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RadioDoc
13.12.2002, 11:54
[Mary schrieb]"Wo ist das Problem, ist doch für jeden etwas dabei... man muß sich ja nicht so eine selbstverwirklichte Emanzenzippe aussuchen!

Man kann sich doch erstmal selbst ein wenig verwirklichen, und dann such man sich eine, die noch nicht ganz so verknittert und veremanzipiert ist, und alles wird gut. "


Da kann ich wiederrum nur lachen. So eine mußt Du heute ersteinmal finden.

13.12.2002, 12:02
Da kann ich wiederrum nur lachen. So eine mußt Du heute ersteinmal finden.

Nö, die muss uns finden. So emanzipiziert darf sie dann schon sein!

chata, der heute bstümmt Ärger kreigt! :-blush

RadioDoc
13.12.2002, 12:08
Also da kannst Du sicher seeeehr lange drauf warten. :-))

RadioDoc
13.12.2002, 12:10
Warum kriegst Du denn Ärger? Stehst Du etwa bei einer Emanze unterm Pantoffel? :-))

13.12.2002, 12:21
@radiodoc So schlechte Erfahrung mit dem "gefunden werden" hab ich garnicht!

und zu 2tens Ich glaub ich hab da nochmal Glück gehabt! Aber man muss es ja nicht übertreiben.

chata

blanko
13.12.2002, 12:59
Ich merke ja schon wieder was ich alles falsch gemacht haben muß....
In meinem nächsten Leben werd ich mit spätestens mit 14 ungeschützen Sex haben, 9 Monate später stolze Mama sein, dann noch ein 2 mal werfen, meinen Kindern einbläuen, es ja genauso zu machen, der gesellschaft zu liebe...und bin dann mit 30 schon Oma, dann haben die liebn klienen ja so richtig was von mir!

Toller Plan Jungs, bereinigt ja auch gleich den Engpass um die Studienplätze, ne.

blanko

Feuerblick
13.12.2002, 13:17
Ich will ja gar nicht meckern, denn ich habe ein Exemplar von Freund, der sich durchaus auch vorstellen kann, in Erziehungsurlaub zu gehen.
Was den Verdienst angeht, so denke ich, dass man das heute nicht mehr unbedingt so sagen kann. Es gibt durchaus Frauen in meinem Bekanntenkreis, die deutlich besser verdienen als ihre Männer.

Wenn BEIDE wollen, dann kann man sicher alle Probleme rund um die Aufzucht von Nachwuchs lösen, AAABER
ich lasse nicht gelten, dass man Frauen zum Vorwurf macht, dass sie mit ihrem Wunsch nach einer vernünftigen Ausbildung ihre Verantwortung der Gesellschaft gegenüber vernachlässigen.
Und, liebe "Frauen-zurück-an-den-Herd-Freunde": Wer von Euch hat sich denn konsequenterweise schon die passende Gattin gesucht und Kinder in die Welt gesetzt????

Gruß
Feuerblick
*funkel*

@chater: Keine Sorge, mich verbiegt so schnell keiner! :-)

RadioDoc
13.12.2002, 14:00
Leider bestätigt sich hier wieder, was man befürchten dürfte. Von Frauenseite gibt es ausschließlich stark emanzipatorisch geprägte Beiträge. Und das deckt sich auch mit meinen realen Erfahrungen. Man muß ja heute schon sehr aufpassen, was man zu dem Thema äußert. Wenn man nicht in dieser mainstream-Linie mitschwimmt und den Frauen zustimmt, daß man selbstverständlich für volle Gleichberechtigung ist, natürlich auch bereit wäre, gleiche Anteile an Kindererziehung und Hausarbeit zu übernehmen u.s.w., dann wird man regelrecht schikaniert. Diese post-68 "political-correctness" kotzt mich einfach nur noch an. Ich möchte mich dem nicht unterordnen. Es muß doch auch heute noch möglich sein, als "richtiger Mann" leben zu können, ohne zu einem windelwechselnden und kuschenden Weichei zu werden. Ich erwarte Eure vermutlich (großenteils) wütenden Antworten. Aber das mußte einfach mal raus.

Sebastian1
13.12.2002, 14:35
Sorry, RadioDoc, aber ich verstehe dich nicht so wirklich. Was hast es denn damit zu tun, ein "richtiger Mann" zu sein, wenn man sich dem Haushalt und den Kindern verweigert? Und was ist an Gleichberechtigung falsch?

Fragt sich
Sebastian
(...dessen Freundin grade lecker Essen macht ;-) )

hobbes
13.12.2002, 16:10
Ich bin von den vielen Reaktionen (28 binnen weniger als 20 Stunden) total überwältigt und freudig überrascht.
[@RadioDoc und Frosch: ihr seid mir echte Kumpels!]

Eines möchte ich klarstellen: es geht mir nicht darum hier aus einer schlechten Laune heraus oder persönlicher Erfahrung meinen Frust an den weiblichen Zeitgenossinnen abzulassen.
Mich interessieren die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Entwicklungen von diesen sehr persönlichen Entscheidungen der Familienplanung.

Nochmals die Ausgangslage: Im Jahr 2030 (also in 28 Jahren, dies entspricht nicht einmal einer Generation; eine Mutter wird durchschnittlich mit 29 erstmals schwanger) werden 70% der Bevölkerung in Deutschland über 60 Jahre alt sein. Die Geburtenraten sinken in Mitteleuropa seit längerer Zeit. Also wird unsere Gesellschaft eine sehr alte werden.
Blanko sorgt sich um die Überbevölkerung: jedoch eine Gesellschaft mit nur Alten kann nicht funktionieren.
Die Auswirkungen insbesondere wirtschaftlicher Art sind gar nicht auszudenken, diese Rentenkosten werden unbezahlbar sein. Eine alte Gesellschaft hat als identitätsstiftende Elemente nur die Vergangenheit, die Zukunft ist untergeordnet. Dies wird sich gesellschaftspsychologisch auswirken auf die Innovationskraft, die Stimmungslage, den Konsum und besonders auf die Lebensqualität. Alles strebt heute beinahe wahnhaft nach Jugendlichkeit (habe erst gerade die Propaganda eines Schönheitschirurgen in der Hand gehalten, ich konnte es nicht fassen). Diese Jugendlichkeit wird eine nicht mehr echte sein, die alten lassen ihre Fasade aufpolieren, doch es wird eine Fasade bleiben, die brökeln wird. Wir werden immer älter und glauben bald an unsere Unsterblichkeit -- das Unsterblichkeitskonzept ist nicht mit dem Fortpflanzungsgedanken zu vereinbaren - und verschieben die Gedanken an eine neue Generation auf den Tag, an dem manchmal schon zu spät ist.

Maja schreibt: "Aber bei uns tickt die Uhr...*ticktack* ... und dann, wenn wir uns (beruflich) verwirklicht haben, finanziell abgesichert sind ect, will uns keiner mehr haben und für ein Kind ists bilogisch gesehen schon zu spät."
Wie wahr! Genau das ist doch das Problem. Es ist eine Frage der Prioritäten, was ist wichtiger: Familie oder Karriere, Kinder oder vermeintliche öffentliche Anerkennung dank eines Karriereschrittes?

Ist das nun der Preis der Emanzipation? Der Preis einer modernisierten Gesellschaft? Der Preis individueller Freiheit?

Ich frage mich, ob wir durch die Errungenschaften der Emanzipation wirklich glücklicher geworden sind. Früher war es auch hart, es gab noch nicht die tollen sozialen Unterstützungen. Eine Mutter ohne Ehemann konnte ihre Kinder kaum über die Runden bringen. Heute ist das anders. Alles ist geregelt, alles ist möglich. Niemand ist mehr auf jemanden angewiesen – alles wird in der Anonymitäten von immer grösseren staatlichen Gebilden geregelt. Jeder kann sich mal austoben bis 30+ - ohne Rücksichtungen und ohne Gedanken an die eigene Zukunft und schon gar nicht mit einer grösseren Sicht. Doch wir wollen das Rad nicht zurückdrehen, sonst wähnt sich June wieder im Mittelalter.
Hiddl spricht von erst zu sichernder finanzieller Absicherung. Gut, das ist schon schwierig wenn sich jeder Ehepartner (ach nein die Ehe ist veraltet) einzeln finanziell absichern muss. Aber das ist Produkt einer Zeit, in der nichts mehr sicher ist – schon gar nicht eine Ehe. Der Spass und die Sorglosigkeit gehen vor.
Feuerblick verlangt nach einem Hortplatz, Opa + Oma würden nicht zur Verfügung stehen. Es sei eben langweilig ein als Hausfrau zu leben, zudem müssten die Finanzen auch stimmen. Ich frage mich wo der Sinn darin liegt, zuerst Geld zu verdienen, damit Steuern zu bezahlen, sich dadurch einen Hortplatz zahlen zu lassen und seine Kinder durch Fremde Personen aufziehen zu lassen. Beim Hort ist zusätzlich das Problem der wechselnden Bezugspersonen für Kleinkinder: Stichwort gestörte Persönlichkeitsentwicklung und kein Aufbau von Urvertrauen.

hobbes
13.12.2002, 16:11
Nun zum Konstruktiven:
Es wird immer die Geschichte mit der Teilung von Arbeit und Haushalt und Erziehung erzählt. Teilzeitarbeit und blabla....mich ärgert das ähnlich wie RadioDoc.
Das Konzept lässt sich vermutlich in vielen Berufen durchaus umsetzen.
Es gibt aber Berufe, dazu zähle ich Medizin auf Spitzenniveau, wo das so nicht möglich ist und nie sein wird. Man kann sich nicht Teilzeit auf höchsten Niveau mit vollster Konzentration engagieren. Das wird immer schief gehen. Überall dort nicht wo Spitzenleistungen gefordert wird. Zur Vereinfachung macht das Beispiel mit einem Spitzensportler; der muss vollen Einsatz leisten, voll ran, der hat keine Zeit für die Windeln u.ä.
Nun ist das zweite offiziöse Konzept: Verzicht auf Karriere zugunsten Kinder. Und wer Karriere macht, hat halt keine Kinder. Also ist es ein Privileg der Durchschnittlichen sich fortpflanzen zu dürfen? Die Genetik möchte ich hier nur andeuten. Aber der der sich bewusst für Karriere und gegen Kinder entscheidet, der ist wohl sicherlich nicht der Beste bezüglich sozialen Fähigkeiten.
Wäre noch das spektakulär-populäre Konzept der Rollenumkehr: Schade dass Männer noch nicht gebären können. Ich bin aber altmodischerweise überzeugt, dass es auch noch andere Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Besonders in Bezug auf Fürsorge und sozialen Fähigkeiten. Diejenigen, die mir einen Knall unterschieben, mögen mich als lebendigen Beispiel eines Mannes sehen, der in gewissen Fragen, Defizite gegenüber einer Frau aufweist.

Oh wo bleibt das Konstruktive:
In den USA liegt das durchschnittliche Primapara-Alter vier Jahre tiefer als hierzulande. Grund dafür mag auch sein, dass sich dort nicht wenige Frauen entscheiden, erstmal eine Familie zu gründen und Kinder zu gebären und erst etwas später – wenn die Sprösslinge kraft grösserer Selbstständigkeit und wegen mehr Freiheitsdrang älter sind – ihre akademische Ausbildung beendigen und eine Karriere – die jetzt wunderbar vereinbar ist – in Angriff nehmen.
Ich finde dies ein gutes Konzept und würde mich sehr dafür stark machen, sich dazu Gedanken zu machen.
Vielleicht ist Nico dazu ein Beispiel, wenn sie glücklicher verheiratet gewesen wäre, dann das Paradebeispiel.

Upphs... das war viel zu viel Text.

hobbes
13.12.2002, 16:13
...übrigens richtet sich die Kritik des threads nicht nur an Frauen!

Nico
13.12.2002, 16:31
Ich bau jetzt lieber auf meine Eltern, als auf irgendeinen Mann.
*zwinker*

Aber das stimmt schon:

dass sich dort nicht wenige Frauen entscheiden, erstmal eine Familie zu gründen und Kinder zu gebären und erst etwas später – wenn die Sprösslinge kraft grösserer Selbstständigkeit und wegen mehr Freiheitsdrang älter sind – ihre akademische Ausbildung beendigen und eine Karriere – die jetzt wunderbar vereinbar ist – in Angriff nehmen.

Wenn ich mal überlege, dass ich in 4 Jahren mit dem PJ fertig bin und die Kids dann 10 und 9 Jahre alt sind, lässt sich schon einiges machen.
Und mich wird kein Personalchef fragen, wie das mit meiner Familienplanung aussieht. ;-)

Klar, Chefärztin werde ich mit 40 nicht sein.......

Gruß
Nico

Sanje
13.12.2002, 17:34
Jaja, die bösen Emanzen sind an allem Schuld! An der sinkenden Geburtenrate, dem maroden Rentensystem und am Ozonloch! ;-)

Hier kam das Argument, dass sich Frauen nicht um ihre Verantwortung für die Gesellschaft kümmern, wenn sie nicht sofort Kinder kriegen. Haltet ihr das für eine gute Voraussetzung für ein Kind, wenn es geboren wird, nur um als künftiger Rentenkassenfüller zu fungieren?

Kinder sollte man nur bekommen, wenn man überzeugt ist, dass der richtige Zeitpunkt da ist. Leider gibt es den richtigen Zeitpunkt nicht wirklich, sowohl ein "früher" als auch ein "später" Zeitpunkt haben Vor- und Nachteile.

Und Männer sind für mich wirkliche Männer, wenn sie z.B. Windeln wechseln, ohne sich darum zu scheren, was ihre Geschlechtsgenossen von ihnen halten könnten. Nur Weicheiern ist Macho-Gehabe wichtig. :-)

Sanje (<---hat 4 Kinder früh bekommen und ist jetzt im 1.Semester -aber jetzt bitte keine Diskussion über senile Medizinstudenten ;-) )

hiddl
13.12.2002, 18:19
Erst mal an den medi-chatter: die feministischen Grüße waren 'nen Witz - man muß ja nicht so furchtbar feministisch sein, um meine Meinung zu haben, ich war sogar mal in der Jungen Union :-blush

Und nun noch mal zu Hobbes: Das ist doch ein bißchen Quatsch, daß Männer weniger emotional und weniger zu Erziehung befähigt sind als Frauen. So was ist doch irgendwie "normalverteilt" bei beiden Geschlechtern, es gibt eben Geschickte und Weniger-Geschickte. Vielleicht könntest Du Dir auch entfernt vorstellen, daß es durchaus mehr Männer geben könnte, die "Hausmann" werden wollen, wenn dann nicht die Gesellschaft, auf die wir Rücksicht nehmen sollen, ihn als Schwächling verlachen würde, der sich von seiner Frau durchfüttern läßt. :-???

Sagt Ute, deren Mutter als Teilzeit-Ärztin gearbeitet hat und die in der restlichen Zeit von ihrem Vater versorgt wurde (und das ist jetzt kein Witz) :-)

13.12.2002, 19:04
Hört, Ihr Frauen. Die Zeit der Versklavung ist endgültig vorbei!
Männer haben sich schon zu lange unterdrücken lassen.

Merkt euch für die Zukunft folgende Worte:

01.Weinen ist Terror!
02. Sagt, was ihr wollt. Subtile Hinweise funktionieren nicht!
03. Schneidet euch nie die Haare. Nie!
04. Es kommt vor, daß wir mal nicht an euch denken. Lebt damit!
05. Werdet eure Katze los!
06. Alles, was wir vor 6 oder 8 Monaten gesagt haben, gehört nicht in eine
Diskussion!
07. Alles, was ihr anhabt, ist schön. Wirklich!
08. Christopher Columbus brauchte keine Richtlinien. Wir brauchen sie auch nicht!
09. Ihr habt zu viele Schuhe!
10. Wenn ihr denkt, ihr seid zu dick, seid ihr es wahrscheinlich. Bewegt euren
Arsch in ein Fitnessstudio!
11. Lernt, mit der Klobrille klarzukommen. Wenn sie oben ist, klappt sie verdammt
noch mal runter!
12. Vermerkt Geburtstage in einem Kalender!
13. Ja, im Stehen pinkeln ist schwieriger, als von einer Klippe zu schiffen. Wir
treffen eben manchmal daneben!
14. "Ja", "Hmmm" und "Nein" sind absolut akzeptable Antworten!
15. Kopfschmerzen, die 17 Monate dauern, sind ein Problem. Geht zum Doktor!
16. Täuscht ihn nicht vor. Wir sind lieber uneffektiv als getäuscht!
17. Samstag = Fußball. Sonntag = Formel 1
18. Wenn ihr euch nicht anzieht wie Unterwäschemodels, dann erwartet von uns
kein Verhalten wie die Seifenopertypen!
19. Wenn wir etwas sagen, was zweierlei Bedeutung haben kann, und eine davon
verletzt euch, dann haben wir das andere gemeint!
20. Laßt uns andere Frauen anschauen. Wie sollen wir sonst wissen wie hübsch ihr
seid?
21. Reibt nicht an der Lampe, wenn ihr nicht wollt, daß der Flaschengeist
herauskommt...
22. Sagt uns entweder, DASS wir etwas machen sollen, oder WIE wir es machen
sollen, nicht beides!
23. Frauen, die Wonderbras und tiefe Dékolletes haben, verlieren das Recht, sich
zu beschweren, daß sie angestarrt werden.
24. Ihr habt genug Klamotten!
25. Geburtstage, Valentinstag oder Jahrestage sind nicht nur dafür da,
herauszufinden, ob wir für euch das perfekte geschenk finden.
26. Manchmal denken wir nicht über euch nach. Lebt damit.
27. Einkaufen ist "kein" Sport
28. Wenn Ihr was bestimmtes von uns wollt, sagt es. Lasst diese versteckten
Hinweise.
29. Eure Mutter muss nicht unsere beste Freundin sein.
30. Nicht eure alten Klamotten machen euch fett. Es sind die vielen
Schokopralinen.
31. Die gutaussehenden, muskulösen Männermodels in den Magazinen sind alle
schwul.
32. Wenn Ihr uns etwas zu sagen habt, sagt es während der Werbepausen.
33. Wenn wir im Bett liegen und müde aussehen, dann sind wir müde und haben
keine Lust endlose Diskussionen über unsere Beziehung zu führen.
34. Wenn Ihr nach dem Essen noch einen Nachtisch wollt, dann esst einen
Nachtisch. Aber sagt bitte nicht: "Soll ich noch einen essen?", "Ich sollte doch
keinen mehr essen, oder?", "Du meinst doch auch, ich sollte keinen mehr essen?"
und esst dann noch die Hälte unseres Nachtisches weg.
35. Zweifelt nie unseren Führungsanspruch an.
36. Nichts sagt so gut "Ich liebe Dich!" wie Sex

chata, der das mal geklärt wissen wollte!

maja
13.12.2002, 21:38
LOL!

:-top

hobbes
13.12.2002, 23:08
Original geschrieben von hiddl
Sagt Ute, deren Mutter als Teilzeit-Ärztin gearbeitet hat und die in der restlichen Zeit von ihrem Vater versorgt wurde (und das ist jetzt kein Witz) :-)

Deine Mutter war Teilzeit-Ärztin und dein Vater arbeitete offenbar auch Teilzeit (oder?). Gut, dass ist eine Entscheidung der Familie, die Arbeit nicht prioritär zu sehen. Aber ich denke, es muss legitim sein, auch 100% (oder mehr!) arbeiten zu können. Dann erst stellt sich dass Problem. Und dass ist dann nicht mit Familie vereinbar, wenn beide Partner diesen Wunsch hegen.
Persönlich erachte ich es nicht als gute Lösung, dass die Mutter wenig arbeitet und der Vater aus Solidarität auch zu Hause bleibt und Shoppen schüttelt. Dann wird nämlich kaum mehr gearbeitet. Und wenn eine Gesellschaft 70% Alte durchfüttern muss, dann geht das nicht mehr auf!!


Jaja, die bösen Emanzen sind an allem Schuld! An der sinkenden Geburtenrate, dem maroden Rentensystem und am Ozonloch! ¨

Also ich halte das Thema wirklich für ein ernstes! Mann muss schon zugeben, dass die meisten und grössten Gesundheitsprobleme heute einen psychischen Background haben. Und diese Probleme entstehen nur in einer Gesellschaft, in der einige Missstände herrschen. Diesen sind wir hier auf der Schliche.

Sanje
13.12.2002, 23:19
Original geschrieben von hobbes

Also ich halte das Thema wirklich für ein ernstes! Mann muss schon zugeben, dass die meisten und grössten Gesundheitsprobleme heute einen psychischen Background haben. Und diese Probleme entstehen nur in einer Gesellschaft, in der einige Missstände herrschen. Diesen sind wir hier auf der Schliche. [/B]

Soso, muss man das...das heisst also, da ja die Feministinnen Schuld sind an den gesellschaftlichen Missständen, sind sie Schuld an den meisten und größten Gesundheitsproblemen? Meinst du das jetzt ernst?

hobbes
13.12.2002, 23:32
Du scheinst dich bei den Begriffen Emanze und Feministin sehr angesprochen zu fühlen. Ich verwende diese Begriffe ungern - denn ich halte sie für Schimpfwörter. Ich betrachte dich daher - weil ich dich nicht kenne - als keines von beiden, sondern einfach als Frau.
Ich habe bereits erwähnt, dass die Frauen nicht an allem Schuld sind. Die 68er Bewegung und deren gesellschaftlicher Umbau einer Wohlfahrtsgesellschaft in eine Sozialhochsicherheits-Spassgesellschaft ist keine Erfindung der Frauen. Diese wurden dabei allenfalls institutionalisiert.
Ich halte Familienplanung und -organisation durchaus als eine Sache von Mann und Frau. Aber stelle sie auch in Bezug zum Staat und der Gesamtgesellschaft. Wir brauchen den gesellschaftlichen Konsens zu einer Bejahung des Lebens, zur weiteren Existenz der Menschheit (dieser Glaube ist arg angekratzt) und ein Comitment zur Familie als eigentlich wichtigste Tragstütze eines jeden Lebens - diese Funktion kann nicht durch den Staat übernommen werden.
Also sind es eigentlich politische Fragen.
Ich habe dir persönlich keinen Vorwurf zu machen. Im Gegenteil: du hast doch geschrieben du hättest Kinder und würdest jetzt das Studium absolvieren? Genau dieses Konzept habe ich postuliert.