Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizin studieren Grundlegende Vorbereitung
Ehemaliger User 05022011
07.11.2008, 22:18
Nee, sorry! Falsch! Neuste Tipps lauten wohl: Vor dem Essen Zähneputzen, weil das Essen den pH-Wert im Mund senkt und die Zähne deshalb vor dem Essen durch das Fluorid in der Zahnpaste geschützt werden sollen. Die durch den niedrigen pH-Wert angeweichten Zähne werden durch die harte Zahnbürste weiter geschädigt.
*glaub*
Sorry für OT :-music
naja da weiß ich jetzt also endlich woher ich meine Löcher habe , also keine Zahnbürsten mehr benutzen????
:-dafür ?
CharlesBurns
08.11.2008, 13:52
Für Steak mit Pfefferminzgeschmack bin ich nicht britisch genug.
Ontopic: Hast Du denn versucht, lieber Burns, in der Zwischenzeit unsere wohlgemeinten Ratschläge umzusetzen bevor wir Dir neue geben?
welchen zb
Den Vorschlag soziale Kontake im paramedizinischen Bereich zu suchen.
Mitarbeit in einer Hilfsorganisation.
Hast du dich über Malteser, Johanniter, ASB und DRK informiert?
Schon Termine für Gruppentreffen an denen du mal reinschnuppern kannst bekommen? Wo bauen die Zivis die dicksten Geräte?
Stuntman Mike
09.11.2008, 17:39
Wo bauen die Zivis die dicksten Geräte? :-dance
Also meiner Erfahrung nach beim ASB, beim DRK gibts deutlich mehr Spießer... :-party
hi,
da dieser Thread gut passt, ich über die Suchfunktion nichts akzeptables gefunden habe und ich nicht extra ein neues Thema aufmachen will, hätte ich mal eine Frage:
Was könnt ihr mir für Bücher als Vorbereitung für das Studium empfehlen ?
Die Frage ist jetzt erstmal ziemlich pauschal gestellt und findet sich wahrscheinlich in 100 anderen threads auch. Ich suche aber konkret Literatur, die sozusagen auf dem Wissen eines Rettungsassistenten aufbaut, die aber noch nicht zu tief in die Materie einsteigt...
Hab mir vor kurzem das Buch "Der Körper des Menschen - Einführung in Bau und Funktion" vom Thieme-Verlag gekauft. Das Buch ist super zum nachschlagen und zum schmökern, aber ich suche Bücher, die einfach noch tiefer gehen, die aber für "Noch-nicht"-Studenten mit medizinischer Ausbildung verständlich sind.
Super fände ich auch Bücher, die bestimmte Aspekte der Physiologie behandeln. Sowas wie "Einführung in die Endokrinologie" oder so.
Pharmakologie und Anatomie wären weitere Themen, zu denen ich was suche.
Für die Grundfächer Chemie, Bio, Physik, Biochemie gibt es ja denke ich genug Bücher für Einsteiger, aber vielleicht kenn da auch jemand ein Buch, mit dem er besonders gut zurecht gekommen ist oder so ...
ich hoffe, ihr versteht den Inhalt meines Anliegens =) ...
danke schonmal für eure Antworten :)
roger rekless
20.11.2008, 10:38
Ich suche aber konkret Literatur, die sozusagen auf dem Wissen eines Rettungsassistenten aufbaut, die aber noch nicht zu tief in die Materie einsteigt...
Für sowas kann es doch gar keinen Markt geben. Zwischen RA und Medizinstudium gibt es nicht wirklich eine Gruppe die medzinisches Wissen "genau dazwischen" benötigt. Da kann man maximal so Ultrakurzlehrbücher (Crashkurse etc.) für Medstudenten testen.
Wobei ich das ganze für maßlos übertrieben halte. Als RA oder RS gehst du doch schon mit genug Vorwissen ins Studium. Die meisten gehen rein und können nichtmal Chemie oder Physik in ihren Grundzügen. Verschwende deine Zeit nicht ;)
Gruß
Roger
Skalpella
20.11.2008, 12:00
Für sowas kann es doch gar keinen Markt geben. Zwischen RA und Medizinstudium gibt es nicht wirklich eine Gruppe die medzinisches Wissen "genau dazwischen" benötigt.
Seh ich auch so. Der Markt ist nicht vorhanden. Wenn Du den Faller wirklich durch hast und er Dir "zu wenig" ist, dann kannst Du Dir auch Literatur fürs Studium besorgen. Ich persönlich finde zum Beispiel als Einstieg den Lippert/Anatomie ganz toll. Es muss nicht die 7. Auflage sein. Die 6. reicht völlg aus und ist somit auch nicht so teuer. Das Einstiegskapitel Allgemeine Anatomie vermittelt den wichtigen Überblick. Und er ist schön geschrieben, im Erzählstil. Auch sehr schön geschrieben ist der Horn-Biochemie des Menschen. Vielleicht ein wenig viel am Anfang, aber zum Verstehen gibt es nichts Besseres. Das Pendant zum Horn in Physio hätte ich auch gerne gefunden :-? Ich fand den Huppelsberg von Thieme nicht schlecht, ist aber leider etwas unbunt, da Kurzlehrbuch. Und der Schmid/Thews führt doch zu weit! ;-)
Da kann man maximal so Ultrakurzlehrbücher (Crashkurse etc.) für Medstudenten testen.
Die meiner Meinung nach gerade nicht! Diese setzen nämlich das Verständnis voraus, das man benötigt, um den Stoff dann kurz vor der Prüfung mit dem Ultrakurzlehrbuch schnell zu inhalieren.
Wenn Du unbedingt schon was lernen (oder vielmehr lesen) willst, sind die oben genannten Bücher Lippert/Horn schon ganz gut. Wenn Du die durch hast, kannste Dich gerne wieder hier melden ;-) :-angel
roger rekless
20.11.2008, 15:58
Die meiner Meinung nach gerade nicht! Diese setzen nämlich das Verständnis voraus, das man benötigt, um den Stoff dann kurz vor der Prüfung mit dem Ultrakurzlehrbuch schnell zu inhalieren.
Da haste Recht, ohne Vorwissen sind die meist wertlos. Mea culpa :-angel
Miss_Verständnis
21.11.2008, 00:27
Hmmm, also ich denke man sollte sich ausleben. Auch das sind wichtige Erfahrungen... auch für einen späteren Arztberuf. Das ist meine Meinung. Ich will gar nicht dran denken wie ich mit 15 drauf war.. :-oopss Da wär mir nicht ein einziger Satz so von der "Feder" gegangen wie Mr. Burns und auch ich habe ein "sehr gutes" Abi und studiere erfolgreich... Ich finde das eher bedenklich als erstrebenswert wie du dich äußerst. Ehrlich gesagt. Geh aus dir raus... lass es krachen.. dann hast du schon sehr wichtige Erfahrungen, von denen du später profitieren kannst! :-party
naja...das mach ich sowieso :)
Ich will mich ja auch nicht jede freie Minute hinsetzen und schonmal fürs Studium vorbüffeln. Halte ich auch für absoluten Schwachsinn...
Aber ich will halt einfach nicht auf dem Rettungsassistentenwissen stehen bleiben, auch wenn es bereits sehr umfangreich und hilfreich fürs Studium ist.
Ich möchte mich halt einfach mal gemütlich schmökernd tiefer in den Stoff einlesen, ohne jetzt wirklich dafür zu "pauken", da ich ja noch ein wenig Zeit bis zum Studienbeginn hab (hab erst mit meinem Anerkennungsjahr angefangen) und diese Zeit einfach sinnvoll nutzen möchte, um es im Studium so leicht wie möglich zu haben...
Stuntman Mike
22.11.2008, 17:41
Also, diese selbst auferlegte Einschränkung im Bezug auf das Niveau der Bücher halte ich für unsinnig. Wenn du studierst bist du immer noch der selbe Mensch und musst mit den Büchern klarkommen, von daher kannst du auch jetzt schon die richtigen Lehrbücher lesen.
Anatomie zu lernen halte ich für nicht so sinnvoll, da braucht man die Struktur, die man durch die VL gegeben bekommt und auch den Druck, den man erst durch Klausuren und Testate so richtig bekommt. Klinische Fächer zu lernen ist auch nicht so sinnvoll, glaube ich, weil die ja eh erst nach zwei Jahren studieren aktuell werden.
Am sinnvollsten ist es meiner Meinung nach, jetzt anzufangen, dein praktisch-medizinisches Wissen auf eine naturwissenschaftliche Grundlage zu stellen. Dazu würde ich mit der Zellbiologie anfangen, weil das die Grundage für die Histologie, Physiologie, Pharmakologie etc. ist. Dazu hatte ich während meiner Zeit beim DRK zuerst den Plattner (http://www.amazon.de/Zellbiologie-Helmut-Plattner/dp/3131065133/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1227374546&sr=8-1), ein tolles Buch, leicht verständlich, auch ohne Vorwissen angenehm zu lesen, der optimale Einstieg eben.
Danach habe ich den Pollard (http://www.amazon.de/Cell-Biology/dp/1416022554/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1227374953&sr=1-2) teilweise gelesen, den ich ebenfalls hervorragend fand, eindeutig, präzise und mit sehr schönen Abbildungen. Ist jedoch natürlich wesentlich tiefgründiger und daher schwerer zu lesen, zudem englisch. Wenn du lieber was deutsches lesen willst, soll der kleine Alberts (http://www.amazon.de/Lehrbuch-Molekularen-Zellbiologie-Lutz-Nover/dp/3527311602/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1227375145&sr=1-3) laut vielen Kommilitonen sehr gut und verständlich sein. Habe jedoch keine eigenen Erfahrungen damit.
Zum Spass (ich steh auf Pharma ;-)) habe ich immer wieder gerne im Lüllmann (http://www.amazon.de/Pharmakologie-Toxikologie-Arzneimittelwirkungen-verstehen-Medikamente/dp/3133685163/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1227375296&sr=1-1) herumgelesen und durchaus einiges behalten, was mir auch jetzt noch nützt. Allerdings kann dieses Buch seinen vollen Nutzwert erst entfalten, wenn man gute Biochemiekenntnisse hat, von daher kein "Muss". Im Zweifelsfalle also lieber die Zellbiologie lernen, ebenfalls ein hochspannendes und faszinierendes Gebiet, und wie gesagt auch sehr grundlegend.
Viel Spass!
Ehemaliger User 05022011
22.11.2008, 17:43
Die meisten gehen rein und können nichtmal Chemie oder Physik in ihren Grundzügen. Verschwende deine Zeit nicht ;)
das kann ich nur bestätigen, hatte auch keinen Plan davon und das was dann in der Vorklinik gemacht wird, dass schnickt jeder halbwegs intelligente Mensch ( sollten ja Leute mit Abi sein ) auch so - man kann sich Altklausuren besorgen und dann weiß man, was so gefragt wird in der Klausur und dann ist das alles gut machbar
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.