Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : arztkinder outet euch
aschenputtel1977
09.06.2005, 15:58
Bin eben ein solches Kind und wollte NIEEEEE Medizin studieren.... Reine Trotzhaltung.
Meine ELtern sind aus der Allgemeinmedizin bzw. Kinderheilkunde und das ganze hat eigentlich eher abgeshrekt als ermutigt.
Hatte auch in meinem Studium keine Vorteile, weil bei meinem Lehrinhalten eigentlich immer eher die Frage kam: "Was´n das? Haben wir nie gehört..." :-notify
Nur einen Effekt hat es gehabt, quasi von klein auf mit medizinsichen Problemstellungen am Essenstisch leben zu müssen: selbst mir unverständliche Fachbegriffe kann ich mit grösster Selbstverständlichkeit raushauen und manchmal mache ich dabei sogar einen kompetenten Eindruck ;-)
@gomer: ja der weg über MKG-chirurgie ist auch ein gangbarer weg. Würde dann jetzt erst mal human machen und dann Zahn anhängen wenn ich das bis dorthin noch will. Nur ist halt die Frage ob ich in diesem Fall dann wirklich MKG-Chirurg auch noch machen sollt. Ist immerhin auch nochmal 6 Jahre Ausbildung. Wenn ich mir dann ausrechne was ich in der Zwischenzeit in der Praxis verdien lohnt sichs nicht wirklich. Zumal ein MKG nicht mehr verdient oder? Ist es nicht allgemein für eine Niederlassung a bissl blöd als MKG? Ich mein außer vielleicht Weißheitszähne raus machen (was man als normaler Zahni auch darf) was soll da da groß machen mit seinen Qualifikationen? Klar hat man ein noch höheres und exklusiveres Ansehen aber ich bezweifle ob sich dafür 6 Jahre Ausbildung lohnen dafür. Zumal ich wenn ich einfach so Human mach und dann drauf komm doch zahn machen zu wollen eh schon mal Dr. Dr. bin und das kommt sicher auch nicht schlecht. Wobei Titel prinzipiell eigentlich nebensächlich sind solang man selbst was drauf hat.
Aber würdet ihr mir tatsächlich raten diesen Weg über Human + Zahn und dann ev. MKG-Chirurgie zu machen? (wenn ihr meine situation bedenkt (siehe vorheriges Post)
Ohhhh, ganz großer Irrtum deinerseits!! MKG-Chir. ist (neben Radiologie) die Fachrichtung mit dem höchsten Punktwert, die Eingriffe, welche der MKG-Chirurg durchführt, bringen immer extrem viel Geld. (Weiß ich aus eigener, traumatischer Erfahrung)
Weißheitszähne? Ja, die macht der Kieferchirurg auch, aber das ist nur ein ganz kleiner Teil, wie der Name schon sagt arbeitet der MKG'ler auch am Kiefer (Bsp. Trauma und Tumor) und im Gesicht (Wann immer bei einer Schlägerei ein Jochbein dran glaubt...), d.h. daß an eine MKG-Praxis eigentlich immer Belegbetten angeschlossen sind, und daß man die meiste Zeit operativ arbeitet.
Mein Prothetik Professor fährt einen kleinen Nissan, auf dem Parkplatz der Zahnklinik steht gar kein einziger Porsche.
Meine Güte, die Zeiten sind vorbei. Heut ist man als Zahnarzt froh, wenn man seine Praxis abbezahlen kann und keiner der Kommilitonen träumt vom großen Geld.
Das sind richtig nette Vorurteile, die ihr da habt. Im Endeffekt, wenn man kein Interesse an den Beruf hat, schafft man es auch nicht bis zum Examen.
LOL
1.) Schon mal was von Ironie gehört?
2.) Ich gönne jedem seinen Erfolg, wenn jemand Geld macht, dann soll er es BITTE raushauen, unsere Wirtschaft und deren Arbeitsplätze leben davon, daß verdientes Geld auch wieder ausgegeben wird.
3.) Dein Prof. hat vieleicht keinen Porsche, aber kaufen könnte er bestimmt einen, schau Dir mal die Besoldungsordnung an, C3/C4 sind keine schlechten Gehälter!
@Smibo.
So schlimm ist es ????
netfinder
11.06.2005, 19:51
schlimmer! Nagen schon am Hungertuch...
Schimmelschaf
13.06.2005, 11:12
Ich bin auch ein "Arztkind" (Mutter: Lehr-Mta, Medizinerin; Vater: Arbeitsmediziner), allerdings besuche ich noch das Gymi. Im allgemeinen stamme ich sowieso aus einer Medizinerfamilie. Das ich später mal Medizin studieren möchte, ist meine Idee (schon seit ca. 5 Jahren). Ich glaube das es Kinder von Medizinern im Studium leichter fällt, weil die Eltern sie unterstützen können.
Die Praxis von meinem Vater zu übernehmen hatte ich nie vor und ich denke auch nicht, dass mich das jemals interessieren wird. :-nix
Die Praxis von meinem Vater zu übernehmen hatte ich nie vor und ich denke auch nicht, dass mich das jemals interessieren wird. :-nixNoch nicht......
:D :D Das wollte ich auch schreiben.
Schimmelschaf
13.06.2005, 13:49
*rofl*
Nee, son Klinikbetrieb is doch viel interessanter und man is abgesichert, so relativ jedenfalls.
netfinder
13.06.2005, 14:11
Nee, son Klinikbetrieb is doch viel interessanter
würd icvh ned unterschreiben!
Nichts ist so beständig wie der Wechsel :-stud
Leisure Suit Alex
17.06.2005, 08:58
Also ich bin auch Arztenkel, Arztneffe, Arztsohn, etc.
Ich weiss nicht ob ich aus diesem Grund auch Medizin studieren will, Praxis ist für mich eigentlich keine mehr da die ich übernehmen könnte, aber ich kann mir einfach nichts anderes als Medizin vorstellen.
Höchstens Zahn- oder Tiermedizin, aber das wär für mich eigentlich zweite Wahl.
Linda.1001
12.12.2008, 20:10
*ausgrab*
hab diesen Thread bei der Suche nach was ganz anderem gefunden aber gut. :-nix
Ärztetochter, Arztenkelin, Arztnichte....aber alles Internisten.
Vielleicht werd ich mal die erste Zahnärztin oder falls es mit Humanmedizin doch was werden sollte, die erste Radiologin. :-)) Ach ja, Wunschträume sind doch was feines....wenn da nicht der hohe Erwartungsdruck meiner Familie im Nacken wäre. :-?
Es gibt in meiner nahen und entfernten Verwandschaft weder Ärzte noch irgendwelche anderen Akademiker.
Ich werde also ganz mutig (aus familiärer sicht gesehen) Neuland betreten! :-D
was für eine beknackte umfrage! manche threads sind zu recht in der versenkung verschwunden :-meinung
Linda.1001
12.12.2008, 23:05
just 4 fun...
...wenn da nicht der hohe Erwartungsdruck meiner Familie im Nacken wäre. :-?Mach dir da mal keine Illusionen... Dieser Druck ist nicht weniger groß, wenn deine Eltern ganz "normale" Arbeiter sind und es keine Akademiker in der Familie gibt...
Aber damit fängt´s an... Erwartungshaltungen anderer erfüllen... Ganz toll! Und wenn du jetzt schon sowas schreibst wie soll es dir dann im Studium erst gehen?! :-nix
An deiner Stelle würde ich mir schleunigst Gedanken darüber machen, was du willst und ob es dir wichtiger ist deine oder die Erwartungshaltung deiner Eltern/Großeltern zu erfüllen... Sollte ersteres der Fall sein: Prima! Dann freu dich auf dein Studium...
Bei zweiterem solltest du die Lage nochmal gründlich überdenken...
Nur mal so als Tipp von privater Seite her... ;-)
Ansonsten hoffe ich stark, dass dieser Thread nicht wieder für Ärger sorgt, weil solche Diskussionen häufig in unsachlichen vorurteilsschwangeren Beleidigungen enden... *seufz*
Liebe Grüße, Denüse
Linda.1001
13.12.2008, 14:03
*g* war wohl aus Übermüdung ausgegraben....
zu den Erwartungshaltungen kann ich folgendes sagen:
Ausnahmslos alle Ärzte in meiner Familie haben mir vom Medizinstudium abgeraten....hab mich durchgesetzt trotz aller Ratschläge.
Trotz aller Bitten meiner Eltern hab ich trotzdem mein Pharmaziestudium geschmissen.
Ich bezog das mit den Erwartungshaltungen auf den erfolgreichen Abschluss eines Studiums im Generellen. Nach dem Motto: 'Du musst Akademikerin werden, no matter what.' :-nix
Aber danke für den Rat. ;-) Lieb von Dir.
Und sorry: Bitte @ all : keine Diskussion über Ärztekinder etc entfachen.
Kackbratze
13.12.2008, 14:14
Pharma geschmissen um im 8. WS was Anderes zu machen?
*kopfschüttel*
Das kann ich echt nicht nachvollziehen...
Linda.1001
13.12.2008, 14:20
hab ja nur 1 Semester Pharma gemacht.... ;-)
Das können viele nicht nachvollziehen
netfinder
13.12.2008, 14:26
Pharma geschmissen um im 8. WS was Anderes zu machen?
*kopfschüttel*
Das kann ich echt nicht nachvollziehen...
also nach einem, Semester ein Studium zu schmiessen ist ja wohl wirklich keine große Sache. da den Kopf zu schuetteln ist einfach nur befremdlich...
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