Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : IMPP Panne
Es muss doch irgendeinen geben der Ahnung hat, welche Möglichkeiten das IMPP jetzt hat, zu reagieren, ich meine, die können es doch nicht jedem Recht machen...
Coxy-Baby
18.03.2010, 20:14
....selbst wenn sie wollten werden sie nicht jedem recht machen können.
Möglichkeiten gibts viele: Einige Fragen rausnehmen, Teilnehmer aus der Referenzgruppe kicken, die länger geschrieben habe, denjenigen mit den fehlerhaften Heften ein Ersatzexamen anbieten etc.. die große Frage ist nur: Für welche Option(en) werden sie sich entscheiden....
airmaria
18.03.2010, 21:48
da wir nun schon den dritten thread zu diesem thema haben, hier als wiederholtes eigenzitat:
dann will ich nochmals eine mögliche lösung dieses problems aus dem anderen thread (welcher vorübergehend geschlossen ist) hier darlegen:
1. es gibt einige wenige , die mehr zeit hatten, die kann man dafür aber nicht bestrafen, oder?
2. die grosse masse ist prinzipiell nicht betroffen, wenn sich der durchschnitt bzw die bestehensgrenze dadurch nicht verändert...
hier könnte es aber zumindest marginal durch die verlängerte zeit einzelner theoretisch einfluss gegeben haben. also wird die bestehensgrenze so berechnet werden müssen, dass man diese gruppen der betroffenen nicht zur referenzgruppe mitzählt. somit ist der hype für die meisten hier zu ende.
3. bleibt die ganz kleine gruppe der betroffenen, denen unvollständige unterlagen ausgehändigt wurden und nun meinen, dass sie deswegen schlechter abgeschnitten haben (ob nun mit zusätzlicher zeit, oder ohne ist dabei latte): denen wird man einen zusatzversuch gewähren müssen.
vielleicht mal nen anderer aspekt:
eine hohe bestehensgrenze spricht für ein "leichtes" oder "nettes" physikum, auch wenn die akut betroffenen an der grenze das vielleicht genau andersherum sehen mögen...
airmaria
Hellequin
18.03.2010, 22:14
Deine "kleine" Lösung setzt aber vorraus, dass das Prüfungspersonal das Ganze ordentlich dokumentiert hätte. Wenn ich jetzt die Beiträge aus dem anderen Thread richtig verstehe ist das aber nicht überall geschehen. Also steht für IMPP und LPAs immer noch das Risiko im Raum deswegen juristisch angreifbar zu sein. Von daher würde ich eine "große" Lösung, wie auch immer dabei die Regularien aussehen mögen, für wahrscheinlicher halten.
Sehe ich genauso! :-meinung
airmaria
18.03.2010, 22:18
Deine "kleine" Lösung setzt aber vorraus, dass das Prüfungspersonal das Ganze ordentlich dokumentiert hätte. Wenn ich jetzt die Beiträge aus dem anderen Thread richtig verstehe ist das aber nicht überall geschehen. Also steht für IMPP und LPAs immer noch das Risiko im Raum deswegen juristisch angreifbar zu sein. Von daher würde ich eine "große" Lösung, wie auch immer dabei die Regularien aussehen mögen, für wahrscheinlicher halten.
wo ist das problem? es wird der kleinstmögliche gemeinsame nenner zur bestimmung der referenzgruppe zugrundegelegt.
in den meisten fällen werden also nur bestimmte kleine prüfungsgruppen rausgerechnet, welche sauber dokumentiert wurden, im einzelfall vielleicht ne komplette uni...
airmaria
Coxy-Baby
18.03.2010, 22:38
Sehe ich genauso! :-meinung
Hattest du ein fehlerhaftes Heft?
Nein, hatte ich nicht, aber wir wurden ja deswegen genauso aus der Reihe gebracht und sollten erstmal die Aufgaben durchgucken.
Coxy-Baby
18.03.2010, 22:44
Welche realistische Lösung würdest du denn vorschlagen? (Vielleicht liest das IMPP ja hier
mit und macht sich Notizen..)
airmaria
18.03.2010, 22:45
Nein, hatte ich nicht, aber wir wurden ja deswegen genauso aus der Reihe gebracht und sollten erstmal die Aufgaben durchgucken.
es ist wohl ein standardsatz bei jedem 0-8-15-test:
bitte überprüfen sie ihre prüngsunterlagen auf vollständigkeit...
airmaria
Hellequin
18.03.2010, 22:49
wo ist das problem?
Die Referenzgruppe im Frühjahr ist mit etwa 1000 Leuten relativ klein. Würden jetzt einige Unis, welche einen Großteil der Referenzgruppe stellen, komplett rausgestrichen könnte das schon zu starken Verschiebungen der Bestehensgrenze führen und das halt nicht nur nach unten, sondern wenn jetzt die Unis mit den eher schlechten Referenzdurchschnitten weggestrichen werden würden möglicherweise auch nach oben.
In der AO gibts übrigens einen Passus, welcher sich auf den Übergangszeitraum während der Umstellung von alter auf neuer AO bezog. Darin steht das wenn die Referenzgruppe unter 15% aller Gesamtteilnehmer fehlt, die Bestehensgrenze aus dem Gesamtdurchschnitt minus 12% berechnet wird. Wobei das ganze hier sicher nicht so einfach greift, da sich der Passus ausdrücklich auf die Übergangszeit bezog.
Coxy-Baby
18.03.2010, 22:51
Helle hat recht: Ich hab auch nachgeschaut 1000 Leute inner Referenzgruppe
die 3 aus Frankfurt kann man knicken aber die 200 aus Gießen/Mainz wo 15 min länger geschrieben wurden fallen schon ins Gewicht....
(Werte vom letzten Frühjahr)
Klar, als ob die auf das Gelaber von uns hören würden :-)
Hm, realistisch...schwer zu sagen, denn ALLEN können die es eh nicht Recht machen.
Aber man weiß halt nicht, was dem IMPP jetzt rechtlich zusteht.
Von daher...mir wär`s einfach am liebsten die gehen ein großes Stück in der Bestehensgrenze runter ;-)
*IMPP notier`s Dir* ! :)
airmaria
18.03.2010, 22:52
Die Referenzgruppe im Frühjahr ist mit etwa 1000 Leuten relativ klein. Würden jetzt einige Unis, welche einen Großteil der Referenzgruppe stellen, komplett rausgestrichen könnte das schon zu starken Verschiebungen der Bestehensgrenze führen und das halt nicht nur nach unten, sondern wenn jetzt die Unis mit den eher schlechten Referenzdurchschnitten weggestrichen werden würden möglicherweise auch nach oben.
In der AO gibts übrigens einen Passus, welcher sich auf den Übergangszeitraum während der Umstellung von alter auf neuer AO bezog. Darin steht das wenn die Referenzgruppe unter 15% aller Gesamtteilnehmer fehlt, die Bestehensgrenze aus dem Gesamtdurchschnitt minus 12% berechnet wird. Wobei das ganze hier sicher nicht so einfach greift, da sich der Passus ausdrücklich auf die Übergangszeit bezog.
jo, aber die rechenaufgabe geht bei den wenig betroffenen unis locker auf... zumal in den betroffenen gruppen nicht nur referenzler gesessen haben dürften ;-)
airmaria
airmaria, scheint dich ja nciht zu stören dass es der dritte thread ist, du machst ja überall munter mit :-top
wie du siehst störts auch mich nicht, dazu ist das ganze viel zu spannend. trotzdem ist das nicht der 0-8-15-standard-spruch mit dem überprüufen der hefte /das dauert bei 160 fragen ja auch lange).. die zeit ist doch zur bearbeitung der fragen gedacht und nicht zur überprüfung auf vollständigkeit!
und warum bist du immer für den kleinstmöglichen nenner? :-)) das ist doch das problem den zu definieren durch diese unterschiedliche handhabung.. ich finde so schwarz-weiß wie du das siehst ist das nicht
sayeh :peace:
airmaria
19.03.2010, 07:29
...dazu ist das ganze viel zu spannend.
genau ;-)
trotzdem ist das nicht der 0-8-15-standard-spruch mit dem überprüufen der hefte /das dauert bei 160 fragen ja auch lange).. die zeit ist doch zur bearbeitung der fragen gedacht und nicht zur überprüfung auf vollständigkeit!
nein, die zeit ist für den kompletten prüfungsvorgang definiert, inklusive z.b. diesem unsäglichen "ergebnisübertragen", wobei mir nie klar war, wieso man das ergebnis nicht direkt auf dem antwortbogen kreuzt... vermeidet das risiko grösserer übertragungsfehler und spart zeit!
und warum bist du immer für den kleinstmöglichen nenner? :-)) das ist doch das problem den zu definieren durch diese unterschiedliche handhabung.. ich finde so schwarz-weiß wie du das siehst ist das nicht
was ist falsch daran zunächst einmal zwischen allen, die nicht betroffen sind und allen, die betroffen sind - in welcher form auch immer - zu unterscheiden?
airmaria
Ehemaliger User 05022011
19.03.2010, 08:08
und warum bist du immer für den kleinstmöglichen nenner?
auf den haben wir uns schon im ersten Thread "geeinigt", da dies die sauberste Lösung wäre und zwar
weil:
- es richtig ist die Referenzgruppe nur aus den Lueten, von den Unis die nicht länger geschrieben haben, zu bilden, weil sonst für die Leute der Unis die nicht länger schrieben ein Nachteil da wäre
- die große ( und vielleicht sauberste) Lösung, dass alle noch mal schreiben, damit jegliche juristische Angreifbarkeit dieses Physikums vom Tisch, für alle eine riesengroße Belastung wäre, die sicher niemand will
- für die Betroffene ( und damit meinen wir nur die, die ein fehlerhaftes Heft hatte) individuelle Entscheidungen zu treffen sind
Das mit dem "nochmal schreiben" ist doch rein organisatorisch gar nicht möglich - da würden wir ja alle ein Semester verlieren, denn innerhalb von 4 Wochen, die es noch bis zum neuen Semester sind, ist es sicher nicht möglich, ein komplett neues P auf die Beine zu stellen. Diese Möglichkeit ist also äußerst unrealistisch.
Das mit der zu kleinen Referenzgruppe erzähle ich schon die ganze Zeit jedem, der es hören (oder eben nicht hören) will. Wir fassen also zusammen:
- nochmal schreiben wird nicht möglich sein
- Referenzgruppe verkleinern könnte unvorhersehbare Folgen haben, die ALLEN zum Nachteil werden KÖNNTEN
- Fragen rausnehmen ist wohl auch unrealistisch, da die Fragen ja geordnet sind und somit zum Bsp. ein riesen Physiobatzen rausfallen würde
Mhm, da ist guter Rat teuer.
EDIT: Ich persönlich bin sehr froh, dass ich (gerade am ersten Tag, an dem die Zeit doch eher knapp war) meine Unterlagen nicht auf Vollständigkeit überprüfen musste. Ich finde, bei einem Staatsexamen sollte man sich auf so was verlassen können...
airmaria
19.03.2010, 08:59
Das mit der zu kleinen Referenzgruppe erzähle ich schon die ganze Zeit jedem, der es hören (oder eben nicht hören) will.
vielleicht wäre es besser, die zeit dafür zu verwenden, die grösse der referenzgruppe bzw. deren verkleinerung möglichst genau zu bestimmen, um die auswirkung bei dieser vorgehensweise abschätzen zu können ;-)
dazu müsste man in etwa wissen:
wieviele leute an welchen unis geschrieben haben (sollte sich aus den vorangehenden jahren abschätzen lassen)
anhand der vorangehenden examen kann daraus der prozuentuale anteil der referenzgruppe zunächstmal überschlägig angenommen werden
nun müssen wir versuchen möglichst genau herauszufinden, wieviele prüfungsgruppen in welcher grösse betroffen waren (sollte sich doch hier im forum machen lassen)
von dieser abgeschätzten grösse der betroffenen rechnen wir nun den prozuentualen anteil der betroffenen referenzen ab
...und schaun, was übrig bleibt.
airmaria
Ehemaliger User 05022011
19.03.2010, 09:14
zur Problematik "Zu kleine Referenzgruppe" möchte ich kurz anmerken:
die Regelung mit der Bestehensgrenze ist ins Physikum auf Grund eines Urteils des Bundesverfassungsgericht ( oder Bundesverwaltungsgericht , weiß ich gerade nicht mehr so genau) eingeführt wurden, nach dem vor Jahren mal so viele Studenten durchs Physikum vielen, dass zu überprüfen war, ob dieses nicht unrealistisch zu schwer war - hier wurde dann entscheiden, dass neben der absoluten Bestehensgrenze jeweils noch eine relative zu berechnen ist. Dass ist heute weitgehend in viele Prüfungen übernommen wurden. Man kann diese relative Grenze auch für jede Klausuren ziehen ( und müsste es eigentlich auch) und hier schreiben oft ja nur 50 - 200 Leute z.B.. Warum soll also eine relative Grenze die an Hand von z.B. etwa 800 Leuten ( weil man 200 die länger Zeit hatten ) raus nimmt zu klein sein?
Was man mal überlegen könnte generell ist, warum es eigentlich gerechtfertigt sein soll, dass alle die nicht in der Regelstudienzeit schreiben - so wie es jetzt ist - nicht zur Referenzgruppe zählen. Denn nach den Vorgaben des Bundesverfasssungsgerichtes war nur gefordert - zusätzlich die realative Grenze einzuziehen, indem man die Leistung aller die das Pysikum geschrieben haben mit berücksichtigt, so dass es eben nicht mehr sein kann , dass z.B. 60 % durchfallen. Oder anders gefragt: Warum ist es gerechtfertigt, Leute die schon mal durchgefallen sind, nicht zur Referenzgruppe zu rechnen.
. Wir fassen also zusammen:
- nochmal schreiben wird nicht möglich sein
völlig klar, war von mir auch nur der Vollständigkeit halber mit aufgeführt, auch um zu verdeutlichen, dass diese sauberste Lösung im Sinne der Herstellung "gleicher Bedingungen" eben gerade nicht besteht, es also nur die Möglichkeit der neu zu bestimmenden Referenzgruppe gibt
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