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Lilalein
23.03.2007, 11:12
dann schließ ich mich mal euch beiden an und fordere auch einen nachteilsausgleich, mir würden vier pünktchen reichen :-blush

nanni83
23.03.2007, 11:51
oh man so ein schmarrrn. Ich reg mich jetzt nicht mehr drüber auf, der Test wieder total überbewertet.:-meinung
Planen und organisieren ist wirklich *******, aber berechtigt, man muss ja tatsächlich ziemlich verstrickt denken, so ist es ja nun auch nicht!

Medicino
23.03.2007, 17:50
Ich glaube nicht, dass es bei einem Nachteilsausgleich um 4 Punkte gehen würde, sondern um einen oder 2 oder vielleicht sogarn nur da drum, dass man punktgleiche Frauen vorzieht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dieses Jahr ne Normalverteilung rauskommt.

nanni83
23.03.2007, 18:28
Ich glaube nicht, dass es bei einem Nachteilsausgleich um 4 Punkte gehen würde, sondern um einen oder 2 oder vielleicht sogarn nur da drum, dass man punktgleiche Frauen vorzieht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dieses Jahr ne Normalverteilung rauskommt.

Ja genau, wahrscheinlich ist das alles sowieso nur Propaganda oder halt falsch ausgewertet. Das wäre ja sonst ein Riesenhohn!!!!

tilman
24.03.2007, 01:53
Also ich hab bei "Konzentriertes & Sorgfältiges Arbeiten" nur ca 3/4 aller Zeichen bearbeitet und trotzdem alle Punkte bekommen...

brainswiffer
24.03.2007, 07:43
Also ich hab bei "Konzentriertes & Sorgfältiges Arbeiten" nur ca 3/4 aller Zeichen bearbeitet und trotzdem alle Punkte bekommen...

Niemand konnte alle Zeichen bearbeiten - die Besten haben 20
Punkte bekommen. 3/4 ist aber zu wenig, da irrst Du dich.

brainswiffer
24.03.2007, 07:48
Ja genau, wahrscheinlich ist das alles sowieso nur Propaganda oder halt falsch ausgewertet. Das wäre ja sonst ein Riesenhohn!!!!

Ne, die Frauen in Austria sind wirklich um 4-5 Punkte schlechter als die Männer. Ist einfach ein Fakt.
Woran kann das aber nun liegen?
- am Test?
- an der "Selbstselektion", wer ein Medizinstudium aufnimmt? (z.B. schlechte Männer haben mehr Respekt und kneifen eher)
- an wahren Leistungsunterschieden?

Fakt ist, dass Frauen auch schlechtere Prüfungsergebnisse haben, die der Test eigentlich nur genau vorhersagt. Gleicht man aus, werden "prüfungsschlechtere" Frauen eher zugelassen als "eigentlich prüfungsbessere" Männer. Is nicht wirklich fair. Andererseits will man die Frauenquote beim Studium erhalten. Ein Dilemma halt.

tilman
24.03.2007, 09:44
Es gab ja auch maximal 20 Punkte auf den Test...und die hat man offenbar auch wenn man die letzten 4 Zeilen nicht bearbeitet hat bekommen.
War unter Umständen auch mehr als 3/4 bei mir - so genau weiß ichs nimmer. Ich wollte nur sagen, dass man nicht zwigend Alle schaffen muss.

Dr. Pschy
24.03.2007, 10:39
Die offiziellen Zahlen nach den persönlichen Vorstellungsterminen:

3.723 Studienbewerber sind noch im Rennen

2.401 davon kommen aus Österreich
1.097 aus Deutschland
97 aus der restlichen EU und
128 aus dem Nicht-EU-Ausland

Medicino
24.03.2007, 11:25
Die Zahlen, die du nennst beziehen sich nur auf Wien. Ich hatte schon so gehofft, dass sie sich auf Wien und Innsbruck zusammen beziehen.
Insgesamt gibt es 204 Studienplatze für 2190 angemeldete Eu-Bewerber. Ich glaube, das ist etwa genauso wie im letzten Jahr.

sashka
24.03.2007, 11:31
Die offiziellen Zahlen nach den persönlichen Vorstellungsterminen:

3.723 Studienbewerber sind noch im Rennen

2.401 davon kommen aus Österreich
1.097 aus Deutschland
97 aus der restlichen EU und
128 aus dem Nicht-EU-Ausland
Weisst du wieviele davon für Wien und wieviele für Innsbruck beworbven haben?Sind das alles HM-Leute oder da sind auch ZM?

Medicino
24.03.2007, 11:31
Kennt jemand die genauen Zahlen vom letzten Jahr, damit man abschätzen kann, wie die Chancen dieses Jahr im Vergleich dazu stehen?

Medicino
24.03.2007, 11:33
Weisst du wieviele davon für Wien und wieviele für Innsbruck beworbven haben?Sind das alles HM-Leute oder da sind auch ZM?

Schau mal auf folgende Internstseite: www.derstandard.com und gib dort bei Suche "EMS" ein. Gleich der erste gefundene Artikel isses.

sashka
24.03.2007, 11:41
Kennt jemand die genauen Zahlen vom letzten Jahr, damit man abschätzen kann, wie die Chancen dieses Jahr im Vergleich dazu stehen?
Soweit ich weiss letztes Jahr erschienen statt der 4921 angemeldeten Studienbewerber nur 3685, also 1236 Bewerber weniger

in wien:
angemeldet 2989
erschienen 2261


in Innsbruck:
angemeldet 1932
erschienen 1424

sashka
24.03.2007, 11:42
Schau mal auf folgende Internstseite: www.derstandard.com und gib dort bei Suche "EMS" ein. Gleich der erste gefundene Artikel isses.


thanks :)

Juliesch
24.03.2007, 14:04
Fakt ist, dass Frauen auch schlechtere Prüfungsergebnisse haben, die der Test eigentlich nur genau vorhersagt.

Wie kommst du dadrauf??
Bei uns hat ein Prof zu Anfang des Semesters gesagt, dass es seltsam wäre, weil den Test mehr Männer bestanden hätten, in Prüfungen normalerweise aber die Frauen besser wären.
Wenn der Test also die Studioerfähigkeit vorraussagt, passt was nicht.
(wobei seine Erklärung war, dass die Frauen im Studium einfach fleißiger sind)

tilman
24.03.2007, 14:21
Das würde ja dann auch wiederum das Testergebniss erklären...

nanni83
24.03.2007, 14:22
Wenn der Test also die Studioerfähigkeit vorraussagt, passt was nicht.
(wobei seine Erklärung war, dass die Frauen im Studium einfach fleißiger sind)

Das ist doch das was ich bereits geschrieben habe, der Test ist Geschlechtergleich publiziert, das darf normalerweise gar nicht sein und das ist ja auch noch nie so gewesen, also in der Schweiz.
Und wenn es tatsächlich schon mal vorkam das der Test von Frauen nicht so gut bestritten wurde, wie von Männern, dann darf der Test gar nicht als Mittel zur Selektion von StudentenInnen eingesetzt werden, das ist absolut diskriminierend!

nanni83
24.03.2007, 14:26
Warum sollte in Ö aufeinmal eine Frau schlechter abschneiden in der Schweiz?
Das wurde vorher gar nicht publiziert! Oder andere möglichkeit es wurde in der Schweiz verpfuscht.
Ich meine das hätte doch die Folge das der Test gar nicht weiterhin verwendet werden darf!, wenn er noch nicht mal geschlechtergleich ist dafür wurde ja schließlich geworben.

brainswiffer
24.03.2007, 15:38
Das ist doch das was ich bereits geschrieben habe, der Test ist Geschlechtergleich publiziert, das darf normalerweise gar nicht sein und das ist ja auch noch nie so gewesen, also in der Schweiz.
Und wenn es tatsächlich schon mal vorkam das der Test von Frauen nicht so gut bestritten wurde, wie von Männern, dann darf der Test gar nicht als Mittel zur Selektion von StudentenInnen eingesetzt werden, das ist absolut diskriminierend!

Das Leben kann so grausam sein :-)
Weder in der Schweiz, noch in Deutschland sind eben bisher die Unterschiede so gravierend gewesen.
Frauen sind gleichgut im Medizinstudium? Auch das muss nicht auf der Glaubensebene ausgetragen werden. Da gibts harte Fakten:

Frischenschlager, Haidinger, Mitterauer (2005): Factors associated
with academic success at Vienna Medical School: Prospective Survey. Croat
Med J 46 (1) 58-65. http://www.cmj.hr/2005/46/1/15726677.pdf
und dann nochmal repliziert im drauffolgenden Jahr (die Bibliografie findet man auch leicht): Das Geschlecht ist ein Prognosefaktor für Studienerfolg bei ihm (man muss männlich sein) :-))