Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studium mit 40 - Finanzierung und Aussichten?
Ich denke, ich würde es mit einer beruflichen Begründung versuchen. Mit einer wissenschaftlichen Begründung käme ich vermutlich nicht weit.
Hast du schonmal in den Zweitstudiumsthread geguckt? Da wird das alles genau besprochen. So einfach ist eine Zweitstudiumsbewerbung naemlich nicht, es sei denn, man ist Zahnarzt und will MKG werden.
Würde mich mal interessieren, wie sich die Threaderstellern vor 7 Jahren dann noch entschieden hat...?
Coxy-Baby
10.06.2014, 18:06
....gute frage, der TE war seit 2008 nicht mehr hier..
famulant
11.12.2014, 22:09
Hi cremaster hoffe du bist noch hier im forum ... hab gelesen, das du waehrend dem studium bei einem schwaebischen autobauer geschafft hast. Ich wuerd mich gern austauschen, wie du das so gemachthast. Ich arbeite momentan bei daimler u wuerde gerne noch med studieren .... wie hast du es hinbekommen dass du waehrend dem studium teilzeit arbeiten konntest? Konntest du eine verblockte teilzeit machen? Bzw wie konntest du studium und arbeit verbinden?
Und hast du schlussendlich dein studium auch durchgezogen? Der eintrag ist ja schon von 2007.
Wuerd mich freun wenn du dich mal meldest.
VG
Alex
ehemaliger User_25062015
11.12.2014, 22:14
Vllt erreichst du ihn über PN eher als über den Thread hier..
famulant
14.12.2014, 21:54
... dumme frage: kannst du mir sagen wie das geht? Kann man das irgendwo aktivieren?
ehemaliger User_25062015
14.12.2014, 22:00
Jep, gibt benutzereinstellungen, da ist das dabei
Herzkasperl
16.03.2015, 13:08
Ich wollte hier mal wieder ein update reinschreiben.
ich bin zwei mal Ü40: Älter als 40 und im Schnitt >40h/Arbeit die Woche.
Vorklinik ging erstaunlich glatt durch, ein paar Prüfungen mal beim ersten Mal nicht angetreten (lag auch an Terminproblemen) aber spätestens bei der zweiten Gelegenheit angetreten und immer alles auf Anhieb bestanden. Allerdings hatte ich Null Praktika. Das war ein Problem. Also im 5. Semester Urlaubssemester und Praktika. Problem war dann, dass ich nach den Praktika vollkommen am Zahnfleisch war, obwohl ich es noch gut erwischt hatte. Aber das frisst einfach so viel Zeit, dass in der Arbeit zu viel liegen geblieben ist. Also erstmal in der Arbeit einen Berg abarbeiten. Und dann ging mir etwas die Luft aus fürs Physikum, wobei es wahrscheinlich doch gereicht hätte. Problem war dann eine Prüferin, die, gelinde gesagt, nicht ideal für mündliche Prüfungen war (ließ sich X-fach in den Altprotokollen nachlesen). Und wenn man mündlich sich mit den Prüfern zofft, sollte man zumindest fachlich optimal vorbereitet sein... War ich nicht und bin mal durchgefallen. Dann kam mein Sohn und das schriftliche hat mich nicht interessiert; nur schriftlich bestehen wollte ich auch nicht. Zum Spaß hingegangen, unvorbereitet und übermüdet gab es dennoch 58%.
Dann hab ich ein Jahr andere Dinge gemacht (wieder mehr gearbeitet, Haus gebaut, "ein bisschen" um den Sohn gekümmert) und hab jetzt nochmal ausgeruht Physikum gemacht. Und, siehe da, geht doch.
Was man aber dazusagen sollte: Ich bin nicht unbedingt auf den Kopf gefallen und mein erstes Studium ist es auch nicht. Wenn man mit Physik/Chemie befreundet ist, ist das Studium mit wenig Auswendig-Lernerei zu schaffen. Selbst Anatomie ist mit fundierten Mechanik-Kenntnissen und logischem Denkvermögen einfacher als wenn man nur stur alles lernt. Physio sowieso und BC baut stark auf organischer Chemie auf.
Wenn man nicht diese Vorbildung hat, geht es auch, aber dann kann man schon deutlich weniger als Arbeitszeit einplanen und Hausbau / Kinder nebenher noch dazu könnte vielleicht zu viel werden.
Wichtig ist die Organisation und selbständige Einteilung: Vorausplanen, wann was gelernt wird, wie die Prüfungen liegen, zur Not mal entzerren (bei uns waren die Wdh-Prüfungen oft am Ende der Semesterferien). Und man braucht die Fähigkeit, nach dem eigenen Plan zu lernen. Man wird, je mehr man arbeitet, öfter mal auf sich alleine gestellt sein, wenn es darum geht, Prüfungen zu Wiederholungsterminen zu machen. Mit Durchfallern Lerngruppen zu bilden ist wenig effektiv, wenn man alleine deutlich schneller Dinge erfasst und speichert als die.
famulant
06.04.2015, 21:50
Hi herzkasperl
Darfich fragen was du vorher gemacht hast bzw. Was du 'nebenbei' arbeitest? Hab ich das richtig verstanden, das du einen vollzeitjob neben dem studium machst??
Herzkasperl
07.04.2015, 13:53
Was ich arbeite spielt keine Rolle. Wichtig ist wie die Arbeit gestaltbar ist: freie Zeiteinteilung, Skalierbarkeit und dehnbare Termine.
Am besten irgendwo an einem Computer, dann kann man, wenn etwas anfällt auch schnell organisatorische Dinge im Studium erledigen oder zwischendrin lernen. Da halten sich manche Studenten ewig mit irgendwelchem Gedöns auf (wann welche Prüfung, verschieben, Kurse tauschen etc.), dabei kann man das alles viel schneller aus dem Büro raus erledigen.
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