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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schweinegrippe - die Impfung - Teil 2



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goeme
07.11.2009, 09:46
Wobei deine beschriebenen Symptome in Göttingen grad bei einigen die Runde machen, von daher bin ich gespannt, ob die das dann verharmlosen und es nicht auf eine Impfreaktion schieben...

Summbine
11.11.2009, 17:42
Hallo zusammen,

ich habe bei der Umfrage angekreuzt: "...systemische Nebenwirkungen":

Ich möchte hier meinen Erfahrungsbericht bringen: Ich war eine der ersten morgens um 9. Der "Pieks" war das harmloseste an der ganzen Impfung. Dann sollte man sich noch ca. 30 Minuten noch in der Praxis aufhalten, falls unerwartete Reaktionen eintreten. Die traten bei mir nicht ein. Aber kaum war ich draußen (musste noch was in der Stadt erledigen), wurde es mir doch ein bisschen komisch... Ich wurde immer müder, habe mich dann schließlich am Nachmittag hingelegt. Ich habe dann noch so eine Art "Ganzkörpermuskelkater" bekommen, auf der Seite, wo ich geimpft worden bin, konnte ich nicht liegen. Kaum hatte ich mich etwas ausgeruht (mein Körper brauchte mehr!), musste ich abends schon wieder los.
Als ich abends - 12 Stunden nach der Impfung - wieder daheim war, fühlte ich mich richtig kränkelnd - Frösteln, leichte Übelkeit, Muskelschmerzen...- bin ohne Zähneputzen ins Bett. Am nächsten Tag war ich noch etwas "klamm", es ging mir aber schon deutlich besser. Heute merke ich bis auf die Einstichstelle nichts mehr. Die Reaktion war zwar heftig im Vergleich zu anderen Impfreaktionen, aber noch lange nicht beunruhigend. Soviel zu mir.

LG, Summbine

ehemalige Userin 24092013
11.11.2009, 19:44
Schmerzen im Oberarm und eine leichte Muskelverhärtung. Zeugs, was ich auch nach Tetanus, Saisonale und FSME so bekomme.

teletubs
11.11.2009, 19:57
so...jetzt auch bei uns...mir tut der Arm weh, kann ihn kaum heben, Kopfweh ab&an und irgendwie ein matschiges Gefühl. Die saisonale war ohne Probleme....ähnliche NW bei Tetanus :-nix

Linda.1001
11.11.2009, 21:08
24h nach der Impfung:
druckschmerzhaft, beim Arm heben zieht es, ausserdem:

Übelkeit,Erbrechen,hämmernde Kopfschmerzen, Fieber und brennende Augen :-kotz

Mal sehen was da an Langzeitnachwirkungen auf uns zu kommt.

airmaria
12.11.2009, 09:43
nach öffnung des impflokals für spitalmitarbeiter war ich heute gleich dabei:
erinnerte vom ablauf und der schlangenbildung schon ein wenig an die tetanusreihenimpfung bei der antrittsuntersuchung bei der bundeswehr...
vom arm her ist es nach pandemrix noch wie eine normale saisonale, ich erwarte aber noch einen anstieg auf das schmerzlevel vergleichbar zu tetanus.
airmaria

ps: hier in der schweiz ist pandemrix von der swissmedic aufgrund noch austehenden wirksamkeitsnachweises für ältere über 60 noch nicht zugelassen, jedoch empfiehlt das hiesige bundesamt für gesundheit trotzdem explizit die impfung mit diesem impfstoff für die entsprechenden risikogruppen dieser altersklassen mit dem ausdrücklichen aufklärungshinweis, dass die wirksamkeit eben noch nicht nachgewiesen wurde!
...schon etwas schräg das alles!
der dreiländerkreisverkehr ist auch niedlich:
schweizer (die normalbevölkerung kann sich in den meisten kantonen erst ab 16. november impfen lassen) reisen zur impfung nach deutschland...
die deutschen bei entspechend knappen versorgungsgebieten versuchen es in österreich...

Linda.1001
12.11.2009, 13:28
So, heute kein Fieber oder Übelkeit mehr, dafür bleiben mein kleiner und Ringfinger seit 2 Tagen taub. :-notify Ich hoffe nur, dass ich mir irgendwie einen Nerv eingeklemmt habe, was ich zunächst angenommen hatte.

Ehemaliger User 05022011
12.11.2009, 13:35
He Linda, mach kein Quatsch, du wirst doch nicht die Erste sein, die die jetzige "Statistik" "kaum schlimme Nebenwirkungen" versaut

Linda.1001
12.11.2009, 13:40
Nun ja, vielleicht hab ich mir wirklich nur nen Nerv eingeklemmt. :-nix

teletubs
12.11.2009, 14:55
Oh man...die Nacht von einer auf die anderen Seite gewälzt. Mir war hundekalt, hab gefröstelt und heut morgen wäre ich gern daheim geblieben. Zumal ich nicht wusste, wie ich den Berg zur Arbeit mit dem Rad schaffen sollte. :-nix Es ging, aber subjektiv immer das Gefühl Fieber zu haben, objektiv waren es nur 37°C. Trotzdem immer noch matschig in der Birne und dann grad eben heimgefahren. Bringt ja nix. :-((

Maja85
12.11.2009, 18:31
Am Tag der Impfung kaum was gespürt, nachts dann Schüttelfrost und am Morgen danach mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen aufgewacht, der Tag konnte dann nur unter 3 x 500mg Paracetamol überstanden werden. Ich hatte noch gut eine Woche (!!!) nach Imfpung Schwellung, Verhärtung und Schmerzen an der Impfstelle.
Mir ist ja irgendwie nicht ganz klar, warum die Impfung so "krass" konzipiert wurde (zu viel Adjuvanz?!), dass so viele derartig darauf reagieren?

airmaria
12.11.2009, 19:09
Mir ist ja irgendwie nicht ganz klar, warum die Impfung so "krass" konzipiert wurde...?
um diese frage beantworten zu können, müsste man verschiedene begriffe, wie z.b. pandemie, pandemiewarnung, risikopotential, mutationsrisiko.... endlosweiter gleichzeitig verstehen bzw. erklären können und dann das ganze noch in eine statistische risikoabwägung einbauen: man kommt schnell zu dem ergebnis, es gibt kein richtig, oder falsch.
stopp, nicht ganz, ich korrigiere geringfügig: man wird immer zu dem ergebnis kommen können, dass die entsprechenden entscheider etwas fasch gemacht haben, denn ein richtig lässt sich nicht nachweisen!

um dieses wirrwarr vielleicht an einem kleinen ausschnittsbeispiel zu verdeutlichen, was es mit der statistik, wahrscheinlichkeit, risikopotential, prävention und vorsorge so auf sich hat, hier eine kleine aufgabe:

patientin S, schwanger mit x, kommt in deine praxis und möchte sich über eine impfung i gegenüber G beraten lassen:

aufgrund der aktuellen studienlage kannst zu folgende aussagen abschätzen:
a: die chance G zu bekommen beträgt für S 70%
b: die chance mit i geimpft zu werden beträgt näherungsweise 100% bei ja, 0% bei nein
c: wenn b = 100% wird mit einer wahrscheinlichkeit k1 von 30% eine leichte impfreaktion r auftreten, ohne bleibende folgen, jedoch auch mit einer wahrscheinlichkeit k2 von 10% eine schwerwiegende impfreaktion t mit bleibender schädigung des ungeborenen kindes von chronischer allergie bis hin zum tod, ohne weiter differenziert vorliegende zahlen.
d: für a = eintreffend, beträgt die todesrate für S und x gemeinsam 1-2%

...was soll man bei diesem stark vereinfachten beispiel raten, gibt es eine einfache eindeutige lösung?

airmaria

Sebastian1
12.11.2009, 19:37
Impfung vor einer Woche mit Pandemrix, bisschen Muskelschmerzen lokal für 2 Tage bei Berührung (nicht weiter störend), einen Tag leichte völlig indolente LK-Schwellungen, danach nix mehr.
Bin noch unentschlossen, meine Tochter impfen zu lassen, ist halt grad erst in der empfohlenen Gruppe (6 Monate). Andererseits war der ausschlaggebende Beweggrund, mich selbst impfen zu lassen der, dass ich es nicht mit nach Hause schleppen wollte um die Kleine zu schützen...

epeline
13.11.2009, 01:02
warte noch ab mit der umfrage. impfung ist jetzt 9 stunden her, arm tut ziemlich weh, kann ihn kaum anheben, leichtes kribbeln in der hand. kopfschmerzen und bisschen verstopfte nase + niesattacken.
bin mal gespannt, wie es weiter geht

kalt ist mir nicht, im gegenteil, eher hitzewallungen ;)

lars2002
13.11.2009, 09:54
Hatte 2 Tage lang nach der Impfung leichte Druckschmerzempfindlichkeit an der Einstichtelle und eine leichte Rötung weiter nichts...

roger rekless
13.11.2009, 10:16
Habe mich gestern Abend impfen lassen, und hatte heute Nacht Schüttelfrost. Heut morgen habe ich Kopf- und Gliederschmerzen, ausserdem friere ich wie ein Schneider. Arm tut auch einigermaßen weh. Das wars dann wohl mit dem Wochenende...

epeline
13.11.2009, 10:20
inzwischen fühl ich mich irgendwie wie betrunken, halbe nacht nicht geschlafen, wegen schmerz im arm und nun kopfweh und lähmende müdigkeit

airmaria
13.11.2009, 10:29
hm, ich hab geschlafen wie ein murmeltier, die erwartete schmerzzunahme am arm blieb aus.
insgesamt würde ich den schmerz am arm irgendwo zwischen normaler grippeimpfung und tetanusimpfung einordnen... aber wo kreuze ich jetzt an?

keinerlei nebenwirkungen stimmt ja nicht ganz, halte es für ein gerücht, dass man per im-injektion impfen kann, ohne dass man auch nur irgendetwas am muskel merkt.
daher würde ich vorschlagen die umfrage etwas abzuändern und punkt eins in
"mit Pandemrix und habe nur normale schmerzen im einstichbereich gespürt" ändern.
airmaria

Ehemaliger User 05022011
13.11.2009, 10:53
oh, oh, - ich sollte wohl nicht mehr hier reinschaun, sonst ändere ich doch noch meinen Entschluss mich impfen zu lassen, klinkt ja gar nicht gut, was ihr alle so schreibt - für alle Leidenden: GUTE BESSERUNG!

Muriel
13.11.2009, 10:57
halte es für ein gerücht, dass man per im-injektion impfen kann, ohne dass man auch nur irgendetwas am muskel merkt.


Ich habe noch nie von einer Impfung was gespürt, nicht mal ein leises Ziehen im Muskel. Zumindest die letzte Tetanus und die 3 Hep B sind mir noch gut in Erinnerung, so dass ich das wüsste :-nix Naja, mit der Schweinegrippenimpfung bin ich noch nicht weiter, da letzte Woche, als ich mich impfen lassen wollte, der Betriebsarzt keinen Impfstoff mehr zur Verfügung gestellt bekam (so viel zum Thema Risikogruppenimpfung blablabla). Der nächste Termin ist nächsten Mittwoch, falls dann wieder Impfstoff da ist. An dem Tag wollte ich allerdings nach Heidelberg zu einem Treffen mit zwei Freundinnen fahre, weiß noch nicht, ob ich das Risiko eingehen will, dass mir das versaut wird. Ich sehe die beiden so selten, dass es echt doof wäre, wenn das flach fiele.