Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich bin am Ende :(
Und wenn es in Heidelberg nicht klappt, werde ich es bei anderen deutschen Unis versuchen.
Und wenn ich dann mal aus der Schweiz bin und sehe, dass ich weiterhin soziale Probleme habe, wird ein Besuch beim Psychologen unvermeidbar sein.
Also ich würde eher bezweifeln das Uniwechsel dir da wirklich weiterhelfen. Damit zögerst du deine "Leidenszeit" doch nur hinaus, während du gleichzeitig schon lange professionelle Hilfe bekommen könntest. Weglaufen bringts wirklich nicht - wenns dir auf den anderen Unis genauso ergeht wie in der Schweiz, fällst du doch nur noch in ein tieferes Loch :-notify .
Wie oft willst du denn auf die Nase fallen, bis du merkst, dass du Hilfe brauchst??? Weglaufen bringt dich kein Stück weiter (es sei denn, was ich deinen Aussagen zufolge aber eher bezweifle, du lernst aus deiner Not das du in den Unistädten niemanden kennst auf andere zuzugehen) - dir könnte es schon längst besser gehen, wenn du bereit wärst Hilfe (sei sie therapeutisch oder wie auch immer) anzunehmen und nicht von vorne herein alle sinnvollen Vorschläge abzublocken.
So das war jetzt aber auch mein letztes Posting hier im Thread .
Tschaikowski
28.10.2005, 19:30
Hmm, momentan bin ich leider in keiner Weise zu so einem Effort fähig. Ich muss ja nicht nur die Person anreden, sondern auch (falls sie ja sagt) auch mit ihr in der Mensa ein Gespräch führen. Und meine Gesprächsskills sind ziemlich eingerostet.
Mir bleibt nichts anderes übrig, als auf die Praktika (= Gruppenarbeiten) zu hoffen. Da kommt man nicht um Gespräche herum. Ich kann nur hoffen, dass ich einen passenden Partner finde.
Was auch noch wichtig ist: Hoffentlich gibt es Zweier- und nicht Dreier- oder Vierergruppen. Denn wenn mehr als 1 andere Person mit mir in der Gruppe ist, ist die Wahrscheinlichkeit fast 1, dass ich ausgeschlossen werde. Wenn es hingegen Zweiergruppen gibt, ist mein Partner gezwungen, sich mit mir auseinanderzusetzen und ich habe keine Konkurrenz.
Aber auch in Zweiergruppen ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass die Zusammenarbeit sowohl für mich als auch für meinen Partner eine Qual wird.
Deshalb werde ich im Notfall lieber alleine arbeiten. So lernt man auch am meisten, wenn man alle Arbeiten selbst ausführen muss.
Wenn du so an die Sache herangehst, wird wohl auch kaum was dabei rauskommen. Es genügt ja zunächst, wenn man sich über irgendwelche Belanglosigkeiten unterhält. Zum Beispiel in der Mensa: frag die/den anderen wie sie/er die Vorlesung oder das Seminar fand oder vielleicht einfach nur, wie das Essen schmeckt. So kann man schonmal einige Kontakte knüpfen. Dann könnt ihr euch ja austauschen, wo ihr herkommt, was ihr gerne macht und so weiter.
Oder in den Praktika: vielleicht unterhältst du dich einfach mit den anderen, was ihr genau machen sollt. Frage nach (auch wenn es vielleicht nicht nötig ist), ob du die Aufgabenstellung richtig verstanden hast. Und dann könnt ihr euch vielleicht ausmachen, dass ihr euch künftig gemeinsam auf die Versuche vorbereiten könnt. Das wird dann mit Sicherheit günstig für die weitere Zusammenarbeit sein.
Glaub mir: ich bin auch nicht sonderlich extrovertiert, aber ich habe es genauso gemacht und habe einige Kontakte so geknüpft, aus denen sich mittlerweile auch gute Freundschaften entwickelt haben.
Das Wichtigste also ist: Geh auf deine Mitmenschen zu und warte nicht bis die anderen es tun, sprich sie an, wenn es auch nur Small-Talk ist, aber so schließt man Bekanntschaften. ;-)
yzBastian
28.10.2005, 19:32
Das Wichtigste also ist: Geh auf deine Mitmenschen zu und warte nicht bis die anderen es tun, sprich sie an, wenn es auch nur Small-Talk ist, aber so schließt man Bekanntschaften. ;-)
Gut auf den Punkt gebracht, gute Formel! ;-)
Schmerzstiller
30.10.2005, 19:17
Sagenhaft !! Dieser Thread hat schon 13 Seiten gefüllt !! Respect !! :-))
moonshine
31.10.2005, 10:02
Man (n), es ist echt Zeit, daß Du Dir endlich professionelle Hilfe holst ! Schon mal was von der selbsterfüllenden Prophezeiung gehört ??? Wenn Du Dich weiter als "Opfer" aufführst, wirst Du noch in 10 Jahren jammern.
Und das was Du über die Schweizer schreibst, stimmt so einfach nicht ! Es gibt zwar den Kantönligeist etc. aber verallgemeinere nicht Deine subjektive Sicht der Dinge ! Die Schweizer sind teilweise sehr stolz auf ihr Land, aber trotzdem ist es möglich, sich mit einem Schweizer zu unterhalten !
PS: mir ist eher folgende Erfahrung bekannt : Schweizer trifft auch Deutsche und redet plötzlich (aus Höflichkeit) Hochdeutsch obwohl ich Schweizerdeutsch verstehe !
Tschaikowski
31.10.2005, 10:29
Man (n), es ist echt Zeit, daß Du Dir endlich professionelle Hilfe holst ! Schon mal was von der selbsterfüllenden Prophezeiung gehört ??? Wenn Du Dich weiter als "Opfer" aufführst, wirst Du noch in 10 Jahren jammern.
:-meinung
Man muss auch bereit sein, Hilfe und gut gemeinte Ratschläge anzunehmen.
teletubs
31.10.2005, 10:44
Und in der Schweiz wird darauf sehr viel wert gelegt; wer kein Schweizerdeutsch spricht, wird nicht akzeptiert.
hm...bin seit guten 8monaten hier und werde durchaus "akzeptiert"... :-)) selbst ich als flachlandtiroler und reinstes hochdeutsch-beherrschendes madel ohne jegliche dialekt-erfahrung... :-wow
ansonsten: entweder falle weiter...irgendwann kommt der punkt, wo du ohne hilfe nicht weiterkommst. mag hart klingen, aber that`s life...
nur DU kannst es ändern, denn es ist dein leben!!! ;-)
LaraNotsil
31.10.2005, 11:07
Ich finde es schade, dass es so scheint, dass von dir, Acyan, fast immer nur auf die Posts geantwortet wird, die deine Opferrolle bestätigen. Anstatt dir solche Posts besonders zur Brust zu nehmen, solltest du einmal ein besonderes Augenmerk auf die Posts legen, die vllt etwas hart klingen mögen, aber dennoch mit Tipps aufzuwarten versuchen.
Diese Missachtung besagter Beiträge trägt nämlich auch zu deinem trolligen Image bei, weil du sie gar nicht ernst zu nehmen scheinst.
So kommt das zumindest für mich rüber.
moonshine
31.10.2005, 11:28
Diese Missachtung besagter Beiträge trägt nämlich auch zu deinem trolligen Image bei, weil du sie gar nicht ernst zu nehmen scheinst.
So kommt das zumindest für mich rüber.
Schließe mich an. Aber es ist halt schwer, der Wahrheit ins Gesicht zu blicken.
Erinnert mich an Alkoholiker. Jemals von einem Alkoholiker gehört, dem geholfen wurde ??? Man kann erst helfen/unterstützen, wenn die Krankheitseinsicht da ist und der Betroffene bereit ist, etwas zu ändern.Am Anfang eines Entzugs steht ein Mensch, der eingesehen hat, daß er Hilfe braucht. Durch den Entzug muß ein Alkoholiker alleine durch - d.h. der Entzug kann ihm nicht von einem anderen abgenommen werden !
Die Niere
31.10.2005, 13:51
Ja, ich bin gehemmt und spreche Leute grundsätzlich nie von mir aus an. Aber das liegt weniger daran, dass ich schüchtern bin, sondern daran, dass ich kein Schweizerdeutsch kann. Und in der Schweiz wird darauf sehr viel wert gelegt; wer kein Schweizerdeutsch spricht, wird nicht akzeptiert. Und genau das zeigt, dass deine Wahrnehmung einfach nicht stimmt. ich lebe nun seit mehr als eineinhalb Jahren in diesem Land, spreche nie Schweizerdeutsch und werde sehr wohl respektiert...und mehr noch, habe viele schweizer Freunde. Die Menschen, die einen wegen Hochdeutsch ausgrenzen stellen in diesem Land eine Minderheit dar und sind es auch nicht gerade wert, dass man sich mit ihnen vermehrt beschäftigt.
Lass ab von deinen Scheinargumenten, reiss dich zusammen und hör endlich auf zu jammern und dich weiter in deine Opferrolle zu verkriechen. Entweder bekommst du das selber hin oder du suchst professionelle Hilfe. Wenn nichts der beiden Möglichkeiten machst, scheint mir deine emotionale Last wohl nicht gross genug zu sein...
gruesse, die niere, die sich jetzt schon auf die "Du willst Arzt sein und sprichst mit so wenig empathie mit deinen Patieten" freut (darauf würde ich antworten: Ich bin hier weder Arzt noch ist Aycan mein patient. Ich schreibe hier als Privatperson und vertrete meine unprofessionelle Meinung.)...
Leute, ich bin fasziniert...
Lieber Acian, du hast es geschafft, dass sich Leute auf 15 !! Seiten mit deinem Problem beschäftigen... das wars doch, was du brauchst?!
Ich will dir damit keine böse Absicht unterstellen, im Gegenteil, ich kann dich gut verstehen. Aber dass das soviele Leute nicht merken, dass du - ganz unterbewusst - Mitleid einheimst, welches dir den nötigen Push gibt, um nicht zu verzweifeln .... RESPECT!!!
Viel Gllück weiter noch, du wirst sicher noch auf vielen anderen Seiten damit posten und viel AUfmunterung bekommen...
Liebe Grüße Anne
PS. das ist absolut nicht böse gemeint, ich bewundere dich :-) denn ich hätte das sicher nicht geschafft
Aber das ist noch lange kein Grund, Leute, die kein Schweizerdeutsch sprechen, auszugrenzen.
...
Noch eine letzte Frage: Bin ich denn der einzige hier, der es absurd findet, dass Schweizer auch in Chats, Foren, SMS etc. konsequent Schweizerdeutsch schreiben ?
Yo, alles Nazis, die nichts mit dir zu tun haben wollen. ;-)
Froschkönig
08.11.2005, 18:33
Leute, ich bin fasziniert...
Lieber Acian, du hast es geschafft, dass sich Leute auf 15 !! Seiten mit deinem Problem beschäftigen... das wars doch, was du brauchst?!
Och, dank "40 postings pro Seite"-Einstellung sind´s bei mir nur 2 Seiten und es haut mich nicht sonderlich vom Hocker :-D
Gruß,
Der Frosch
Wollte diesen Thread mal aufwärmen, da ich mir gerade Gedanken darüber mache, ob man im Internet Freunde finden kann.
Ich bin relativ lange zeit online (seit 1998 regelmäßig) und auch relativ intensiv. Ich habe bisher eine nette Mailfreundschaft gefunden. Reale Freundschaften sind daraus nie entstanden. Schätze mal einfach, dass das zu anonym ist. Aber eben genau diese EIgenschaft kann man eben auch schätzen, oder nicht?!
Das Ausgangsposting halte ich im Übrigen für einen Fake oder einen Abschiedsbrief! ;-)
Hab durch das Internet sehr viele reale Freunde dazugewonnen wenn sie auch weit weg wohnen und man sich selten sieht. Die längste Freundschaft besteht seit fast 6 Jahren :-))
Man muss halt zwar ziemlich vorsichtig sein aber meist werden "neu" erworbene Freunde auch direkt mit der Clique bekannt gemacht :-))
Achja und durch die Internetfreundschaften konnte ich mir eine richtige bonner Clique zusammenbasteln..
LaraNotsil
08.11.2005, 18:38
Ich lebe seit bald 22 Jahren in der Schweiz (ich bin dort geboren). Ich kann also durchaus behaupten, dass ich die Schweiz und die dortigen Verhältnisse besser kenne als du. Zudem ist es etwas anderes, wenn man als Nicht-Schweizerdeutsch-sprechender-Erwachsener in die Schweiz kommt, als wenn man dort aufwächst und schon von frühester Kindheit an mit rassistischen Anfeindungen konfrontiert ist, was bei mir sehr schnell zu sozialem Rückzug geführt hat.
Tjahaaaa, die Fragen aller Fragen ist aber auch, wie du den anderen Kindern in deiner Kindheit gekommen bist. Kinder mögen zwar zuweilen Schweine sein, aber die meisten sind so offen, dass sie niemanden wegen Hautfarbe, Augenfarbe, Haarfarbe, Abstammung oder Dialekt dissen. Oder es hat sich ne Menge geändert. Wobei ich das nicht glaube. Zumindest nicht in der Zeit, als wir beide klein waren. Und das liegt im etwa gleichen Zeitfenster :-))
Das, was ich in erster Linie brauche, sind soziale Kontakte mit Gleichaltrigen und keine abgehobenen Gespräche mit irgendwelchen Psychiatern. Ich wüsste nicht, in welcher Hinsicht mir ein Psychiater weiterhelfen könnte. Was sollte er denn tun ? Ein Mensch, der mich nicht ausgrenzen würde, weil ich kein Schweizerdeutsch kann, wäre da viel hilfreicher.
a) Hör erst mal auf, es auf den Rassismus oder auf dem lieben Dialekt zu schieben. Das bringt nämlich erst mal gar nichts und trägt auch nicht zur Lösung deines Probs bei.
b) Ein Psychiater/Psychologe/Psychotherapeut ist vllt nicht der Kontakt, den du haben willst, aber es ist der Mensch, der dich vllt dazu bekehren kann, endlich mal deinen Hintern hochzukriegen und dich deinen wahren Problemen zu stellen. Welche das auch nun immer sein mögen, mag jeder für sich selbst entscheiden.
Fakt ist aber, und so kommt es bisher für mich rüber, dass du weder Lust noch großes Interesse an Eigeninitiative hast.
Stattdessen versteckst du dich fein säuberlich hinter deinen Vorurteilen den Schweizern gegenüber, die dich ja nicht in ihren Kreis lassen, weil du kein Schweizerdeutsch sprichst.
Es mag sein, dass es ein paar Deppen geben, die echt so gepolt sind, aber bitte... ein ganzes Land? Vergiss es. Dann müsste die Schweiz ja ne Zuchtfarm für snobbistische elitäre Deppen sein. Und die Schweizer, die ich kennengelernt habe, sind beiweitem nicht so. Die sind nett und freundlich.
Zumal deine Kommilitonen an der Uni sicherlich nicht wissen, wo du geboren bist. Wenn du wirklich meinst, es läge an deinen nicht vorhandenen Kenntnissen oder Fähigkeiten zum Gebrauch des Schweizerdeutschs, dann sag denen doch einfach erst mal nicht, woher du eigentlich kommst. Hast es immerhin nicht auf der Stirn stehen, dass du in der Schweiz geboren bist.
c) Fakt ist aber, und das sage ich hier nun bestimmt schon zum zehnten Mal, dass dein Gejammere rein gar nichts bringt. Solange du nichts an deiner Situation tust, solange du alle Ratschläge ignorierst, wird sich nichts an deiner Situation ändern.
Noch eine letzte Frage: Bin ich denn der einzige hier, der es absurd findet, dass Schweizer auch in Chats, Foren, SMS etc. konsequent Schweizerdeutsch schreiben ?
Ich bin aus der Nähe von Köln und es gibt auch genug Chats, in denen die lieben Kölner brav vor sich hin Platt sprechen/schreiben. Kommt dann nun aber ein niedersächsisches interessiertes Hochdeutsch sprechendes Wesen daher, das nicht versteht, was gesprochen wird, dann spricht man da auch vernünftig. Alles gar kein Problem.
Der Ton macht die Musik. Und wenn nett gefragt wird, ob man sich nu einklinken darf, findet sich sicherlich wer, der Erbarmen zeigt und sich der nett fragenden Person annimmt.
Ich wüsste nicht, in welcher Hinsicht mir ein Psychiater weiterhelfen könnte.Psychologe, nicht Psychiater.
2.: Wenn du es selbst wüßtest, hättest du kein Problem.
Hab durch das Internet sehr viele reale Freunde dazugewonnen wenn sie auch weit weg wohnen und man sich selten sieht. Die längste Freundschaft besteht seit fast 6 Jahren :-))
Man muss halt zwar ziemlich vorsichtig sein aber meist werden "neu" erworbene Freunde auch direkt mit der Clique bekannt gemacht :-))
Achja und durch die Internetfreundschaften konnte ich mir eine richtige bonner Clique zusammenbasteln..
Dem kann ich mich nur anschließen. Habe auch einige Freundschaften, die im Netz ihren Ursprung nahmen, die längste gibt es nun fast seit 7 Jahren. Die Freunde, die ich ausm Internet kenne, wohnen auch nicht alle weit weg, so daß man sich tatsächlich gelegentlich ohne weiteres mal treffen kann :-))
netfinder
08.11.2005, 19:52
Das, was ich in erster Linie brauche, sind soziale Kontakte mit Gleichaltrigen und keine abgehobenen Gespräche mit irgendwelchen Psychiatern. Ich wüsste nicht, in welcher Hinsicht mir ein Psychiater weiterhelfen könnte. Was sollte er denn tun ? Ein Mensch, der mich nicht ausgrenzen würde, weil ich kein Schweizerdeutsch kann, wäre da viel hilfreicher.
1. abgehoben? Ich glaub ja nicht, dass du mal bei einem warst...
2. Glaubst du allen Ernstes, dass die Ausgrenzung ob deines mangelnden Sprachverstaendnisses der einizge Grund für Dein jetziges Problem ist? Dahinter kann man sich zwar gut verstecken, aber glau8bst du, dass es Dein Problem löst, wenn Du die Schuld immer nur den anderen gibst?
MfG
netfinder
P.S.: Was den Gebrauch des Dialekts angeht: ich red auch mal bayerisch mit nem Bayern, aber wenn mich wer nicht versteht, dann kann man da meistens^^ auch was machen.
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