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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frust im Job - was tun?



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Feuerblick
22.08.2010, 20:10
Kann man... Stichwort "Auflösungsvertrag" - da muss aber Cheffe mitspielen...:-nix

Thomas24
22.08.2010, 20:16
Und wenn du noch in der Probezeit bist, kannst du dich ganz schnell verdünnisieren;-)


Irgendwie sollten wir diesen Fred mal mit dem Wartezeit Fred verknüpfen, vielleicht kann die ein oder andere Studentenseele ja noch gerettet werden, bevor es zu spät ist ;-)

sweeticetea
22.08.2010, 20:39
Die meisten Chefs, und deshalb sind sie wohl auch Chef geworden, scheinen nichts vom 'normalen' Umgang mit Mitarbeitern zu wissen, da das normale Leben an ihnen vorbeigeht. Sie würden es auch nie verstehen. Sie benutzen einen als Untertan und Arbeiter - wo seid Ihr ? - Ihr netten, höflichen und respektvollen Chefs ? Ich möchte so gern für Euch arbeiten !

DoFu
22.08.2010, 21:01
Mein Chef ist eigentlich ganz nett. Trotzdem geht mir das alles total an die Substanz!
Bin einfach nicht gemacht für diesen Job!

In der Probezeit bin ich übrigens noch.
Das heißt aber leider trotzdem: Kündigungsfrst = 14 Tage zum Monatsende!

Psychotherapie ich komme!

Feuerblick
22.08.2010, 21:02
Naja, du hast doch sicher Urlaubstage, die dir zustehen, oder?:-)

DoFu
22.08.2010, 21:08
Naja, du hast doch sicher Urlaubstage, die dir zustehen, oder?:-)

In der Probezeit ist das doch aber so ne Sache...
Soweit ich das weiß hab ich im ersten halben Jahr nicht unbedingt Anspruch auf die gesamten mir theoretisch zustehenden Urlaubstage, sondern nur auf zwei Tage pro gearbeitetem Monat... oder?

Absolute Arrhythmie
22.08.2010, 21:23
Und wenn du noch in der Probezeit bist, kannst du dich ganz schnell verdünnisieren;-)


Irgendwie sollten wir diesen Fred mal mit dem Wartezeit Fred verknüpfen, vielleicht kann die ein oder andere Studentenseele ja noch gerettet werden, bevor es zu spät ist ;-)

Und du meinst als Krankenpfleger/Tankwart/Müllmann/Kellernerin/(setze beliebigen Wartezeitüberbrückungsberuf ein) ist man wesentlich glücklicher? :-kotz

Feuerblick
22.08.2010, 21:24
Natürlich hast du diesen Anspruch - Urlaub wird immer auf die gearbeiteten Monate berechnet! Und wenn du kündigst, bekommst du deinen Anteil natürlich auch. Ähnliches gilt für die vermutlich ordentlich angefallenen Überstunden. Da sollten sich doch mindestens zwei Wochen rausschlagen lassen, oder?
Und schon verkürzt sich die noch nötige Arbeitszeit :-)

Und du meinst als Krankenpfleger/Tankwart/Müllmann/Kellernerin/(setze beliebigen Wartezeitüberbrückungsberuf ein) ist man wesentlich glücklicher? :-kotzIch glaube, das ist eine individuelle Sache. Der eine ist als Arzt glücklich, der andere als Müllmann, der nächste liebt den Gärtnerberuf und wieder einer findet Kellnern toll. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass der Arztberuf nicht der Traumberuf ist, den man sich vorstellt... Ist ja nicht so, als wäre ich von meinem Beruf wirklich überzeugt...

Absolute Arrhythmie
22.08.2010, 21:37
Irgendwann merkt man, dass es arbeiten an sich ist, das keinen Spaß macht... :-blush

Thomas24
22.08.2010, 21:42
Und du meinst als Krankenpfleger/Tankwart/Müllmann/Kellernerin/(setze beliebigen Wartezeitüberbrückungsberuf ein) ist man wesentlich glücklicher? :-kotz

Na, hat doch auch niemand behauptet ;-)

Aber vielleicht wäre es für den ein oder anderen nicht verkehrt, sich die Realität in dt. Krankenhäusern mal etwas intensiver aus der Nähe anzuschauen. Es könnte sein, dass einem dann die Perspektive, x Wartesemester vor dem mindestens 6 jährigen Studium und der sich anschliessenden mindestens 4 jährigen Weiterbildung dann weniger attraktiv erscheinen, als anfänglich gedacht.

Nicht das wir uns falsch verstehen: ich will dir deinen Berufswunsch nicht vermiesen- wenn du unbedingt Ärztin werden willst, bitte. Das Berufsbild an sich ist gar nicht mal so schlecht. Oft interessant, vielseitig, herausfordernd, und "rewarding"... aber die Bedingungen, unter den du deinen Beruf mal ausüben wirst, sind doch meist arg verbesserungswürdig.

Nicht umsonst pilgern jedes Jahr viele, viele Kollegen raus aus Deutschland, bzw. ganz raus aus der praktischen Krankenversorgung.
Just my 2 cents.

Die Niere
22.08.2010, 21:44
Ich bin zum Glück noch nie in der Position gewesen, dass der Job mit psychisch wie auch physisch fertig macht und beneide auch niemanden darum - zumindest behaupte ich das, auch wenn es da wohl so eine Phase gab, die mir das Gegenteil bewiesen hat.

Aber alle, die hier geschrieben haben, haben vollkommen recht. Die eigene Gesundheit ist das einzig wichtige. Scheiss auf deinen Chef, scheiss auf die Abteilung...lass dich zur Not krank schreiben. Es geht um dein Seelenwohl und das geht vor...alles andere steht weiiiiiiiiiit hinten dran.

Das soll nicht heissen, dass man aufgeben soll, wenn es schwierig, unangenehm wird oder einfach viel zu tun ist. Aber wenn es ein chronischer Zustand ist, keine Besserung in Sicht ist, sich niemand dafür interessiert und du schon längere Zeit leidest, dann musst du Konsequenzen ziehen. Entweder das Gespräch suchen oder weg.

gruesse, die niere

Thomas24
22.08.2010, 21:46
:-dafür

Moorhühnchen
22.08.2010, 21:57
Ich kann Niere nur voll und ganz zustimmen, nachdem ich auf meiner ersten Stelle gut ein Fünftel meines Körpergewichts eingebüßt und die letzten Tage nur noch mit Hilfe überstanden habe, nutzte ich auch mein Recht auf Kündigung in der Probezeit.

Zusammen mit den angefallenen Überstunden und Urlaub wäre mein letzter Arbeitstag am Mittwoch, BEVOR ich die Kündigung eingereicht habe, gewesen. Und das, obwohl ich schon Urlaub vor der Kündigung genommen hatte....

Ich bin wirklich kein depressiver Mensch, aber das sind Phasen, aus denen man auch recht schnell wieder rauskommen kann, wenn man nur die richtige Arbeitsumgebung erwischt. :-)

Dort, wo ich jetzt arbeite, gibt es auch immer wieder Unmut über die vielen Überstunden, die durch den Personalmangel momentan entstehen und die damit einhergehende Dienstbelastung. Trotzdem habe ich mir hier noch an keinem einzigen Tag auch nur annähernd so mies gefühlt, wie vor anderthalb Jahren!!!!!!!!!

Die Niere
22.08.2010, 22:07
Wichtig ist auch immer ein Team, dass sich gegenseitig auffängt, wenn es wirklich mal hart auf hart geht. Man will es kaum glauben, aber das gibt es sogar in einer universitären Viszeralchirurgie...also damit sollte es eigentlich möglich sein, so etwas "überall" zu finden :-D

gruesse, die niere

Kackbratze
22.08.2010, 22:24
Mit dem ehemaligen Opripramol-Einnehmer in diesem Thread kenne ich damit insgesamt schon 5(!) Medikamentenjunkies im Medizinbereich und mein Horizont ist, dank Chirurgie, echt beschränkt.

Irgenwie ist dieser Job krank.
:-meinung

Die Niere
22.08.2010, 22:35
Aber was heisst den Medikamentenjunkie?

Ich nehme auch jeden Tag Medis ein...bin ich deswegen ein Junkie?

Sebastian1
22.08.2010, 22:39
Hm, ich habs von 2 (deutlich älteren) Kollegen bisher gehört, wissen tu ichs von niemandem. Bin ich da blind, hab Glück gehabt? Man hörts ja allenthalben wieder, dass es in der Medizin (schon allein ob der leichten Zugänglichkeit) mehr als in anderen Gebieten sein soll... ists hier wirklich mehr als anderswo?

Kackbratze
22.08.2010, 22:43
Mehr vielleicht nicht. Ich bin nur schockiert, dass es so ist.

Relaxometrie
22.08.2010, 22:58
Mit dem ehemaligen Opripramol-Einnehmer in diesem Thread kenne ich damit insgesamt schon 5(!) Medikamentenjunkies im Medizinbereich
Was nehmen die denn jeweils aus welchem "Grund" ein? Meine Vorstellungen sind:
zum "Runterkommen" -> Benzos
zum Wachbleiben -> Amphetamine
bei Schmerzen -> Medis (notfalls auch BtMs) statt Ursachenbekämpfung

Kackbratze
23.08.2010, 05:24
Upper und Downer. Nix mit Schmertmitteln.