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McDreamy
17.01.2008, 14:03
[QUOTE=Die wählen natürlich aus, wen sie halt wollen- und die Kriterien sind undurchsichtig- aber das erklärt sich daraus, dass die eben eine private Uni sind. Da ist das im allgemeinen so.[/QUOTE]

Noja, die Uni wird zu einem guten Teil vom Land Salzburg (ergo vom Steuerzahler) finanziert, da sollte man schon erwarten dürfen, dass die Entscheidungsgrundlagen nachvollziehbar sind.
Und wenn es fair zuginge, dann bräuchte man sich ja bspw. nicht gegen die Veröffenltichung von Ergebnissen sträuben. (Sämltiche Medizinunis in Ö. veröffentlichen die Testergebnisse des Auswahlverfahrens ja auch ohne Mucken.)

angelusmuc
17.01.2008, 14:25
btw:
das sie die PMU gegründet haben ist für uns andere Studenten nicht so schlecht, da sich zumindest die Laborausstattung verbessert hat.

Schade ist, dass wir "normal" Studenten die VOs der PMU nicht besuchen können, was sicherlich auch für uns interessant wäre, aber man kann bekanntlich ja nicht alles haben.

ullirettung
19.01.2008, 23:11
[I]
Die Deutschen sind DEFINITIV wegen der Nichtanerkennung des Studiums in Deutschland zurückgetreten, da braucht man sich keine Illusionen zu machen !
Was heißt hier DEFINITIV??
Wissen oder Vermuten???

Und ? Naja, kein Kommentar....

Ja, die leidigen Noten in D. Hätte man halt rechtzeitig................................ Da hat Betty mal recht!!

Übrigens gibt es auch noch Budapest & Co für die Noten"opfer".......oder aber den EMS in Österreich, dürfte nach einem "tollen" TMS in D doch kein Problem mehr sein, oder ? Tja, ich bedauenswertes Opfer habe den EMS selbstverständlich auch gemacht, war ja auch kein Problem, nur hat es hier nicht gereicht, unter den ersten 10 Prozent zu sein -leider! Als Mensch aus Germany musste man zu den ersten 5 Prozent gehören...... sind die Trauben doch zu hoch, sagte der Fuchs zu dem Raben....
Oh wie witzig "kein Kommentar" zu den Eltern: Weder Chefärzte noch Bill Gates, aber da sie mit Sicherheit den gößten finanziellen Anteil an meiner Ausbildung -wo auch immer- tragen und in diesen Fragen sicher mehr Erfahrung haben als ich, finde ich es weder unnormal noch peinlich für mich, dass sie sich kundig machen.

Supersebi
26.01.2008, 16:30
Ich frage mich, wieso denn so viele gegen die PMU schimpfen müssen! die meiste Zeit les ich nur Behauptungen und Vermutungen, die nicht der Wahrheit entsprechen!

An alle Zweifler der PMU: Kommts nach Salzburg, meldets euch vorher, und wir gehn dann mit euch gerne auf einen Cafe und beantworten alle eure Fragen und Zweifel!

Das größte Argument ist, wir würden nicht anerkannt werden... im 3. Studienjahr ist der step 1 der USMLE-Prüfung Pflicht, mit der man nach Aschluss des Studiums ohne weiteres in den USA arbeiten darf! Und ich hab noch nie was davon gehört, dass ein in den USA wirkender Arzt nicht in Europa, Afrika oder sonstwo arbeiten dürfte!

In jedem Land dieser Welt gibt es kranke Menschen, die unsre Hilfe benötigen! Und man wird sich immer Prüfungen und Überprüfungen unterziehen müssen, wenn man wo arbeiten muss, ob das nun von Seiten des Landes oder von Seiten des Arbeitgebers bei einer Bewerbung ist. Aber das ist doch nicht der Grund wieso wir Medizin studieren, oder? Wir wollen Menschen helfen und das werden wir (leider) bis in alle Ewigkeit fortführen müssen! Das allein ist es, was zählt!

Und wenn jemand bei seinem Studiumbeginn nur darauf achtet, wo er ausnahmsweise leider nicht arbeiten darf, dann ist er menschlich gesehn kein Mediziner! Abgesehn davon, dass die PMU in Sachen Anerkennung anderen Universitäten um nichts nachsteht, nicht in Österreich und nicht im Ausland!

McDreamy
26.01.2008, 18:04
An alle Zweifler der PMU: Kommts nach Salzburg, meldets euch vorher, und wir gehn dann mit euch gerne auf einen Cafe und beantworten alle eure Fragen und Zweifel!

Woher hab ich nur das vage Gefühl, dass Ihr Studenten uns diese Fragen auch nicht beantworten könnt...?



Abgesehn davon, dass die PMU in Sachen Anerkennung anderen Universitäten um nichts nachsteht, nicht in Österreich und nicht im Ausland

Nun, eine konkrete Frage: wird das Medizinstudium der PMU nun EU-weit anerkannt oder nicht? Müsst ihr ein Jahr nachholen oder nicht? Kannst du uns das beantworten?

Wie hoch sind die Stipendien? Decken die einen Großteil der Studiengebühren oder sind das nur Peanuts?

Ich finde an solchen Fragen und einer kritischen Auseinandersetzung nichts, wofür Ihr PMU-Studenten euch ständig in die Magengegend getreten fühlen müsstet. Was kümmerts euch, wenn ein paar NC-Flüchtlinge oder Wahl-Salzburger die - mehr als berechtigte - Frage stellen: Was bekomm ich dort für meine 40.000 Flocken? Und ist das ganze soviel Aufwand überhaupt wert?

Dr. Pschy
26.01.2008, 20:25
Step 1 ist nicht mal die Haelfte des USMLE, und man muss schon ALLE Steps ablegen um in den Staaten praktizieren zu duerfen.

Und ich hab noch nie was davon gehört, dass ein in den USA wirkender Arzt nicht in Europa, Afrika oder sonstwo arbeiten dürfte!

Es ist aber ein Unterschied, ob ein in den USA studierter Arzt nach Europa moechte, oder ob ein Eurpaeer den USMLE macht und dann in der EU eine Appro dafuer haben will.

Menschen helfen ist uebrigens, zumindest bei mir, nicht das einzige, was zaehlt. Ich will davon leben koennen, und das bitte ordentlich. Aber der Gedanke der Selbstaufopferung legt sich noch im Laufe des Studiums, sei beruhigt.

McDreamy
27.01.2008, 09:56
Menschen helfen ist uebrigens, zumindest bei mir, nicht das einzige, was zaehlt. Ich will davon leben koennen, und das bitte ordentlich. Aber der Gedanke der Selbstaufopferung legt sich noch im Laufe des Studiums, sei beruhigt.

Na das ist ja mal eine gesunde Einstellung zum Medizinstudium! :-dafür
Mehr von deiner Sorte und die Turnusknechtschaft in Ö hätte ein Ende.

Ich fürchte allerdings, dass sich der Gedanke der Selbstaufopferung bei vielen erst nach ein paar Jahren Turnus legen wird... Somit wird diese Ausbeute samt ständiger Umgehung der Arbeitszeitgesetze noch lange munter weitergehen.

Notfallsani
27.01.2008, 21:53
Woher hab ich nur das vage Gefühl, dass Ihr Studenten uns diese Fragen auch nicht beantworten könnt...??

Konkrete Fragen werden natürlich gerne beantwortet. Natürlich wäre es von Vorteil wenn sämtliche Antworten von uns Studenten aus Salzburg nicht als schlichtweg falsch oder gar naiv hingestellt werden würden. Ich werde später, egal ob ich nun in Ibk geblieben wäre oder meinen Job in Salzbrg erlerne, gerichtet nach dem Aufwand den ich während dem Studium treibe, entsprechend eine Anstellung kriegen, is doch schnurzpipegal, ich kann in Innsbruck genauso ein guter Arzt werden wie ich es in Salzburg werden kann, nur habe ich hier, und das kann ich aus Erfahrung sagen, bei weitem die besseren Studienbedingungen (ACHTUNG: Das heisst nicht, dass das Studentenleben schöner ist - viele Leute verwechseln das gern und nennens dann pauschaliert Studium). Das Studium allein betrachtet und den Wissensdurst, den ein Student (wir reden hier nicht von postDoc oder phD level) hier hat, dem wird qualitativ auch sehr gut entsprochen.




Nun, eine konkrete Frage: wird das Medizinstudium der PMU nun EU-weit anerkannt oder nicht?

Ja, ein abgeschlossenes Medizinstudium an der PMU wird europaweit als gleichwertig zu allen anderen MedAbschlüssen anerkannt, genauso wie ein z.B. fünfjähriges Medizinstudium an der Universität in Uppsala.
Wenn Ihr, werte Zweifler, das nicht glauben wollt/könnt, da es sich um die Aussage eines Studenten handelt (und, so sagen manche, wir uns ja nicht auskennen) dann bitte einfach an die Leitung unserer Universität wenden, die haben die entsprechenden Unterlagen.
Interessierte Bewerber an unserer Uni können mir das glauben, das Studium wird anerkannt.



Müsst ihr ein Jahr nachholen oder nicht?


NEIN, es muss kein Jahr nachgeholt bzw. richtigerweise, wenn denn schon, angehängt werden. Das Studium wird mit 5 jähriger Studiendauer und einem Gesamtaufwand an Unterrichtsstunden, der bei weitem über dem österreichischer, öffentlicher Universitäten liegt, anerkannt.



Wie hoch sind die Stipendien? Decken die einen Großteil der Studiengebühren oder sind das nur Peanuts?



Die Höhe der Stipendien richtet sich nach mehreren Kriterien.
Grundsätzlich stehen einem Student der PMU (sofern er österreichischer Staatsbürger ist) zwei bzw. drei Möglichkeiten an Stipendien zur Verfügung.
1.) Stipendium des Staates Österreich (richtet sich nach Einkommen der Eltern alleinig)
2.) universitärer Fördertopf (kann von jedem/jeder angesucht werden, richtet sich nach gesamtzahl der ansuchen und staffelt nach einkommen der eltern, topf wird jedes jahr komplett ausgeschüttet)
3.) Leistungsstipendium kann auch jeder drum ansuchen.

Das Gesamtstipendium an unserer Universität richtet sich je nachdem was die Eltern verdienen, Kinder von besser verdienenden kriegen wohl, wie du es nennst, wenn überhaupt nur peanuts, Studenten, die es nicht so einfach haben, und von denen gibt es wirklich auch genug bei uns, kriegen z.T. das komplette Studium durch stipendien gesfördert.
Ich kann für mich sprechen, ich krieg einen nicht unerheblichen Teil von meinen Studiengebühren rückerstattet, weil sich meine Eltern das ganze schlichtweg nicht so leisten können wie manch andere.




Ich finde an solchen Fragen und einer kritischen Auseinandersetzung nichts, wofür Ihr PMU-Studenten euch ständig in die Magengegend getreten fühlen müsstet.

Ich find auch nichts daran Dir entsprechende Antworten zur Verfügung zu stellen, hab da kein Problem damit sofern sie nicht gänzlich als unwahrheiten bzw. naive postulate hingestellt werden, das sind sie nämlich schlichtweg nicht.

Weitere Fragen werden natürlich gern beantwortet, war damals ja auch froh, dass mir wer weitergholfen hat! :-top

lg
NFS

Frau Betty Land
28.01.2008, 06:19
Ja, ein abgeschlossenes Medizinstudium an der PMU wird europaweit als gleichwertig zu allen anderen MedAbschlüssen anerkannt, genauso wie ein z.B. fünfjähriges Medizinstudium an der Universität in Uppsala.
Wenn Ihr, werte Zweifler, das nicht glauben wollt/könnt, da es sich um die Aussage eines Studenten handelt (und, so sagen manche, wir uns ja nicht auskennen) dann bitte einfach an die Leitung unserer Universität wenden, die haben die entsprechenden Unterlagen.

Das ist kompletter Unsinn - und daß man an der "Uni" wegen der Anerkennung in der EU nachfragen soll, ist ein noch größerer Unsinn, weil die dafür schlicht nicht zuständig ist und keine Kompetenz hat.
Wenn die Universitätsleitung "Unterlagen" haben sollte, hält sie diese aber sehr geheim - und kann obendrauf schon deshalb keine haben, weil eine zukünftige Nichtanerkennung etwa in Bayern (oder der Rest-EU) nicht bereits im Voraus einer Institution, ohne daß überhaupt ein Individuum einen Antrag mit dem jetzigen "Studienabschluß" der PMU gestellt hat, mitgeteilt werden kann.

Das ist rechtlicher und sachlicher Unfug.

Den Anfängern des letzten Herbstes wurde der Sachverhalt der Nichtanerkennung auch mitgeteilt - woraufhin, wie gesagt, offenbar 2 Deutsche das Studium sofort wieder abgeborchen haben.

Offenbar ist es jetzt auf einmal Strategie der PMU, schlichtweg das Gegenteil der Realität zu behaupten.

In Schweden etwa dauert das Medizinstudium 11 Semester und nicht 10 und die nachfolgende Turnuszeit von mehr als 18 Monaten ist Teil der Schwedischen Ausbildung.

Im übrigen stellt die EU nicht auf irgendeine ominöse "Stundenzahl" im Studium ab, sondern auf die Studiendauer - und die ist nun mal 6 a (, was die Schweden mit dem anschl. Turnus umschiffen...).

Und da werden auch die Märchenonkels aus der PMU nichts daran ändern, deren "klinischer" Unterricht teils ja im übrigen von "hochmotivierten" und dafür nicht im geringsten qualifizierten Stationsärzten (Ärzten für Allgemeinmedizin, nicht mal Fachärzten....) durchgeführt wird....

Supersebi
29.01.2008, 16:10
Im übrigen stellt die EU nicht auf irgendeine ominöse "Stundenzahl" im Studium ab, sondern auf die Studiendauer - und die ist nun mal 6 a (, was die Schweden mit dem anschl. Turnus umschiffen...).


Also zählt das etwa nicht, dass wir die Sommerferien drastisch kürzen und zu Semesterwechsel nur 1 Woche frei haben?

Auf Deutsch: 2 Sparbücher sind mehr wert als 1, egal wie viel darauf eingezahlt wurde?

Prinzipiell SIND wir eine anerkannte MedUni. Natürlich könnt ihr gerne das kleine Dorf in Gallien suchen, in dem wir nicht anerkannt werden, und so eines werdet ihr bei jeder Universität finden!

Die PMU steht noch in den Kinderschuhen und man kann nicht jedes Land darum bitten, noch vor den ersten Absolventen unsere Uni zu beurteilen und eine Anerkennung auszusprechen. Trotzdem stehn wir überdurchschnittlich gut da, die meisten Ärzte, die unsere Uni kennen, sind begeistert und abgesehn von ein paar Zweiflern (und sicher auch ner Menge enttäuschter Möchtegern-Studenten, die nicht aufgenommen wurden und sich deshalb zum Feind der PMU erklärt haben) macht sich niemand Sorgen um unsere Kompetenzen.
Bald gibt es die ersten Turnusärzte der PMU und dann wird es definitive Beurteilungen geben, und keine Vermutungen! Spätestens dann wird das Thema Anerkennung keines mehr sein, denn wir sind alle überzeugte PMUler und überzeugte Mediziner, die (so wie hoffentlich jeder Medizinstudent, auch wenn einige in diesem Forum nur auf das Geld und den Status zu äugeln scheinen und mich als Greenhorn hinstellen, weil ich an das Gute im Menschen glaube und hauptsächlich nur deshalb studiere, um Menschen besser Helfen zu können) alles geben um gute Ärzte zu werden.

Frau Betty Land
29.01.2008, 18:58
Also zählt das etwa nicht, dass wir die Sommerferien drastisch kürzen und zu Semesterwechsel nur 1 Woche frei haben?

Auf Deutsch: 2 Sparbücher sind mehr wert als 1, egal wie viel darauf eingezahlt wurde?

Sind die da in Salzburg taub, blind oder aber funktionelle Analphabeten ?

Und wenn man es mit noch so hahnebüchenen Metaphern versucht: der EU ist die PMU piepegal. Die will 6 Jahre.


Prinzipiell SIND wir eine anerkannte MedUni.
Ja, in Österreich. Sonst nirgendwo. In Djibouti gibt es sicherlich auch lokal anerkannte Unis....


Natürlich könnt ihr gerne das kleine Dorf in Gallien suchen, in dem wir nicht anerkannt werden, und so eines werdet ihr bei jeder Universität finden!
Kompletter Quatsch.
In der gesamten EU wird das Studium nicht anerkannt (werden). UND: Das hat NICHTS mit der Uni, sondern mit der Studiendauer zu tun.


Die PMU steht noch in den Kinderschuhen und man kann nicht jedes Land darum bitten, noch vor den ersten Absolventen unsere Uni zu beurteilen und eine Anerkennung auszusprechen.
Vielleicht sollte die PMU etwas mehr "Bakschisch" einsetzen, das Prinzip ist ihr ja nicht gerade neu.


Trotzdem stehn wir überdurchschnittlich gut da, die meisten Ärzte, die unsere Uni kennen, sind begeistert
Hä ?
Welche "Ärzte" sollen denn den Winzling PMU kennen außer den Absolventen und den Ärzten in Salzburg (Uniklinik), von denen, das kann man mir schon glauben, die PMU und ihre teils inkompetenten, teils oberarroganten Studenten mehr als belächelt werden ?


und abgesehn von ein paar Zweiflern (und sicher auch ner Menge enttäuschter Möchtegern-Studenten, die nicht aufgenommen wurden und sich deshalb zum Feind der PMU erklärt haben) macht sich niemand Sorgen um unsere Kompetenzen.

Das stimmt - die EU kann es bestätigen....


Bald gibt es die ersten Turnusärzte der PMU

Nö ,denn der common trunk wird kommen...


und dann wird es definitive Beurteilungen geben, und keine Vermutungen!
Von wem denn bitte ? Offiziell gibt es da garnichts - es sei denn, die PMU finanziert eine Umfrage unter Salzburger PMU-Absolventen...


Spätestens dann wird das Thema Anerkennung keines mehr sein, denn wir sind alle überzeugte PMUler und überzeugte Mediziner, die alles geben um gute Ärzte zu werden.
Aha.
Ist aber der EU sowas von wurscht, dieser peinliche Pathos. :-top

Supersebi
30.01.2008, 07:46
Hä ?
Welche "Ärzte" sollen denn den Winzling PMU kennen außer den Absolventen und den Ärzten in Salzburg (Uniklinik), von denen, das kann man mir schon glauben, die PMU und ihre teils inkompetenten, teils oberarroganten Studenten mehr als belächelt werden ?

Hast du je mit einem von uns gesprochen um unsere Inkompetenz und Arroganz einfach so beurteilen zu können? Du wirfst da mit Anschuldigungen um dich, ohne wirklich hinter ihnen stehen zu können! Das ist nicht die feine Art des diskutierens!

Und eine Frage hab ich noch: Kann es sein dass du dich mal an der PMU beworben hast und nicht genommen wurdest?

Evil
30.01.2008, 09:01
Bitte keine persönlichen Angriffe mehr. Wenn Ihr nicht in der Lage seid, sachlich zu diskutieren, könnt Ihr Euch per PN beharken, aber das Thema wird dann geschlossen.

ullirettung
06.02.2008, 23:37
Hä ?
Welche "Ärzte" sollen denn den Winzling PMU kennen außer den Absolventen und den Ärzten in Salzburg (Uniklinik), von denen, das kann man mir schon glauben, die PMU und ihre teils inkompetenten, teils oberarroganten Studenten mehr als belächelt werden ?






Oh Betty!! Auch PMU Dozenten sind als Referenten etc auf diversen Fortbildungsveranstaltungen in der deutschen Ärztelandschaft vertreten..... (habe das neulich zufällig von einem Freund gezeigt bekommen, dessen Eltern Ärzte sind). Auch an der PMU gibt es Forschungsprojekte. Woher kennt Betty die PMU sooooooooooo gut??? Warum hältst Du denn die PMU-ler für inkompetent (ter als andere Studenten)??? Dümmer sind sie sicher auch nicht........ den Test schon mal gemacht??
Lasst uns doch bitte weiter Infos austauschen ohne dieses blöde HECKMECK. Ich wünschte, ich wäre in SB und beneide alle, die es geschafft haben um diese Studienbedingungen!

Hendersson
10.02.2008, 07:40
Ich stör nur ungern den Verlauf hier. Kann mir einer Verraten wie man die ungeheure Summe von 9000 € pro Jahr für die PMU aufbringen kann.
Auf legalem Wege :rolleyes: nämlich.
Alleine wegen der Studingebühren scheidet die PMU für mich uas deswegen wundert es mich waum das hier schon der 2te Fred ist....

Frau Betty Land
10.02.2008, 11:46
Auch PMU Dozenten sind als Referenten etc auf diversen Fortbildungsveranstaltungen in der deutschen Ärztelandschaft vertreten.....

Beispiele ?


Auch an der PMU gibt es Forschungsprojekte.

http://www.pmu.ac.at/89.htm

Zitat:


Um in der internationalen Konkurenz der Forschungsstätten bestehen zu können hat sich die Paracelsus Medizinische Privatuniversität entschieden Forschungsgebiete, in denen sie eine große Kompetenz und Output vorzuweisen hat, besonders zu unterstützen.

Als strategische Forschungsmaßnahme hat die Paracelsus Medizinische Privatuniversität folgende Forschungsschwerpunkte:

*
Neurologische und Psychiatrische Krankheiten
*
Immunologische und Allergische Krankheiten
*
Onkologische Krankheiten
*
Muskuloskelettale Krankheiten, Biomechanik, Sportmedizin
*
Stoffwechselkrankheiten und Atherosklerose



Vor Ehrfurcht erstarrt man !




Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität hat im Jahr 2003 als Initiative zur Unterstützung junger Wissenschafter drei Forschungsprogramme ins Leben gerufen:

*
Forschungsprogramm für Musikmedizin
*
Forschungsprogramm für Gendermedizin
*
Forschungsprogramm für Prothetik-, Biomechanik- und Biomaterialforschung

Diese Startup-Initiative bietet Jungforschern die Möglichkeit über einen Zeitraum von
3 Jahren neue Forschungsgebiete zu erobern.


Blöderweise hört und sieht man davon nicht einmal in den PMU-Presseaussendungen etwas......

Tja. da muß also einges seit Jahren "im Busch" sein.....

Was für ein tolle Uniklinik die PMU ist, kann man etwa an der Herzchirurgie ermessen, wo seit dem Abgang eines fähigen Oberarztes immerhin noch 2 (!!) HerzOPs pro Woche stattfinden (in Wels, keine Uniklinik, etwa 4 pro Tag....).
Der Chef aber bleibt.

:-((


Kann mir einer Verraten wie man die ungeheure Summe von 9000 € pro Jahr für die PMU aufbringen kann.
Eltern oder - Überraschung ! - Kredit über die PMU.....

Supersebi
14.02.2008, 17:42
Was für ein tolle Uniklinik die PMU ist[...]

Die PMU ist keine Uniklinik, sondern eine medizinische Universität! Die Salzburger Landeskliniken sind jetzt die Uniklinik der PMU!

angelusmuc
14.02.2008, 19:52
Die Forschungsschwerpunkte Allergie & Immunologie laufen nicht über die PMU sondern über die Nawi der Uni Salzburg.

Soweit ich weiss, läuft die Sportmedizin über das Landessportzentrum in Rief.

Notfallsani
27.02.2008, 08:49
Bewegung in der Thematik um die Anerkennung des Studiums,
anbei die Nachricht des Gesundheitsamts von Rheinland Pfalz betreffend der Anerkennung des Abschlusses an der PMU in Deutschland.
Nachfolgende Bestätigung liegt auch bereits von folgenden weiteren Bundesländern vor:
Baden-Württemberg, Sachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt

Von den restlichen Bundesländern wird selbige Antwort innerhalb der nächsten Woche erwartet.
In der Hoffnung diesem sensiblen und hochdiskutiertem Thema den Nährboden unsinniger Spekulationen zu nehmen

lg NFS



Sehr geehrte Studierende der Paracelsus Med. Privatuniversität,


ich danke Ihnen für Ihre Anfrage.



Nach unserer Kenntnis hat der österreichische Akkreditierungsrat die Ausbildung der Paracelsus-Universität den Ausbildungen der staatlichen Universitäten gleichgestellt. Dies hat zur Folge, dass in Österreich das Zeugnis der Paracelsus-Universität anerkannt und die entsprechende Zulassung für die Ausübung des Arztberufes in Österreich erteilt wird. Diese Zulassung muss nach EU-Recht von den deutschen Behörden anerkannt werden. Der Grundsatz der automatischen Anerkennung (Artikel 21 der Richtlinie 2005/36) hat zur Folge, dass die Absolventen der Paracelsus-Universität bei Vorlage der entsprechenden Zeugnisse gem. Anhang V 5.1.1 der Richtlinie 2005/36 eine Anerkennung ihrer Ausbildung europaweit erhalten müssen.



Wenn Sie nach Beendigung Ihres Medizinstudiums den österreichischen Ausbildungsnachweis " Urkunde über die Verleihung des akademischen Grades Doktor der gesamten Heilkunde " vorlegen, kann Ihnen eine Berufserlaubnis zur Beendigung Ihrer in Österreich begonnenen ärztlichen Ausbildung erteilt werden. Mit dieser Berufserlaubnis können Sie mit der Facharztausbildung beginnen. Die Berufserlaubnis wird von der hiesigen Behörde für das Land Rheinland-Pfalz in der Regel für drei Jahre erteilt. Diese kann entsprechend zur Beendigung der Ausbildung verlängert werden. In Österreich ist für den Abschluss der ärztlichlichen Ausbildung die Turnusarztzeit oder die Facharztausbildung zu absolvieren. Nach Beendigung der Facharztausbildung in Deutschland ist von Österreich eine Bescheinigung der Österreichischen Ärztekammer vorzulegen, dass nunmehr die Ausbildung sämtliche Voraussetzungen des Artikels 28 der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen erfüllt. Danach wird bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen die Approbation als Arzt von hier erteilt, wenn eine Tätigkeit in Rheinland-Pfalz beabsichtigt ist.



Ansonsten ist eine Einzelfallprüfung vorgesehen.



Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag



Maria Nick

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung

Referat 53

Recht der Heilberufe

Baedekerstr. 2-10

56073 Koblenz



Tel. 0261/4041-324

Fax: 0261/4041-353

:-top

schwabe0815
27.02.2008, 15:53
In diesem Zusammenhang möchte ich noch ein Schreiben des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg anfügen:

Sehr geehrter Herr .....,

wir bedanken uns für Ihr Anfrage

Das Studium an der PMU Salzburg erfüllt die Vorgaben der EU-Norm, weshalb der universitäre Abschluss anerkannt wird. Allerdings gilt das Studium an der PMU analog der Studienabschlüsse an den staatlichen Universitäten in Österreich ohne Turnus-/Facharztausbildung als 'nicht abgeschlossen'.

Entsprechend der Verwaltungspraxis in Baden-Württemberg kann Ihnen deshalb eine Berufserlaubnis nach § 10 Abs. 4 und 5 Bundesärzteordnung zum Abschluss der in Österreich begonnen Ausbildung für die Dauer von 3 Jahren erteilt werden. Im Anschluss an die 3jährige Berufstätigkeit wird nach momentaner Verwaltungspraxis eine abgeschlossene Ausbildung unterstellt; die Approbation kann erteilt werden.

Sollten Sie Interesse an der Erteilung der o.a. Berufserlaubnis haben, bitten wir Sie um Übersendung folgender Unterlagen:
- formloser Antrag
- Staatsangehörigkeitsausweis (begl. Kopie)
- Prüfungszeugnisse (begl. Kopie)
- Diplomabschluss (begl. Kopie)
- pol. Führungszeugnis Österreich
- Stellenzusage Baden-Württemberg

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung


Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Holzwarth

BADEN-WÜRTTEMBERG
Regierungspräsidium Stuttgart
Landesgesundheitsamt
Postfach 800709
70507 Stuttgart