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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Loyalität ggü. Patienten (oder doch Kollegen?)



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Trianna
05.11.2010, 12:24
Ich glaube nicht, dass sie das alle vergessen haben...

umr
05.11.2010, 13:05
@ Rechtverdreht: Man kann gar nicht anders als aus Deinen Beiträgen eine Verallgemeinerung und auch gewisse Ablehnung oder zumindest großes Mißtrauen herauszulesen.
Wir haben NICHT ALLE vergessen, daß zum Körper ein Mensch gehört. Wir sind NICHT ALLE herzlose Diagnosemaschinen. Es gibt sicher schwarze Schafe, die gibt es aber ÜBERALL, nicht nur unter Medizinern.

Und im Übrigen hat nicht jeder Patient ein Interesse daran, daß man seine Seele beleuchtet. Manche haben einen kranken Körper und wollen den wieder hergestellt haben - ohne viel Gerede und Geschwafel. Ja, auch das gibt es. Und man sollte es respektieren. Genausowenig wie es den ultimativ unsensiblen Mediziner gibt, gibt es den ultimativ sensiblen Patienten. Jeder ist anders und die Kunst ist herauszufinden, welche Behandlung die richtige ist. Und ja - dabei passieren auch mal Fehler, aber sicher in den absolut seltensten Fällen vorsätzlich.
Ich glaube, die meisten von uns tun ihre Arbeit nach bestem Wissen und nach verfügbaren Kräften so gut als möglich. :-meinung

Peter_1
05.11.2010, 13:35
@ Peter_1:
Und deshalb sind unsensible, aggressive und überhebliche Ärzte, die gegenüber Patienten nicht ausreichend oder gar nicht integer sind, nicht einfach nur ein Ärgernis, sondern sie sind ein echtes Problem.
Viele gewöhnen sich auch so eine Art Routine-Umfang an, da wird einfach eine Schalplatte abgespielt. Die sind nett, aber man merkt, dass es einfach nur noch Sprachprogramm ist, dass innerlich da alles tot dabei ist. Das ist für Patienten auch ganz übel, besonders für Kinder-Patienten. Die haben da riesengroße Antennen dafür und das bleibt einem immer mit extem bitterem Nachgeschmack als Erinnerung.
"Der Körper, an dem ich mich grade betätige, gehört jemandem. Den darf ich nicht vergessen!":-dafür

Ich glaube Du überhöhst unseren Berufsstand etwas, klingt vielleicht paradox, weil du sagst ja Du hast etwas gegen überhöhte Ärzte. Mit Überhöhen meine ich: wir sind alle nur Menschen wir können alle nicht den ganzen Tag sein wie Prof. Brinkmann oder Schwester Stefanie. Manche von uns sind auch Idioten, ja, so what? Wir alle sind in gewisse Zwänge eingebunden, sei es zeitlich, sei es die Persönlichkeit des einzelnen Arztes. Auch das Arztsein ist zum großen Teil halt ein Beruf! Jetzt kannst Du natürlich romantisierend sagen, ja aber es muss doch in erster Linie eine Berufung sein! Die ist es ja auch für viele weiterhin, aber eben auch nicht 24 Stunden am Tag. Ich habe ja schon mal versucht Deinen Blick umzudrehen, versuche doch mal hinter dem lustlosen aggressiven Arzt den Menschen zu sehen und nicht seine "Rolle", dass verlangst Du ja umgekehrt auch. Weisst Du was der Arzt den ganzen Tag so gemacht hat? Weisst du wieviel Frust der so abbekommen hat, weisst Du wieviel Stunden der schon gearbeitet hat, weisst Du ob der zuhause nicht einen schwerkranken Angehörigen sitzen hat, weisst Du, dass Du nicht die einzige Patientin in seinem Universum bist und weisst Du wieviel Kraft es kostet auch noch beim 50. Patienten am Tag empathisch und interessiert zu sein? Idealerweise sollte man natürlich auch noch den 50. PAtienten am Tag "Schwester Stefanie mässig" behandeln können, aber wir sind keine Idole, keine Halbgötter! Eigentlich selbstverständlich, nur ein kleiner Wechsel der Perspektive. Ansonsten bleibt einfach nur zu sagen: kommt man mit jemanden nicht klar, sucht man sich halt jemanden bei dem man sich gut aufgehoben fühlt.

Rechtverdreht
05.11.2010, 13:45
@ Trianna:

Ich hab' nicht gesagt, dass das alle vergessen hätten. Aber ich glaube, dass es manchen (wobei ich nicht weiß, wie viele und wie oft) nicht so bewusst ist. Vielleicht denken sie einfach oft gar nicht dran, dass Untersuchung x oder y jetzt für jemanden ein Problem ist, weil sie die jeden Tag x mal machen. Für sie ist es Routine, für Patienten nicht.

@umr:

Misstrauen ja. Anti-Haltung gegen manche und weit weniger als früher, dh ich nehme was an, wenn ich gute Erfahrungen mache.

Ich find's auch nicht so prall, wenn's gleich wieder so in die Ecke geht: "Ach jee, was sind wir hochsensibel?!". Dem ist so nicht. Wer einmal in zehn, fünfzehn Jahren ein Krankenhaus von innen sieht, steckt die Art eines Arztes, der mal nicht so super drauf ist oder daneben weg. Wenn man da aber lange und viel mit zu tun hat, wird's immer schwieriger, weil es sich halt aufbaut.

Und ich hab's nicht davon, dass da voll die Brutalo-Schweine agieren, sondern es geschieht im Vorbeigehen, ist nicht mal so gemeint, sondern es passiert leicht und deshalb meine ich das alles nicht als den großen Vorwurf, den Ihr darin seht.

Ich versuch' nur mal ein Beispiel, damit's Euch vielleicht klar wird, was ich meine. Es ist meine Erfahrung, dass Ärzte bemüht sind, sich aber nicht wirklich reinversetzen können und DA geht's schief.

Das Beispiel:

Beim Kinderarzt wird ein Kind eigentlich nach jeder Untersuchung, Behandlung gelobt. Dann heißt es:"Das hast Du aber super gemacht! Echt toll!". Oder: "Du warst aber tapfer!". So, alles recht und schön, sagt keiner was. Man bemüht sich kindgerecht zu sein, man ist nett. Einer, der das von außen anschaut, denkt: Super Ärzte!

Und dann kommt das große ABER:

Wenn sowas nach jeder medizinischen Maßnahme abgespult wird wie vom Tonband, ohne nachzudenken, ob's da überhaupt zur Situtation passt, dann kann man ganz schön das Verhältnis zum (kleinen) Patienten ruinieren.

Es gibt nämlich Untersuchungen und Maßnahmen, die saupeinlich sind, nicht nur für Erwachsene, auch für Kinder. Und es gibt Ärzte, die haben die nötige Sensiblität, sowas zu merken und nach so einer Untersuchung nicht zu sagen:"Super gemacht! Blablabla..", sondern die merken den Unterschied und reagieren dann wirklich kindgerecht und passen sich an in ihrer Reaktion. Und ich schwör' Dir eins: Als Kind bist Du endlos dankbar, wenn einer dann stattdessen sagt:"Es ist vorbei für heute. Hast's geschafft." und das in ruhigem Ton und ohne mit phrenetischem Jubel "Super! Super! zu schreien, wie wenn einer ein Tor schießt bei der WM. Es gibt eben Situationen, wo sowas nicht hinpasst und wenn's da kommt, dann wird die Scham unaushaltbar, wo sie vorher nur schrecklich war.

Und es sind diese Feinheiten, die später entscheiden, ob man mit Krankenhausbehandlung fertig wird oder nicht. Wenn's über Jahre hinweg, diese "kleinen Schnitzer" gibt, dann hinterlässt das eben Schäden, die kaum ein Arzt bedenkt, weil er unterschätzt, was sein Verhalten bewirkt.

Und dafür gibt's leider wenig Bewusstsein in der Somatik. Das ist nichts, was ich denen vorwerfe, weil der Arbeitsalltag einfach da wenig Chancen lasst. Weil keiner drauf geschult ist. Aber trotzdem ist es so. Und ich komm' nicht her und klage an (Heute nicht mehr, früher ja.), sondern ich versuche dafür ein Verständnis zu schaffen, was es so bisher nur bei wenigen gibt.

Kindgerecht ist nicht in einer typischen Weise mit einem Kind zu reden, sondern auf es einzugehen, wie es aktuell in der Situation vor Dir steht und es erst mal mitzukriegen und ernst zu nehmen. Und das schaffen bis heute die meisten Kinderärzte nicht bei ihren Patienten und die anderen Ärzte machen es auch bei Erwachsenen oft nicht so gut, wie's geht.

Ich hoffe, dass das richtig ankommt. Es hat nichts damit zu tun, hier schwaffelnd das Händchen zu halten. Wer es so sieht, der versteht mich nicht. Ich kann nur hoffen, dass es jemand versteht und verstehen will. Und wenn nicht, dann kann ich nichts machen.

So, Thema von meiner Seite aus beendet. Mehr könnte ich nicht dazu sagen. Und ich hoffe einfach, dass es für die Profis verständlich geschildert ist und dass sie verstehen, dass solche Kleinigkeiten, die sich ständig wiederholen, weil der Arzt das nicht nachvollziehen kann, nicht bemerkt, am Ende ganz schön übel für Patienten ausgehen können, weil sie sich in der Situation nicht aufgehoben fühlen und das massig Ängste produziert, die dann später große Probleme machen.

Besser kann ich's nicht erklären.

LG und Danke für die Aufmerksamkeit

Rechtverdreht

Rechtverdreht
05.11.2010, 13:54
@ Peter_1:

Dein Posting kam nach meinem, das hatte ich grade abgeschickt.

Als Kind hast Du diese Wahl nicht und Du bist nicht in der Lage, Dir diese ganzen tröstenden Dinge zu sagen. Ich weiß nicht, wie 4-Jährige sowas schaffen sollen. Ich weiß nicht, wie 11-Jährige sowas schaffen sollen, wenn sich Kinderärzte über Grenzen hinwegsetzen, T-Shirts hochreißen, ohne jede Ankündigung die Brüste betrachten und betatschen usw. .und blöde Kommentare abgeben. Noch mehr Details erspare ich mir hier, aber das war nur die Spitze des Eisbergs.

Ich seh' nicht ein, dass man solche Dinge einfach laufen lassen sollte, sondern man kann doch sagen: Bitte, passt hier in Zukunft besser auf!

Es ist doch echt keinem gedient, wenn die somatische Medizin hier auf chronische Traumafolgeerkrankungen rausläuft, obwohl man, wenn man für diese Dinge endlich mal ein bisschen Bewusstsein schaffen könnte, soviel und so leicht verhüten könnte.

Ist es denn so verkehrt, wie ich denke? Wollen den Ärzte, dass ihre Patienten später Jahre lang Therapie brauchen und fast abschrammen?

Das glaub' ich kaum.

LG

Coxy-Baby
05.11.2010, 14:08
Hatte der Fred hier nicht mal ein Thema ala Loyalität und jetzt sind wir bei Kinder beim Arzt?
Liebe rechtsverdreht du schwafelst hier in epischer Breite (und das ist nicht böse gemeint)
vielleicht wäre es ja etwas für dich, einen eigenen Blog zu starten, wie du so alles siehst...

Peter_1
05.11.2010, 14:08
Na, ja ich kann natürlich nicht beurteilen was für einen unmenschichen Kinderarzt Du hattest. Wenn es jedoch danach geht. dass Kinderarztbesuche für manche Kinder kein Spass sind, sondern ziemlich stressig, dann dürfte halb Deutschland ein Psychotrauma haben. Wahrscheinilch warst Du aber als Kind irgendwie schwer somatisch krank und musstest vielleicht viele auch schmerzhafte Prozeduren über Dich ergehen lassen. Das kann natürlich schon einen Knacks geben, finde ich verständlich. Fraglich ist nur ob man dafür den Ärzten die Schuld zu schiebt, weil wenn man als Kind so schwer krank ist, dass einem nur mit schmerzhaften Prozeduren zu helfen ist, dann gibt es ja nur die Wahl zwischen evtl. schweren körperlichen Folgen, oder gar Tod, bei Verzicht auf diese Prozeduren, oder aber ein Durchleiden dieser Dinge und das ist einem Kind natürlich nicht zu vermitteln! Ansonsten sind bei einem Kind natürlich die Eltern in der Pflicht einen kompetenten Arzt auszusuchen und wenn die Deine Traumatisierung nicht wahrgenommen haben, dann wären sie vielleicht viel eher die richtigen Adressaten Deines Frustes.

Rechtverdreht
05.11.2010, 14:17
@ Peter_1:

Die waren alle so drauf, weil kein Kinderarzt das checkt. Es ist so, wie auch aus Deinem Posting wieder klar wird: Alle machen sich nur Gedanken über Schmerzen in der Kinder-und Jugendmedizin. Das ist das kleinste Problem, dafür gibt's genug Mittelchen. Der Rest ist das Problem und die Einstellung der Leute da.

Aber ich sehe, es hat keinen Sinn, weil es keiner versteht, dass auch Kinder eine Privatsphäre haben, einen eigenen Willen und ein Bewusstsein für den eigenen Körper und nicht von jedem angefasst werden wollen, wo der will, aber man selber nicht.

Ärzte verstehen es einfach nicht. Sie verstehen es auch nicht, wenn Ex-Patienten dann genau die gleichen Symptome haben wie Opfer von sexuellem Missbrauch. Das ist die Qualität an Schaden, die durch sowas entstehen kann. Aber es kommt leider nicht an wirklich bei Euch an.

Eltern? Die machen doch, was die Ärzte sagen, eh alles mit, weil sie - zumindest früher - vor Ehrfurcht vor Ärzten regelrecht vibriert haben.

Rechtverdreht
05.11.2010, 14:19
Ich finde, wenn sich 12-Jährige umbringen wollen, nur, damit sie ihre Ruhe vor der Uniklinik kriegen, weil sie sich so ******* behandelt fühlen, dass sie es nicht mehr aushalten, dann läuft da was ganz schrecklich schief. Und wenn's was ist, was eigentlich leicht zu ändern wäre, dann denke ich, sollte man das versuchen, statt gleich zu sagen, das geht alles nicht.

Trianna
05.11.2010, 14:22
Jeez, und schon wieder verallgemeinerst du.. Merkst du nicht, dass eine normale Diskussion mit dir nicht möglich ist da immer wieder, geprägt von DEINEN Erfahrungen, monströse Anschuldigungen rüber kommen????

Weder sind alle Kinderärzte Schweine die nicht verstehen dass auch Kinder eine Privatsspähre haben noch tun alle Eltern (und ich bin ein Elternteil) alles was die Ärzte sagen..

Coxy-Baby
05.11.2010, 14:26
Die waren alle so drauf, weil kein Kinderarzt das checkt. Es ist so, wie auch aus Deinem Posting wieder klar wird: Alle machen sich nur Gedanken über Schmerzen in der Kinder-und Jugendmedizin. Das ist das kleinste Problem, dafür gibt's genug Mittelchen. Der Rest ist das Problem und die Einstellung der Leute da.

Aber ich sehe, es hat keinen Sinn, weil es keiner versteht, dass auch Kinder eine Privatsphäre haben, einen eigenen Willen und ein Bewusstsein für den eigenen Körper und nicht von jedem angefasst werden wollen, wo der will, aber man selber nicht.

Ärzte verstehen es einfach nicht. Sie verstehen es auch nicht, wenn Ex-Patienten dann genau die gleichen Symptome haben wie Opfer von sexuellem Missbrauch. Das ist die Qualität an Schaden, die durch sowas entstehen kann. Aber es kommt leider nicht an wirklich bei Euch an.

Eltern? Die machen doch, was die Ärzte sagen, eh alles mit, weil sie - zumindest früher - vor Ehrfurcht vor Ärzten regelrecht vibriert haben.

Ich hab mal die wichtigsten Aussagen dick markiert, du pauschalisiert auf allen Seiten, du sprichst sowohl für ALLE Ärzte - als auch für ALLE Patienten,
schon irgendwie schwierig oder? Soll heißen deine Ausführungen zur Psycho waren ja ganz interessant, aber aktuell kommst du nur verbittert, besserwisserisch und leicht Psycho rüber. :-meinung

umr
05.11.2010, 14:37
@ Peter_1:
Alle machen sich nur Gedanken über Schmerzen in der Kinder-und Jugendmedizin. ...

Aber ich sehe, es hat keinen Sinn, weil es keiner versteht, dass auch Kinder eine Privatsphäre haben, einen eigenen Willen und ein Bewusstsein für den eigenen Körper und nicht von jedem angefasst werden wollen, wo der will, aber man selber nicht.

Ärzte verstehen es einfach nicht. Sie verstehen es auch nicht, wenn Ex-Patienten dann genau die gleichen Symptome haben wie Opfer von sexuellem Missbrauch. Das ist die Qualität an Schaden, die durch sowas entstehen kann. Aber es kommt leider nicht an wirklich bei Euch an.

Eltern? Die machen doch, was die Ärzte sagen, eh alles mit, weil sie - zumindest früher - vor Ehrfurcht vor Ärzten regelrecht vibriert haben.

Wir verstehen sehr wohl. Daß Du ein Trauma hast (nicht hattest-es ist ein Teil von Dir).
Wir sind nicht kollektiv schuld an dem was Dir passiert ist.
Nicht jeder mit einer schweren Krankheit und auch nicht jeder irgendwann mal falsch behandelte Patient, auch nicht im Kindesalter bekommt ein Trauma - das wäre auch ganz schrecklich. Denn Fehler passieren nun mal. Jedem, irgendwann.

Ich wünsche Dir wirklich, daß Du diese Geschichte noch aufarbeiten wirst und merkst, daß vielleicht auch Du sensibler bist/warst als andere, daß möglicherweise andere Konstellationen den unschönen Verlauf bei Dir begünstigt haben und daß unsensible Ärzte sicher einen Teil dazu beigetragen haben, aber wahrscheinlich nicht alleine der Auslöser waren. Wie auch immer, ich wünsche Dir alles Gute. Ganz ohne böse Absichten.

Rechtverdreht
05.11.2010, 15:26
@ umr:

Danke für die guten Wünsche.

Ich wünsch' mir, dass man draus lernt. Man kann als Arzt so oder so sein. Ihr habt die Wahl. Man kann so sein, wie die waren und das Risiko für die Patienten steigt, später psychische Schäden zu haben. Oder Ihr macht's besser und das Risiko sinkt dadurch. Aber dafür, dass man lernt, muss man aus der Verteidigungshaltung raus und offen sein.

Und hier sind die Schilde leider wieder ziemlich oben. Es nimmt Euch keiner was weg von dem, was Ihr Gutes in die Welt tragt. Aber es hat halt auch negative Folgen, die man auch im Auge behalten sollte.

Wären die anders drauf gewesen, wäre das Verhältnis zwischen Patient und Arzt anders gewesen, dann hätte es diese Folgen so wohl kaum gehabt.

Das wollen aber viele nicht sehen. Und es ist nicht, dass ich alles verallgemeinere, aber in einem Forum kann man nur allgemein schreiben und nicht jeden einzelnen User einzeln anschreiben und individuell auf ihn eingehen.

Wer draus lernen will, tut's. Der Rest wird mich nur wieder als Psychotante abstempeln. Von mir aus. Ich hab's versucht. Mehr ging nicht.

Espressa
05.11.2010, 18:01
Oh wow.
Böse böse Ärzte verursachen psychische Traumen.

Hm.
Vielleicht war der Patient aber vorher schon krank? Was sogar höchstwahrscheinlich ist, wenn er überhaupt zum Arzt ging?
Und vielleicht ist ein Teil des Traumas die Krankheit selbst?

Nur blöd, denn das liegt dann in einem selbst, dafür kann man keinen anderen verantwortlich machen.
(Also kann das nicht sein.)

Der Kreis schließt sich: Der Arzt ist schuld.
Oh wow.

Trianna
05.11.2010, 18:08
Wie im anderen Thread, es ist sinnlos zu diskutieren. Und die Anschuldigungen sind grenzwertig. Aber es wird nichts an sie rankommen. Und wenn ihr wie eben gezeigt wird, das es einfach nur verallgemeinernde Anschuldigungen sind, dann wird wieder die Selbstbeweihräucherungsanlage eingeschaltet und sich als Märthyrer hingestellt, der einzig und alleine aus löblichen, objektiven Motiven und Meinungen heraus probiert, die verlorenen Schäfchen wieder ins Trockene zu führen...

Also das ist einfach zu hart...

Kackbratze
05.11.2010, 18:33
Als das ist einfach zu hart...

Eher n bischen weich an manchen Stellen.
Aber ich bin ja nur ein böser Arzt.

Coxy-Baby
05.11.2010, 18:36
Aber ich bin ja nur ein böser Arzt.

Ich dachte du wärst Chirurg?

WackenDoc
05.11.2010, 18:41
Stimmt- das "böse" hätte er gar nicht mehr dazu schreiben müssen.

Kackbratze
05.11.2010, 19:42
Nicht alle hier sind im sicheren Umgang mit mir vertraut, deswegen versuche ich das erstmal vorsichtig und sanft den Leuten näher zu bringen. :-))

Feeninja
05.11.2010, 20:30
Rechtsverdreht mag hier verallgemeinert haben, aber euch jetzt so über ihn lustig zu mache finde ich trotzdem nicht in Ordnung. Ich denke, dass die wenigsten hier wirklich ermessen können, was er/sie durchgemacht hat.

Vielleicht können in der Diskussion ja beide Seiten was voneinander lernen? :peace: