Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auswirkung von Noten auf Assistelle
Ich gebe mich geschlagen, glaubt was ihr wollt, macht euch verrueckt, mir kann es egal sein, ich hab meine Traumstelle...
Ich frage mich, was fuer ein armer Wicht kuckt auf die Note in einem Praktikum, das ewig her ist? Hat das echt einen Aussagewert? Möchte irgendwer fuer so einen Schwachkopf arbeiten?
Ganz ehrlich, dass man ueberhaupt darueber nachdenkt wie sehr eine kleine unbedeutende Note die Karriere beeinflussen kann, zeigt doch wie kaputt dieses System ist...
...viel Erfolg!
Schlumpfi21
23.09.2009, 21:29
@ John Silver: Da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich sagte deshalb ja auch, dass es lediglich in einigen Kombinationen von Fächern und Stadt, die sehr gefragt sind, dazu kommen kann, dass es einen Bewerberpool geben kann aus dem der Chef dann die Auswahl zu dem Einladungsgespräch trifft. Lediglich dann (und natürlich auch unter Berücksichtigung der Bewerbung) kann es sein, dass sich die Chefs auch die Noten ansehen (und die Frage war ja auch nicht entstanden wegen einer Praktikumsnote, sonder der Note in dem Fach in dem derjenige anfangen möchte)
In Hamburg gibt es sogar Assessment Center für bestimmte Fächer an bestimmten Kliniken, ob man es glaubt oder nicht...Naja, ob man sich sowas antun will, muss man natürlich selber wissen... Ich will damit nur sagen, dass es möglich ist, in einigen Städten schwer eine Stelle zu bekommen. Ich könnt euch ja mal im Forum bei den Anfängern umhören.
dumpfbackeazin
24.09.2009, 16:23
naja, für die rechtsmedizin in hamburg können die bei dem durchlauf froh sein, wenn sie überhaupt noch assis bekommen.
noten ? wie bitte - die chefs können über bewerbungen froh sein.
Also, ich hab mich an ein paar (4) Unikliniken für Pädiatrie beworben und da ist es nicht so, dass sie einem deswegen die Haustüre einrennen. Allerdings waren dies alles Initiativbewerbungen muss man sagen.
Allerdings bekam ich mehr als einmal zu hören "Ihre Bewerbung klingt sehr interessant, dzt haben wir leider keine freie Stelle, wir behalten Ihre Unterlagen aber für den Fall.... hier".
Letztlich macht mich das aber auch nicht glücklich, auch wenn ich mich nicht ganz als Loser und von vornherein Eliminierter fühle.
Wäre es allerdings so, dass es da nicht noch genug Bewerber und besetzte Stellen gäbe, könnte mein Schreiben nicht zustande kommen und ich hab es mehr als einmal so erhalten.
Ich hab auch eine Bewerbung dirritissima zurückbekommen.
dumpfbackeazin
24.09.2009, 18:21
leipzig uniklinik sucht ständig pädassis ebenso halle. wo liegt denn bitteschön das problem ?
Uni Leipzig - Prof Kiess - hat mir gestern! folgendes Email geschrieben (Ich hab eine email Anfrage geschickt, bevor ich allen Bewerbungen hinschicke und die im Müll landen)
"danke für Ihr Interesse. Leider kann ich Ihnen keine Stelle anbieten. Mit freundlichem Gruß und guten Wünschen. Prof. Kiess"
SOOOOO dringend kann es dann nicht sein, denke ich... oder er mag keine Ö.
dumpfbackeazin
24.09.2009, 18:57
dann musses an dir liegen, denn die haben dzt definitiv freie stellen.......und was is mit greifswald, rostock oder den größeren ostdeutschen städten (chemnitz, zwickau, gera, frankfurt oder, brandenburg etc. ?)
die haben sogar schon assis mit mehr als minimaler famu-erfahrung aus päd genommen.
Ich hab nicht mehr gemacht, als nur eine Email-anfrage geschickt, ob es sich lohnt, eine Bewerbung zu schicken. Da wusste er nicht viel von mir. Wenn er es da schon kategorisch ausschließt, glaube ich nicht, dass es an mir liegen kann, bzw es so dringend ist, da er sonst wenigstens Unterlagen haben wollte.
Er hat sehr prompt geantwortet, das muss man ihm zu Gute halten.
PS: Solange er so reagieren kann, kann der Mangel hier nicht existent sein, bzw schon genug qualifizierte Bewerbungen bei sich liegen.
PhysikumIchKomme
25.09.2009, 09:20
Was ich hier so lese macht mir echt Angst :S Ich habe das Physikum mit der Note 2 bestanden (besser gesagt: 2,5 :(((( ), möchte später aber wirklich UNBEDINGT Kinderärztin werden (pädiatrische Hämatologie/Onkologie). Heißt das, dass ich im Hammerexamen eine 1 haben müsste um z.B. in Hamburg eine Chance auf eine Stelle zu haben?
Wünsche allen noch einen schönen Tag!!!
Nein, aber wenn du jetzt schon weisst, dass du das machen willst, famulier dort, schreib eventuell eine Diss... schau, dass sie dich kennen, das ist bedeutender als Noten.
Ansonsten nicht verschrecken lassen. Nur Pädiatrie hat nicht so einen Mangel, wie man auch an der geringeren Anzahl der Ausschreibungen sehen kann und Städte sind halt lukrativ. Aber du kannst ja draufhin arbeiten!
Unter einem Chef, der die Note meines Radiologiescheins als ein wichtiges Kriterium in Bezug auf meine Bewerbung betrachtet möchte ich ehrlich gesagt lieber gar nicht arbeiten.
Außer in der Pädiatrie kann man sich doch in fast allen Fächern die Stellen praktisch aussuchen, das haben mir die Chefärzte der Kliniken, in denen ich mich - ausnahmslos initiativ - beworben habe, sogar teilweise direkt gesagt...
Unter einem Chef, der die Note meines Radiologiescheins als ein wichtiges Kriterium in Bezug auf meine Bewerbung betrachtet möchte ich ehrlich gesagt lieber gar nicht arbeiten.
Da hast du allerdings Recht....
Ich hab auch schon gehört, dass es in manchen Fächern leichter geht. Ist doch schön für die, die das machen!!!:-party
studmed_hu
02.10.2009, 12:06
Ich danke euch vielmals fuer die aufmunternden Worte !
flopipop
15.11.2009, 16:24
weiß jemand wie es mit der bewerberflut in der kardiologie aussieht? braucht man da gute noten?
weiß jemand wie es mit der bewerberflut in der kardiologie aussieht? braucht man da gute noten?
Lies den gesamten Thread, dann weisst Du was Sache ist... Noten sind Schall und Rauch... Erfahrung, Referenzen, Erfahrung und Erfahrung, DAS zählt... also Famulaturen an der richtigen Stelle, ggf. jobben und frühzeitig Kontakte knüpfen, dann klappts auch mit der Taumstelle!
Leelaacoo
16.11.2009, 11:42
weiß jemand wie es mit der bewerberflut in der kardiologie aussieht? braucht man da gute noten?
Also in der Landshauptstadt Ba-Wü ist es in der Kardio eher eine Wüste und keine Flut! Die versuchen sogar, Rotationsassistenten des eigenen Klinikums abzuwerben!
Keine Panik, wird schon!
LG Lee
flopipop
16.11.2009, 11:51
Also in der Landshauptstadt Ba-Wü ist es in der Kardio eher eine Wüste und keine Flut! Die versuchen sogar, Rotationsassistenten des eigenen Klinikums abzuwerben!
hmm...das klingt natürlich nicht schlecht, aber was meinst du könnte die ursache sein, dass kardio nicht so attraktiv ist? liegt das an den arbeitsbedingungen?
Hi!
Also ich glaube auch nicht, daß die Mehrheit der Chefs und Personalchefs auf Noten schaut. Ich hab meine Stelle bekommen, da hatte ich noch nicht mal die Approbation. Und das war nicht mein PJ-Haus...
Der internistische Chef in meinem PJ-Haus wollte mich unbedingt einstellen, obwohl ich Physikum und auch ansonsten immer nur 3er oder 4er geschrieben hab. Aber er kannte mich eben und kam mit meinem Arbeitsstil gut zurecht.
Nebenbei sagte er mal zu mir, daß er schon froh wäre, wenn sich überhaupt jemand mit Ambitionen und Ehrgeiz bewerben würde. Es gäbe Phasen, in denen außer ausländischen Ärzten, die allein schon sprachlich viel Unterstützung bräuchten, kaum jemand sich bewerben würde. Von der Arbeitsmoral wolle er jetzt mal gar nicht reden. (Achtung, das ist nicht meine Meinung, sondern war seine Aussage!)
Und das Krankenhaus liegt im Rhein-Main-Gebiet. Da gibt es viel Geld und viele Menschen...
wildcoyote
16.11.2009, 18:16
Hi!
Also ich glaube auch nicht, daß die Mehrheit der Chefs und Personalchefs auf Noten schaut. Ich hab meine Stelle bekommen, da hatte ich noch nicht mal die Approbation. Und das war nicht mein PJ-Haus...
Der internistische Chef in meinem PJ-Haus wollte mich unbedingt einstellen, obwohl ich Physikum und auch ansonsten immer nur 3er oder 4er geschrieben hab. Aber er kannte mich eben und kam mit meinem Arbeitsstil gut zurecht.
Nebenbei sagte er mal zu mir, daß er schon froh wäre, wenn sich überhaupt jemand mit Ambitionen und Ehrgeiz bewerben würde. Es gäbe Phasen, in denen außer ausländischen Ärzten, die allein schon sprachlich viel Unterstützung bräuchten, kaum jemand sich bewerben würde. Von der Arbeitsmoral wolle er jetzt mal gar nicht reden. (Achtung, das ist nicht meine Meinung, sondern war seine Aussage!)
Und das Krankenhaus liegt im Rhein-Main-Gebiet. Da gibt es viel Geld und viele Menschen...
Das ist aber ein weit verbreitetes Phänomen. Die jungen Ärzte heutzutage wollen eher eine coole Stadt als eine Klinik in der man was lernt (hatte mich neulich mit einem von der Uni unterhalten, ist nicht sooo rosig was er erzählt hat) Dementsprechend bleiben kleineren Häuser "auf der Strecke". zumal auch viele ins Ausland/andere Arbeitsbereiche abwandern
Das ist aber ein weit verbreitetes Phänomen. Die jungen Ärzte heutzutage wollen eher eine coole Stadt als eine Klinik in der man was lernt (hatte mich neulich mit einem von der Uni unterhalten, ist nicht sooo rosig was er erzählt hat) Dementsprechend bleiben kleineren Häuser "auf der Strecke". zumal auch viele ins Ausland/andere Arbeitsbereiche abwandern
Leider ist überhaupt nicht gesagt, daß eine kleine Klinik in Buxtehude besser ausbildet. Ich höre auch oft das Gegenteil. Personalmangel -> keine Zeit für gute Ausbildung -> kaltes Wasser und viel try and error -> Weggang der jungen Ärzte und noch mehr Personalmangel...
Die Wahrheit liegt sicher irgendwo in der Mitte, aber pauschal kann man nicht sagen: große Klinik=schlecht und kleine=gut :-meinung
Abgesehen davon glaube ich nicht, daß es um die "coole Stadt" an sich geht, sondern um die Lebensquali. Heutzutage lebt man nicht mehr um zu arbeiten, sondern man arbeitet, um zu leben. Was ist daran schlecht, wenn junge Leute in ihrer Freizeit gerne was unternehmen und deshalb die größere Stadt mit mehr Möglichkeiten dem Dorf vorziehen? Die kleinen bleiben deshalb oft auf der Strecke, weil sie eben nicht attraktiv sind.
Sorry für offtopic
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