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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizinstudium mit 14 Jahren?



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wanci
13.07.2007, 20:42
Es gibt ja doch einige, die mit 17 das Studieren anfangen und die kommen damit auch wunderbar zurecht. Zumindest die, die ich kenne;)

schwarzwald
13.07.2007, 20:47
Vorallem hoffe ich, dass sie auch wirklich Spaß an dem Med Studium hat und nicht nur nach ihrer Leistung egschaut wird.

Es wäre echt schade, wenn sie durch die hohen Erwartungen der Profs und Umgebung den Spaß am Studium verliert.

Und falls sie mal hier ins Forum kommt,
würd mich freuen ein bisle berichtet zu bekommen, wie´s hier in HD weiterläuft :-)

dreaming
13.07.2007, 20:52
Und falls sie mal hier ins Forum kommt,
würd mich freuen ein bisle berichtet zu bekommen, wie´s hier in HD weiterläuft :-)
Ja das würde mich auch interessieren. *neugier* :-))

Recall8
13.07.2007, 21:59
Wenn dieses Mädhcen doch hochgegabt ist,warum zum Teufel MEDIZIN?

Die ganze AUswendiglernerei lässt doch den Intelekt verkümmern!

schwarzwald
13.07.2007, 22:01
Wenn dieses Mädhcen doch hochgegabt ist,warum zum Teufel MEDIZIN?

Die ganze AUswendiglernerei lässt doch den Intelekt verkümmern!

Wahrscheinlich aus dem selben Grund wie einige von uns -
aus Interesse und Spaß an der Medizin :-)

Ich glaube, da ist ihre Begabung und Note nur zweitranging, sie hätte das vielleicht mit einem weniger guten Abi getan - nur halt nich so jung.

nanni83
13.07.2007, 22:10
Ich finde das total toll, das ein Mädel mit 14 Jahren so eine Reife besitzt.
Sie hat ja nunmal ein Grundwissen eines/r 18/ 19 jährigen Abiturient/in.
Ich denke dann sollte sie auch die Entscheidungsfreiheit haben zu studieren was sie möchte, egal welches Studium sie einschlagen würde, jedes birgt seine eigenen Probleme und denen muss sie sich wieder stellen. :-winky

Evil
13.07.2007, 23:44
Ich halte Euch Schnatterenten nur im Zaume...
...spricht die oberste Gans :-D


Mal ehrlich, ich halte das für relativ schwachsinnig.
Nicht, weil es dem Mädel an Eignung mangelt oder Reife, das hat sie genügend unter Beweis gestellt.

Was ihr fehlt ist die Kindheit.
So, wie sie auf Leistung getrimmt ist (und sich wahrscheinlich selber durch ihren Ehrgeiz trimmt), fehlen ihr da einige Entwicklungsphasen, sowas Richtung sorglose Kindheit. Das mag jetzt noch nicht weiter auffallen, aber ich wette, daß sie in einigen Jahren ziemliche psychische Probleme bekommen wird und frühzeitig einen Burnout erlebt. Ich kenne dafür mindestens ein Beispiel, wenn auch lange nicht so krass.
Wäre zwar schön, wenn ich mich irre, aber ich glaub's nicht. :-nix

Stagger Lee
14.07.2007, 01:06
Schwer aus der Ferne zu beurteilen, ob sie vom Ehrgeiz, vielleicht sogar nur von dem der Eltern, getrieben wird. Das wäre schlimm. Andererseits wäre es auch schlimm, eine tatsächlich geistig frühreife Person künstlich in ein verkitschtes Kindheitsideal zwängen zu wollen.

Ich denke mal: Man kann an seinen Aufgaben wachsen, obwohl das beiweitem nicht jeder schafft. Jetzt liegt es bei ihr, ob sie die Chance des Studiums nutzt, um auch jenseits ihrer akademischen Leistungen zu einem außergewöhnlichen Menschen heranzuwachsen, oder ob sie sich vom Elfenbeinturm Uni zu einer notenfixierten und weltfremden Fachidiotin drillen läßt.

So wie eigentlich bei jedem Studenten.

Siedoh
14.07.2007, 01:24
nehmts mir nicht übel, aber so beeindruckend finde ich das nicht. die meisten leute haben irgendwo zwischen 12 und 16 ihren intellektuellen "höhepunkt" erreicht und danach gehts mit der intelligenz langsam aber sicher bergab. das einzige was ihr normale abiturienten vorraus haben ist wissen. aber da es auch einen haufen leute gibt, die ihr abi neben der arbeit nachholen und bei denen das schulwissen, dass eh nur haupt- oder realschulwissen ist, nach ein paar jahren beruf auch nicht mehr so ausgeprägt sein dürfte, wird das wohl nicht so wichtig sein und man wirds nachholen können. das heisst es gibt wohl deutschlandweit einige leute die das auch schaffen würden. seltsamerweise machts niemand. ich glaub es wäre für sie besser gewesen, wenn sie die paar jahre ne ruhige kugel geschoben und das leben genossen hätte. arbeiten kann sie noch früh genug.
in diesem sinne: wir wollen schnaps, bier, auf arbeitsplätze scheissen wir...

test
14.07.2007, 01:50
Ich sehe eigentlich keinen Grund, warum sie nicht studieren sollte. Sie scheint ja noch etwas naive Vorstellungen zu haben, so hat sie dann die Möglichkeit, die Medizin mal in der Realität kennen zu lernen.
Gefällt es ihr, ist sie früh fertig, wenn nicht, hat sie wenigstens gelernt, dass es nichts für sie ist und kann immer noch etwas anderes machen.
An ihrere Stelle würde ich mir Zeit lassen beim studieren und aussetzen für Forschung, sie hat ja noch Zeit genug vor sich ;-), selbst, wenn sie erst mit 22 fertig wäre, wäre das ja immer noch sehr früh. :-nix
In Freiburg gab es auch immer einige Studenten aus Russland, die mit 16 oder 17 angefangen haben, so ein großer Unterschied ist das auch nicht.

TAssO
14.07.2007, 02:19
Was ihr fehlt ist die Kindheit.
So, wie sie auf Leistung getrimmt ist (und sich wahrscheinlich selber durch ihren Ehrgeiz trimmt), fehlen ihr da einige Entwicklungsphasen, sowas Richtung sorglose Kindheit.

Das habe ich mir auch gedacht.Meistens entstehen aber soziale Probleme bei Hochbegabten Kindern oder Jugendlichen dadurch,dass sie unterfordert und gelangweilt in einer Klasse mit Gleichaltrigen rumhängen.Dann war es ja genau das Richtige,durch Klassenüberspringen das geeignete Niveau für sie zu finden.

Das Medizinstudium,in dem man so viel lernen muss,wäre doch dann die richtige Steigerung für sie.
Hier steht einiges darüber:http://haa-s.de/lernen/news7.htm

Ich frage mich eher,wie sie von ihren Studienkollegen/innen aufgenommen und behandelt wird.
Ein Bekannter, der in sehr hohem Alter mit dem Jurastudium anfing,erzählte mir davon,wie manche Studenten Witze über ihn machten.Sie machten sich über ihn lustig,weil er so anders war.Also er war zu dem Zeitpunkt über 70.
Ich weiß nicht ob man das vergleichen kann.

Für die MedStudenten wird sie wohl eine Bereicherung sein,eben weil sie anders ist und sie Toleranz üben konnen.

Verbieten sollte man es ihr auf keinen Fall.Bestimmt wird sie eine hervorragende Wissenschaftlerin und interessante Frau.

Integra
14.07.2007, 02:36
Schaut euch mal beim Spiegellink des ersten postings die Fotostrecke des Artikels an (Bild 6), da geht es um einen Sechsjährigen, der Vorträge über Osteoporose hält.

Arman
14.07.2007, 07:45
Das habe ich mir auch gedacht.Meistens entstehen aber soziale Probleme bei Hochbegabten Kindern oder Jugendlichen dadurch,dass sie unterfordert und gelangweilt in einer Klasse mit Gleichaltrigen rumhängen.Dann war es ja genau das Richtige,durch Klassenüberspringen das geeignete Niveau für sie zu finden.

Das Medizinstudium,in dem man so viel lernen muss,wäre doch dann die richtige Steigerung für sie.
Hier steht einiges darüber:http://haa-s.de/lernen/news7.htm

Ich frage mich eher,wie sie von ihren Studienkollegen/innen aufgenommen und behandelt wird.
Ein Bekannter, der in sehr hohem Alter mit dem Jurastudium anfing,erzählte mir davon,wie manche Studenten Witze über ihn machten.Sie machten sich über ihn lustig,weil er so anders war.Also er war zu dem Zeitpunkt über 70.
Ich weiß nicht ob man das vergleichen kann.

Für die MedStudenten wird sie wohl eine Bereicherung sein,eben weil sie anders ist und sie Toleranz üben konnen.

Verbieten sollte man es ihr auf keinen Fall.Bestimmt wird sie eine hervorragende Wissenschaftlerin und interessante Frau.

Kann gut sein, dass sie in meinem Semester sein wird.
Ich persönlich hätte kein Problem damit, und fände es wirklich - wie du es beschrieben hast - als Bereicherung.

Kann mir aber auch gut vorstellen, dass es den ein oder anderen Neider geben könnte. Wenn sie damit aber bisher zurecht gekommen ist, dann wird sie das bestimmt auch im Studium meistern.

Flauta
14.07.2007, 10:23
Ich kenn eine hochbegabte 12-jährige Geigerin. Sie braucht die Musik zum Leben. Nieman zwang sie zum üben. Das Hören einer Geigen-CD mit einem Geigenkonzert (fragt mich nicht welches) hat sie emotional so getroffen, dass ihr Lebensziel darin besteht, nun so spielen zu können. Sie spielt auch mal draussen mit Freunden, aber das gibt ihr nicht so viel, weil, "die Geige gibt ihr, was ihr kein Mensch geben kann" und sie fühle sich nur richtig lebendig, wenn sie die wohltuende Vibration der Geige spürt, wenn sie Töne produzieren kann. Sie kann ohne das nicht leben, die Geige geht in jeden Urlaub mit....
Das Kind hat auch keine Kindheit in diesem Sinne. Sie ist aber glücklicher und ausgewogener als jedes andere Kind. Sie fühlt sich wohl in ihrer Welt und würde nie tauschen wollen. Die Schule macht sie mit links, "ist langweilig", das wahre Leben sei die Musik. Mit den anderen Kindern versteht sie sich gut, nur dass die meist neidisch sind, weil die mehr Aufmerksamkeit (eher Bewunderung) erntet. Sie hat eine Aufgabe gelöst, bevor die anderen überhaupt angefangen haben und steht dann auf und erklärt es den anderen. Sie rechnet Zeugs aus, wo andere ne Rechenmaschine brauchen......ohne Mühe....Wahnsinn....sie versteht nur nicht, warum andere das nicht auch fertigbringen, weil das ja "soooo wahnsinnig einfach " ist.
Viele denken, sie würde gedrillt und habe keine "Kindheit", sie selbst fühlt sich aber nur im Konservatorium, ihrem zu Hause, wohl..." da sind viele, die so sind wie ich....man versteht sich sofort"

Schimmelschaf
14.07.2007, 10:58
Mathe und Musik haben ja auch viel gemeinsam.

Dieses Mädel ist gut für ein bisschen Medienrummel. Von anderen hochbegabten Kindern (dieser 6jährige scheint ja auch kaum jemanden zu interessieren) oder noch jüngeren Studenten hört man nichts.

alley_cat75
14.07.2007, 13:22
Was ihr fehlt, ist die Kindheit.

Das glaube ich ehrlich gesagt, nicht. In weiteren Artikeln über sie kann man lesen, dass sie für das Abi mit 14 nicht 20 Stunden am Tag gelernt hat, sondern nebenbei ein ganz normaler Teenager ist. Die eine geht halt darin auf, sich Tonnen Schminke ins Gesicht zu schmieren und bauchfrei durch die Diskotheken zu hüpfen; andere wollen sich geistig bereichern, gutes tun und ihre Träume verwirklichen. Hauptsache Glück und Zufriedenheit. Wenn Medizin ihr eigener Wunsch ist, wird sie diese Zufriedenheit mit Sicherheit auch finden - so wie andere auch.

Flauta
14.07.2007, 13:54
Sehe ich auch so, Alley....

Das beste für sie wird jetzt eh sein, wenn der ganze Medienrummel vorbei ist, so wie das Schaf es gesagt hat.

Siedoh
14.07.2007, 14:31
Das habe ich mir auch gedacht.Meistens entstehen aber soziale Probleme bei Hochbegabten Kindern oder Jugendlichen dadurch,dass sie unterfordert und gelangweilt in einer Klasse mit Gleichaltrigen rumhängen.Dann war es ja genau das Richtige,durch Klassenüberspringen das geeignete Niveau für sie zu finden.
ich halte das mit der unterforderung für unglaubwürdig, denn wenn es für hochbegabte ein so grosses problem wäre müsste man ja im alltag mehr davon hören. an der uni zb laufen ja schon rein aus statistischen gründen eine menge hochbegabte rum. aber wieviele sind dadurch in soziale schwierigkeiten gekommen? soziale probleme haben soziale ursachen.

xMarvinx
14.07.2007, 16:22
soziale probleme haben soziale ursachen.

Ich halte es auch für ein Gerücht, dass hochbegabte öfter als die anderen soziale oder psychische Probleme entwickeln.

Allerdings finde ich es auch gut, dass das Mädchen so jung ihr Abi hat. Eigentlich ist Schule an sich wirklich nicht besonder toll. (Toll hat man die Zeit wegen all dem, was neben der Schule lief in Erinnerung.) Jetzt hat sie mehr Zeit Dinge auszuprobiere, bevor es ernst wird - also sie in einem Alter kommt, indem sie sich alleine finanzieren können muss.

Die perfekte Kindheit wird gerne idealisiert. Wer hat die schon? Wenige. Die meisten wollen das nur nicht zugeben. Ich glaube auch, dass das Alter kein Hinderniss ist, Freunde zu finden.

McBeal
14.07.2007, 17:30
Mal ne ganz andere Frage: Ist man nicht rechtlich gesehen in Deutschland schulpflichtig bis man (ich meine) 16 ist? Hat jetzt überhaupt nix mit dem Mädel zu tun, mich würde aber mal interessieren, wie man die Schulpflicht in solchen Fällen umgeht.

LG,
Ally