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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mord unter Zypressen - nach der Privatvisite...



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Doktor_No
30.09.2008, 11:11
tja, das wars dann mit der umwaberten morgendlichen depression, schnurstracks wurde er herausgerissen aus seinem andeliriertem hang-over.

"hmm, ich habe also schon genaue anweisungen?!" fragte er und zündete sich eine zigarette an, während er sie anschaute und, erektional unverdrossen wie er genetisch nun einmal disponiert war, bei ihrem anblick schon wieder geil wurde.

"das ist nur eine knarre zum üben. vollenden wirst du dein werk als sniper. du wirst ihn beim hofgang erschiessen!" sagte sie federleicht dahin.

Doktor_No
06.10.2014, 11:54
nach mittlerweile einigen jahren könnte ich das ding ja mal zu ende bringen...

Eilika
06.10.2014, 12:11
Au jaaaaaa!

Doktor_No
06.10.2014, 18:41
nun sass er in der falcon und in der falle.
giulia hatte ihn zum flughafen bringen lassen, er hatte nur erfahren dass es richtung osten ging.

Doktor_No
08.10.2014, 09:21
8 wochen später...
wie immer wurde er um 05.30 uhr geweckt, es gab frühstück und dann wie jeden verfickten tag erstmal 2 stunden krav maga. mittlerweile hatte er es ganz gut drauf und konnte im nahkampf dem standardgegner innerhalb einiger sekunden den definitiven abgang verschaffen. seine kenntnisse der anatomie, gepaart mit einer ihm eigenen gewissen skrupellosigkeit (die ihm bisher nicht so bewusst gewesen war) und einer durch über jahrzehnte durch viel sport erworbenen grundphysis machten ihn zu einem guten schüler.
danach dann taktik schulung für killer, schiess training MP, railgun, kurzkaliber, sprengfallen bauen, sprengfallen erkennen und ausschalten, minen legen, minen umgehen, dann wieder sport (laufen, schwimmen, boxen), dann essen und pause, dann einsatzsimulation, dann nochmal krav maga, essen, 2 stunden entspannen und ab ins bett.

seine serbischen ausbilder waren sehr zufrieden...

Bille11
08.10.2014, 10:49
Doktor No!!!! :-))

immer weiter mit neuen Folgen :-love

Doktor_No
08.10.2014, 11:46
gott sei`s getrommelt hatten auch die serbischen söldner ein herz für highballs, so dass es immer ausreichend gin & tonic, moscow mule, fizzes und sours gab. giulia und er waren mittlerweile irgend so etwas wie ein paar, jedenfalls hatten sie abartig viel und abartig tabulosen, exzessiven geschlechtsverkehr. seine meinung zu ihrer beziehung stand für ihn fest: das war die perle seines lebens, aber er wusste nicht ob giulia das auch so sah, auf jeden fall hielt diese ungewissheit die erotische und sonstige libidonöse spannung und auch gewisse körperteile hoch. insgesamt hätte sein leben also deutlich schlechter laufen können. wenn er aber doch nur gewusst hätte, wie es mit ihm weitergehen sollte, denn darüber hatten seine "vorgesetzten" ihm noch nicht eine sekunde berichtet, und die latente gewissheit, dass andere über seine weitere verwendung entscheiden würden bereitete ihm permanent in einem kleinen gyrus in seinem hinterkopf eine nicht von der hand zu weisende und/oder zu wichsende form des unbehagens...

Jemine
08.10.2014, 17:40
Huhu!!!! Cooole Sache, muß aber den Rest erstmal wieder auffrischen!

Doktor_No
10.10.2014, 08:20
chef der ganzen truppe war witzigerweise ein deutscher, von allen nur "der philosoph genannt"; ein ca. 50jähriger, austrainierter, untersetzter typ, hagere gesichtszüge die verrieten, dass er es gewohnt war zu handeln und nicht zu hadern.
nach einer NVA karriere mit ambitionen kam die wende, so dass der philosoph zur bundeswehr wechselte, die einzelkämper- und kampfschwimmerausbildung durchlief und schliesslich staffelführer beim KSK wurde.
leider kam dann seine stasi-akte ans licht, so dass er unehrenhaft entlassen wurde. einer guten alten deutschen tradition folgend ging er dann zu fremdenlegion.

Doktor_No
10.10.2014, 08:22
dort führte ihn sein weg u.a. in den irak, nach syrien, in den kongo, in den libanon und an andere orte, wo er sein todbringendes handwerk verfeinerte. nach seiner zeit bei der legion wechselte er mit abfindung, neuer identität und anspruch auf einen platz im legions-seniorenheim in das business des globalisierten söldnerwesens, auch dies erwartungsgemäss mit durchschlagendem erfolg.

er war kein mann der vielen worte, wenn er sprach dann bestimmt und knapp. jetzt sass er in der unterkunft des assistenten und teilte ihm mit, dass am folgenden tag "all in" wäre...

Doktor_No
10.10.2014, 08:23
all in! das bedeutete: abschlussprüfung!

Doktor_No
13.10.2014, 16:12
bevor er einschlief, dachte der assistent über sein bisheriges leben nach. das machte sinn, denn wenn er es morgen versaubeutelte wäre dies das letzte mal dass er hierfür zeit hatte. aus dem "all in" ging man entweder als erfolgreicher absolvent oder aber als leiche hervor. im umkehrschluss bedeutete dies für seine gegner das gleiche.

bisher war es eigentlich nicht schlecht gelaufen: er hatte einen ordentlichen beruf erlernt, war körperlich fit, nicht ganz bescheuert, hatte einiges von der welt gesehen, erst eine ehe durchgebracht, derzeit besten sex (und davon viel), guten geschmack und ein mittelgradiges mass an bildung erlangt, ausserdem sah er nicht aus wie ein vollgeschissenes klo.

alles in allem gute gründe, um sich bei der prüfung mächtig den anus aufzureissen, damit es noch weiterging mit wein, weib und gesang!

Doktor_No
13.10.2014, 16:16
um 05.30 uhr betrat der phliosoph seine bettstatt und war einigermassen erstaunt, den assistenten bereits gestiefelt und gespornt anzutreffen. dieser hatte sich nach dem aufstehen eine ordentliche ladung amphetamin gegeben, um hellwach und halbwegs aggro zu sein.

"okay, wir haben für dich ein häuserkampfszenario erstellt. du sollst eine geisel befreien. deine waffen: eine glock, eine uzi, semtex mit zündern, buschmesser, kurzmesser und als bonbon 2 handgranaten! komm in die lobby!"

Doktor_No
13.10.2014, 16:22
die lobby war das besprechungszimmer. per beamer wurde ihm ein lageplan der geiselbefreiungsszenerie vorgeführt. es gab eine häuserzeile mit 3 möglichen zugängen, wo sich die geisel befand war angeblich unbekannt. davor ein schuppen, ein garten und fünf fahrzeuge. links und rechts wald. sobald er die geisel hatte wäre die übung beendet. es gab keinen support, er war allein auf sich gestellt. seine gegner waren zugekaufte externe söldner, wieviele es waren wurde ihm nicht gesagt.

nachdem er seine ausrüstung verstaut hatte setzte sich ein tross aus 5 SUV in bewegung und fuhr zum übungsgelände, auf den letzten kilometern musste er eine balaclava ohne augenschlitze aufsetzen, schliesslich wurde er aus dem offenen auto geführt.

"nimm die haube ab!" befahl der philosoph, er tat wie ihm geheissen.

Doktor_No
13.10.2014, 16:25
die geländewagen fuhren fort, ihr motorenlärm wurde leiser, natürlich wusste der assistent dass der philosoph und die anderen ausbilder ihn ab jetzt permanent im visier hatten.
er befand sich am waldesrand und konnte in ca. 100m entfernung die häuserzeile sehen. es war nun 8.12uhr am morgen, die sonne stieg langsam weiter auf. neben dem schuppen sass ein durchtätowiertes kampfschwein. vor ihm eine AK47.

Doktor_No
13.10.2014, 17:30
mit seinem fernglas sah er sich die szenerie genauer an. hinter den fenstern erkannte er zwei weitere männer, die mit MP`s bewaffnet waren. eine geisel war nicht zu erkennen. links am gebäude führte eine treppe hinab, offensichtlich gab es also einen keller. nach einer stunde des wartens ohne neue erkenntnisse robbte er im dickicht in richtung des schuppens und näherte sich dem tattoo monster dann von hinten. er packte den hünen an der kehle und drückte ihn dann neben sich auf den boden, wechselte von den händen zunächst aufs knie, um den kehlkopf zu fixieren und brach ihm in windeseile beide handgelenke. "wieviele?" fragte er und erhöhte den druck auf den larynx ein wenig, so dass unter stridor-geräuschen ein pfeifendes "sieben" erklang. "wenn du nicht lügst ab sofort noch 6" antwortete er und liess die schildknorpel mit dem knie zersplittern. die AK 47 nahm er an sich...

Doktor_No
13.10.2014, 17:36
nachdem er sich wieder am waldesrand in deckung gebracht hatte überlegte er, wie er in das gebäude kommen könnte, die leiche hatte er hinter den schuppen gezogen, so dass sie aus dem gebäude heraus nicht zu erkennen war. er spekulierte darauf, dass irgendwann jemand aus dem fenster blicken würde und dann der abgängige kollege auffiel, so dass sich einige der übrigen geiselnehmer blicken liessen. sein plan sah vor, dass er dann bereits im keller wäre. hierzu musste er aber den weg vom wald zur treppe schaffen, dabei war er ungeschützt.
nun kam ihm eine idee: er schlich wieder zur leiche, hob diese wie einen schutzschild hoch und bugsierte den massigen körper vor sich her in richtung der treppe. als er noch ungefähr einen meter strecke bis zur treppe machen musste hatten sie ihn entdeckt. er wurde etwas nach hinten geworfen, als in den leichnam von schräg oben mehrere kugeln einschlugen.

Doktor_No
13.10.2014, 17:38
das war zwar doof, zeigte ihm aber dass im keller offensichtlich niemand war. von dort wäre er viel besser im visier gewesen. er drehte sich, hielt den massiv blutenden toten so gut es ging nach oben und liess sich dann die treppe hinab gleiten. die kellertür war offen, so dass er ins dunkel der katakomben entschwand.

Doktor_No
13.10.2014, 17:41
im keller war es stockdunkel, er setzte sich das nachtsichtgerät auf und ging zügig in richtung der anderen gebäudeseite, dabei checkte er grob die links und rechts abgehenden räume, die soweit er das in der kürze der zeit abschätzen konnte unbenutzt aussahen. als er die rechte seitenwand des hauses erreicht hatte hörte er hinter sich stimmengewirr, er meinte jiddisch zu erkennen. die jungs hatten nicht gespart wenn sie mossad-erfahrene sniper angeheuert haben sollten.

blitzschnell präparierte er die wand mit semtex und ging dann im ersten zimmer rechts hinter der tür in deckung.

Doktor_No
13.10.2014, 17:47
sie waren zu dritt.

alle ebenfalls mit nachsichtgeräten. wie schatten glitten sie katzenartzig durch die räume, lediglich die roten pointerstrahlen ihrer maschinenpistolen tasteten die wände ab.
als einer in sein zimmer kam sass der assistent geduckt neben der tür, zog das kurzmesser und nahm beim hochspringen den schwung aus der hüfte mit. die klinge traf den hals des opfers im winkel zur mandibula, mit beherzter anstrengung zog er selbige in richtung des gaumens und durchstiess beim herabsinken des geiselnehmers den knöchernen maxilla-anteil so dass im cerebrum irgendeine stelle zerstört wurde, die läsion rief einen krampfanfall hervor, dies aufgrund des traumas fast lautlos. das herausziehen des messers war etwas schwierig, weil es doch recht fest im gewebe-knochen brei steckte.