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Hoppla-Daisy
09.03.2008, 11:03
Ansichtssache. Ich seh das anders.

Um nochmal auf das Muttertier zurückzukommen: Ich finde, das Wort hat einfach einen negativen Touch. Überspitzt gesagt: Muttertiere sind aufgequollen, leben nur noch für Kinder, glucken wie Hulle etc pp.

Heute müssen Mütter irgendwie immer cool sein, sonst sind sie eben o. g. Muttertiere.

synosoph
09.03.2008, 11:03
Die sogenannte Gesellschaft sind doch aber WIR selbst!! Wir bestimmen doch, wie u.a. mit dem Thema "Kinder" umgegangen wird..... Keiner zwingt uns, so weiterzudenken bzw. handeln. Nur reihen sich jeden Tag immer wieder ein paar Neue in diese verschrobene Denkweise ein......
Das "Aber" verstehe ich nicht. Ich wende mich doch gar nicht dagegen etwas zu verändern. Veränderungen beginnen nun einmal damit, sie zu wünschen, also einen Mangel zu erkennen.

Und mit einem Fingerschnipps ist das ja auch nicht zu machen. Diese kinderlose Gesellschaft (quantitativ und qualitativ) macht es nämlich wiederum schon schwer einen natürlichen Umgang mit Kindern im Alltag zu pflegen und zu üben. Ich hatte im Prinzip mit Abgang von der Grundschule bis vor einigen Jahren kaum etwas mit Kindern zu tun. Weil sie einfach nirgendwo in meiner Nähe waren!

Hoppla-Daisy
09.03.2008, 11:07
Früher bestand das Leben von Kindern darin, gemeinsam draußen auf der Straße zu spielen. D. h. man kam als Erwachsener immer mit Kindern in irgendeiner Weise in Berührung (und sei es als schimpfende Omi, weil die Kinder mit Holzclogs Gummitwist spielten :-)) ).

Heute spielt sich fast alles nur noch in geschlossenen Räumen ab. Draußen spielende Kinder sind doch eher die Seltenheit geworden. Und mit Kindern richtig in Kontakt kommt man doch irgendwie nur noch, wenn Bekannte/Verwandte Eltern werden.

:-nix

addison
09.03.2008, 11:12
Das bestätigt meine Erfahrung nicht. Bisher ist mir noch nie aufgefallen, dass das Glück der Kinder besonders abhängig ist vom Alter der Eltern. Ein Beispiel: Eine Freundin hat nit 19 bzw 20 ihre ersten beiden Kinder bekommen, nun kürzlich mit Mitte/Ende 30 noch einmal zwei. Bisher kann ich nicht erkennen, dass die letzten beiden große Nachteile haben werden. Ich glaube, dass andere Faktoren, insbesondere die Liebe und Zuwendung viel entscheidender sind für das gesunde Erwachsenwerden eines Menschen. Für Lebensfragen sind ja nicht nur die alternden Eltern da, sondern auch andere Freunde, Verwandte und Bekannte. Außerdem wissen wir doch, dass das Alter nichts darüber aussagt, wie stark jemandes "Draht zur Jugend" ist. Ein über 70jähriger Freund arbeitet als freiwilliger Arbeiter an einer Schule und begeistert die Schüler dort teilweise mehr als so mancher Mittdreißiger aus der Lehrerschaft.


Ich glaube, so ein Fall ist auch nicht unbedingt die Regel. Deine Freundin hat durch ihre früheren Schwangerschaften natürlich gelernt, dass es auf ganz andere Dinge ankommt, als Kindern unbedingt "etwas bieten zu müssen". Und mit diesem Wissen zieht sie natürlich auch beiden "Nachzügler" gross. Aber, meist ist es doch so, dass in dem jetzigen Alter Deiner Freundin (Mitte/Ende 30) das erste Kind geboren wird..... oder sogar noch später mit über 40. Welche Werte dann eine tragende Rolle in der Erziehung spielen, mag ich mir gar nicht ausmalen..... :-oopss

synosoph
09.03.2008, 11:14
Heute spielt sich fast alles nur noch in geschlossenen Räumen ab. Draußen spielende Kinder sind doch eher die Seltenheit geworden. Und mit Kindern richtig in Kontakt kommt man doch irgendwie nur noch, wenn Bekannte/Verwandte Eltern werden.

:-nix
Genau so war es bei mir. Und ich musste dann vor einigen Jahren feststellen, dass ich gar nicht mehr richtig wusste, wie man mit Kindern überhaupt umgeht.

Und oft scheint mir das bei manch ambitionierten Akademiker-Eltern ähnlich zu sein: Von 20 bis 35 nur Studium, Beruf und Kultur, dann der Torschlusswunsch nach Familie. Nur wie geht sowas eigentlich? :-nix

Hoppla-Daisy
09.03.2008, 11:16
Und bis dahin meidet man als um die Welt reisender no-Kids-Tourist ja auch noch tunlichst Hotels, die von Familien frequentiert werden! ;-)

synosoph
09.03.2008, 11:19
Ich glaube, so ein Fall ist auch nicht unbedingt die Regel. Deine Freundin hat durch ihre früheren Schwangerschaften natürlich gelernt, dass es auf ganz andere Dinge ankommt, als Kindern unbedingt "etwas bieten zu müssen". Und mit diesem Wissen zieht sie natürlich auch beiden "Nachzügler" gross. Aber, meist ist es doch so, dass in dem jetzigen Alter Deiner Freundin (Mitte/Ende 30) das erste Kind geboren wird..... oder sogar noch später mit über 40. Welche Werte dann eine tragende Rolle in der Erziehung spielen, mag ich mir gar nicht ausmalen..... :-oopss
Wie du oben siehst, sehe ich das sogar ähnlich: Dass es da bestimmte Schwierigkeiten geben kann. Nur ist das meiner Ansicht nach nicht die Folge eines höheren Alters, sondern ein Mangel an bestimmten Kompetenzen in der Erziehung, die es zu erlernen gilt. Aber ich bin der Ansicht, dass diese Fähigkeiten (Kommunikation mit Kindern, Flexibilität, Spontanität, Verantwortungsbewußtsein usw.) auch jenseits des Großziehens eigener Kinder erworben werden können.

addison
09.03.2008, 11:27
Das "Aber" verstehe ich nicht. Ich wende mich doch gar nicht dagegen etwas zu verändern. Veränderungen beginnen nun einmal damit, sie zu wünschen, also einen Mangel zu erkennen.

Und mit einem Fingerschnipps ist das ja auch nicht zu machen. Diese kinderlose Gesellschaft (quantitativ und qualitativ) macht es nämlich wiederum schon schwer einen natürlichen Umgang mit Kindern im Alltag zu pflegen und zu üben. Ich hatte im Prinzip mit Abgang von der Grundschule bis vor einigen Jahren kaum etwas mit Kindern zu tun. Weil sie einfach nirgendwo in meiner Nähe waren!


Das ABER kam, weil ich den Eindruck hatte, dass mit der Gesellschaft das Aussenstehende, was einen nicht direkt betrifft, gemeint war.

Und....zum Thema Veränderungen..... ich habe bis zur Wende in einem Teil Deutschlands gelebt, in dem Kinder voll in das Leben integriert waren.....wo es nur sehr begrenzt um materielle Dinge und Status ging. Ich weiss also noch ganz gut, dass das Thema Kinder auch noch anders definiert werden kann. So gesehen hat sich da in 19 Jahren wirklich ganz langsam sehr viel verändert.....

Edit: Sorry für den Ost-West Vergleich. Möchte keine prinzipielle Diskussion dazu hervorrufen....

primus
09.03.2008, 13:06
ich bin mir nicht sicher, ob der "kinderwunschlose" wirklich der egoistischere ist.
ich sehe es eher umgekehrt.
ist mein erbgut wirklich so wichtig, dass ich es unbedingt weiterleiten muss? habe ich eine moralische verpflichtung, die menschheit vor dem aussterben zu bewahren?
ist es nicht eher so, dass die erdbevölkerung zu schnell wächst - mit all den negativen konsequenzen für die umwelt? braucht die erde den menschen überhaupt? ich wage es zu bezweifeln...

während beim einen kinder ein fester bestandteil der lebensplanung sind, gehören sie beim anderen nicht dazu. so einfach ist das.
alles andere ist heuchelei.

mir tun ungewollt kinderlose genauso leid wie ungewollt "kinderhabende".
ist halt bitter, wenn sich das eigene lebenskonzept nicht verwirklichen lässt.

zurück zum thema:
der perfekte zeitpunkt zum "kinderkriegen" ist in meinen augen bei frauen während der weiterbildung, bei männern nach der niederlassung.

Francamour
09.03.2008, 13:31
Hallo, ich möchte nochmal zu dem Punkt der Diskussion zurückkommen, welcher Zeitpunkt für Ärztinnen der richtige ist, Kinder zu bekommen, der ist bisher noch nicht so ausführlich behandelt worden.
Ich habe auch schon früher, als ich aber noch nicht den richtigen Partner zum Kinderkriegen hatte, immer gesagt: "Keine Kinder vor dem Facharzt!", alldieweil ich ein echtes Hindernis darin sehe, in der Weiterbildung schwanger zu werden, danach ein paar Monate erstmal zu Hause zu bleiben und dann versuchen zu müssen, in Teilzeit seine Weiterbildung fortzuführen, denn ein 60 - 70- Stunden-Job in der Klinik ist mit (kleinen) Kindern doch wohl eher schwer vorstellbar geschweige denn erstrebenswert!
Ist wohl eher möglich, wenn man wirklich einen Hausmann zu Hause hat, wenn dieser Teilzeit arbeitet, die Omi das Kind jeden Tag nehmen kann oder man seine Weiterbildung auch in der Praxis weiterführen kann ohne Dienste, was dann aber wahrscheinlich als Assistent lausig bezahlt wird.

Nun, ich muß dazu sagen, meine Weiterbildung in Allgemeinmedizin ist endlich abgeschlossen, ich werde in sechs Monaten den Facharzt machen und in zwei Monaten mit 33 Jahren heiraten. Warten werde ich jetzt nicht mehr, ich muß aber dazu sagen, hätte ich vor vier Jahren nach zwei Jahren Weiterbildung bereits meinen jetzigen Partner gehabt, ich weiß nicht, wie ich mich damals entschieden hätte, vielleicht wäre alles schneller gegangen.
Wahr ist aber auch, daß ich die Uhr erst mit meinem 30. Geburtstag ticken gehört habe, jetzt wird sie immer lauter. Wäre mir mit 27 Jahren direkt nach dem Studium jemand mit Kind gekommen, hätte ich das definitiv verweigert mit dem Verweis darauf, erstmal in den Job zu gehen und Berufserfahrung zu sammeln. Klar, ist wieder alles geplant, dafür kann ich aber jetzt sagen, ich habe meine Weiterbildung abgeschlossen und kann dann mit Facharzt auch halbtags ambulant arbeiten. Dienste werde ich mit Kind garantiert nicht mehr machen, außerdem möchte ich neben dem Job auch etwas davon haben, Kinder zu erziehen.
Ich denke, in der Weiterbildung in der Klinik ist Schwangerschaft ein großes Hindernis, zumal wenn man in einem operativen Fach arbeitet oder Anästhesie. Was macht man dann, außer die Deppenarbeit? Und dankbar werden einem die Kollegen nicht sein, wenn man für die Dienste ausfällt und der Arbeitgeber vier Monate Mutterschutz bezahlen muß....Ist ein sehr zweischneidiges Schwert. Und für die Ärztin wohl auch sehr schwierig. Kenne selbst Fälle, die vor mir Examen gemacht haben, aber jetzt noch nicht mal in Reichweite eines Facharzttitels sind, und ohne den ist man meiner Meinung nach heutzutage aufgeschmissen als Arzt oder immer der Klein-Doof....

Soll damit reichen. Nur noch soviel: der Beruf kann gar nicht so wichtig sein wie so etwas Schönes, wie mit dem Mann, den man liebt, ein Kind zu zeugen.
Hierfür werde ich wohl jetzt wieder gesteinigt werden.

Salut, francamour

Schimmelschaf
09.03.2008, 13:52
*Beitrag entfernt*

ehemalige Userin 24092013
09.03.2008, 13:57
Nur noch soviel: der Beruf kann gar nicht so wichtig sein wie so etwas Schönes, wie mit dem Mann, den man liebt, ein Kind zu zeugen.



Der Beruf wäre mir auch nicht so wichtig.

Aber z.B. Hobbys, Reisen und das Gefühl eine nicht so grosse Verantwortung zu haben schon.

Trotzdem gehört Deine Ansicht nicht gesteinigt;-).


Der ideale Zeitpunkt wäre für mich, wenn alle Aus- und Weiterbildungen durch sind und ich finanziell genug abgesichert bin, um mein Kind zu ernähren und selbst keine bis nur sehr wenige Abstriche machen zu müssen.
Kurz: Ja, für mich kommt ein Kind nur geplant in Frage.

trina1081
09.03.2008, 14:15
Hallo,

dann beteilige ich mich auch mal an der Diskussion hier.

Also: Ich möchte auf jeden Fall 2-3 Kinder haben und den Mann dazu hab ich auch gefunden :-love
Ich kann mir gut vorstellen, kurz nach dem HEX ein Kind zu bekommen und erst ein Jahr später mit dem Arbeiten anzufangen. Also, nix ist unmöglich im Moment :-blush

DeKl
09.03.2008, 14:43
interessante diskussion. in frage kommen kinder für mich auch bereits während des studiums, einfach weil ich denke, daß man eine ausbildung ziehen, eine fortbildung verschieben, eine reise auch mit kind, ein hobby auch mit kind und einen job auch später machen kann. es gibt IMMER eine möglichkeit so etwas durchzuziehen. die einzige möglichkeit, die es nicht gibt, ist viel später ein kind zu kriegen.
ok, kritiker mögen sagen: "hey, du als kerl kannst doch auch viel später kinder zeugen!" Mumpitz! klar kann ich das vielleicht, technisch, aber will ich das? außerdem denke ich, wenn ich mir gedanken über das thema mache, natürlich an die partnerin und deren alter.

Lava
09.03.2008, 14:44
Ich zweifle daran, dass das so einfach geht. Früher war ich auch immer der Meinung, man könne sein Kind ja mit 2 in der Kinderkrippe abgeben und dann halbwegs normal weiter arbeiten. Haben in der DDR alle so gemacht. Seit ich aber in Pädiatrie neulich gelesen habe, wieviel sich bei einem Kind in dem Alter noch entwickeln muss und was da alles schief gehen kann, bin ich nicht mehr so davon überzeugt, dass das eine gute Methode ist. Meine Mutter hat mich auch mit 2 in die Kinderkrippe gesteckt, aber weil ich da dauernd krank war, ist sie doch mit mir zuhause geblieben, bis ich 4 war. Danach waren beide Eltern voll berufstätig. Aber sie hatten auch keinen 12h Job mit mehreren Diensten im Monat. Sowas geht einfach nicht mit Kindern. Dann braucht man eine Teilzeitstelle, was wiederum die Karriere verzögert.

die chondropathia
09.03.2008, 14:56
Vereinfacht aus einer anderen Perspektive betrachtet:

Wenn es doch unser aller Lebensziel ist zufrieden und glücklich zu sein, wird das Kinderbekommen dann imperativ, wenn man es als dasjenige identifiziert hat, was einem zum Glück fehlt. Da fallen dann sämtliche andere Aspekte (Karriere, Geld...) unter den Tisch.

Man könnte erwidern, dass dies sehr egoistisch gedacht wäre; andererseits: kann es egoistisch gegenüber jemandem sein, dem man das Leben schenkt???

Grüßchen, DC

Schneekoenigin
09.03.2008, 15:26
Zum Thema "alte" Eltern:

Meine Mutter war 42 bei meiner Geburt und ich habe noch einen kleinen Bruder.

Als ich klein war, war das für mich das normalste der Welt, ich habe bestimmt nicht darunter gelitten.
Natürlich haben wir andere Ansichten und Wertvorstellungen, aber ich glaube, das wäre auch so, wenn sie mich mit 19 bekommen hätte. Dadurch dass beide fest in ihrem Beruf etabliert waren und ein sicheres Einkommen hatten, war auch vieles (Urlaub ect.) viel entspannter zu regeln. Jetzt, da beide jenseits der 60 sind und auf die Rente zu gehen, wäre ich aber schon manchmal gerne älter bzw weiter mit dem Studium/Beruf, da ich einfach weiß, dass sie sich immernoch verantwortlich fühlen und sich Sorgen machen. Eigentlich würde ich ihnen gerne einen unbeschwerten Lebensabend ermöglichen. Natürlich liege ich meinen Eltern nicht ständig auf der Tasche aber ich weiß, dass sie einspringen würden, wenn es ernst wäre, und Engpässe gibt es im Studium (auch mit Job) eben eher, als wenn man fertig ist...Ich hoffe, Ihr versteht was ich meine.

Jedenfalls bin ich meinen Eltern dankbar, dass sie sich noch getraut haben!

Grüße, SK

Stromer
09.03.2008, 16:36
Also, wenn ich Kinder haben möchte, wobei ich gerade anfange zu zweifeln (so seit zwei Monaten) kämen für mich zwei Zeitpunkte in Frage.

1. Während des Studiums im klinischen Teil 28-30.

2. Nach der Facharztzeit. Dann wäre ich allerdings so Mitte/Ende 30.

Während der FA-Ausbildung halte ich es für weniger geschickt positioniert.

Aber, wie gesagt: zur Zeit zweifle ich am Sinn des Kinderkriegens, wenn ich sehe, wie es am Ende abläuft. Die Frau macht alles (+ Arztberuf) und der Mann enthält sich geschickt und stellt sich dumm. Selbst in vorher absolut gleichberechtigten Beziehungen tun sich da Abgründe auf! Da habe ich eigentlich null Bock zu. Da regt sich Widerstand vom Feinsten. Aber erstmal bis zum Physikum kommen.

lg

Neurofreak
09.03.2008, 16:58
Aber, wie gesagt: zur Zeit zweifle ich am Sinn des Kinderkriegens, wenn ich sehe, wie es am Ende abläuft. Die Frau macht alles (+ Arztberuf) und der Mann enthält sich geschickt und stellt sich dumm. Selbst in vorher absolut gleichberechtigten Beziehungen tun sich da Abgründe auf! Da habe ich eigentlich null Bock zu. Da regt sich Widerstand vom Feinsten. Aber erstmal bis zum Physikum kommen.
Das halte ich für eine Pauschalisierung. Mein Vater ist z.B. die ersten 6 Jahre fast durchgehend zuhause geblieben (also er hat abends gearbeitet). Nun kenne ich natürlich deine Bekannten und sogar eventuelle Partner nicht, aber ich bin der Überzeugung, dass das immer auf den Einzelnen ankommt.
Es liegt auch viel an der Frau selber. Lässt sie sich in diese Rolle drängen, bzw. hält sie diese Rolle für die ihr zugehörige ist ja verständlich, wenn die Verhältnisse nachher so sind.

Also lass den Kopf nicht hängen! Es geht auch anders.

alley_cat75
09.03.2008, 18:41
Vor mir hat auch bald kein zukünftiger Chef mehr "Angst", dass ich zwecks Familienerweiterung ausfalle.

Das halte ich für ein Gerücht. Chefs haben im Übrigen seit Einführung des Elterngeldes zunehmend mehr Angst, dass auch die Männer ausfallen. Demnach bleibt niemand zwischen 25 - 40 (bei den Männern noch länger) sicher in Lohn und Brot.

Zum Thema alte Eltern: das ist eine echt absurde Diskussion. Meine Mama war 19, als sie mich bekam und Vorteile hat mir eine derart jugendliche Mutter nie gebracht. Meine Lebensabschnittsprobleme hat stets mein Vater gelöst - mit Taten und vielen guten Ratschlägen - mein Vater, der 13 Jahre älter als meine Mama ist und heute zehnmal voller Elan als sie. Man ist so jung, wie man sich fühlt und hätte ich als Embryo nochmal die Wahl, würde ich Eltern mit lebenserfahrenen 40 Jahren weitaus eher bevorzugen als 20 Jahre Unwissen und keine Ahnung vom Leben und der Welt.