Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wann möchtet ihr Kinder bekommen?
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alley_cat75
08.03.2008, 16:09
Ich finde dennoch, dass man Frauen, die keine Kinder möchten oder mit Kindern nicht können, nicht verurteilen sollte. Oftmals steckt da auch nicht Kindern bekommen können dahinter. So geschehen bei einer meiner Freundinnen, die mir erklärte, ein Hund sei billiger und pflegeleichter. :-??? Und überhaupt sind Weltreisen wichtiger für die persönliche Entwicklung. 5 Jahre später erzählte sie mir unter Tränen, dass sie infertil sei. Und selbst, wenn man kann und nicht will, ist das jedem seine Entscheidung, die man nicht verurteilen sollte, Man steckt halt nicht in dem anderen drin. Ich erlebe das oft bei Scheidungskindern (heute erwachsen), die sich kein intaktes Familienleben vorstellen können - einfach, weil sie es selbst nie erlebt haben.
Hallo zusammen!
Die Frage nach dem Richtigen Zeitpunkt, um mit der Familienplanung zu beginnen beschäftigt mich auch schon eine Weile... fange gerade mit dem 4. Semester an, bin 26 und ein totaler Familienmensch. Lebe schon einige Jahre in einer festen Partnerschaft und meine biologische Uhr tickt schon gewaltig! :-)
Natürlich würde ich auch noch gerne mehr von der Welt sehen etc. aber meiner Meinung nach ist das Studium ein super Zeitpunkt um mit dem Kinderkriegen anzufangen. Denn wenn ich fertig studiert habe, bin ich schon recht "alt" und dann will ich auch meinen Beruf ausprobieren, Geld verdienen und und und....
Also für Kinder im Studium :-meinung
Hallo zusammen!
Die Frage nach dem Richtigen Zeitpunkt, um mit der Familienplanung zu beginnen beschäftigt mich auch schon eine Weile... fange gerade mit dem 4. Semester an, bin 26 und ein totaler Familienmensch. Lebe schon einige Jahre in einer festen Partnerschaft und meine biologische Uhr tickt schon gewaltig! :-)
Natürlich würde ich auch noch gerne mehr von der Welt sehen etc. aber meiner Meinung nach ist das Studium ein super Zeitpunkt um mit dem Kinderkriegen anzufangen. Denn wenn ich fertig studiert habe, bin ich schon recht "alt" und dann will ich auch meinen Beruf ausprobieren, Geld verdienen und und und....
Also für Kinder im Studium :-meinung
Genau das ist es, was Hoppla-Daisy meinte. Jeder hat einen anderen Zeitpunkt. Mit 26 gab es für mich nichts anderes als wechselnde Beziehungen, Parties, Parties, Clubs, Bars und bloß nicht meine Freiheit einschränken. Ich kenne 36-jährige, die noch so drauf sind. Aber ich verurteile sie auch nicht mehr als Egoisten. Jeder hat seine Gründe. Und besser Leute, die keine Kinder kriegen als solche, die das einfach mal machen und dann merken: Hoppsala, war doch zu früh oder ist doch anders als ich es mir "erträumte". Nur zurückgeben kann man sie nicht mehr...
Also....bei allem Respekt vor Eurer Diskussion...... Genau deshalb gibt es immer weniger Kinder. Jeder PLANT heutzutage, ob und wann er bzw. sie ein Kind möchte. Jahrelang wird geschaut, wann ein Kind besonders günstig in die Lebensumstände passt. :-kotz Ehrlich gesagt, finde ich das ziemlich abartig. Man kann Kinder NICHT planen!!! Kinder sind neues Leben. Mit dem Gedanken daran sollte man sicher verantwortungsbewusst umgehen aber doch nicht in Form von 5-Jahresplänen oder so.... :-((
Hoppla-Daisy
09.03.2008, 10:14
Was vor allen Dingen immer wieder zu beobachten ist:
Man plant ein Kind erst für später, wenn man in der Karriere ein bissel vorangekommen ist. Wenn dann eine Trennung ins Haus steht, ist damit dann - insbesondere für Frauen- häufig das Begraben eines Kinderwunsches verbunden. Denn 1. findet man gewiss nicht sofort wieder einen Partner, mit dem man sich vorstellen kann, Kinder zu haben, und 2. fängt man selbst bei günstiger Konstellation nicht sofort mit Kindern an.
Ich bin froh, dass ich diesen Hick-Hack nicht habe. Ich hab mein Töchterlein, muss sie zwar allein großziehen, was nicht immer einfach ist, aber letztlich bin ich doch mehr als glücklich, sie zu haben.
(Vor mir hat auch bald kein zukünftiger Chef mehr "Angst", dass ich zwecks Familienerweiterung ausfalle :-)) )
synosoph
09.03.2008, 10:16
Also in der Umfrage fehlt auf alle Fälle die Option: "Wenn ich den richtigen Partner gefunden habe. Studium und Beruf sind zweitrangig."
Ist die Umfrage eigentlich nur für Frauen?
Hoppla-Daisy
09.03.2008, 10:17
Ich würde als Mann meckern, wenn sie nur für Frauen gedacht sein sollte!
Denn zu einem Kind gehören nun mal Frau UND Mann, und beide haben bestimmte Vorstellungen. Die sollten schon irgendwie zusammen kommen ;-).
synosoph
09.03.2008, 10:20
Ich würde als Mann meckern, wenn sie nur für Frauen gedacht sein sollte!
Denn zu einem Kind gehören nun mal Frau UND Mann, und beide haben bestimmte Vorstellungen. Die sollten schon irgendwie zusammen kommen ;-).
Dann bin ich ja beruhigt. Ich wollte sicher sein, nicht in ein Fettnäpfchen zu treten. Denn landüblich versteht man unter dem Begriff "Kinder bekommen" ja auch die rein biologische Austragung.
Hoppla-Daisy
09.03.2008, 10:22
Rumpelstilzchen hat ja auch schon seine Sicht der Dinge preisgegeben. Und es ist mit ziemlicher Sicherheit ein Mann :-))
Feuerblick
09.03.2008, 10:33
Warum sollte ein Leben weniger erfüllt sein ohne Kinder? Wenn ich meinen Lebenszweck als Frau nur darauf baue, dass ich mich möglichst der Vermehrung und der Brutpflege hingeben soll, dann sicher. Tue ich das nicht, dann kann das Leben ganz genauso erfüllt oder gar erfüllter sein, weil ich nicht wegen eines oder mehrerer Kinder Träume aufgeben musste. Wie viele Muttertiere jammern doch Jahre später ganz insgeheim "Ich hätte gerne XXX studiert/Reisen unternommen/meinen Beruf gewechselt, aber ich wollte ja Kinder und das ging dann vor"? Gar nicht mal so wenige...
Und nicht jede Frau, die keine Kinder möchte, kann keine Kinder bekommen, hat in der Kindheit ein kaputtes Familienleben gehabt oder mag keine Kinder. Man könnte auch sagen: Auf mich treffen alle drei Theorien absolut nicht zu, aber ich bin kein Muttertier, ich habe kein Verlangen nach vollen Windeln und Brutpflege und obwohl ich Babies/Kinder sehr mag, vermag ich die große Begeisterung insbesondere von Müttern, die ausbricht, wenn Baby zum ersten mal brabbelt/durchschläft/krabbelt o.ä. nicht zu verstehen. Entweder mein Mutterinstinkt kommt ziemlich spät (und ist gerade noch irgendwo verschüttet) oder ich hatte ihn nie und werde ihn nie haben. Ich würde mich übrigens auch nach ein paar Wochen Brutpflege zu Tode langweilen - oder wahlweise den Schreihals, der mich den ganzen Tag und die ganze Nacht nervt, auf den Mond wünschen.:-nix
UND: Ich finde, man sollte sich ab einem gewissen Alter auch darüber im Klaren sein, was es für das Kind heißen wird, alte Eltern zu haben. Kinder sind ja nicht dazu da, ihren Eltern ein spannendes Hobby zu sein sondern Kinder werden älter, werden pubertieren und suchen irgendwann Ansprechpartner für ihre großen und kleinen Probleme. Ob eine 60jährige Mutter oder ein 70jähriger Vater da noch die idealen Ansprechpartner sind?:-nix
Hoppla-Daisy
09.03.2008, 10:37
Also das Wort Muttertier mag ich ja mal überhaupt nicht :-(
synosoph
09.03.2008, 10:41
Gut, dann will ich auch mal ein paar Gedanken äußern.
Bestimmte Faktoren machen das "Kinder bekommen" in meinen Augen allgemein heutzutage schwer, und das sehe ich unabhängig von dem Beruf des Arztes.
Die Athmosphäre in Deutschland nicht allzu kinderfreundlich. Im Vergleich zu manch anderen Gesellschaften werden Kinder oft aus dem normalen Alltag und dem öffentlichen Leben herausgehalten. Kinder stören, sind unberechenbar und hauptsächlich eine Haftungsverpflichtung für ihre Eltern. Die Mutterrolle wird viel zu sehr ins Private gedrängt bzw. eingehegt durch soziale Einrichtungen. Ich kenne einige Mütter, die mehr oder weniger zufällig schwanger wurden und dann erst einmal mit dem veränderten Lebensrhythmus kämpfen. Es fehlen oft die Lebensnetzwerke, d.h. eine gesunde Gemeinschaft über die eigenen vier Wände hinaus, die auf natürliche, unkomplizierte Weise Verantwortung für die Kinder mitübernimmt. Daher bedeutet für junge Mütter eine Schwangerschaft meistens auch der Wechsel in eine ganz andere Welt. Das ist einerseits ganz normal, nimmt aber in unserer Zeit für mein Empfinden fast pathologische Züge an. Die Hürde "Kinder bekommen" hängt mit ihren emotionalen, sozialen und beruflichen Auswirkungen einfach sehr hoch. Vom wirtschaftlichen möchte ich gar nicht reden. Denn Kinder bedeuten sowieso Opfer und dazu sind nach meiner Wahrnehmung die meisten auch bereit. Es sind also oft wohl andere Hundernisse.
UND: Ich finde, man sollte sich ab einem gewissen Alter auch darüber im Klaren sein, was es für das Kind heißen wird, alte Eltern zu haben. Kinder sind ja nicht dazu da, ihren Eltern ein spannendes Hobby zu sein sondern Kinder werden älter, werden pubertieren und suchen irgendwann Ansprechpartner für ihre großen und kleinen Probleme. Ob eine 60jährige Mutter oder ein 70jähriger Vater da noch die idealen Ansprechpartner sind?:-nix
:-dafür :-dafür :-dafür Da sprichst Du mir echt aus der Seele!!
...und im Übrigen hab ich überhaupt kein Problem damit wenn jemand sagt, dass er/sie keine Kinder möchte. Das ist dann wenigstens ein klares Statement.
Feuerblick
09.03.2008, 10:48
Also das Wort Muttertier mag ich ja mal überhaupt nicht :-(*schulterzuck* Siehste, das ist wieder so etwas, was ich nicht verstehe: Mütter sind extrem empfindlich, was manche Ausdrücke oder etwas gröbere Witze angeht. Bin ich nun mal überhaupt nicht. Und den Spruch "Die Schwangerschaft ist im Prinzip eine Art parasitäre Erkrankung" fand ich mitnichten so schlimm wie alle Mütter oder potentiellen Mütter um mich herum, die sich im heiligen Zorne nur knapp von einer standrechtlichen Erschießung des Delinquenten abhalten ließen. Dieses Gen ist anscheinend bei mir ausgefallen...:-nix:-nix
Hoppla-Daisy
09.03.2008, 10:51
Ich kenne manche 70jährige, die durchaus Ansprechpartner für ihre Enkel sind - in ALLEN Lebenslagen! Eltern können mit 40 oder 50 Jahren wesentlich "älter" sein als ihre eigenen Eltern. Das Argument mit dem Alter kann man also sooooo nicht immer bringen. :-meinung
Die Athmosphäre in Deutschland nicht allzu kinderfreundlich. Im Vergleich zu manch anderen Gesellschaften werden Kinder oft aus dem normalen Alltag und dem öffentlichen Leben herausgehalten.
Die sogenannte Gesellschaft sind doch aber WIR selbst!! Wir bestimmen doch, wie u.a. mit dem Thema "Kinder" umgegangen wird..... Keiner zwingt uns, so weiterzudenken bzw. handeln. Nur reihen sich jeden Tag immer wieder ein paar Neue in diese verschrobene Denkweise ein......
synosoph
09.03.2008, 10:57
UND: Ich finde, man sollte sich ab einem gewissen Alter auch darüber im Klaren sein, was es für das Kind heißen wird, alte Eltern zu haben. Kinder sind ja nicht dazu da, ihren Eltern ein spannendes Hobby zu sein sondern Kinder werden älter, werden pubertieren und suchen irgendwann Ansprechpartner für ihre großen und kleinen Probleme. Ob eine 60jährige Mutter oder ein 70jähriger Vater da noch die idealen Ansprechpartner sind?:-nix
Das bestätigt meine Erfahrung nicht. Bisher ist mir noch nie aufgefallen, dass das Glück der Kinder besonders abhängig ist vom Alter der Eltern. Ein Beispiel: Eine Freundin hat nit 19 bzw 20 ihre ersten beiden Kinder bekommen, nun kürzlich mit Mitte/Ende 30 noch einmal zwei. Bisher kann ich nicht erkennen, dass die letzten beiden große Nachteile haben werden. Ich glaube, dass andere Faktoren, insbesondere die Liebe und Zuwendung viel entscheidender sind für das gesunde Erwachsenwerden eines Menschen. Für Lebensfragen sind ja nicht nur die alternden Eltern da, sondern auch andere Freunde, Verwandte und Bekannte. Außerdem wissen wir doch, dass das Alter nichts darüber aussagt, wie stark jemandes "Draht zur Jugend" ist. Ein über 70jähriger Freund arbeitet als freiwilliger Arbeiter an einer Schule und begeistert die Schüler dort teilweise mehr als so mancher Mittdreißiger aus der Lehrerschaft.
*schulterzuck* Siehste, das ist wieder so etwas, was ich nicht verstehe: Mütter sind extrem empfindlich, was manche Ausdrücke oder etwas gröbere Witze angeht. Bin ich nun mal überhaupt nicht. Und den Spruch "Die Schwangerschaft ist im Prinzip eine Art parasitäre Erkrankung" fand ich mitnichten so schlimm wie alle Mütter oder potentiellen Mütter um mich herum, die sich im heiligen Zorne nur knapp von einer standrechtlichen Erschießung des Delinquenten abhalten ließen. Dieses Gen ist anscheinend bei mir ausgefallen...:-nix:-nix
hihi Funkel, in der Hinsicht bin ich wohl wie du :-D Und ich HAB Kinder :-)) Und vermutlich das absolute Gegenteil eines "Muttertiers" ...
Hoppla-Daisy
09.03.2008, 10:58
Danke, das ist es, was ich meine :-)
Feuerblick
09.03.2008, 10:59
Ich habe nicht gesagt, dass 70jährige für Kinder/junge Erwachsene keine Ansprechpartner sein können, aber als ELTERN ist das noch ein klein wenig anders, finde ich. Ein 70jähriger Vater, der sein pubertierendes Kind erziehen soll und muss ist etwas anderes als der 70jährige Opa, der seinem Enkelkind Tipps gibt. Ein himmelweiter Unterschied!
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