Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Lohnt" sich ein Medizinstudium?
was dann auch wieder von manchen als nachteil, von manchen aber auch als vorteil angesehen wird :-))Ein paar mal mag das ja ganz witzig sein, aber wenn Du den Großteil des Jahres in Hotelzimmern an attraktiven Orten wie Rostow am Don abhängst dann schwindet die Begeisterung... hab ich mir jedenfalls sagen lassen.
Giant0777
07.01.2010, 06:29
lieber tobi, mal ein paar anmerkungen von mir:
ich selbst habe vor dem medizinstudium auch bwl studiert, bevor ich bei der medizin gelandet bin. allerdings ist die finanzierung meines studium durch meinen vorherigen arbeitgeber gesichert, sodass ich nicht mit dem wegfall eines gehalten kämpfen müsste, so wie bei dir im falle eines medizinstudiums.
rein ökonomisch lohnt es sich aus deiner position heraus nicht, nochmal 6 jahre zu studieren: in dieser zeit würdest du mindestens 318k bei deiner jetzigen firma verdienen, gehaltssteigerungen, boni, etc. mal völlig unbenommen. in den verbleibenden 38 berufsjahren müsstest du also mindestens 8.400euro p.a. mehr durch den arztberuf verdienen, als in deinem jetzigen beruf. da ich deine derzeitigen perspektiven nicht gut einschätzen kann, wirst wohl eher du wissen, wie sich die einkommensverhältnisse in deiner branche entwickeln würden. ich vermute, dass du den einkommensverlust der durch ein zusätzliches studium entsteht, mit dem arztberuf nicht wieder egalisieren könntest. soviel zur reinen rechnung.:-lesen
unabhängig davon ist die kombination wirtschaft und medizin sehr zukunftsträchtig. deine möglichkeiten erweitern sich natürlich deutlich, weil abrechnungsmodelle, kosten/nutzen rechnungen und und und in heutige krankenhäuser schon längst einzug gehalten haben und es einfach mal spass macht, als medizinstudent mit der controllingabteilung des hauses ein profit-center zu konzipieren - durfte ich für unser haus machen, kann sonst keiner und erlaubt dir einblicke in bereiche, die nicht mal oberärzte haben :-))
( im übrigen kann man als student mit sowas geld verdienen, solltest du dich also hier clever anstellen, kannste vllt doch ein wenig gehalt kompensieren :-)))!!!
dein fachliche kompetenz ist durch dieses zusätzliche wissen natürlich größer und distanziert dich im positiven von anderen mitkonkurrenten. ein weg in die geschäftsführung o.ä. steht dir so natürlich eher offen. ich denke, es gibt viele vorteile, immer unter der voraussetzung, dass man als mediziner ein faible hat für rechenspiele ( finden ja auch viele total ätzend ).
also, aus rein ökonomischer sicht ist dir von einem medizinstudium abzuraten. aus den anderen genannten gründen habe ich es wiederum gemacht und bin fest überzeugt, dass es eine zukunftssichere entscheidung war.
darüber hinaus ( und das solltest du nicht vergessen ) ist die medizin ein tolles und spannendes fach, mit vielen möglichkeiten und alternativen. die mischung aus gutem job, vernünftigem gehalt ( und bevor hier einer schreit: gehälter sind nie hochgenug :-peng) und perspektiven in vielerlei hinsicht machen diese studienwahl m.m. nach einfach.:-top
wenn du die berufszufriedenheit allein auf das gehalt reduzierst, wirst du irgendwann unzufrieden werden, weil gehalt eben nicht ausschliesslich glücklich macht. ich persönlich würde auch mit 200 euro weniger im monat zufrieden sein, wenn die bedingungen um mich herum besser sind, bzw. besser zu mir passen. lass das vllt mal in deine überlegungen mit einfliessen. und letztlich - malochen musste überall, wenn du was erreichen willst.
in diesem sinne, giant
gerrard8
07.01.2010, 10:23
@Rico
Ich habe nur mal eben eine kleine Zwischenfrage an dich:
Nach deinem Profil bist du ja im 4. WBJ, also noch Assi. Dann ist es doch ziemlich ungewöhnlich schoon Poolbeteiligungen zu bekommen, oder? Ich dachte das bekämen höchstens OÄ oder CÄ?
Bitte korrigiert mich, wennn ich da auf dem Holzweg bin.:-D
Ich sags dir ganz ehrlich: Ich würde an den meisten Tagen lieber jetzt als später alles hinschmeissen und lieber in einem Job ohne Dienste und mit geregelten Arbeitszeiten arbeiten - auch wenn ich dafür deutlich weniger Gehalt bekäme.
Sag mal, darf ich Dich fragen, warum Du das alles noch machst? Alternativlosigkeit oder reißen es die Tage, an denen Du Dich nicht so fühlst, wieder ein wenig raus?
sodbrennen
07.01.2010, 11:27
ich selbst habe vor dem medizinstudium auch bwl studiert, bevor ich bei der medizin gelandet bin. allerdings ist die finanzierung meines studium durch meinen vorherigen arbeitgeber gesichert, sodass ich nicht mit dem wegfall eines gehalten kämpfen müsste
Darf ich mla fragen, was das konkret bedeutet? Arbeitest du dort noch Teilzeit? Die zahlen dir ja nicht einfach so Geld?! :-nix
Giant0777
07.01.2010, 12:54
Darf ich mla fragen, was das konkret bedeutet? Arbeitest du dort noch Teilzeit? Die zahlen dir ja nicht einfach so Geld?! :-nix
die firma nennt sich bundeswehr und die zahlen übergangsbezüge:-)
@Rico
Ich habe nur mal eben eine kleine Zwischenfrage an dich:
Nach deinem Profil bist du ja im 4. WBJ, also noch Assi. Dann ist es doch ziemlich ungewöhnlich schoon Poolbeteiligungen zu bekommen, oder? Ich dachte das bekämen höchstens OÄ oder CÄ?
Bitte korrigiert mich, wennn ich da auf dem Holzweg bin.:-DAlso ich krieg seit dem ersten Jahr Poolbeteiligung, ich krieg natürlich größenordnungsmäßig (deutlich) weniger als die Oberärzte, aber immerhin.
Das is eigentlich bei allen die ich kenne so.
Feuerblick
07.01.2010, 20:23
Sag mal, darf ich Dich fragen, warum Du das alles noch machst? Alternativlosigkeit oder reißen es die Tage, an denen Du Dich nicht so fühlst, wieder ein wenig raus?Ganz einfach: Ich will meine Facharztausbildung fertigmachen, bevor ich mir Alternativen suche. :-)
Espressa
07.01.2010, 21:42
Ich wäre ja insgeheim gern Lehrerin, weil ich finde dass da das Arbeitszeit-Gehalt-Verhältnis einfach unschlagbar ist!
Weil ich aber absolut kein Interesse an der Tätigkeit hab, bin ich lieber Ärztin, ein Job von dem ich nach wie vor sehr überzeugt bin!
(Wäre aber auch schön, 3 Monate Ferien zu haben...)
Abgesehen davon macht es mir auch keine Bauchschmerzen ein oder zwei Jahre zu warten bis meine erreichte Grenzwertzahl für einen Studienplatz ausreicht ... in der Zeit kann ich (wie eben schon von jmd vorgeschlagen ;-)) sparen, um das Studium einfacher zu finanzieren. Zur Sicherheit: ein niedrige Grenzwertzahl wird mit der Zeit nicht besser, es gibt keine Wartezeit oder ähnliches. Allerdings hast Du natürlich jedes Semester eine Chance, an Deiner Begründung zu feilen und laut Forum war es in der Vergangenheit möglich, als BWLer berufliche Gründe geltend zu machen.
gerrard8
08.01.2010, 08:18
@Rico
Danke für deine Antwort. An was für einem Krankenhaus in welcher Fachrichtung arbeitest du denn?
Ich habe davon bisher noch nichts gehört. Aber ich habe ja noch nicht einmal angefangen:-?
@gerrard: Ich bekomme/bekam auch regelmäßig eine Poolbeteiligung (kommunales Haus, Augenheilkunde). Über das Jahr verteilt kam da in etwa ein weiteres Monatsgehalt zusammen. Dazu dann noch Gutachtengelder, BG-Berichte etc.
Tobi1987
08.01.2010, 11:33
Zur Sicherheit: ein niedrige Grenzwertzahl wird mit der Zeit nicht besser, es gibt keine Wartezeit oder ähnliches. Allerdings hast Du natürlich jedes Semester eine Chance, an Deiner Begründung zu feilen und laut Forum war es in der Vergangenheit möglich, als BWLer berufliche Gründe geltend zu machen.
Ja da hast du wohl Recht. In letzter Zeit ist die Meßzahl zwar gestiegen, aber mit ein wenig Glück kann die Zahl auch wieder fallen. Es kann zwar sein, dass man etwas warten muss, aber unmöglich ist es nicht.
Abgesehen davon verstehe ich nicht, wieso so viele BWLer mit ihrer Begründung scheitern. Es gibt durchaus Begründungen und Argumentationswege, die von der ZVS akzeptiert werden.
Man muss sich nur die Merkblätter durchlesen und seine Begründung auf die jeweilige Fallgruppe zurechtschneiden. Und man darf nicht vergessen, dass keine "Gutmenschen" über die Begründung entscheiden, sondern (so wie ich das mitbekommen habe) Juristen.
Führt man stichhaltige Belege an und kann noch ein paar einschlägige Quellen zitieren, dann sind die Chancen durchaus realistisch. Man muss seinen Text eben immer adressatengerecht verfassen ;-)
Und dass z.B. Berufswechselgründe ein K.O. Kriterium sind, weiß ja auch jeder....
Ich habe zum Beispiel meine Begründung mit einer Dame der ZVS durchgesprochen und obwohl ihre Aussage natürlich keine 100% Garantie ist, hat sie "durch die Blume" durchblicken lassen, dass eine Anerkennung meiner Gründe doch sehr wahrscheinlich ist. :-top
In diesem Sinne ... nur nicht immer alles schwarzmalen. :-meinung
Beste Grüße
P.S.: Wurde zwar schon oft gesagt, aber ich kann es nur wiederholen. Die Begründung unbedingt mit den netten Mitarbeitern der ZVS durchsprechen! Es lohnt sich.
sodbrennen
08.01.2010, 13:29
Ich wäre ja insgeheim gern Lehrerin, weil ich finde dass da das Arbeitszeit-Gehalt-Verhältnis einfach unschlagbar ist!
Weil ich aber absolut kein Interesse an der Tätigkeit hab, bin ich lieber Ärztin, ein Job von dem ich nach wie vor sehr überzeugt bin!
(Wäre aber auch schön, 3 Monate Ferien zu haben...)
Bist du dir sicher, dass du das Verhältnis Geld : Arbeitszeit richtig einschätzen kannst? In meinem engsten Familienkreis ist jemand seit vielen Jahren Lehrer, im erweiterten sogar mehrere, daher kenn ich mich ein bisschen aus. Ok, du hast vielleicht um 13 Uhr schon Schluss und kannst den Nachmittag frei machen, aber dann musst du halt dafür abends vorbereiten. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass du selbst bei Teilzeit da ziemliche lange am Abend beschäftigt bist. Von Lehrerkonferenzen, Elternabenden, Klassen-/Elternstammtischen, mal ganz abgesehen. Außerdem kommen noch Dinge hinzu, an die man gar nicht denkt. Bei Grundschule z.B. Schuleinschreibung und ggf. Prüfung, ob schon schulfähig, Zusammenarbeit mit Kindergarten/allen weiterführenden Schulen (regelmäßiger Austausch), beim Gymnasium z.B. Elterninformationsabend wie Übertrittsabende, ... Dann kommt noch Stundenplanerstellung hinzu. Vertretungsstunden halten (muss gemacht werden, kriegt man nix dafür). Und nicht zu vergessen: Zeugnisse. Gerade in der Grundschule hockt man da 2x im Jahr viele Nachmittage und Abende dran. 30 Zeugnisse schreibt man nicht schnell mal so runter.... Und wenn man was schreibt, was den Eltern nicht passt, drohen sie schlimmstenfalls mit Anwalt und Klage (ist wirklich schon vorgekommen). Die Kinder werden auch immer schlimmer und nach 5 Stunden am Stück (z.T. noch mit Pausenaufsicht zwischendrin) kommt man dann schon mal fix und fertig nach Hause. Es gibt übrigens viele Lehrer, die schon weit vor 60 vom Arzt als arbeitsunfähig bezeichnet werden und in den Vorruhestand gehen. Den ständigen Lärmpegel muss man auch mal gewohnt sein.
Nein, ich bin kein Lehrer. Aber ich hatte ursprünglich vor, einer zu werden. Vor 10 Jahren war die Situation im Unterricht aber auch noch entspannter. Die Schüler werden ja immer schlimmer. Für den Hungerlohn (gut Beamter, aber Aufstiegschance sind nicht grad groß) wollte ich mir das nicht antun.
Ok, jetzt krieg ich einen Hungerlohn an der Uni, aber die Studis sind wenigstens ein kleines bisschen anständiger :-top und auf Dauer bleib ich da ja sowieso nicht. :-nix
Übrigens: Am besten find ich die Arzt-Lehrer-Gespräche bei mir in der Verwandtschaft. Da heult immer jeder rum, dass es bei ihm so schlecht sei und im anderen Beruf doch sooooooo viel besser. Sehr amüsant! :-top
Also wenn's nur um's Geld geht: Ich würd weder Lehreramt noch Medizin studieren, sondern BWL. Blöd halt, wenn einem BWL so gar nicht zusagt. :-nix
gerrard8
08.01.2010, 14:41
@Muriel
Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Dann kann die Vergütung ja noch sehr stark durch Zulagen, Berichte und Dienste variieren.
Ich frage das übrigens nur aus Interesse. Natürlich ist nachher jeder Euro, den man zusätzlich verdient, schön. Trotzdem geht es mir um den Beruf selbst mitsamt Überstunden, Schichtdienst, nervigen Angehörigen, viel Stress etc.
Auch wenn ich noch nicht so weit bin und vielleicht noch etwas durch die rosa Brille schaue, aber ich kann mir keinen interessanteren, schöneren Beruf vorstellen :-top
@sodbrennen
Ich habe auch ein paar Lehrer in meinem Umfeld und die haben echt viel zu tun. Vor allem als Frischling sitzt man noch sehr lange an den Vor- und Nachbereitungen des Unterrichts. Das spielt sich mit der Zeit sicherlich ein, aber so viel Freizeit wie alle sagen haben die gewiss nicht.
Auch diesen Job muss man mögen.
Tobi1987
08.01.2010, 14:44
Hmm, also wenn man gutes Gehalt, Arztberuf und geregelte Arbeitszeiten verbinden will, dann sollte man Betriebsarzt werden.
Die bekommen direkt bei Einstellung ein außertarifliches Gehalt (75.000 +) und können morgens um 8.00 kommen und um 17.00 gehen. Klar, außer irgendwas passiert.
Nachteil: ziemlich repititive Aufgaben und kein besonders ereignisreichen Arbeitsttage.
Aber wie gesagt ... diese Kombi aus Gehalt, Arbeitszeit und niedrigem Stressfaktor findet man selten ;-)
... aber die wenigsten werden Mediziner um danach jahrelang Grippeimfpungen zu verteilen und Tauglichkeitsuntersuchungen zu machen ^^
sodbrennen
08.01.2010, 16:36
Da musst aber auch erst mal den Facharzt machen. Mit 75T wirst da nicht direkt nach dem Studium einsteigen!
sodbrennen
08.01.2010, 16:42
@sodbrennen
Ich habe auch ein paar Lehrer in meinem Umfeld und die haben echt viel zu tun. Vor allem als Frischling sitzt man noch sehr lange an den Vor- und Nachbereitungen des Unterrichts. Das spielt sich mit der Zeit sicherlich ein, aber so viel Freizeit wie alle sagen haben die gewiss nicht.
Auch diesen Job muss man mögen.
Eine ehemalige Klassenkameradin hat übrigens vor kurzem erst alles hingeschmissen. Sie hat Lehramt studiert und war grad Referandarin. Ihr wurde dann von der Betreuerin abgeraten, weiter zu machen, weil sie die Kinder nicht im Griff hatte und ihre Stundenplanungen nicht gut genug. Ok, das ist ein Einzelfall, aber 5 oder 6 Jahre für nix. ist nicht toll.
Aber Tobi: Ich würd dir wirklich dazu raten, bei BWL zu bleiben, weil du einfach den Eindruck erweckst, Geld sei dir sehr wichtig. Kannst ja immer noch den Verwaltungsdirektor oder was auch immer in einer Klinik anstreben. Dann hast du auch zumindest etwas Bezug zur Medizin. Oder ein Medizintechnik-Unternehmen nimmt bestimmt auch BWLer.
Tobi1987
08.01.2010, 16:59
Aber Tobi: Ich würd dir wirklich dazu raten, bei BWL zu bleiben, weil du einfach den Eindruck erweckst, Geld sei dir sehr wichtig. Kannst ja immer noch den Verwaltungsdirektor oder was auch immer in einer Klinik anstreben. Dann hast du auch zumindest etwas Bezug zur Medizin. Oder ein Medizintechnik-Unternehmen nimmt bestimmt auch BWLer.
Hmm, klar ist mir das Geld/Gehalt wichtig, das gebe ich auch offen zu. Im Prinzip ist es wohl jedem wichtig, dem einen ein wenig mehr, dem anderen etwas weniger.
Spaß am Job und Erfüllung durch die Arbeit sind auf lange Dauer bedeutender als extrinsische Anreize. Das stelle ich nicht in Frage.:-meinung
Bei diesem Thread ging es mir eben verstärkt um die gehaltstechnischen Unterschiede und Aussichten, da ich mir eine Zukunft sowohl in der BWL als auch in der Medizin (oder in einer Kombination der beiden) vorstellen kann.
Vielleicht hat es schon wer geschrieben oder so ähnlich gesagt, dann bitte ignorieren ;-)
Wo genau liegt der Unterschied im Gehalt im Hinblick auf Lebensqualität? Ich sehe ihn nicht so ganz...
Auch als Assistenzarzt sind...
Urlaub 2x im Jahr (bspw. Ski & Sommer)
ein solides Auto
ne nette Wohnung mit der Liebsten
lecker essen & essen gehen
Freizeit & Hobbys
Marken-Bekleidung
Rücklagen für Haus/Praxis
etc.
... - also gutbürgerliches Leben - doch drin.
Und als Facharzt/Niedergelassener geht es den meisten längerfristig dann auch nicht so schlecht - eher besser. In meinem -natürlich nicht repräsentativen- Bekanntenkreis nagt zumindets keiner am Hungertuch - und hübsche Häuser ham'se auch ;-)
Wenn Einen natürlich der Umstand massiv quält, dass man "nur" nen A4 Avant fährt, obwohl man mit nem anderen Studium/Job den A5/A6 -gerne auch als Dienstwagen- haben könnte, dann ist man sicher gut beraten, sich in erster Linie weiterhin vom Gehaltsscheck leiten zu lassen...
Mich persönlich quälte eher der Gedanke irgendwo als "Business-Kasper" rum zu huschen.
Das also nicht. Damit ist meine Berufswahl auch eine Form der subjektiven Lebensqualitäts-Verbesserung - wenn auch schwer quantifizierbar unter ökonomischen Aspekten.
Auch wenn aus der Sicht Anderer, im Hinblick auf die Work-Life-Earnings Balance ein gewisses Ungleichgewicht herrscht...
Es geht nicht immer um "was könnte ich", sondern auch "was will ich - für mich".
An meinen z.T. verqueren/verquasten Ausführungen (;-)) fällt es vielleicht auch auf: Ich finde es äußerst schwer hier einen Ratschlag zu geben - man muß irgendwie spüren, was sich für einen selbst gut und richtig anfühlt :-top
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