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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizin studieren Grundlegende Vorbereitung



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papiertiger
04.11.2008, 23:09
Oh Mann, könnt ihr mal aufhören, auf nem 16jährigen und der Sicht SEINER Dinge rumzuhacken?

Muss man sich rechtfertigen, wenn man nicht auf den Partykram steht? Ist man dann direkt ein "komischer Mensch"?

*kopfschüttel*


Guten Morgen ;-) genau das hatten wir weiter oben schonmal. Dass es eben nicht darum geht.

Kackbratze
05.11.2008, 05:42
Jetzt sollte aber langsam mal Ruhe hier sein, zu dem Thema, was 15jährige tun sollen und was nicht.
Ich biete jetzt mal einen Konsens an:

Allgemeines Medizininteresse, egal in welchem Alter, sollte man NICHT mit Grundlagenbüchern, egal welcher Fachrichtung, zeigen, sondern indem man sich mit dem Thema beschäftigt (Praktika, allgemeines Interesse).
Vorlernen ist im endeffekt ineffizient.

Weiterhin muss man sich eine gute Allgemeinbildung zulegen, schließlich braucht man ein gutes Abi und auch einen klaren Kopf im Studium um alle Aspekte desselben zu verstehen und zu lernen.

Ob und inwiefern jetzt der Threadersteller noch "sein Leben leben" soll, ist im Endeffekt seine eigene Sache.
Und Tips von Älteren nimmt man in der Pubertät doch eh nicht an...
;-) ;-)

CharlesBurns
05.11.2008, 15:38
Hi,
vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Nach euren plausiblen und rattionalen Argumenten, wieso ich nichts vorlernen sollte, habe ich mich auch enschieden es sein zu lassen.
Ich werde einfach die nächsten paar Jahre an mir vorbeiziehen lassen, bis das Studium beginnt.
Während dessen versuche ich eure Ratschläge zu befolgen und mein benehmen in positiver Weise zu ändern, um es im Alter nicht zu bereuen.

Besonders Lava's Post hat mir die Augen geöffnet, da er ja in seiner Jugend genau so wie ich war. Deswegen werde ich die Dinge mal versuchen in Zukunft "lockerer" zu sehen.

PS: Trinken werde ich trotzdem nicht, da das gift ist und mir nichts bringt.

Danke, ihr habt mir sehr geholfen.

Gruß, Burns

Meuli
05.11.2008, 16:09
Besonders Lava's Post hat mir die Augen geöffnet, da er ja in seiner Jugend genau so wie ich war.

sie ;-)

roger rekless
05.11.2008, 18:09
PS: Trinken werde ich trotzdem nicht, da das gift ist und mir nichts bringt.



Doch, einen herrlichen Rauschzustand! :-angel

Hauke83
05.11.2008, 18:31
@CharlesBurns

Bist du Mitglied in einer medizinischen Hilfsorganisation?

Johanniter, Malteser, ASB usw. ?

Das könnte was bringen, auch Partymässig.

CharlesBurns
05.11.2008, 19:17
ich werd mich mal danach umschauen.

Hauke83
05.11.2008, 19:53
Die Johanniter sind glaube ich die edelsten Leute.

Danach kommen die Malteser und im ASB ist das einfache Volk. ;-)


Gibt natürlich auch das Rote Kreuz, das ist aber ne andere Liga.

Kackbratze
05.11.2008, 20:23
Nimm den Haufen, der Dir am meisten zusagt.
Die Einteilung des Vorposters ist immer auch Landkreisabhängig...

maggi90w
05.11.2008, 20:32
@CharlesBurns
Also ich versteh dich total, wenn du sagst, dass dir Parties nichts geben. Dann solltest du dich auch nicht dazu zwingen.
Magst du denn deine Freunde trotzdem gerne, auch wenn sie "kindisch" sind? Ist jetzt nicht gehässig gemeint, kann ja durchaus vorkommen, solche "zweckfreundschaften".
Wenn's nicht so ist und du gerne mit ihnen Zeit verbringst, dann werd' doch einfach mal in eine andere Richtung aktiv. Parties findest du langweilig? Ich auch und meine Freunde auch. Kein Problem. Es gibt noch Tausend andere Sachen, die man unternehmen kann. Geht doch einfach mal Bowling spielen, oder auf die Kart-Bahn, oder ins Kino, auf die Sommerrodelbahn oder hockt euch einfach mal nachts in nen McDonalds und labert euch alles von der Seele was euch so nervt. Auch eine Idee: Noch ist das natürlich etwas schwierig, auf Grund deines Alters, aber wenn ihr etwas mobiler seit dann fahrt doch einfach mal in die Nachbarstadt und schaut euch da was an was euch interessiert. Oder guck dir Städte im Ausland an. Paris, London, Prag. Kostet alles nicht die Welt und für mich waren das immer unvergessliche Erlebnisse.

Und zu der Sache mit dem Lernen: Medizinischen Kram lernst du doch im Studium. Warum solltest du es da doppelt lernen? Es gibt noch so viele andere Dinge die es sich zu wissen lohnt. Also halt einfach die Augen offen und wenn du irgendwo einen Artikel oder ein Buch siehst, dass dich interessiert dann schau einfach mal rein. Nutzloses Wissen gibt es laut meines Bio-Lehrers sowieso nicht.
Für dein späteres Berufswissen ist Medizin ja Basis, damit beeindruckst du niemanden mehr, dass können schließlich alle deine Kollegen auch. Aber wer von deinen Kollegen kann dann auch mit deinem Chef über Charles Dickens Hauptmotive oder J.M. Keynes Wirtschafts-Theorien disskutieren? Verstehst du was ich meine?

Lava
06.11.2008, 11:28
Ach ja, noch ein ernst gemeinter Tipp, Burnsy. Was hältst du davon, an einem jugend forscht Projekt teilzunehmen? Da schlägst du gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:

1.) hast du die Möglichkeit, dich mit einem medizinischen Thema zu beschäftigen (wenn du jemanden findest, der dir eins anbietet)
2.) lernst du wissenschaftliches Arbeiten kennen
3.) machts echt viel Spaß
4.) lernst du evtl. im Team zu arbeiten (was einen wirklich voran bringen kann im Leben!)
5.) gewinnst du u.U. einen Haufen Kohle :-))

Ich hab in der 12. Klasse zusammen mit zwei Freundinnen auch ein Projekt gemacht. Hatte zwar nichts mit Medizin zu tun, aber das war zweitrangig. Wir hatten Lust, wir hatten eine Idee, wir hatten Spaß. Im Ernst, aus der Sache sind ein paar der besten Tage meiner Schulzeit geworden! Wir haben nämlich sogar am Bundeswettbewerb teilgenommen und dort einen Haufen netter Leute kennen gelernt. Die Veranstaltung geht ja immer über mehrere Tage und man bekommt ein super Unterhaltungsprogramm geboten inkl. Galadinner mit anschließender Party (:-)) ). Ein Sonderpreis in Form von Geld sprang auch noch dabei heraus, als Preisträger ein automatischer Vorschlag für die Studienstiftung des Deutschen Volkes und interessante Gespräche mit Wissenschaftlern, die einem viele gute Tipps fürs spätere Studium geben können.

Wir hatten das große Glück, dass es an unserer Schule einen sehr engagierten Lehrer gab, der sich jedes Jahr um jugend forscht kümmert, so dass immer vier oder fünf Projekte entstehen. Die meisten anderen beim Bundeswettbewerb wurden nicht durch Lehrer sondern schon durch Leute von der Uni betreut, teilweise auch durch Firmen wie BASF. Man muss also zuerst jemanden finden, der einen unterstützt. Aber genau da sind dir eigentlich keine Grenzen gesetzt! Hör dich doch mal um und such dir was, was dich interessiert. :-)

Ehemaliger User 05022011
07.11.2008, 08:41
ich darf aber nicht auf partys...


dann verwende deine Energien und deine Klugheit dafür dies mit deinen Eltern zu diskutieren, du wirst jetzt 16 , da gehen heute alle schon mal weg, dass ist völlig normal, dass sollten auch deine Eltern einsehen - du könntest ihnen auch diesen Thead mal kopieren und ausdrucken, überzeugt bestimmt, wenn sie hier lesen, wie erwachsen Menschen, die alle ihr Studium/Beruf gut meistern, das sehen und das sie sich bei dir bezüglich Ehrgeiz, Vernunft e.c. wirklich keine Sorgen machen müssen

Ehemaliger User 05022011
07.11.2008, 09:21
Ach ja, noch ein ernst gemeinter Tipp, Burnsy. Was hältst du davon, an einem jugend forscht Projekt teilzunehmen? Da schlägst du gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:

1.) hast du die Möglichkeit, dich mit einem medizinischen Thema zu beschäftigen (wenn du jemanden findest, der dir eins anbietet)
2.) lernst du wissenschaftliches Arbeiten kennen
3.) machts echt viel Spaß
4.) lernst du evtl. im Team zu arbeiten (was einen wirklich voran bringen kann im Leben!)
5.) gewinnst du u.U. einen Haufen Kohle :-))

Ich hab in der 12. Klasse zusammen mit zwei Freundinnen auch ein Projekt gemacht. Hatte zwar nichts mit Medizin zu tun, aber das war zweitrangig. Wir hatten Lust, wir hatten eine Idee, wir hatten Spaß. Im Ernst, aus der Sache sind ein paar der besten Tage meiner Schulzeit geworden! Wir haben nämlich sogar am Bundeswettbewerb teilgenommen und dort einen Haufen netter Leute kennen gelernt. Die Veranstaltung geht ja immer über mehrere Tage und man bekommt ein super Unterhaltungsprogramm geboten inkl. Galadinner mit anschließender Party (:-)) ). Ein Sonderpreis in Form von Geld sprang auch noch dabei heraus, als Preisträger ein automatischer Vorschlag für die Studienstiftung des Deutschen Volkes und interessante Gespräche mit Wissenschaftlern, die einem viele gute Tipps fürs spätere Studium geben können.

Wir hatten das große Glück, dass es an unserer Schule einen sehr engagierten Lehrer gab, der sich jedes Jahr um jugend forscht kümmert, so dass immer vier oder fünf Projekte entstehen. Die meisten anderen beim Bundeswettbewerb wurden nicht durch Lehrer sondern schon durch Leute von der Uni betreut, teilweise auch durch Firmen wie BASF. Man muss also zuerst jemanden finden, der einen unterstützt. Aber genau da sind dir eigentlich keine Grenzen gesetzt! Hör dich doch mal um und such dir was, was dich interessiert. :-)

ich glaub das ist kein so guter Rat, dann bleibt er genau in der Nische in der er monentan ist und die ihn nicht glücklich macht ( hab jetzt alles genau durchgelesen und im Kontex von alle dem, was er geschrieben hat, merkt man doch, wie traurig er eigentlich mit seiner jetzigen Situation ist - seine Freunde geben ihm nichts mehr, weil zu kindisch, er findet aber auch nicht so leicht Anschluss an andere, einfach mal nur albern und fröhlich sein, das ist ihm auf Grund seines ernsten Wesens fremd ... und man merkt doch auch, dass er diese Situation für sich ändern, will - sonst hätte er sich hier nicht so offen geäußert und hier um Rat gefragt) , für das Ändern seiner Situation braucht er nun aber nicht ein (neues) anspruchsvolles wissenschaftliches Thema/Projekt, sondern ich denke, um ein ausgefülltest rundes Leben jetzt und später führen zu können, muss er die andere Seite des Lebens schulen für sich, und das ist nicht unbedingt das Spaß-haben-können auf Partys (weil das hier immer wieder ein Thema war, obwohl natürlich Spaß auf Partys was tolles ist), sondern ganz generell ist es das Auf-Leute-Zugehen-Können, das Sich-ein-Gleichgewicht-zum-Lernen (später Beruf)-Schaffen-können, das Nicht-In-sich-und-die-Bücher-Verkriechen

Burnsy, du schaffst das !!! Ich hab in der 11 und 12 Klasse auch gemerkt, dass ich das nicht kann und konnte deswegen "nichts mit anderen anfangen" (dachte ich, derweile war ich nur viel zu verkrampft und ernst und unsicher, mit 16/ 17 Jahren alles normal!! und die meisten müssen da durch), habe genau daran gearbeitet, wurde immer besser, aber hab es mir auch immer wieder ganz ehrlich gesagt, wenn ich wieder mal allein und abseits stand oder erst gar nicht losgegangen bin, mich nicht verabredet habe und dann traurig zu Hause allein war, dass das genau mein Problem ist und heute ( Jahre später) hat sich das wirklich geändert und ich weiß, dass ich gar nicht so ein ernster Typ bin, wie ich immer war, ja und das Leben macht richtig Spaß.

Liebe Grüße und alles Gute

Lava
07.11.2008, 11:10
ich glaub das ist kein so guter Rat, dann bleibt er genau in der Nische in der er monentan ist und die ihn nicht glücklich macht

Aha. In welchem Jahr hast du bei jugend forscht teilgenommen, dass du beurteilen kannst, in welcher Nische man dort landet?


( hab jetzt alles genau durchgelesen und im Kontex von alle dem, was er geschrieben hat, merkt man doch, wie traurig er eigentlich mit seiner jetzigen Situation ist

Hugh. Dr. Freud has spoken.

netfinder
07.11.2008, 12:11
PS: Trinken werde ich trotzdem nicht, da das gift ist und mir nichts bringt.




Darf ich dich auf meine Signatur hinweisen? :-dance :-party

Kackbratze
07.11.2008, 18:43
Dieser Thread rutscht so lansam in die Psychoanalyse-Ecke.
Vielleicht sollte man das Ganze eher in der Versenkung verschwinden lassen, da die eigentliche Frage ja nun geklärt ist.

CharlesBurns
07.11.2008, 19:58
oder man gibt hier weiterhin ratschläge für mein leben

Michael72
07.11.2008, 21:17
oder man gibt hier weiterhin ratschläge für mein lebenMorgens, Abends, nach dem Essen: Zähneputzen nicht vergessen!

Skalpella
07.11.2008, 21:29
Morgens, Abends, nach dem Essen: Zähneputzen nicht vergessen!
Nee, sorry! Falsch! Neuste Tipps lauten wohl: Vor dem Essen Zähneputzen, weil das Essen den pH-Wert im Mund senkt und die Zähne deshalb vor dem Essen durch das Fluorid in der Zahnpaste geschützt werden sollen. Die durch den niedrigen pH-Wert angeweichten Zähne werden durch die harte Zahnbürste weiter geschädigt.
*glaub*
Sorry für OT :-music

Michael72
07.11.2008, 21:44
Vor dem Essen ZähneputzenFür Steak mit Pfefferminzgeschmack bin ich nicht britisch genug.

Ontopic: Hast Du denn versucht, lieber Burns, in der Zwischenzeit unsere wohlgemeinten Ratschläge umzusetzen bevor wir Dir neue geben?