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sarah0101
12.02.2007, 15:00
Je lauter man brüllt, desto wahrer das, was man veneint? :-wow
na wie war das?ein bisschen bi schadet nie?! :-)) :-)) :-))

nadie
13.02.2007, 11:24
Hey ihr,

habt ihr eine Ahnung welche Krankenkasse bis zu welchem Lebensjahr die Kosten für die HPV-Impfung übernimmt.
Die TKK zum Beispiel übernimmt die Kosten bis zum 18. Lebensjahr. Gibt es eine Kasse, die die Kosten auch bis zu einem höhren Lebensalter übernimmt?
Schreibt mir mal, was ihr wisst.

Grüße
nadie

Dr. Jackyll
14.02.2007, 11:54
ich wollte noch mei n(geringes) Wissen einbringen: also, HPV kann man laut Mibi-Prof auch überall sonst bekommen (Sauna, öffentl. Toilette, Handtücher im Hotel etc)
Außerdem mussten betroffenen Freundinnen bei denen aus gesundheitlichen Gründen HPV getestet wurde die Pille absetzen, weil das angeblich igendwie das Risiko erhöht.Außerdem mussten die ihre Ernährung etc. umstellen um die Durchseuchungsrate zu vermindern... die werden jetzt regelmäßig getestet...


Ein Arzt einer Freundin hat behauptet man würde von solchen Impfis Kreutzfelt-Jakob bekommen und sie lässt es nicht machen (ich mussste sehr lachen als ich das gehört habe, wei kommt der auf sowas??)

@nadie: in irgendeiner werbung (Barmer?) wird damit eworben dass sie diese Impfung bezahlen, und ich glaube die Privaten bezahlen das alle.

Ich werd mal meine Frauneärztin ausquetschen und dann entscheiden ob es bei mir überhaupt noch machbar ist. Ich hatte schon mal Feigwarzen und vielleicht geht das ja dann gar nicht mehr.

dr chen
14.02.2007, 12:16
Außerdem mussten betroffenen Freundinnen bei denen aus gesundheitlichen Gründen HPV getestet wurde die Pille absetzen, weil das angeblich igendwie das Risiko erhöht.Außerdem mussten die ihre Ernährung etc. umstellen um die Durchseuchungsrate zu vermindern... die werden jetzt regelmäßig getestet...


hä? nix kapiert. wat risiko? wat soll dat mit ernährung zu tun haben?

sarah0101
14.02.2007, 20:27
ich hab nochmal nen schreiben von meiner krankenkasse erhalten.
berechtigter personenkreis sind mädchen bzw frauen ab dem 9.lebensjahr bis zum vollendeten 18.lebensjahr.die ärtzliche behandlung ist pro impfung nen betrag von 13,98 erstattungsunfähig.nötig sind drei impfdosen und die schutzwirkung des impfstoffes ist über nen zeitraum von 4,5jahren nachgewiesen.

Sackbauer
14.02.2007, 21:01
Ein Arzt einer Freundin hat behauptet man würde von solchen Impfis Kreutzfelt-Jakob bekommen und sie lässt es nicht machen

....der gute Doc leidet wahrscheinlich selber an BSE.

Dr. Jackyll
15.02.2007, 20:50
hä? nix kapiert. wat risiko? wat soll dat mit ernährung zu tun haben?

ja frag mich doch nicht,. Die ist getestet worden und hatte eine sehr hohe Durchseuchungsrate (?) jedenfalls waren da viele HPv-Dinger in dem Abstrich :-oopss

und dann sagte die Frauenärtin sie soll die Pille absetzen und muss sich gesund ernähren, irgendwelche Lebensmttel weglassen dann würde das besser werden
und jetzt ist sie nochmal getestet worden und es waren tatsächlich weniger Viren da :-keks

so ganz hab ichs auch nicht begriffen, auf alle Fälle solls geholfen haben!

Dr. Jackyll
15.02.2007, 20:52
....der gute Doc leidet wahrscheinlich selber an BSE.

so was hab ich auch gesagt, ich frage mich nur wie der darauf gekommen ist?? ich hab gesagt sie soll besser den Arzt wechseln

Lifendhil
15.02.2007, 21:08
gelöscht...

zahnmedizina
16.02.2007, 10:22
würdet ihr auch 40 jährigen verheirateten Frauen zur Impfung raten? Weil rein theoretisch kann man sich solange die Partner nicht wechseln nicht neu infiziern oder?
Oder bringt es auch was, wenn man bereits infiziert ist?

lg

Dr. Jackyll
16.02.2007, 10:59
also ich komm grad firsch vom FA und die hat gesagt man kann sich immer impfen lassen, weil man davon ausgeht dass man noch nicht alle Viren hat, außerdem würde es wg. der AK einen größeren Schutz vor Feigwarzen geben (?).

Und wie ich schon geschrieben hab,k ann man sich anscheindend auch in der Sauna anstecken (da gibts irgendwie verschiedene Meinungen..) und von dem her wäre auch eine 40 Jährige noch potentiell neuinfektions-gefährdet, oder ncht??

evi
17.02.2007, 21:03
Hi zusammen,

Warum ist es eigentlich schädlich zum impfen, wenn man den Virus schon hat?
Würde die Impfung nicht das Immunsystem (zusätzlich) aktivieren und so vielleicht sogar zu einer Besserung beitragen? Die "Impfer" sagen ja immer, dass Impfungen gut sind für's Immunsystem. Und viele Frauen entledigen sich ja des HPV durch die eigene Immunabwehr, oder?

HPV ist ja auch nicht wie mit Hep. C zu vergleichen, wo die ganze Abwehr auf Hochtouren läuft und man mit Immunsuppression therapiert.

Wäre es möglich, durch die Impfung (i.m.) dem Körper Antigene zu präsentieren, die er in Epithelien gar nicht erkennt, weil dort keine antigenpräsentierenden Zellen vorhanden sind?

Danke für die Korrektur.. mein Gedanke ist wahrscheinlich totaler Käse..
evi

Dr. Jackyll
18.02.2007, 09:50
ich wollte nur mitteilen dass meine (private) Krankenkasse die Impfung nicht bezahlt weil sie "solche Sachen" nicht unterstützt...

Moorhühnchen
18.02.2007, 10:56
ich wollte nur mitteilen dass meine (private) Krankenkasse die Impfung nicht bezahlt weil sie "solche Sachen" nicht unterstützt...
Sehr gutes Argument! :-oopss
Da ich im Sommer aus der Versicherung meines Vaters rausfliege, muß ich mich in nächster Zeit wahrscheinlich eh mit einer Schar von Versicherungsfuzzies rumschlagen...
Habe schon überlegt, ob ich sagen soll "Sie werden nur Geld von mir bekommen, wenn Sie mir die Impfung bezahlen!" :-))

McBeal
18.02.2007, 14:03
ich wollte nur mitteilen dass meine (private) Krankenkasse die Impfung nicht bezahlt weil sie "solche Sachen" nicht unterstützt...
Irgendwie haben private Kassen ein Problem mit Sex, oder? Die bezahlen einem ja auch nicht als Jugendlicher die Pille, wie es die gesetzlichen tun... Irgendwie prüde! :-D Das mit der Impfung finde ich echt interessant, werde mal bei meienr nachfragen. Sonst bezahlen die mir nämlich echt alle Impfungen (z.B. Kombi Hep A + B, Men A+C vor dem Aufenthalt auf der Isle of Man)...

LG,
Ally

Moorhühnchen
23.03.2007, 22:48
Ein Artikel in der MB-Zeitung läßt hoffen, daß die HPV-Impfung bald in die STIKO-Empfehlungen aufgenommen wird...
Diesen Link haben sie dabei angegeben:


Infektionsprophylaxe gegen das humane Papillomavirus (HPV) (22.1.2006)

Anlässlich der europäischen Präventionswoche zum Thema Gebärmutterhalskrebs geben die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. die Stellungnahme zur Infektionsprophylaxe gegen das humane Papillomavirus (HPV) heraus.

(Dies ist die Kurzversion.)

Stellungnahme der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.

Die Infektion mit humanen Papillomaviren
Das humane Papillomavirus (HPV) infiziert die Haut und Schleimhaut vor allem im Genitalbereich (Zervix, Vagina, Vulva, Anus, Perianus und Penis). Infektionen mit HPV zählen zu den sexuell übertragenen Erkrankungen. Die Übertragung auf Frauen erfolgt im Allgemeinen durch infizierte männliche Geschlechtspartner, die meistens keine Krankheitszeichen haben.

Der überwiegende Teil der HPV-Infektionen heilt folgenlos aus. Bei ca. 1% der Patienten führt die Infektion zu Krebs (Zervix-, Penis-, Vulva-, Vaginal- und Analkarzinom). Zahlenmäßig bedeutsam ist vor allem das Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs). Bei diesem kann in ca. 99,8 % HPV-DNA nachgewiesen werden. Auch der überwiegende Teil der Vaginal- und Vulvakarzinome einschließlich ihrer Vorstufen wird durch eine HPV-Infektion hervorgerufen.

Für Deutschland registriert man zurzeit etwa 7.000 Neuerkrankungen an Gebärmutterhalskrebs und 2000 Todesfälle pro Jahr. In der Altersgruppe der 25 - 35-jährigen Frauen ist Gebärmutterhalskrebs die vierthäufigste Krebserkrankung.

Prophylaxe der HPV-Infektion durch Impfung
In Deutschland steht seit September 2006 ein Impfstoff gegen HPV-Infektionen zur Verfügung. Ein weiterer befindet sich in der Zulassung. Studien haben gezeigt, dass mit diesen Impfstoffen bei jungen Frauen sowohl eine anhaltende Infektion mit den im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen (HPV 6, 11, 16, 18 bzw. nur HPV 16, 18) als auch hierdurch bedingte krankhafte Veränderungen des Gebärmutterhalses zu über 90 % verhindert werden können.
Die Impfung wurde in allen Studien gut vertragen. Schmerzen an der Einstichstelle und Kopfschmerzen waren die häufigsten Nebenwirkungen.
Ob eine Impfung von männlichen Personen ähnlich gute Ergebnisse zeigt, muss noch untersucht werden.

Zeitpunkt der Impfung
Mit Aufnahme der sexuellen Aktivität findet eine rasche Durchseuchung mit HPV statt. 24 Monate nach dem ersten Sexualkontakt sind bereits gut 34 % der jungen Frauen infiziert. Eine effektive Impfprophylaxe muss deshalb vor dem ersten Sexualkontakt einsetzen, wobei Notwendigkeit für und ggf. der beste Zeitpunkt für eine Auffrischimpfung noch geklärt werden muss.

Stellungnahme
Es ist absehbar, dass der breite Einsatz der HPV-Impfung vorzugsweise bei Mädchen vor der Pubertät einen erheblichen Beitrag zur Reduktion der Inzidenz und Mortalität des weiblichen Zervixkarzinoms leisten kann. Die DAKJ und die DGGG fordern daher die Einführung der HPV-Impfung.

Als begleitende Maßnahme muss die Krebsfrüherkennungsuntersuchung bei Frauen aufrecht erhalten bleiben und wegen der bisher unzureichenden Inanspruchnahme sogar intensiviert werden. Mädchen bereits im Rahmen der HPV-Impfungen auf die Teilnahme an der Krebsfrüherkennungsuntersuchung hinzuweisen, wird eine wichtige neue Aufgabe des Kinder- und Jugendarztes sein. Eine erfolgreiche Implementierung der HPV-Impfung erfordert die enge Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendärzten, Frauenärzten und öffentlichem Gesundheitsdienst.

Obwohl in Europa jetzt ein zugelassener Impfstoff verfügbar ist und bislang einige Krankenkassen der Kostenübernahme zugestimmt haben, gibt es noch keine umfassende Stellungnahme der deutschen Krankenkassen zur Übernahme der Kosten für die Impfung. Auch die STIKO hat noch keine Impfempfehlung ausgesprochen. Es wird daher darauf hingewiesen, dass die impfenden Ärzte zunächst alleine in der Verantwortung für die Anwendung der Impfung stehen.

Die Erarbeitung dieser Stellungnahme erfolgte durch:

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V.:
Prof. Dr. Dr. P. Bartmann (federführend), Prof. Dr. U. Heininger (Vorsitzender der Kommission für Infektionskrankheiten und Impffragen), Prof. Dr. H. I. Huppertz, Dr. M. Kinet, R. Klein, Prof. Dr. C. Korenke, Prof. Dr. Dr. D. Niethammer

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.:
Prof. Dr. K. Diedrich, Prof. Dr. K. Friese, Prof. Dr. P. Hillemanns, Prof. Dr. W. Jonat, Prof. Dr. R. Kreienberg, Prof. Dr. A. Schneider, M.P.H. sowie Dr. C. Albring (Berufsverband der Frauenärzte)

Korrespondenzadressen:
Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. Chausseestr. 128/129 Tel.: 030.4000588-0 Fax.: 030.4000588-88 e-Mail: [email protected] Internet: www.dakj.de

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. Robert-Koch-Platz 7 10115 Berlin Kontaktperson: Isa Berndt, Referentin des Vorstandes Tel.: 089.7915160 AB und Fax: 089.7918520 e-Mail: [email protected] Internet: www.dggg.de

Smartinchen
26.03.2007, 16:17
Ein Artikel in der MB-Zeitung läßt hoffen, daß die HPV-Impfung bald in die STIKO-Empfehlungen aufgenommen wird...
Diesen Link haben sie dabei angegeben:


Ich habe vor 2 Monten mal bei meiner Kasse und bei der STIKO nachgefragt, da kam die Antwort, das würde im Februar diesen Jahres entschieden (tja...) und wenn es in die STIKO-Empfehlungen aufgenommen würde, MÜSSTE es jede Kasse zahlen. Unklar bleibt, ob sie es auch für jedes Alter zahlen müssen bzw. für welches Alter die STIKO es empfiehlt...

Maja85
26.03.2007, 17:02
Hab heute flüchtig was in den Nachrichten gehört von einer STIKO-Empfehlung, Mädchen im Alter zw 12 und 17 impfen zu lassen.

edit: jetzt auch mit link (http://www.rki.de/cln_049/nn_195844/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2007/Ausschnitte/HPV__STIKO__12__07,templateId=raw,property=publica tionFile.pdf/HPV_STIKO_12_07.pdf)

WaWa
26.03.2007, 17:19
Hab' heute mal bei der AOK nachgefragt, ob die Impfung für mich übernommen wird. Da kam ein klares "JA" zurück. Auf die Nachfrage, ob es eine Altersbergenzung wg. der Kostenerstattung gib meinte die Frau am Tele "Nein, allerdings gibt es bei über 27 jährigen keine Erfahrungen bzgl. der Wirksamkeit."
Da ich noch keine 27 bin, is mir das in erster Linie mal Schnuppe.....
Prinzipiell gilt wohl: für alle von euch, die bei der AOK sind wird's bis auf den Standart-Eigenanteil von € 10 von der Kasse zurückerstattet.... Den Impfstoff bekommt man zuerst auf Privatrezept, muss den Preis vorstrecken und bekommt dann das Geld wieder zurück nachdem man die Quittung eingereicht hat. (so hat's zumindest meine Ma gemeint)

hennessy
27.03.2007, 08:35
Ich habe gehört, dass der Übertragungsweg von Mann auf Frau über die Umschlagfalte des Präputiums erfolgt. Dann müsste doch eine Phimose-OP das ganze unterbinden?!

gruß hennessy