Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : späte Schwangerschaften sind im Trend
Alles wird gut
16.12.2002, 19:23
Original geschrieben von luckyblue
@Rugger
Ja, wird wohl eher Konjunktiv gewesen sein. Auf 80 % will ich mich jetzt nicht festnageln lassen, auf jeden Fall waren die Medizinerinnen unangefochten an der Spitze im Vergleich zu anderen Berufsgruppen.
Wenn ich mich im Semester so umschaue, sehe ich da so einige männliche Individuen, die für ne gute Stelle jedem Vorgesetzten bis zur rechten Kolonflexur in den Anus kriechen würden...
Als Mann muss man sich halt anders "hochschlafen", das Prinzip sich zu verkaufen, kannst Du nicht der Weiblichkeit anhängen!
An alle (angehenden) Ärzte, die meinen, Frauen sollten wieder mehr und früher Kinder kriegen: Geht in die Forschung und erfindet einen Weg, wie ihr selber welche kriegen könnt!!!!!
Ich jedenfalls weiß, dass ich wahrscheinlich bis ich 30 bin, keine Kinder haben werde und auch keine will- und ich erwarte auch von niemand anderem, das zu wollen bzw. zu tun!!!
Jede gegensätzliche Meinung ist hier selbstgerecht, rücksichtslos und sexistisch :-meinung
Man darf ja gerne mal einen chauvinistischen Spruch/Kommentar bringen- ein wenig Reiberei zwischen den Geschlechtern macht die Sache ja erst interessant...... aber bei Kindern hört der Spaß auf!!! :-D
Original geschrieben von hobbes
Ich frage mich wo der Sinn darin liegt, zuerst Geld zu verdienen, damit Steuern zu bezahlen, sich dadurch einen Hortplatz zahlen zu lassen und seine Kinder durch Fremde Personen aufziehen zu lassen. Beim Hort ist zusätzlich das Problem der wechselnden Bezugspersonen für Kleinkinder: Stichwort gestörte Persönlichkeitsentwicklung und kein Aufbau von Urvertrauen. [/B]
Ich bin eben erst auf diesen Thread aufmerksam gemacht worden und beim Lesen dieser Aussage fällt mir nur eines ein: Was für ne gequirlte *******! Aber das darf ich wieder nicht sagen, das tun Mädchen nicht.
Wie toll meinst du ist es denn für das Kind alleine mit der Mutter zu Hause zu hocken und keine anderen Kinder zu sehen und zum Spielen zu haben?? Zwillinge sind nun mal nicht die Regel und bis zum Geschwisterchen dauert es ja nun mal mindestens noch 10 Monate.
Ich will nicht abstreiten, daß es schlechte Kinderbetreuungseinrichtungen gibt, aber in die muß man ja sein Kind nicht geben, oder?
Mal ganz davon abgesehen - wer sind denn die Leute mit Borderline-Syndromen und/oder Schizophrenie? Das sind die, die viel zu eng und zu lang in der Familie bemuttert wurden.
In den vorigen Aussagen habt ihr von Sozialer Verantwortung geredet - wie sozial verantwortlich ist es denn, wenn ich mir 2-4 Kinder anschaffe, die dann zu Hause betreue und vom Staat Sozialhilfe beziehe?? Senkt das die Steuern? Ich möchte das schwer bezweifeln...
Und senkt es die Rentenbeiträge, wenn auf einmal alle Frauen nicht mehr arbeiten und nicht mehr in die Rentenkasse einzahlen??
Außerdem würde die Geburtenrate erheblich steigen, wenn die Möglichkeit zu guter Kinderbetreuung verbessert würde - Italien hat das in den letzten Jahren vorexerziert und in Frankreich gibt es schon seit den 70ern gute Hortplätze mit einer qualitativ hochwertigen Betreuung der Kinder.
So, kann mich jetzt nicht weiter darüber verbreiten - muß mein Kind ins Bett bringen!
Beerin
Ich denke schon das es unserem Staat auf dauer wesentlich besser gehen würde, wenn man wieder zum alten System zurück kehren würde. Will heißen Frauen an den Herd, jung heiraten 2 bis 4 Kinder kriegen etc.
Erstmal den Steinen, Kohlköpfen, Tomaten und falulen Eiern die mir um die Ohren fliegen ausweichen.
Gut alles wieder beruhigt? Dann kann ich ja weiter reden. Ich sag nicht, daß ich will das es so wird, oder daß das die einzige Möglichkeit ist. Es ist nur in meinen Augen Fakt, daß dieses Systeme sicher Vorteile hat. Aber es muß ja auch nicht die Frau sein. Gut die muß das Kind austragen. Da führt nunmal noch kein weg dran vorbei und selbst wenn einer gefunden würde würde ich nie ein Kind auf solch eine weise haben wollen. 1. möchte ich nicht schwanger sein. Aber wichtiger 2. kommt dan in 10 Jahren raus hups die Kinder die so gezeugt werden ham doch alle ein 500 fach größere Chance Krebs oder irgendwas zu kriegen. Nee, danke. Dann doch lieber das System von Mutter Natur. Ist schon unsicher genug. Aber danach muß nicht die Mutter zuhause sitzen. Auch Männer können das. Und selbst wenn beide ab einem gewissen Alter arbeiten ist das nicht der Tod für das Kind. Ham meine Eltern auch gemacht und ich bin noch fast normal geworden. :-notify Ich denke, da es eh nie zum alten System zurück kehren wird, und auch nicht dahin daß sich geschlechtsunabhängig einer von beiden Partnern der Sache alleine witmet (wie soll das auch klappen, für einen selber ist es ja nun doch egal daß statistisch jeder 2 Mann / Frau seinem job nachgehen kann, wenn man selber zuhause sitzt) müßen die Rahmenbedingungen sich änder. Will heißen mehr und bessere möglichkeiten zur Kinderbetreuung, bessere möglichkeiten zur Teilzeitarbeit, Finanzielle Vorteile (Wieso zum teufel haben kinderlose Ehepaare irgendwelche steuerlichen Vorteile. Klar würd ich es auch ausnutzen, aber es ist Schwachsinn. Eltern sollten die Kriegen und das auch nachdem die Kinder groß sind. Verheiratet sein bringt dem Staat keinen Vorteil, Kider braucht der)
So muß nu zur Uni.
Original geschrieben von Beerin
Mal ganz davon abgesehen - wer sind denn die Leute mit Borderline-Syndromen und/oder Schizophrenie? Das sind die, die viel zu eng und zu lang in der Familie bemuttert wurden.
Ha.....sorry, ist nun mal "mein" Thema:
Wenn sie bemuttert worden wären, dann hätten sie gerade keine BPS oder sonstiges entwickelt!
Muss jetzt Mittag für die Kids machen....
Gruß
Nico
Geht in die Forschung und erfindet einen Weg, wie ihr selber welche kriegen könnt!!!!!
Nö - ich möchte in der Klinik eigentlich nicht mehr sooo viele geile Karrieristen sehen mit dem Lebensmotto: Karriere vor Kinder. Nein, es sind gerade diese, welche man in die Forschung abschieben sollte.
@beerin: gerade Italien hat die niedrigste Geburtenrate europaweit. Trotz Hortplätzen! Ich bin zudem nicht gegen kindliche Gruppenintegrationen. Diese gibt es aber schon. Zudem wären Kinder auch nicht so alleine, wenn es eben mehr von ihnen gäbe. Die Gruppenintegration muss aber nicht schon mit 6 Monaten beginnen?!
Jede gegensätzliche Meinung ist hier selbstgerecht, rücksichtslos und sexistisch
Leitspruch eines guten Demokraten. :-)) :-))
Wieso? Es gibt halt 2 Meinungen. Meine und die Falsche.
Erst möchte ich mal einen Punkt ganz klar festhalten. Eine tradionelle Familie (andere bezeichne diese als erz-konservativ reaktionär) besteht ja aus Mann, Frau und Kindern. In dieser Konstellation ist es durchaus möglich ohne Sozialhilfe durchzukommen - dies auch dann, wenn nicht beide Ehepartner voll berufstätig sind.
Anders ist die Situation der sog. Alleinerziehenden. Sie stehen selbstverständlich im Konflikt von Kindern und Broterwerb. Beides wird zusehens zur Belastung und die Situation wird oft als unbefriedigend erlebt. Das sehe ich aus so. Das ist ein Problem. Wohl gerade deshalb habe ich diesen thread gestartet, indem es ja um Familienmodelle geht.
Ich bin mit Pascal vollkommen einverstanden, dass es gut möglich ist, dass beide Ehepartner einer Arbeit nachgehen, sobald die Kinder ein gewisses Mass an Selbstständigkeit erreicht haben. Ich bin auch einverstanden, dass ein Rollentausch zwar möglich ist. Ich halte diesen jedoch in der Realität für nicht sehr praktikabel, bzw. bezweifle, dass diesem Modell wirklich oft nachgelebt wird. Das Modell der abwechselnden Rollen (mal geht Vati arbeiten, mal Mutti) ist logischerweise der Karrierekiller par excellence. Man nehme wieder das Beispiel des Spitzensportlers. Es ist diesem unmöglich ein Jahr zu pausieren - er verliert den Anschluss. So ist es auch in vielen Berufen, auch in Teilbereichen der Medizin. Daher braucht es wohl notwendigerweise eine Festlegung der künftigen Rollen. Das will aber nicht heissen, dass der erziehende Partner/in, nicht später einer durchaus befriedigenden Beschäftigung nachgehen kann und soll.
Ich kritisieren zwei Dinge: 1. das gegenseitige Ausspielen von Familie und Karriere und 2. die grundsätzliche in-Fragestellung der +/- tradionellen Familie.
Denn der Trend zur späten Schwangerschaft zeigt auf, dass viele Frauen erst gegen Ende ihrer fruchtbaren Phase doch noch zum Schluss kommen, dass sie eigentlich gerne Kinder hätten. Stellen sich dann - was ja häufig ist - medizinische Probleme, müssen diese in Kauf genommen werden. In der Retroperspektive wäre dann oft eine frühere SS eben die bessere Alternative gewesen. Solches kann man verhindern. Auch wenn es gewisse Vorteile der etwas reiferen Eltern gibt - eine späte Schwangerschaft ist immer ein medizinisches Risiko.
Alles wird gut
18.12.2002, 19:22
Original geschrieben von hobbes
Leitspruch eines guten Demokraten. :-)) :-))
Ein Glück, dass Familiengründung nichts mit Demokratie zu tun hat- wäre ja noch schöner, wenn eine Mehrheit darüber bestimmt, wer wann ein Kind haben wird und wer nicht...
Oder noch schlimmer. Wer mit wem. :-dagegen
Ich denke, diese Meldung passt in diesen thread:
Woman, 58, pregnant
It has emerged that a woman of 58 has had fertility treatment and is pregnant. Treating women who are past menopause age poses ethical as well as potential medical problems, but Ian Craft, director of the London Fertility Centre, says he is delighted. The woman is the third in the UK aged over 55 to become pregnant.
Grossartig nicht? Bei Schuleintritt ihres Kindes wird diese Mutter 65 jährig sein, den 20. Geburtstag feiert das Kind mit einer 78 jährigen Mutter, wenn diese überhaupt noch leben sollte.
:-???
*altenthreadwiederausgrab*
habe grade ein bisschen im forum gestöbert und dabei diese diskussion von 2002 wiedergefunden. ich war ehrlich gesagt ein bisschen schockiert mit wieviel emphase, emotionalität und teilweise unsachlichekeit über dieses heikle thema diskutiert wurde. :-(( :-???
ich bin gespannt ob wir das heute ein bisschen differenzierer beurteilen können. aus den threads der letzten zeit zu ähnlichen themen schien mir die diskussion sachlicher und gewinnbringender zu sein.
ich finde es ehrlich gesagt krass, wie sehr sich in der alten diskussion die fronten verhärtet haben und man den jeweils anderen vorwarf, sie seien reaktionäre oder böse emanzen.
es wurde über themen geredet, über die man keine ahnung hatte. welcher mann, der fordert, eine frau gehöre an den herd und müsse mindestens 2 kinder bekommen, weiss denn in real life wie das so ist mit kinderhaben? wer von den damals hitzig diskutierenden weiß den tatsächlich wie es ist jahrein jahraus sich nur mit schmutzwäsche und kochen zu beschäftigen? die ganzen organisatorischen, menschlichen, körperlichen belastungen???
warum wurde jede entgegengesetzte meinung gleich mit dem stigma "emanzentum-die frauen sind schuld" belegt? sprechen da nicht heimliche ängste heraus? :-notify
ich finde es unfair, dass feuerblick, die glaube ich ein bisschen mehr erfahrung hat als wir mädels und jungs anfang 20, damals so abgekanzelt und in die "bääh, emanzen"-ecke gestellt wurde.
jahrhundertelang galt hausfrau als einzig möglicher beruf für die frau. diese ungleichheit hat lange genug bestanden. ist denn der wunsch, eine ausbildung zu machen und einem beruf nachgehen zu können, für frauen weniger legitim als für männer?
ich hoffe die beteiligten der diskussion haben ihre meinungen in der zwischenzeit ein bisschen relativiert.
ich denke, es liegt an jedem einzelnen selbst, was für einen partner man sucht. manche männer mögen gerne mit einer hemdenbügelnden gebärmaschine vorlieb nehmen. ich denke, dass viele frauen, die ein bisschen mehr im kopf haben, ihre intellektuellen fähigkeiten auch anwenden mögen. und die meisten intelligenten männer wollen imho auch eher eine partnerin, die mit ihnen geistig, intellektuell etc. mithalten kann und sie versteht....
meiner meinung nach degradiert sich ein mann, dem die intellektuellen fähigkeiten bei einer partnerin tatsächlich unwichtig sind.
ich denke, mittlerweile ist man in dem thema geburtenrate/gesellschaftsüberalterung/rolle der frau durchaus weitergekommen.
ich glaube nicht ( bzw hoffe!!!) dass man heutzutage noch solche schuldzuweisungen ("karrieregeilheit" "eigennutz") an frauen pauschal richten würde.
es sollte mittlerweile klar geworden sein, dass die geburtenrate im WESENTLICHEN von der familienpolitik abhängt!! :-notify :-notify als paradebeispiel sei hier frankreich angeführt, das die höchste geburtenrate von europa hat (2,2 kinder statt in D 1,3). und warum? nicht etwa weil dort das traditionelle familienbild (frau am herd) so hoch gehalten wird, sondern weil es suffiziente kinderbetreuungssysteme gibt! und weil den frauen dort familie und kinder bei der berufssuche und ausübung nicht als negatives stigma anhaften.
auch der politik und den arbeitgebern sollte dies in den letzten jahren langsam klargeworden sein, auch wenn die umsetzung familienfreundlicher arbeitsstrukturen noch auf sich warten lässt. in den skandinavischen ländern gibt es qualifizierte kinderbetreuung, die sich auch förderlich auf die kinder auswirkt, was intelligenz, lernleistungen etc. betrifft. :-top in diesen ländern ist die vereinbarkeit beruf-familie bei weitem nicht so schwierig wie in D.
ich denke, hier ist der wesentliche knackpunkt. :-meinung :-meinung :-meinung
ich persönlich zB studiere nicht medizin, um dann den rest meines lebens im haus zu verbringen. ich möchte auch gerne facharzt machen.ist das für frauen denn kein legitimer wunsch? ob ich danach kürzer trete und wie ich es dann manage mit kindern, weiss ich noch nicht, aber es wird dann schon klappen...
ich glaube nicht dass es mit anfang 30 zu spät ist um kinder zu bekommen!
ich kenne genügend familien mit 3 und mehr kindern, in denen die frau erst mit 30+ kinder bekommen hat.
ich glaube auch nicht, dass sich frauen, wie damals unterschwellig unterstellt, in böser absicht vornehmen, keine kinder bekommen zu wollen. :-meinung
etc etc etc.
in hoffnung auf differenziertere meinungen und auf lange sicht eine geistig offenere gesellschaft.....
die löwin, die beileibe kein männerschreck ist, im gegenteil....
Hallo Hobbes,
ich bins schon wieder. Das gibt ja hier sicher wieder eine kontroverse Diskussion. Also laß mich gleich mal meine Meinung zu dem Thema anbringen. Ich bin sicher mal wieder nicht auf der Mainstreamlinie. Ich finde die Entwicklung garnicht gut, daß die Familie immer mehr an Bedeutung verliert. Die Überalterung wird langsam ein großes Problem für unsere Gesellschaft und deshalb muß etwas getan werden, damit die leute wieder mehr Kinder haben. Durch 68 und die Emanzipationsbewegung ist da sehr viel kaputt gemacht worden. Ich sehe diese Entwicklung durch die 68 äußerst kritisch. Heute steht irgendwie nur noch die Selbstverwirklichung der Frau im Vordergrund. Die meisten denken nur noch egoistisch an Karriere etc., und vergessen ganz ihre Verantwortung für die Gesellschaft. Ich finde, es müßte etwas getan werden, um diese Entwicklung wieder umzudrehen, auch wenn das sicher, insbesondere von Frauenseite, heute nur schwer durchsetzbar sein wird.
Ehrlich gesagt finde ich dieses übertriebene Emanzipationsgelabere schrecklich. Ich will kein karrieregeiles altes Mannsweib werden nur um mich selbst zu verwirklichen. Im Endeffekt, so hart es auch klingt, ist die Frau diejenige, die die Kinder zur Welt bringt und das Heim hütet. Das ist die Natur der Frau. Die Natur zeigt uns, wie wir zu leben haben und da sind nun einmal die Weibchen diejenigen (bis ausser wenige Ausnahmen), die den Nachwuchs hüten und pflegen.
Später möchte ich auf jedenfall arbeiten aber auch so früh wie möglich viele Kinder haben und wenn es sein muss werd ich auch einige Jahre aussetzen. In den Beruf kann man immer wieder einsteigen und wenn man gut ist schafft man es irgendwann mal zur Chefetage und wenns nicht klappt...auch egal, dafür hat man Kinder, die viel mehr Wert sind als eine Karriere....
Im Endeffekt, so hart es auch klingt, ist die Frau diejenige, die die Kinder zur Welt bringt und das Heim hütet. Das ist die Natur der Frau.
das war die meinung von vor 100 jahren...(als es für frauen noch verboten war die uni zu besuchen :-(( :-(( )
ist das dein ernst??????
ehemalige Userin 24092013
28.02.2005, 21:59
Wieso wird es eigentlich so extrem unter Emanzengehabe gebracht, wenn man als Frau mal n bissle Jobtechnisch was machen will und erstmal für sich leben will und Kinder hinten dran hängt?
Ich werde Jobtechnisch bestimmt nicht soweit rumklettern, bis ich an irgendeiner Spitze hänge, ich will nen Job, der mir einfach nur Spass macht.
Und ich werde nicht ehr über Kinder nachdenken, so lange ich selbst noch viel zu gern eins bin.
Für mich hat das nix mit Emanzipation zu tun, sondern ehr mit Vernunft und Verantwortung.
Erst wenn ich die letzten beiden Punkte für mich anständig definiert habe, denke ich über das nach, was in Richtung Famile / Kinder geht.
Auch wenn diese Diskussion hier schon länger läuft, ist das wohl immer aktuell!
Und vielem kann ich da echt nur zustimmen!
Was mich so tierisch ankotzt und im Augenblick echt fertig macht, ist, dass ich als Mutter mit Kids gar keine Chancen bekomme!
Ich kann keine Ausbildung halbtags machen (ok, MTA und noch zwei andere Sachen als Umschulung! TOLL!), Meine Träume kann ich mir irgendwie abschminken, weil ich meine Kinder ja nicht von morgens um 7 bis abends um 6 irgendwo parken will.
Also muß ich mich doch entscheiden, Kinder oder Karriere! Sicher gibt es zig Frauen die beides schaffen, aber wo sind denn die Kleinen dann die ganze Zeit!
Das ist doch echt zum Haareraufen!! Wieso bekomme ich nicht die Möglichkeit in jedem Beruf oder Studium als Mama was zu lernen?? Ich finde, das dies der Punkt ist, wo man ansetzen müsste, wo der Staat und die Politik gefordert werden.
Ich fühle mich jedenfalls total beschissen in meiner Situation und irgendwie auch verarscht vom Staat, wenn ich drei Kinder bekomme (doppelter Durchschnitt!) und nie was lernen kann ohne eine Oma oder einen Ganztageshort - auch wenn ich natürlich keine Kinder für die Gesellschaft bekommen habe!!
Sorry, fürs Abkotzen, aber dies ist nunmal Realität, wenn man Kinder hat und da muß ich alleine als Frau durch! Von Männern bekomme ich da wenig Verständnis:-(
Im Augenblick wünschte ich als Mann geboren zu sein! KOTZ!
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