlässlichere Quelle als die über Dritte mündlich überlieferte. :-)

Wobei eine solche Quelle auch mit Vorsicht zu genießen ist. Durch meine Hochschule und durch meine damalige Berufsschule habe ich festgestellt, dass Niedergeschriebenes oft stark ungleich ist zum Tatsächlichen.
Dies bezieht sich durchaus auch auf wichtige Punkte wie die Struktur eines Bildungsganges.
Diesen Vorwurf erhebe ich durchaus auch an andere Einrichtungen.

habichnicht
14.11.2008, 09:39
...in Zeiten des Internets, in denen Grüchte innerhalb kürzester Zeit zu Fakten verwurschtet werden, muss ein wichtiger Anspruch an erzählten Neuigkeiten sein, dass diese durch verlässliche Quellen untermauert werden.:-meinung:-meinung:-meinung:-meinung


Es ist unglaublich, welche Gerüchte in Internetforen - imho oft auch ganz bewusst und gezielt - als angebliche Tatsachen verbreitet werden.

Edit.: Das bezieht sich nicht speziell auf diesen Thread, sondern auf Interforen allgemein.

Peter_1
14.11.2008, 10:36
Was ich mir aber vorstellen könnte, dass durch die Mastereinführung die "Allgemeinarztausbildung" reduziert werden könnte und man sich evtl. schon während dem Studium spezialisiert. Inwiefern das Vor- und Nachteile hätte, will ich jetzt mal unkommentiert lassen.
Nur mal so nebenbei der Facharzt für Allgemeinmedizin beinhaltet eine 5 jährige Facharztausbildung, wie bei anderen Fachärzte auch und das ist auch gut so! Ich kann mich immer nur wundern welche komischen Vorstellunen von Allgemeinmedizinern hier so rumgeistern (kommt wohl noch aus der Zeit als es praktische Ärzte gab, hält sich aber interessanterweise hartnäckig). Um seriös Allgemeinmedizin machen zu wollen ist wie bei anderen Fachärzten auch durchaus eine ordentliche Facharztweiterbildung nötig und so wird es auch künftig bleiben. Ebenso nervt die (anscheinend aus Amerika) stammende Vorstellung nur Leute mit schlechte Staatsexamen würden Allgemeinmedizin machen, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt...
Offtopic, musste aber mal sein!

Die Niere
14.11.2008, 11:16
Eine genaue Definition ist schwierig, aber du kannst sicher sein, dass Hörensagen von Forenmitgliedern, kleine Webpages, Wikipedia und private Seiten nicht dazu zählen.

Aber die Uniseite selber oder renommierte Zeitungen (z.B. Spiegel online) darf man durchaus dazu zählen, auch wenn eine 100%ige Sicherheit natürlich nicht zu erreichen ist.

gruesse, die niere

McBeal
14.11.2008, 11:24
PS: @Kröte: Wo hast du studiert?
Ich glaube, dass Kröte damit nur sagen wollte, dass wir keine 1. ÄP, sondern noch die Ärztliche Vorprüfung (Physikum nach alter AO) gemacht haben.

LG,
Ally

habichnicht
14.11.2008, 11:31
...., dass Hörensagen von Forenmitgliedern, kleine Webpages, Wikipedia und private Seiten nicht dazu zählen.....
Wobei bei Wikipedia-Artikeln normalerweise wenigstens die Quellen angegeben werden, damit man die Validität der Aussagen selbst einschätzen kann, und das können bei medizinischen Themen durchaus auch seriöse Quellen wie z. B. pubmed sein.

MediJulia
14.11.2008, 13:05
Nur mal so nebenbei der Facharzt für Allgemeinmedizin beinhaltet eine 5 jährige Facharztausbildung, wie bei anderen Fachärzte auch und das ist auch gut so! Ich kann mich immer nur wundern welche komischen Vorstellunen von Allgemeinmedizinern hier so rumgeistern (kommt wohl noch aus der Zeit als es praktische Ärzte gab, hält sich aber interessanterweise hartnäckig). Um seriös Allgemeinmedizin machen zu wollen ist wie bei anderen Fachärzten auch durchaus eine ordentliche Facharztweiterbildung nötig und so wird es auch künftig bleiben. Ebenso nervt die (anscheinend aus Amerika) stammende Vorstellung nur Leute mit schlechte Staatsexamen würden Allgemeinmedizin machen, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt...
Offtopic, musste aber mal sein!

Nein, das hab ich auch nicht gemeint. Ich weiß, dass Allgemeinmediziner auch eine Facharztausbildung durchlaufen müssen. Aber im Moment ist es doch so, dass wir im Studium alle Fächer haben. Ich könnte mir nur vorstellen, dass diese Masterumstellung zu mehr Fachiditoten führen könnten, indem Sinne, dass man sich seine Studieninhalte, wie es im Mastersystem üblich ist, etwas mehr selbst aussuchen könnte. Insofern würde man sich schon vorher spezialisieren. Deswegen hab ich auch die "Allgemeinarztausbildung" in Anführungsstriche gesetzt.

die gesuchte Uni ist Aachen, die seit 2003 einen Modellstudiengang eingeführt hat. Ist auch auf der Uniseite beschrieben.

http://www.ukaachen.de/go/show?ID=4165404&DV=0&COMP=referencepage&ALTNAVID=1246591&ALTNAVDV=0

Die Niere
14.11.2008, 14:04
Wobei bei Wikipedia-Artikeln normalerweise wenigstens die Quellen angegeben werden, damit man die Validität der Aussagen selbst einschätzen kann, und das können bei medizinischen Themen durchaus auch seriöse Quellen wie z. B. pubmed sein.Da hast du nicht unrecht und auch ich schaue mir wikipedia häufig an, um schnell an bestimmtes Wissen zu kommen. Aber wie du weisst kann jeder den Artikel so ändern, wie er es für richtig hält und da kann es durchaus zu Fehlern kommen. Bevor ich wikipedia als Quelle angebe, kann ich gleich die "richtigen" dort zitierten Quellen angeben.

gruesse, die niere

Ehemaliger User 05022011
14.11.2008, 15:44
Es geht hier aber um Hörensagen. Solche Dinge können problemlos mit Quellen belegt werden und in Zeiten des Internets, in denen Grüchte innerhalb kürzester Zeit zu Fakten verwurschelt werden, muss ein wichtiger Anspruch an erzählten Neuigkeiten sein, dass diese durch verlässliche Quellen untermauert werden.

Alles andere ist, wie oben bereits geschrieben, Hörensagen vom Dackel meiner Tante. Da gibt es eigentlich überhaupt keine Diskussion!

gruesse, die niere

So'n Quatsch ! Es wird doch noch jeder selber beurteilen dürfen, was für ihn eine verlässliche Quelle ist und was nicht. Und wenn mir jemand von seiner Uni erzählt, bei uns ist es so und so, warum soll das dann als "Gerücht" eingestuft werden, was sich - wie du meinst - in Zeiten des Internets "zu einem Fakt verwurschtelt" - es ist und bleibt einfach ein F a k t ( nämlich der FAkt , das mir x dies erzählt hat und genauso wurde das hier ja nur geschrieben) und außerdem gibt es auch keinerlei Veranlassung gibt, alles was andere einen erzählen, als unbelegtes Gerücht einzustufen ( der Mensch ist nun mal ein kommunikatives Wesen und bezieht sein Wissen so also nicht nur aus Bücher e.c., die genauso falsche Informationen/Fackten e.c. enthalten können, sondern auch aus dem Austausch mit seines gleichen )

und, um es mit deinen Worten zu sagen, da gibt es eigentlich (auch) keine Diskussion