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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arzt ohne Staatsexamen?



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Ehemaliger User 05022011
14.11.2008, 15:51
Nur mal so nebenbei der Facharzt für Allgemeinmedizin beinhaltet eine 5 jährige Facharztausbildung, wie bei anderen Fachärzte auch und das ist auch gut so! Ich kann mich immer nur wundern welche komischen Vorstellunen von Allgemeinmedizinern hier so rumgeistern (kommt wohl noch aus der Zeit als es praktische Ärzte gab, hält sich aber interessanterweise hartnäckig). Um seriös Allgemeinmedizin machen zu wollen ist wie bei anderen Fachärzten auch durchaus eine ordentliche Facharztweiterbildung nötig und so wird es auch künftig bleiben. Ebenso nervt die (anscheinend aus Amerika) stammende Vorstellung nur Leute mit schlechte Staatsexamen würden Allgemeinmedizin machen, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt...
Offtopic, musste aber mal sein!


du hast schon Recht, in Deutschland ist es jetzt eine Facharztausbildung (das ist aber es relativ neu glaub ich) und das ist gut so
ich hatte es aber im Zusammenhang mit Frankreich geschrieben, wo es so geregelt ist, dass alle die nicht einen bestimmten Notendurchschnitt erreicht haben Allgemeinmediziner werden müssen und nur die anderen andere Fachrichtungen wählen dürfen

Autolyse
14.11.2008, 17:16
So'n Quatsch ! Es wird doch noch jeder selber beurteilen dürfen, was für ihn eine verlässliche Quelle ist und was nicht. Und wenn mir jemand von seiner Uni erzählt, bei uns ist es so und so, warum soll das dann als "Gerücht" eingestuft werden, was sich - wie du meinst - in Zeiten des Internets "zu einem Fakt verwurschtelt" - es ist und bleibt einfach ein F a k t ( nämlich der FAkt , das mir x dies erzählt hat und genauso wurde das hier ja nur geschrieben) und außerdem gibt es auch keinerlei Veranlassung gibt, alles was andere einen erzählen, als unbelegtes Gerücht einzustufen ( der Mensch ist nun mal ein kommunikatives Wesen und bezieht sein Wissen so also nicht nur aus Bücher e.c., die genauso falsche Informationen/Fackten e.c. enthalten können, sondern auch aus dem Austausch mit seines gleichen )

und, um es mit deinen Worten zu sagen, da gibt es eigentlich (auch) keine Diskussion
Du kannst und darfst als verlässliche Quelle einstufen was immer du willst, aber solltest du diese Informationen ungeprüft weiterverbreiten, dann musst du damit rechnen, dass jemand anderes die Verlässlichkeit der "Quelle" grundlegend anders beurteilt und solltest daher fähig sein weitere Quellen zu liefern.

Das einzige Faktum was sich ergibt ist die Tatsache, dass dir jemand irgendetwas erzählt hat, mehr nicht, wobei wir im Grunde genommen nicht einmal das wissen, aber wir nehmen es gutgläubig an, dass es so war.

Durchaus, die Problematik dabei ist allerdings, dass mündliche Aussagen keinem(ggf. noch so schlechtem) Lektorat unterliegen und sich damit die Gefahr der objektiven Fehlinformation potenziert.

Die Niere
14.11.2008, 17:30
@Khiri: Was du machst, denkst und wie einstufst, steht dir vollkommen frei. Aber in einer globalen Welt von heute muss man nach bestimmten Erfahrungen halt einfach einsehen, wie es um die Informationsgesellschaft von heute beschaffen ist und kann dann nur zu dem Schluss kommen, den ich bereits oben beschrieben habe.

Dies lässt aber natürlich deine eigene Einschätzung bzgl. eines Hörensagen/Faktums ganz unberührt. Kannst ja mal Leute von verschiedenen Unis fragen, ob bei Ihnen im Präpkurs jemand mal die Ohren an den Arsch der Leiche genäht hat...dann wirst du schnell verstehen, was ich meine.

Mein Tipp...sammle Lebenserfahrung und äussere dich zum Thema erneut nochmal in 5 Jahren...dann sehen wir weiter ;-)

gruesse, die niere

Ehemaliger User 05022011
14.11.2008, 23:22
@Khiri: Was du machst, denkst und wie einstufst, steht dir vollkommen frei. Aber in einer globalen Welt von heute muss man nach bestimmten Erfahrungen halt einfach einsehen, wie es um die Informationsgesellschaft von heute beschaffen ist und kann dann nur zu dem Schluss kommen, den ich bereits oben beschrieben habe.

Dies lässt aber natürlich deine eigene Einschätzung bzgl. eines Hörensagen/Faktums ganz unberührt. Kannst ja mal Leute von verschiedenen Unis fragen, ob bei Ihnen im Präpkurs jemand mal die Ohren an den Arsch der Leiche genäht hat...dann wirst du schnell verstehen, was ich meine.

Mein Tipp...sammle Lebenserfahrung und äussere dich zum Thema erneut nochmal in 5 Jahren...dann sehen wir weiter ;-)

gruesse, die niere

soll ich jetzt sagen : jawohl Papa???

das Thema war ursprünglich nicht unsere Informationsgesellschaft im allgemeinen und die Zuverlässigkeit und Einordnung von mündl. Quellen ,diese Verallgemeinerung ergab sich hier durch eure Beiträge erst später und diesen grundsätzlichen Aussagen will ich auch gar nicht wieder sprechen

ich habe mich nur dagegen gewandt, das ihr jemandem der hier im Forum etwas schrieb, vorgeworfen wurde "Hörensagen" = "Gerüchte verbreiten" und von dir völlig überspitz auf einmal von dir verlangt wurde, dass gefälligst wissenschaftlich haltbare Quellen zu nennen sind hier im Forum (was in der Regel ja bei den meisten Beiträgen - auch bei deinen übrigens - nicht erfolgt)

P.S. und Lebenserfahrung sammelt man übrigens nicht nur als Arzt, also geh mal ruhig davon aus, das auch ich über selbige verfüge
Grüße Khiri

Ehemaliger User 05022011
14.11.2008, 23:35
Du kannst und darfst als verlässliche Quelle einstufen was immer du willst, aber solltest du diese Informationen ungeprüft weiterverbreiten, dann musst du damit rechnen, dass jemand anderes die Verlässlichkeit der "Quelle" grundlegend anders beurteilt und solltest daher fähig sein weitere Quellen zu liefern.

Das einzige Faktum was sich ergibt ist die Tatsache, dass dir jemand irgendetwas erzählt hat, mehr nicht, wobei wir im Grunde genommen nicht einmal das wissen, aber wir nehmen es gutgläubig an, dass es so war.

Durchaus, die Problematik dabei ist allerdings, dass mündliche Aussagen keinem(ggf. noch so schlechtem) Lektorat unterliegen und sich damit die Gefahr der objektiven Fehlinformation potenziert.


da haben wir gar keinen Dissens, mir ging es aber darum, dass man m.E. die Aussage von MediJulia " Es gibt schon eine Uni in Deutschland (Ort ist mir gerade entfallen), die das Mastersystem eingeführt hat." nicht als bloßes Gerüchtestreuen bezeichnen kann (oder besser können kann man natürlich, wenn man boshaft ist, aber man s o l l t e mit einem Beitrag von jemanden anderen hier im Forum m.E. so nicht umgehen)

Autolyse
15.11.2008, 00:11
da haben wir gar keinen Dissens, mir ging es aber darum, dass man m.E. die Aussage von MediJulia " Es gibt schon eine Uni in Deutschland (Ort ist mir gerade entfallen), die das Mastersystem eingeführt hat." nicht als bloßes Gerüchtestreuen bezeichnen kann (oder besser können kann man natürlich, wenn man boshaft ist, aber man s o l l t e mit einem Beitrag von jemanden anderen hier im Forum m.E. so nicht umgehen)
Nein, kann man nicht so bezeichnen, eher als das Streuen gezielter Falschinformationen, denn wäre das so der Fall wie dargestellt, dann würde das Orakel zu Medizin(studium) und Master brauchbare Treffer bringen, tut es aber nicht mithin ist das Ergebnis eindeutig.

Ehemaliger User 05022011
15.11.2008, 00:20
Nein, kann man nicht so bezeichnen, eher als das Streuen gezielter Falschinformationen, denn wäre das so der Fall wie dargestellt, dann würde das Orakel zu Medizin(studium) und Master brauchbare Treffer bringen, tut es aber nicht mithin ist das Ergebnis eindeutig.

gut und schön, dass hat sich mit dem Link der Uni Achen,der hier eingestellt wurde auch schon ein Stück aufgeklärt, denke ich mal, dass da einiges durcheinander gerät bei den Leuten - aber genau deswegen tauschen die sich doch hier aus im Forum und als g e z i e l t e Falschinformation würde ich das nun ja mal nicht bezeichnen, denn das setzt doch voraus, dass uns MediJulia bewusst verarschen wollte, warum sollte sie dies tun? wie gesagt mit Modellstudiengang und Bachelor und Master ging es hier nur gerade mal sehr durcheinander und genaues weiß ja zur Zeit wirklich keiner, wie die sich das mit der Umstellung des jetzigen Systems vorstellen

P.S. : niedlich finde ich übrigens, dass ihr - zu recht - die Informationen die man aus dem Netz erhält, nicht als objektive Quellen anseht, dann aber eine einfache google-Suche als Beweis zitiert

Die Niere
15.11.2008, 07:33
soll ich jetzt sagen : jawohl Papa???

das Thema war ursprünglich nicht unsere Informationsgesellschaft im allgemeinen und die Zuverlässigkeit und Einordnung von mündl. Quellen ,diese Verallgemeinerung ergab sich hier durch eure Beiträge erst später und diesen grundsätzlichen Aussagen will ich auch gar nicht wieder sprechen

ich habe mich nur dagegen gewandt, das ihr jemandem der hier im Forum etwas schrieb, vorgeworfen wurde "Hörensagen" = "Gerüchte verbreiten" und von dir völlig überspitz auf einmal von dir verlangt wurde, dass gefälligst wissenschaftlich haltbare Quellen zu nennen sind hier im Forum (was in der Regel ja bei den meisten Beiträgen - auch bei deinen übrigens - nicht erfolgt)

P.S. und Lebenserfahrung sammelt man übrigens nicht nur als Arzt, also geh mal ruhig davon aus, das auch ich über selbige verfüge
Grüße Khiri
Du kannst sagen was du willst, aber ich darf mich glücklich schätzen, dass ich nicht dein Papa bin.

Deine Fähigkeiten, sich der deutschen Rechtschreibung und vor allen Dingen Grosschreibung (bei den Worten, bei denen man dies erwarten darf) zu widersetzen, wird nur noch durch deine Unfähigkeit übertroffen, kausale Zusammenhänge rückblickend in einen adäquaten Kontext zu vereinen, der die Fakten und zeitlichen Abläufe nicht durcheinanderwurschtelt...aber da darf ich dir wohl (wie bei der Grossschreibung) (bei der Rechtschreibung wohl weniger) Absicht unterstellen.

gruesse, die niere

anba
15.11.2008, 08:48
..aber da darf ich dir wohl (wie bei der Grossschreibung) (bei der Rechtschreibung wohl weniger) Absicht unterstellen.
Hmm...., also ich tippe inzwischen auch bei der Rechtschreibung auf Absicht.... :-))

Ehemaliger User 05022011
15.11.2008, 08:51
deine Unfähigkeit ... kausale Zusammenhänge rückblickend in einen adäquaten Kontext zu vereinen, der die Fakten und zeitlichen Abläufe nicht durcheinanderwurschtelt


Warst du es nicht, der Beweise und Quellen verlangte, würdest du dich dann bitte an deine eigenen Vorgaben halten !

Die Niere
15.11.2008, 08:56
Warst du es nicht, der Beweise und Quellen verlangte, würdest du dich dann bitte an deine eigenen Vorgaben halten !
Wie bereits gesagt: Deine Fähigkeit zitierbare Fakten und das, was du daraus machst, kongruent übereinander zu legen ist einfach nur suboptimal ausgeprägt, aber ich werde mir nicht die Zeit nehmen, dir das jetzt hier zu beweisen. Du solltest intelligent genug dazu sein...

ciao, die niere

Ehemaliger User 05022011
15.11.2008, 09:02
Wie bereits gesagt: Deine Fähigkeit zitierbare Fakten und das, was du daraus machst, kongruent übereinander zu legen ist einfach nur suboptimal ausgeprägt, aber ich werde mir nicht die Zeit nehmen, dir das jetzt hier zu beweisen. Du solltest intelligent genug dazu sein...

ciao, die niere

tja dann tut es mir leid, wenn du es nicht beweisen kannst, dann ist deine Behauptung leider nur in das Reich des bewussten Gerüchtestreuen einzuordnen

Schönes Wochenende !

Die Niere
15.11.2008, 09:22
tja dann tut es mir leid, wenn du es nicht beweisen kannst, dann ist deine Behauptung leider nur in das Reich des bewussten Gerüchtestreuen einzuordnen

Schönes Wochenende !
Damit wär ja alles geklärt und alle sind zufrieden.

Also...back to topic, please!

gruesse, die niere

Michael72
25.11.2008, 13:27
Ärzte gegen Bachelor-Master-System im Medizinstudium (http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docId=109610)

Ehemaliger User 05022011
25.11.2008, 20:57
Ärzte gegen Bachelor-Master-System im Medizinstudium (http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docId=109610)

na wenn' s denn mal hilft

Hardyle
22.01.2009, 20:59
Hatte gerade versehentlich noch einen neuen Thread dazu aufgemacht, aber da es auch hierzu passt, stoße ich doch die Diskussion noch mal ein bisschen an:

Habe heute erstmals konkrete Infos gesehen, wie das denn aufgebaut werden soll, nämlich in einem Art Modul-System, insbesondere mit der Methode des "problemorientierten Lernens" (den tollen POLs) und definitiv nicht zu vergleichen mit dem Aufbau des "normalen" Studienganges HM, zumindest nicht auf den ersten Blick (aber das war ja vorher eigentlich schon klar).
Jedenfalls ermöglicht der Bachelor laut dieser Info-Broschüre z. B. eine Tätigkeit bei Krankenkassen und anderen Institutionen des Gesundheitswesens, Medizintechnik, der Pharma-Industrie, dem Medizin/Fachjournalismus etc.
Als Alternativen für den Master in Humanmedizin (wobei sich das ja schon echt lustig an hört Master of Science in Humanmedizin) geben sie u. a. den Master in Bereichen wie z. B. Public Health, Epidemiologie, Neuroscience, Health Care Science und Lehramt an.

Hier im Übrigen noch ein aktueller Artikel aus der Ärztezeitung (http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/unternehmen/?sid=529381).

Tux
22.01.2009, 21:11
Jedenfalls ermöglicht der Bachelor laut dieser Info-Broschüre z. B. eine Tätigkeit bei Krankenkassen und anderen Institutionen des Gesundheitswesens, Medizintechnik, der Pharma-Industrie, dem Medizin/Fachjournalismus etc.

Ist das nicht eigentlich auch mit dem 1. Staatsexamen möglich?
Meine was davon gelesen zu haben.
Letztendlich würde, abgesehen vom modularen Aufbau, der bachelor dieses ja ersetzen, und der master dann das 2. StEx, oder sehe ich das "gestuft" falsch?



Als Alternativen für den Master in Humanmedizin (wobei sich das ja schon echt lustig an hört Master of Science in Humanmedizin)

Meines Wissens soll mit unter ein neuer grundlegender "Master Degree" entstehen, wie es beim MPH (Master of Public Health) oder MBA (Master of Buisness Administration) der Fall gewesen ist, der ja auch kein of Science/Arts/Engineering darstellt. Das wäre dann der Master of Medicine. Vielleicht bekäme dieser noch ne Fachbezeichnung wie "in Neuro Science" o.ä.. Letzteres ist aber nur meine eigene Spekulation.

Gruß