Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das erste Mal Blutabnehmen und Kanüle legen
Seiten :
1
2
[
3]
4
5
6
7
8
Skalpella
21.11.2006, 11:57
Ich hab während der Krankenpflegeausbildung die ersten Male Blut abgenommen, war nie ein Problem(gute Anleitung durch nette Ärzte und PJs :-) ) Größere Schwierigkeiten hatte ich beim Viggo-Legen anfangs in der Anästhesie. Lag wohl auch an der schlechten Anleitung. Da wurden einfach keine Tips preisgegeben. Im Nachhinein weiß ich: die falschen Leute gefragt :-keks
Wenn ich daran denke, wie das die Leute(egal wer, Schwester, Student, RA, RS usw.) bei mir jetzt lernen: da gibt es schon die ein oder anderen Tricks, die man auch trocken üben kann...
Gut nur, dass diese ganzen Fehlversuche am Anfang bei narkotisierten Patienten stattfanden, sonst wärs ganz schön blöd gewesen, für die :-))
Viele Grüße
Diana
OT:
Wenn man das so hört, will man nie operiert werden wenn junge Famulanten anwesend sind....
Wenn ich mir vorstelle, dass die mich als ihr Versuchskaninchen missbrauchen würden! :-oopss
Skalpella
21.11.2006, 12:09
:-)) Stimmt! Tut zwar momentan nicht weh, aber die Hände oder die Arme sind dann trotzdem junkieartig zugerichtet :-nix
Kann vorkommen...
Daisy!!!! Ich würd mir ja niemals FREIWLLIG ne orangene Viggo legen lassen!!!!! :-((
Es gibt Kliniken hier, die legen die Dinger nur mit lokaler Betäubung vorher :-nix
Daisy!!!! Ich würd mir ja niemals FREIWLLIG ne orangene Viggo legen lassen!!!!! :-((
Es gibt Kliniken hier, die legen die Dinger nur mit lokaler Betäubung vorher :-nix
Ich dachte das wäre so ab grau üblich ?
Bei uns ist das unterschiedlich. Ich weiß, dass sie wohl in der Gyn vorher lokal infiltrieren bei den orangenen. Sonst habe ich das noch nirgends gesehen. Allerdings habe ich auch noch nie auf Station gesehen, dass etwas größeres als grau gelegt wurde. Und grau eigentlich auch nur auf Intensiv und da ohne Betäubung. :-)) Aber die meisten kriegen das eh nicht so mit. ;-) Außerdem sind die Neurchirurgen ja bekannt dafür, etwas brutaler zu Werke zu gehen. Vor Lumbalpunktionen betäuben wir auch fast nie. :-wow
erste Blutabnahme:
2. Semester (Vorklinik), chirurgische Ambulanz, Nachtdienst: gestürzter alkoholisierter Patient, beim 2. Versuch hat es geklappt --> Ergebnis: 3,2 Promille
erste Viggo: hmmm, keine Ahnung, irgendwann in der Vorklinik ebenfalls in der chirurgischen Ambulanz, aber damals noch eher geringe Trefferquote :-nix ...aber ich hatte ja noch genug Gelegenheit zum üben :-angel
Ich dachte das wäre so ab grau üblich ?
Eigentlich nicht... zumindest mach ich das ohne örtliche... die Dinger sind so scharf, wenn du zügig stichst tuts auch nicht mehr weh als die örtliche Betäubung zu setzen (und du verquaddelst dir die Vene nicht)
und zum Thema: erstes Mal Blut abnehmen in meiner ersten Famulatur, Allgemeinarztpraxis unter hervorragender Anleitung einer sehr netten Arzthelferin.. und die erste Viggo... 5. Semester, bei uns in der WG am Küchentisch, unter hervorragender Anleitung meines Ex-Mitbewohners (ja, Mediziner sind abartig) :-))
Hoppla-Daisy
22.11.2006, 23:27
Ts, was soll auch der Käse mit lokaler Betäubung? Beim Blutspenden gibbet dat auch nich.... sowas ist doch für Weicheier ;-)
die chondropathia
22.11.2006, 23:44
Ts, was soll auch der Käse mit lokaler Betäubung? Beim Blutspenden gibbet dat auch nich.... sowas ist doch für Weicheier ;-) Aber ehrlich, vor Nadel mit Nadel infiltrieren - nonsense!
surfsmurf
23.11.2006, 12:41
Mit dem ersten Mal ist es doch immer das Gleiche: Vorher ist man irgendwie nervös, währenddessen stellt man sich an wie der letzte Idiot und versucht dat Ding da irgendwie reinzufriemeln, man ist froh, wenn im Endeffekt was kommt und hinterher war alles halb so schlimm. :-wow
Ja, ja, Blutabnehmen ist schon so ne Sache..... ;-)
philinchen9
23.11.2006, 12:59
Ich hab es auch in meiner ersten Famulatur das erste Mal gemacht. Richtig gelernt hab ich es dann in meinem ersten PJ-Tertial, ich landete auf der Gefäßchirurgie, pAVK, Diabetes und Niereninsuffiezienzen auf einen Haufen und keine Venen in Sicht... und nach 12 Wochen wechselte ich in die Innere - sehr erstaunt, was für tolle Venen Menschen doch haben können :)
Erste BE weiß ich gar nicht mehr genau, entweder im 1. Pflegepraktikum vorm Studium oder im 2. nach dem 2. Semester. Opfer war eine arme Omi, bei der`s aber zum Glück geklappt hat (mit Hilfe netter Schwestern :-) )
Erste Flexüle war in meiner 1. Famulatur nach dem 5.Semester, aber auch nur bei narkotisierten Patienten. Dann kam lange nix (in der Praxisfamulatur machte die Ärztin die Flexülen lieber selbst, hatte wohl Angst um ihre Kundschaft ;-)) und richtig los ging`s dann ab der 3. Famulatur nach dem 8.Semester.
Aber so richtig viel Übung hab ich erst im PJ bekommen, vor allem natürlich in der Inneren. Leider gab`s bei uns nicht so einen Kurs bei dem man sich gegenseitig stechen konnte. Daher fand ich die Frage eines Patienten, bei dem es immer super ging und den das anscheinend sehr erstaunt hatte, wo man denn sowas lernt, sehr lustig. Meine Antwort: Hier :-)) (Er dachte man lernt es in der Patho)
Carolin279
24.11.2006, 17:07
ich habe mal ne frage zur größe der nadeln/ zugänge: warum nimmt man so große braune oder noch größere ?? tun die auch automatisch mehr weh oder denkt man das nur??
lg caro
Die großen Nadeln/Zugänge nimmt man aus zweierlei Gründen: aus großen Nadeln kommt in der Regel mehr raus (z.B. Blutspende) und große Zugänge nimmt man wenn man in den Patienten möglichst schnell möglichst viel hineinbekommen will (z.B. Verkehrsunfall), so hat ein Zugang mit einem Durchmesser von 2,2 mm eine maximale Flußrate von 340ml/min, einer mit 1,1 mm Durchmesser nur 60 ml/min.
LaTraviata
24.11.2006, 17:18
Während meiner Kranknepflegepraktika habe ich mehrfach unter Anleitung Blut abnehmen dürfen, dieses Jahr im Sommer während einer Hospitation bei einem Allgemeinmediziner stand ich dann häufiger im Labor mit der Nadel in der Hand. Zu meinem Erstaunen habe ich mit einer überdurchschnittlichen Trefferquote die Venen um einige ml des roten Saftes erleichtern können; aber das An- und Abdrehen der Monovetten ist in dem ungeübten Status doch sehr kompliziert, bzw. bedarf einigr Übung -> später ging das auch.
Bezüglich Braunülen: das lernt man ja theoretisch in der Saniausbildung, hoffe nun, daß ich das in der Anästhesie Anfang des nächsten Jahres weiter üben darf. Das erste Mal war ein PJ'ler dran (ich war in der 12. und mahcte Praktikum am Uniklinikum), der das so wollte und scheinbar im Dienste der Lehre masochistische Züge entwickelt hat :-). Ich fand's sehr nett...
Danach einige Kollegas meiner Sanizeit, haben auch einige Male gemeinsam gefeiert und dabei weiter geübt :-D! Anders lernt man's nicht ;-)!
Autolyse
24.11.2006, 18:28
Wie man es sonst lernen soll? Als ich in den Sommerferien zwischen der 12. und 13. meinen RS-Grundlehrgang und das Klinikpraktikum gemacht habe wurde mir das am "lebenden Objekt" beigebracht, auf der Intensiv hat man es mir ausgiebig gezeigt und in der Anästhesie ging es dann ans praktische(Zitat:"Das musst du einfach können, also musst du da jetzt durch und es lernen").
Shakespeareslady
24.11.2006, 21:41
mh, blut abgenommen und viggos gelegt im anästhesie-praktikum und momentan während der kp-ausbildung auch, sobald man den netten stationsärzten mal signalisiert, was man noch so vor hat später. dann sagen irgendwie alle direkt "so, cool, dann kannst du das ja ab jetzt machen".
trotzdem, bammel habe ich jedes mal noch ;-)
Skalpella
25.11.2006, 00:33
Wir hatten vor ein paar Wochen Virologie-Praktikum. Das Ziel sollte sein, dass jeder sein eigenes Blut analysieren darf...
Der Dozent sagte aber vorher ausdrücklich, dass es in dem Praktikum nicht darum ginge, Blut abnehmen zu lernen. Vielmehr sollten diejenigen, die das schon können, den anderen Blut abnehmen :-)) ]"Sehen sie sich den Komilitonen, der sie sticht ganz genau an! Bitte: sterben sie nicht für dieses Praktikum! "
Da waren aber dann doch einige erste Blutentnahmen dabei! :-)) Und es hat dann aber auch bei den meisten auf Anhieb gut geklappt :-)
Meridion
26.11.2006, 14:00
Im Praktikum für den Rettungshelfer zum ersten Mal, bei ner halbkomatösen DIabetikerin auf der Intensivstation, bei der glaube ich das Blut nur noch durch den Arm diffundierte - hat auf jeden Fall nicht wirklich geklappt *g*
Meri
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.