Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studienort_Magdeburg?
Coxy-Baby
24.06.2011, 12:28
Der Ziehsohn vom alten König, seine Heiligkeit PD Dr.Dipl.biochem. ghebremdhin.
Ich glaube, es erwartet niemand Berlin oder Hamburg, wenn er nach Magdeburg geht... Aber es gibt viele andere Städte vergleichbarer Größe, in denen ich zumindest lieber wohnen würde:-meinung
Bei mir hat sich über die Jahre ein gewisser Frust aufgebaut, sodass ich hier sicher nicht wieder studieren würde, und, sofern mich hier keine privaten Angelegenheiten halten, nach dem Studium auch sofort verschwunden bin...
Ich find die VK weder schlimm noch schlecht. Ich konnt da ne Menge lernen, die Betreuung war gut und so unglaublich fies war die BC nun auch nicht, daran sind nicht viele gescheitert, vor allem nicht, wenn man wirklich was tut...
Das Studium an sich ist ganz in Ordnung, auch wenn man natürlich viel verbessern könnte....
Wer wirklich mal in der Forschung groß was machen will, der geht auch nicht nach MD... (inter)nationaler Spitzenforschung gibts hier sicher nicht. Aber ich bezweifle, dass das für das Studium wirklich relevant ist. Ein toller Prof von der Charité kann trotzdem ne grottenmäßige Lehre machen, und zuerst muss nun mal jeder die Grundlagen lernen, bevor er dann selbst mal wissenschaftlich tätig werden kann...
Aber schaus dir einfach mal die Uni und die Stadt an und fälle dein Urteil ;-)
Natutama
24.06.2011, 13:01
wegweg.
Coxy-Baby
24.06.2011, 13:12
Sportmedizin und palliativmedizin gibt's , naja und Forschung hat ja nicht zwangsläufig was mit Wahlfächern zu tun, dass liegt ja dann eher an den Kliniken die keinen Bock haben, dafür kannst du hier tcm machen ;-)
Ps: Kinder-mkg und tropenmedizin (alternativ vielleicht mibi) sind ja wirklich absolute Kolibris....
Also Sportmedizin und Palliativmedizin gibts hier auch als Wahlfach ;-))
Und die Uni nach den abgebogenen Wahlfächern zu wählen, halte ich für... Die nehmen einen so geringen Teil im Stundenplan ein.
Eine größere Auswahl an Forschungsthemen hast du sicher an anderen Unis, aber auch in MD findet so ziemlich jeder etwas, wenn man ein wenig die Augen offen hält. Und für ne Forschungskarriere ist das, was in ner medizinischen Diss macht nun wirklich nicht ausschlaggebend, behaupte ich jetzt einfach mal so :-meinung Mit nem Studium in MD verbaust dir da sicher nichts...
Ich würd bei der Studienplatzwahl wirklich auf die Qualität der Lehre achten und die Stadt, in der man wohnt... Aber das muss jeder für sich entscheiden
Natutama
24.06.2011, 13:45
wegweg.
Du als Nicht-Student kannst das nicht wirklich messen. Dazu müsstest du ja an verschiedenen Unis quasi Probestudieren...
Objektive Kriterien gibt es nur wenige: Größe der Seminargruppen, Beteuungsverhältnis, Sind für jeden Studenten Praktikumsplätze garantiert?
Diese drei Dinge sind in MD in Ordnung, dir wird garantiert, dass du in Regelstudienzeit alle Praktika und Seminare absolvieren kannst und es sind nie mehr als 20 Studenten pro SG, im Hörsaal wirst nicht stehen müssen. Wie das in anderen Unis aussieht, da musst dich halt erkundigen.
Ansonsten bleibt dir halt nichts anderes übrig als verschiedene Meinungen einzuholen und zu hoffen, dass dir möglichst objektiv berichtet wird.
Sorry, aber die Forschungstätigkeit sagt so rein gar nichts über die Lehre aus, im Gegenteil, für viele Profs ist die Lehre einfach eine lästige Pflicht, gerade, wenn dieser Prof nur für die Forschung lebt und arbeitet. Ich hatte hier schon etliche Veranstaltungen, wo der Prof sicher kein großes Licht am Forschungshimmel ist, aber die Lehre war super.
Und glaub mir, der Wissensstand eines jeden Professors ist für dich als Studenten mehr als ausreichend....
teletubs
24.06.2011, 14:58
Zumal die wirklich gruseligen Gestalten ala Fröhlich, Frodo und seine Frau und der Königliche Hofstaat weg sind,
Hehe und nur wer dort die abfahrenden Züge und die fliegenden Nullen überstanden hat, hat wahre Medizin studiert :-oopss Ich hab sie alle gehabt. Und BC war bei uns ein Klacks im Vgl. zu Anatomie und Physio. Aber Zeiten ändern sich ja.
Und falls du wirklich neben deinem Studium noch nicht genug hast, dann geh doch ins Zenit und such dir da was zum Forschen...da sitzen die Neurowissenschaften. Aber falls du nebenher doch lieber das Studentenleben geniessen willst, dann tu das! :-party
Hippietyp
24.06.2011, 16:14
Magdeburg ist wie Hannover, nur kleiner. Gibt schönere Städte, gibt hässlichere. Gesundes Mittelmaß in allen Belangen halt.
ich möchte mich mal bei allen Autoren bedanken, weil eure Gespräche hier, von dem Post direkt über mir mal abgesehn, einen echt guten Eindruck von MD geben; zumindest bin ich jetz in meiner Absicht, dort zu studieren, bestärkt.
PS.: Würde meine DN in einer astronomischen Höhe liegen, würd ich mit Sicherheit auch erwägen, in HD, Berlin oder so zu studieren, aber meine Wahlmöglichkeiten sind etwas beschränkter.
Die Forschung habe ich bei meiner Wahl im Übrigen gar nicht berücksichtigt, kann ein Fehler sein, aber ich finde das etwas überzogen... ähm wie gesagt, bin halt noch "medizinischer Quark im Schaufenster", aber
Danke euch allen erst mal:-top
agouti_lilac
28.06.2011, 15:54
Und ich habe mich für Magdeburg entschieden, obwohl ich selbst noch nie dort war; warum...?Gaaaaanz wichtig: Gehe wenn möglich vor der Bewerbung nach MD und schaue, ob dir die Stadt zusagt! Keine richtige Innenstadt, überall Scherben, Hundescheisse ohne Ende ... .
Ich studiere seit mittlerweile 5 Jahren hier in MD. Ich bin damals freiwillig hier her; hatte mir ebenfalls die Rankings angesehen, etc. (kann man eh knicken).
Könnte ich nochmals wählen, würde ich woanders hingehen, zum Teil aus persönlichen Gründen, zum Teil aus "Magdeburg-technischen" Gründen.
Vorklinik ist immer noch Psychohölle; ständig Prüfungen, Testate,... naja, mag woanders nicht anders sein. Aber man verliert halt schnell ein Jahr und dann darf man sehen, wo man bafögmäßig bleibt. Ich würde eine Uni wählen, wo man maximal ein halbes Jahr verliert.
Furchtbare Stadt. Und ja, ganz offen Rechte und andere Vollidioten gibt es hier durchaus; man muss nur mit offenen Augen durch die Stadt gehen. Kannte ich vorher nicht so.
Aber nette/alternativere Ecken gibt es hier auch. Moritzhof, Studiokino, Café Central,... . Ansonsten schliesse ich mich Asebie und Jemine an.
Ich werde nach Abschluss des Studiums froh sein, hier endlich weggehen zu können.
Gaaaaanz wichtig: Gehe wenn möglich vor der Bewerbung nach MD und schaue, ob dir die Stadt zusagt! Keine richtige Innenstadt, überall Scherben, Hundescheisse ohne Ende ... .
:-meinung
Hier spalten sich irgendwie die Geister, einige finden es hier supergut, fühlen sich sauwohl in der Stadt und der Uni und andere finden es einfach nur zum :-kotz
davidrussell
04.08.2012, 20:53
Kann jemand was zur Klinik in MD sagen?
Wie ist die organisiert, und ist es besser als die VK?
Ich überlege auch zu wechseln, hab aber bisher nix brauchbares gefunden. Soooo schlecht ist MD ja nu auch wieder nicht, dass man auf deubel komm raus wechseln möchte, aber das Gelbe vom Ei isses wirklich auch nicht...
Coxy-Baby
10.08.2012, 12:13
Das gelbe vom ei gibts an keiner Uni..... Klinik in Magdeburg ist ganz nett, meistens stressfrei, sinnfreie UaKs (bis auf die kleinen Fächer auge,hno,uro...) das einzige womit man sich abfinden muss, dass die "Siebfächer" (naja sieben nicht aber Nachprüfung) eher die absoluten Unnützfächer sind, also pathophysio,biomathe,prävention,arbeitsmedizin und die auch im Mittel ******** ausfallen.....es gab einige richtig stressige Wochen mit 9 Klausuren in 3 Wochen, aber ansonsten ist die Klinik im Semester wesentlich ruhiger...
Ich hoffe ihr könnt mir helfen:
ich habe mich in Magdeburg beworben mit 2,0 und bin zum Test eingeladen worden am Dienstag. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich es schaffen werde.
Nun mein Problem, falls ich in MD genommen werden sollte:
Ich habe afrikanische Wurzeln, sehe ausländisch aus. Ich habe solche Dinge gelesen wie: Abends solltest du nicht mehr rausgehen und Teile von Magdeburg sollte man meiden als "Schwarzer".
Denkt ihr, dass das ein Problem sein könnte? Ich habe da so eine "Angst", dass ich da kein schönes Leben haben kann, aufgrund meines Aussehens. Komme aus Frankfurt am Main und hier kenne ich solche Probleme (so gut) wie gar nicht. Ich war auch noch nie im Osten. Sind meine Ängste unbegründet?
Leider habe ich nicht die große Auswahl an Unis, wegen meinem schlechten Schnitt. Sollte ich (falls ich zugelassen werde) lieber auf den Platz verzichten und warten?
Ich hoffe auf eure Hilfe.
teletubs
10.08.2012, 21:06
Also Anfang/Mitte der 90iger gab es sicherlich viel häufigere Übergriffe auf Ausländer. Es gibt sicherlich wie in jeder Stadt Ecken, wo man generell egal ob Ausländer oder nicht sich abends ab einer bestimmten Zeit nicht alleine aufhalten sollte. Und Osten steht ja nicht immer gleich mit ausländerfeindlich :-nix Zu meiner Zeit gab es auch ein paar dunkelhäutige Kommilitonen...sie haben, denk ich, alle erfolgreich in MD abgeschlossen.
Also einfach hinfahren und sich ein Bild davon machen. :-meinung
Contra Legem
10.08.2012, 21:27
Jap, denk ich mal auch... aber es wurde bis 2,9 eingeladen... darf ich deine ID erfahren? bin auch am dienstag dabei ;)
Coxy-Baby
10.08.2012, 21:28
Wie kann man bitte sehr nach 20 Jahren Wiedervereinigung noch nie im Osten gewesen sein? Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln..... Zur Frage, wir haben in jedem Jahrgang auch Leute aus Afrika, die schliessen auch alle ab...
Nicht falsch verstehen. Osten heißt nicht gleich ausländerfeindlich. Ich bin halt nur sehr skeptisch.
Ich wäre ja sehr froh, wenn meine Gedanken total unbegründet sind.
Wie kann man bitte sehr nach 20 Jahren Wiedervereinigung noch nie im Osten gewesen sein? Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln..... Zur Frage, wir haben in jedem Jahrgang auch Leute aus Afrika, die schliessen auch alle ab...
Das war nicht bewusst, dass ich nie dort war. Habe "diesen Teil Deutschlands" nicht extra gemieden.
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