Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alles hinschmeißen?
Hoppla-Daisy
23.01.2007, 14:29
ich denke, bei funky liegt das Problem ganz woanders. Wenn Familienangehörige schwer krank werden, geht das alles nicht spurlos an einem vorrüber. Manche können das beseite drängen, solange sie lernen, manche eben nicht.
schwarzwald
23.01.2007, 14:30
Ach Roger - du Menschenversteher ;-) :-))
Klar, aber wenns jemand derart schlecht geht, sollte man das Ganze vielleicht etwas diplomatischer ausdrücken.... ;-)
Trotzdem ist Abschalten die einzige Möglichkeit, keine Frage, nur gehts auch ohne Leberschaden.... ;-)
roger rekless
23.01.2007, 14:34
ich denke, bei funky liegt das Problem ganz woanders. Wenn Familienangehörige schwer krank werden, geht das alles nicht spurlos an einem vorrüber. Manche können das beseite drängen, solange sie lernen, manche eben nicht.
jo da haste in dem speziellen fall schon recht, ich wollte nur eine lanze für banane2 brechen ;)
Hoppla-Daisy
23.01.2007, 14:35
Naja, der Spruch war ziemlich "Banane" ;-)
Aber die Quintessenz hab ich schon verstanden :-)
Hallo Funky,
also zunaecst moechte ich sagen , dass die Entscheidung ob du weiter Medizin studierst oder nicht , sollte ALLEIN bei dir liegen. Seh es mal so , du bist im 3.SEmester , d.h. kanppe 3/4 der Vorklinik sind weck. In meinen Augen hat deine Therapeutin da etwas zu schnell diagnostiziert. Du leidest unter dem Druck , das gibst du auch selber zu, aber zu deiner Erleichterung: Diesen Druck verspuert wirklich jeder im MEdizinstdium, die grosse Frage ist nur wie man damit umgeht. Und ich habe die Vermutung , da liegt das Kernproblem, und ob du Arzt werden solltest oder nicht ist da sekundaer. Du sagtest , du hast schon mal ein Studium angefangen , und dann abegbrochen, also wenn das den gleichen oder einen aehnlichen Grund hatte... dann wird sich das auch nicht aendern wenn du wieder dein Studium wechselst, vor allem weil du ja , wie von dir selbst festgestellt , die Medizin interessant findest. Hinzu kommen dann noch die familiaeren Probleme mit der eRkrankung eines Familienmitglieds. Ich denke dein Ziel Arzt zu werden , solltest du beibehalten, und ich stimme den anderen zu , es waere auch sinnvoll vielleicht mal ein bisschen Distanz zur Uni zu gewinnen .... Schoenen Urlaub machen oder sowas . Mit klarem Kopf lassen sich Probleme einfach besser loesen . Du bist ein bisschen in eine Endlossppirale reingeraten .
Daher du auch in der Schule sehr gut warst , habe ich zwei Vermutungen : 1. Deine Ansprueche an dich selbst sind wahrscheinlich zu hoch, und 2. Du goennst dir selber nicht genug Freiraum,sondern gibst dich voll dem Druck hin , was schliesslich jegliche Faehigkeit die du sonst besitzt vollstaendig laehmt , und das ist schade ....
Gruesse , NICHT AUFGEBEN ,
Halbi
Ich denke der weiter oben genannte Vorschlag, ein zusätzliches Semester zu nehmen wäre wirklich das beste. So hast du zum einen mehr Zeit für deine Familie und zum anderen bist du nicht so extrem unter Druck, da du ein zusätzliches Semester zur Physikumsvorbereitung hast.
Das machen übrigens auch sehr viele, die noch nicht mal solch starke Belastungen wie du haben.
Ein Semester mehr ist nichts im Vergleich zu den ganzen Jahren, die man später am arbeiten ist. Deswegen sollte man sich den Blick für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens (hier die Familie) nicht verstellen lassen.
Hoffe du wirst trotz der Widrigkeiten gut deinen weiteren Weg durchziehen :-top
PS: den Kommentar von Halbi kann man auch direkt komplett unterstreichen ;-)
Dr. Jekyll
23.01.2007, 16:08
:-meinung soll man seine Probleme lieber ertränken ?? super Idee... :-nix
banane hat in gewisser weise recht. wenn ihr vor der mündlichen prüfung
oder referaten ein halbes bier oder alkopops trinkt, löst das die zunge.
wohlgemerkt, kein vollrausch, ein halbes bier, das man so auf 0,2
promille kommt. ca. 1 stunde vor der prüfung.
probierts mal bei ner "unwichtigen" prüfung aus, vielleicht nicht gerade die
mündliche physikumsprüfung.
ich hab bei referaten und mündlichen prüfungen mir immer im warsten sinne
des wortes einen abgebrochen, war super nervös. seitdem geht es wesentlich besser mit der prüfungsangst und dem freien reden vor größeren menschenmengen. die versagensangst geht auch runter.
vielleicht kann ich durch den
alkoholkonsum nicht mehr alles aus dem gedächtnis abrufen,
dafür sind meine antworten wesentlich strukturierter und klarer
formuliert. ich komm so wesentlich lockerer rüber.
was nützt mir das größte wissen, wenn ich es vor nervostität nicht an den
prüfer bringen kann.
mfg
ich bin kein alkoholiker. damit warte ich bis zur assistenzarztzeit...
Hoppla-Daisy
23.01.2007, 16:10
Hm, ich hab z. B. mündlich überhaupt keine Probleme, sondern nur schriftlich :-nix
Was mach ich denn dann? Auch ein Bierchen zischen??? Sorry, das möchte ich jetzt bei meiner (erstmal) letzten Klausur nicht wirklich riskieren :-?
Danke SynC fuer deine Zustimmung :-top
Im uebrigen, das mit dem Alkohol , er macht zwar lockerer , aber birgt die Gefahr eines neuen Problems. Aber ich nehme an, das wisst ihr alle...
Dr. Jackyll
23.01.2007, 16:13
also, ich hatte das in der VK auch, hab es jetzt immer noch und mein Trick ist: einfach mal 10 minuten aufs Bett legen und an gar nichts denken... das entspannt mich zwischen dem lernen total. Und: in der VK sind die Noten doch egal, geh am WE ruhig mal weg, ich glaub dir fehlt der Ausgleich sehr.
Dr. Jekyll
23.01.2007, 16:14
für schriftliche geht das natürlich auch, welche neue gefahr?
von nem halben bier werde ich weder alkoholiker noch sonst was.
du sollst ja auch nicht jeden tag ein halbes bier trinken, sondern nur vor mündlichen prüfungen. (und wenn man besteht dann natürlich auch danach)
dass mit der gefahr des fehlenden ausgleiches seh ich aber auch so,wie banane.
wer den ganzen tag an seinen problemen knabbert, knabbert sich irgendwann kaputt. lieber ab und zu auf die pauke hauen, sonst wird man doch
wahnsinnig. die restlichen sechs tage der woche kann man dann
wieder frust schieben. und dabei ist es wirklich total egal, wo
der schuh drückt. wenn der threadersteller an seinen problemen verzweifelt,
ist seinem vater dabei auch nicht geholfen. dein vater möchte garantiert nicht, dass deine situation wegen ihm noch schlimmer für dich wird.
kann ich mir nicht vorstellen.
ziehs bis zum 4. durch, vergiß die blöde therapeutin, die ziehen
einen manchmal eher mit ihren diagnosen nach unten, als einem zu helfen.
und mach dann ein semster pause vor dem physikum.
mfg
geh am WE ruhig mal weg, ich glaub dir fehlt der Ausgleich sehr.
Er hat REcht !! :-top
banane hat in gewisser weise recht. wenn ihr vor der mündlichen prüfung
oder referaten ein halbes bier oder alkopops trinkt, löst das die zunge.
wohlgemerkt, kein vollrausch, ein halbes bier, das man so auf 0,2
promille kommt. ca. 1 stunde vor der prüfung.
probierts mal bei ner "unwichtigen" prüfung aus, vielleicht nicht gerade die
mündliche physikumsprüfung.
ich hab bei referaten und mündlichen prüfungen mir immer im warsten sinne
des wortes einen abgebrochen, war super nervös. seitdem geht es wesentlich besser mit der prüfungsangst und dem freien reden vor größeren menschenmengen. die versagensangst geht auch runter.
vielleicht kann ich durch den
alkoholkonsum nicht mehr alles aus dem gedächtnis abrufen,
dafür sind meine antworten wesentlich strukturierter und klarer
formuliert. ich komm so wesentlich lockerer rüber.
was nützt mir das größte wissen, wenn ich es vor nervostität nicht an den
prüfer bringen kann.
mfg
ich bin kein alkoholiker. damit warte ich bis zur assistenzarztzeit...
:-dagegen
Also das, was du hier schilderst, hört sich gefährlich an.
Ich glaube das ist der schleichende und unmerkliche Einstieg in die Alkoholsucht in 10-20 Jahren.
Sorry.
Ich denke es ist viel effektiver, wenn man es schafft sich mit positiven Gedanken in die Prüfung zu begeben (das ist natürlich nicht so einfach *g*). Wenn man das schafft, kann man schon sehr viel erreichen.
Man kann z.B. einfach mal daran zurückdenken, was man bisher nicht so alles schon geschafft hat - bisschen das Ego stärken ;-) Und auch die Sache nicht zu sehr hochspielen - d.h. daran zu denken, dass man mehrere Versuche hat.
Und in der Prüfung einfach immer schön vor sich hinlächeln - kann vielleicht etwas bescheuert wirken - aber das beruhigt mich selbst irgendwie total.
Dr. Jekyll
23.01.2007, 16:27
:-dagegen
Also das, was du hier schilderst, hört sich gefährlich an.
Ich glaube das ist der schleichende und unmerkliche Einstieg in die Alkoholsucht in 10-20 Jahren.
Sorry.
auf die philantrophen hier im forum hab ich gewartet....
die scheint das medizinstudium magisch anzuziehen.
da hab ich ne ganze kohorte von in meinem jahrgang...
war mir schon glasklar das sowas kommt. brauch mich da nicht zu rechtfertigen. das war nur ein tip gegen prüfungangst, und der sehr
effektiv ist.
das man für diesen tip den "pösen alkohol" braucht, drauf geschi**en.
zumal man im laufe der prüfung schon wieder nüchtern wird, und
sich die prüfungsangst bis dahin verflogen hat.
dann hast du aber auch nicht allzuviel ahnung von süchten, OHNE
das jetzt hier wieder ausarten lassen zu müßen.
ich schreib dir in 20 Jahren an genau der stelle hier im threat,
ob ich alkoholiker geworden bin oder nicht.
mit dem lächeln klappt nicht so gut, da ist mir der alk lieber.
und für positive gedanken bin ich zu sehr aufgeregt.
CRANIUM und Dr. JEKYLL .....ich glaube Sucht war auch hier nicht das Thema ... :-??? - Sorry , ich bin ein Schlauberger , aber den kommentar konnte ich mir nicht verkneifen... :-top :-party
CRANIUM und Dr. JEKYLL .....ich glaube Sucht war auch hier nicht das Thema ... :-??? - Sorry , ich bin ein Schlauberger , aber den kommentar konnte ich mir nicht verkneifen... :-top :-party
Deinen Kommentar verstehe ich nicht einzuordnen.
Was meinst du?
Kommt mal zurück zum Thema meine Damen und Herren ;-)
Anna-Tomie
23.01.2007, 17:20
Hallo funky,
wenn du jetzt das Studium aufgibst, schiebst du die Lösung des Problems, das die Ursache für deine Blockade ist, einfach nur weiter auf. Ich bin zwar keine Therapeutin, aber ich habe in meiner Kindheit mit einigen Damen meine Erfahrungen gemacht. Wenn dein Therapeut dir rät abzubrechen, ist er wahrscheinlich ein Vertreter der Idee .... provoziere ich doch mal ihren Widerspruchsgeist ... Das hat mir damals so überhaupt nicht geholfen ... und so wie es aussieht, hilft dir das auch nicht. Daher würde ich auch dringend zu einem Therapeuten-Wechsel raten.
Die Vorschläge einfach mal wegzugehen und die S... rauszulassen sind prima, das macht aber bloß Sinn, wenn funky das genüsslich tun kann und so wie ich es verstanden habe, fällt ihr ja genau das so schwer.
@funky ... nicht abbrechen, neuen Therapeuten suchen ... und sorge gut für DICH.
liebe Grüße von Anna :-winky
Mann, mann, Leute, wenn ich das hier lese...
Ne Depression ist eine richtige echte Krankheit und nicht ein "mir geht's grad nicht so gut". :-???
Entsprechend hilft da weder sich ein bisserl locker zu machen, noch einen saufen zu gehen oder was hier sonst noch an versierten Therapieempfehlungen zu lesen war.
Das ist doch gerade die Natur der Depression, daß positives Denken nicht mehr geht und nicht mehr nützt. :-notify
Die Depression gehört ordentlich behandelt z.B. mit Gesprächstherapie bei einem *ausgebildeten* Therapeuten, ggf. Antidepressiva, je nachdem was im individuellen Fall nötig ist.
Bitte mal für 2 Cent nachdenken, bevor man was postet.
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.