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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizinstudium mit 14 Jahren?



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Miss
31.07.2007, 12:10
Die ist doch sympathisch, die Kleine, nicht der klassische Nerd.
Und wie schon manche gesagt haben (ich hab jetzt nicht alles gelesen), was soll man dem Mädel den Zugang an die Uni verwehren, womit soll sie sich den beschäftigen bis sie dann "alt genug" ist? Lieber allein zuhause lernen?
Und daß sie anders ist als die anderen, das ist bestimmt nix Neues für sie. Und für sie ist neues Wissen aneignen wahrscheinlich vergleichbar für uns, wenn wir mal die Beine hochlegen und ein gutes Buch lesen ;-)
Als normalbegabte Person kann man das wahrscheinlich gar nicht so richtig nachvollziehen..
Und warum nicht Medizin, wenn sie das interessiert? Wenn es wirklich ein Problem sein sollte, mit Patientenkontakt o.ä. dann kann sie ja wirklich erstmal ein wenig forschen (das wird sie bestimmt sowieso interessieren), aber ich glaub auch, die Kleine macht das schon :-top

Yersinia I.
02.08.2007, 15:52
Das Wissen, das uns am Gymnasium vermittelt wurde, hätte man LOCKER in 3 Jahre weniger packen können. Ich hätte nur keine Lust gehabt, schon mit 16 ein Studium anzufangen - obwohl ich damals schon klar wusste, ich werde Ärztin. Aber ich bin ja auch nicht hochbegabt. Die Hochbegabten ticken ja wirklich anders. Denen tut man keinen Gefallen, wenn man sie mit der Begründung, sie seien zu jung zum Studieren, noch jahrelang rumgammeln lässt. Und Praktika bringen auch nur begrenzt was, wenn der theoretische Unterbau fehlt. Klar, man kann sich das aus Büchern aneignen - aber dann kann man's auch gleich studieren...

Und wenn 17-jährige Rettungsdienstpraktikanten zum "Tod in Wohnung" mitkommen können - dann kann auch eine 16 jährige mitpräppen - oder??

Siedoh
03.08.2007, 12:11
Die Hochbegabten ticken ja wirklich anders.
Lass das mal besser niemanden hören der in Wien Medizin studiert. :-))

Smibo
03.08.2007, 12:39
Hier in Heidelberg wird sie dann zwar die Jüngste sein, aber wir hatten in meinem Jahrgang auch eine 16Jährige, die aber nach dem ersten Semester die Uni gewechselt hat.

Bei ihr ist genau das passiert, was Ally geschrieben hat.
Sie hat uns wegen ihrer Hilflosigkeit so leid getan, hat immer ganz lieb gefragt, ob sie mit zum Essen dürfte und wir haben echt mütterliche Gefühle entwickelt :-blush Als sie dann von ihren Führerscheinplänen berichtet hat kam ich mir verdammt alt vor...

Sie war aber sozial gesehen auch total hilflos und fing sehr häufig an zu Weinen. Mit Familie zerstritten und keine richtigen Freunde, das Med Studium schien ihr auch keinen Spaß zu machen. Und ich hoffe echt, dass sie heute was macht, was nur SIE glücklich macht. :-)

Hatte auch eine Kommi, die mit 16 Abi machte und mit 17 das Studium anfing. Obwohl es ja keinen großen Altersunterschied gab zwischen ihr und den Normalstudienanfängern hatte sie schon große Probleme im Studium. (Papierkram wegen ihrer Minderjährigkeit, war eher das brave kleine Mädchen, die kaum soziale Kontakte pflegte und ganz gewissenhaft und fleißig ihre Arbeit erledigte) Nach 6 Semestern hat sie mit 20 schließlich das Fach gewechselt.

bauerlein
03.08.2007, 12:53
Hatte auch eine Kommi, die mit 16 Abi machte und mit 17 das Studium anfing. Obwohl es ja keinen großen Altersunterschied gab zwischen ihr und den Normalstudienanfängern hatte sie schon große Probleme im Studium. (Papierkram wegen ihrer Minderjährigkeit, war eher das brave kleine Mädchen, die kaum soziale Kontakte pflegte und ganz gewissenhaft und fleißig ihre Arbeit erledigte) Nach 6 Semestern hat sie mit 20 schließlich das Fach gewechselt.


Ja, und??? mit 17 anfangen zu studieren, is nicht so arg jung. Viele sind ja erst 18. :-meinung

Yersinia I.
03.08.2007, 13:03
Vom Alter her nicht reinzupassen, kann doch kein Argument sein. Gibt doch auch 40-jährige, die mit uns studieren.

Smartinchen
04.08.2007, 21:22
Ich versteh nur nicht, warum sie das jetzt schon machen muss. Student und Arzt kann sie noch ihr ganzes Leben lang sein, aber so jung wie jetzt ist sie nur einmal.
Also ich würde glaube ich erst mal 1 zwei, vielleicht auch 3 jahre mein leben genießen und noch ein bisschen 14 (oder 15 oder 16) bevor ich mich endgültig in "den ernst des Lebens" werfe... aber naja... ihre entscheidung.


Aber was soll sie denn jetzt stattdessen machen? Den Kindergarten wiederholen, weil sie nie drin war? Sich arbeitslos melden? 4 Jahre Langzeit-Praktikantin spielen? Wohl keine besseren Alternativen...

Und Sachen wie Weltreise und Au-Pair sind wg. des Alters erst Recht nicht möglich, zumindest nicht ohne Begleitung.


Ich glaube wirklich, dass Ausbildung/Studium die einzig sinnvolle Beschäftigung ist und wenn sie eben Medizin machen will, warum nicht?

McBeal
05.08.2007, 08:30
Aber was soll sie denn jetzt stattdessen machen? Den Kindergarten wiederholen, weil sie nie drin war? Sich arbeitslos melden? 4 Jahre Langzeit-Praktikantin spielen? Wohl keine besseren Alternativen...

Und Sachen wie Weltreise und Au-Pair sind wg. des Alters erst Recht nicht möglich, zumindest nicht ohne Begleitung.


Ich glaube wirklich, dass Ausbildung/Studium die einzig sinnvolle Beschäftigung ist und wenn sie eben Medizin machen will, warum nicht?
So ist es. Sie wird aus rechtlichen Gründen gar nichts anderes machen dürfen als zu studieren oder eine Ausbildung anzufangen, weil sie noch der Schulpflicht unterliegt (s.o.).

LG,
Ally

jemand
06.08.2007, 19:34
Sie durfte ja mit 14 Abi machen und jeder andere darf das auch mit entsprechender Begabung.

Ganz so ist es nicht. Ueber eine Versetzung in eine hoehere Klasse entscheiden die Lehrer und nicht die Begabung. Ausserdem kann man in manchen Faellen juenger sein oder in eine hoehere Klasse gestuft werden, wenn man im Ausland die Schule besucht hat (in meiner Abiturklasse war so ein Fall, auch kein "Hochbegabter"). Zu guterletzt haengt das Alter mit dem man die Schule abschliesst mit dem Einschulungsalter zusammen, und damit von Aerzten und Kindergaertnerinnen die die "Reife" beurteilen.

Ich kann da also keinen zwingenden objektiven Zusammenhang zwischen Hochbegabung und Alter beim (erfolgreichen :-)) )Schulabgang erkennen...

Und vor dem Universitaetsstudium gibt es dann fuer 50% der Schulabgaenger noch die Pflicht zum Wehr/Zivildienst... nix da mit "Jungstudent"...

Plotin
11.08.2007, 14:34
Vom Alter her nicht reinzupassen, kann doch kein Argument sein. Gibt doch auch 40-jährige, die mit uns studieren.
Yupp! Stell dir mal vor, die Kleine würde im Vorlesungssaal neben mir in der Reihe sitzen. Was für ein krasser Anblick! Vater und Tochter, oder Großvater und Enkelin....

:-))

luckyscrub
11.08.2007, 17:45
Die durchschnittliche Schwesternschülerin muss auch bereits mit 16 Jahren früh um 6 Uhr auf der Station anfangen. Gestorben ist wohl noch keiner davon. :-meinung
Nur mal so nebenbei: es gibt ein Jugendarbeitsschutzgesetz, und unter 18 jährige dürfen erst um 7 Uhr anfangen.
In den Regelungen für die Pflegeausbildung steht auch, dass man im ersten Lehrjahr 18 werden muß!

DocOZ
05.09.2008, 16:56
oh ha, jetzt grab ich auch mal so eine thread-leiche aus!
würde mich mal interessieren was aus der geworden ist...studiert sie noch? weiß das jemand von euch? fand das ganze ziemlich interessant...

nickl
05.09.2008, 18:21
Hab mal fuer dich nachgeschaut. Das Maedel studiert anscheinend in Heidelberg.

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Bildung/Hochbegabung/News/7186.php

DocOZ
05.09.2008, 18:38
würde nur gerne mal wissen, wie es jetzt um sie steht....der bericht ist ja auch von dezember 07. aber trotzdem danke :-top

SynC
08.09.2008, 21:12
Habe sie letztes Semester öfters in der Mensa gesehen. Soweit man das durch reine Beobachtung interpretieren darf, machte sie einen ausgeglichenen und selbstbewussten Eindruck.
Mal sehen, ob Sie im kommenden WS noch da ist :-top

Grübler
08.09.2008, 21:18
Kranker Sch*

Sehe diesen Thread ja jetzt gerade erst. Mein Gott.