Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Leiden der wollenden Studentin
Linda.1001
30.07.2011, 16:48
Ich dachte, das hätte sich bereits rumgesprochen, dass mehrere unabhängige Studien gezeigt haben, dass die Durchschnittsnote eben das beste, fairste, objektivste und am besten mit Studienerfolg korrelierende Auswahlverfahren ist. Die Wahl der Leistungskurse spielt da eine eher ungeordnete Rolle.
Das wurde jetzt auch schon breit in mehreren Threads besprochen, aber ein paar Unverbesserliche wird es halt immer geben ...
Jaja, unabhängige Studien.....das nenn ich unverbesserlich. :-sleppy
Tja, wenn einem die Argumente fehlen ... träumt man halt von einer Welt, in der das beste Auswahlkriterium vor allem einem selbst zu gute kommt.
Linda.1001
30.07.2011, 18:08
Tja, wenn einem die Argumente fehlen ... träumt man halt von einer Welt, in der das beste Auswahlkriterium vor allem einem selbst zu gute kommt.
Ich hab nicht davon geträumt, ich hab davon geschrieben, dass es in anderen Ländern Auswahltests gibt.
Vielleicht solltest du meine Posts richtig lesen, bevor du hier rumposaunst, dass ich deswegen frustriert sei....:-nix Oder ist dir das zu mühsam? :-dance
P.S. Eines, deiner hochgelobten Auswahlkriterien wird mir dieses WS zu Gute kommen.
Sehr merkwürdiger "Diskussions"-beitrag von dir. Ich habs nichts von Frustration geschrieben und deine andere Posts habe ich gelesen. Dass mit dem Träumen war auf deinen Schlafsmiley gemünzt, falls dir der Zusammenhang verborgen geblieben sein sollte.
Andere Auswahlstests als die Durchschnittsnote haben sich in mehreren Studien als weniger valide erwiesen. Das ist nun mal ein Fakt, den ich dir mitteillen wollte.
Alzheimer
30.07.2011, 19:28
@ medi 93
Wen meinst du mit deiner Aussage?
Kackbratze
30.07.2011, 19:36
Jaja, unabhängige Studien.....das nenn ich unverbesserlich. :-sleppy
Wissenschaft basiert auf Studien und Studien müssen dann die Basis für das weitere Vorgehen sein.
Ein "ich finde es aber so besser, egal was die Studie sagt" bringt die Medizin wieder auf Heilpraktiker-Niveau zurück.
Ob jetzt ein Auswahlverfahren besser oder schlechter ist, ist ja nicht Ziel der Studien gewesen.
Linda.1001
30.07.2011, 21:12
Wissenschaft basiert auf Studien und Studien müssen dann die Basis für das weitere Vorgehen sein.
Ein "ich finde es aber so besser, egal was die Studie sagt" bringt die Medizin wieder auf Heilpraktiker-Niveau zurück. Und genau das habe ich wo gesagt/geschrieben???
Ob jetzt ein Auswahlverfahren besser oder schlechter ist, ist ja nicht Ziel der Studien gewesen.
Eben. Es ist nie Thema einer Studie gewesen. :-nix Woher soll man dann bitte wissen, ob Auswahlverfahren kein besserer Indikator wären?
Linda.1001
30.07.2011, 21:17
Sehr merkwürdiger "Diskussions"-beitrag von dir. Ich habs nichts von Frustration geschrieben und deine andere Posts habe ich gelesen. Dass mit dem Träumen war auf deinen Schlafsmiley gemünzt, falls dir der Zusammenhang verborgen geblieben sein sollte.
Andere Auswahlstests als die Durchschnittsnote haben sich in mehreren Studien als weniger valide erwiesen. Das ist nun mal ein Fakt, den ich dir mitteillen wollte.
Andere Auswahltests? z.B.? Wir reden jetzt aber nicht vom Hamburger NAT oder TMS. Ich meine die Auswahltests, die in anderen europäischen Ländern durchgeführt werden.
Könntest du diese Studien auch anführen, wenn du sie in die Diskussion miteinbeziehst? Danke.
P.S. Der Schlafsmiley sollte zum Ausdruck bringen, dass mir das Thema Auswahlkriterien über ist, nichts bzgl. träumen.:-))
Distress Misstress
30.07.2011, 21:48
Aufgrund von Frust und entgegengebrachter Potenzprobleme lässt sich offensichtlich eine eindeutige Tendenz an erhöhter Troll-Aktivität bezüglich der Zulassungsethik für Medizin beobachten. Diese korreliert vermutlich mit der jahreszeitlich bedingt hohen Troll-Hormon (TH)-Sekretion.
Ihr bezieht euch mit euren Beispielen fuer anspruchsvolle pflegerische Taetigkeiten auf genau die 10%, die ich gemeint habe: Intensiv, Trauma etc. Ich bleibe dabei, der ueberwiegende Rest der pflegerischen Taetigkeiten erfordert keine grosse intellektuelle Leistung. Das ist meine Erfahrung nach 6 Jahren.
Ich verstehe auch nicht, wieso ich mich deshalb arrogant und wie ein "Elephant im Porzellanladen" benehmen sollte. Ich trete jedem Klinikmitarbeiter und Patienten mit Respekt gegenueber und hatte noch nie Probleme mit irgendjemanden. Gleichwohl finde ich, dass die Aufgaben eines Pfoertners oder der Dame an der Essensausgabe weniger anspruchsvoll sind und trotzdem wertvoll fuer die Klinik. Andersrum, man kann doch das berufliche vom menschlichen Umgang trennen.
Vielmehr ging es in meiner Aussage darum, dass die mystische soziale Kompetenz mit der hier oft zum Vorteil der Wartenden argumentiert wird einfach auch mit Lebenserfahrung und Zeit kommt.
Dass ich hier kein Geltungsbeduerfnis zur Schau stellen muss, merkt man glaube ich an der Anzahl der Beitraege, die ich in meiner 5-jaehrigen Mitgliedschaft im Medi-Learn Forum gehortet habe. Mir geht es nur tierisch auf die Nerven solche Artikel von Medi-Learn zu lesen. Hier wird impliziert, es gaebe immer einen anderen schuldigen fuer die eigene Situation.
Die Argumente sind ja recht innovativ: Jetzt heisst es, dass sich viele mit guten Noten aus dem Sport oder Kunst LK durchs Abitur "mogeln". Erstens mal weiss jeder, dass diese Faecher nur in Kombination mit Naturwissenschaften und Sprachen gewaehlt werden duerfen. Und zweitens beweisen gute Schueler mit guten Noten egal in welchem Fach Einsatzbereitschaft, Willen und Durchsetzungsvermoegen. Dass der Sport hierfuer eine ideale Schule darstellt und einem Selbstkontrolle und -organisation abverlangt zeigt uns Amerika mit seinem vorbildlichen Collegesportsystem. Und genau diese Faktoren gilt es doch zu bewerten.
Deswegen ist das Abitur mit seinen Leistungskontrollen ueber mehrere Jahre hinweg einem einfachen Test, der nur eine Momentaufnahme darstellt, weitaus ueberlegen. Hoert endlich auf irgendwelche Ausreden fuer eure Situation zu suchen. Jeder spielt nach den gleichen Regeln und ihr wusstet die Bedingungen vorher.
Keks?
Ich zum Beispiel bestreite ja gar nicht, dass die Abiturnote das geringste Übel zur Auswahl ist. Das Ausmaß ist allerdings ordentlich daneben. Die Abbrecherquoten sind relativ konstant seit langer Zeit, der NC dagegen hat sich gewaltig verschoben. Jahr 2000: NC 2,1 Heute: NC < 1,3 --> Abbrecherquoten gleich. Die leidtragenden sind im Endeffekt die, die zwischen sagen wir mal grob (nicht zu meckern anfangen, ich weiß es ist aus der Luft gegriffen, wär aber nicht das erste mal in dieser Diskussion) 1,6 und 2,3 liegen. Aber es bringt nichts, einen Thread zu eröffnen und zu behaupten, Pflegekräfte müssten nicht besonders viel denken, das stimmt einfach nicht und es ist sehr wohl arogant wenn du meinst "menschliches" von "beruflichem" trennen zu müssen. Wie das schon klingt, liest du eigentlich selbst, was du da schreibst?
Linda.1001
31.07.2011, 10:25
Die Argumente sind ja recht innovativ: Jetzt heisst es, dass sich viele mit guten Noten aus dem Sport oder Kunst LK durchs Abitur "mogeln". Erstens mal weiss jeder, dass diese Faecher nur in Kombination mit Naturwissenschaften und Sprachen gewaehlt werden duerfen. Und zweitens beweisen gute Schueler mit guten Noten egal in welchem Fach Einsatzbereitschaft, Willen und Durchsetzungsvermoegen. Dass der Sport hierfuer eine ideale Schule darstellt und einem Selbstkontrolle und -organisation abverlangt zeigt uns Amerika mit seinem vorbildlichen Collegesportsystem. Und genau diese Faktoren gilt es doch zu bewerten.
Deswegen ist das Abitur mit seinen Leistungskontrollen ueber mehrere Jahre hinweg einem einfachen Test, der nur eine Momentaufnahme darstellt, weitaus ueberlegen. Hoert endlich auf irgendwelche Ausreden fuer eure Situation zu suchen. Jeder spielt nach den gleichen Regeln und ihr wusstet die Bedingungen vorher.
Kunst und Sport sind ja sehr gute Indikatoren fürs Studium, das ich nicht lache. Und NW dazuwählen, schon klar, wäre auch schlimm wenns nicht so wäre.
Dieser einfache Test wie du ihn nennst, schließt allerdings NW ein, wodurch Leute, die eben ein Kunst/Sport Abi hätte, ausgesiebt würden. Dazu würde man allerdings den Stoff von der 10.Klasse an benötigt, den andere, die die NWs abgewählt haben nicht aufweisen könnten.
Kannst du mir erklären warum man in den Niederlanden um sich bewerben zu können alle 3 NW braucht, wenn sie doch kein guter Indikator sind? Nein? Schade!
Wir suchen keine Ausreden für unsere Situation, falls du mal bitte lesen würdest, wüsstest du das.
Wir diskutieren ob anderer, d.h. gerechterer Auswahlmöglichkeiten.
"Jeder Spielt nach den gleichen Regeln und ihr wusstest die Bedingungen vorher."
Zunächstmal heisst es 'kanntet' und 2. sind es eben jene ungerechten Bedingungen, um die wir diskutieren. Ein light-Abi sollte einem nicht zum Studienplatz verhelfen. :-meinung
konstantin
31.07.2011, 10:33
Es gibt kein "Abi lite". Und mal zum Thema Sport-LK: ist fuer's Medizinstudium nicht selten nuetzlicher als Bio-LK. Nur mal so am Rande...
Linda.1001
31.07.2011, 10:37
Warum erkennen dann beispielsweise die Niederlande ein solches Abitur nicht an?
achilles111
31.07.2011, 11:11
mein gott so ein schwachsinn, geeignet onder nicht geeignet, wer soll das wissen, nimmt doch alles nicht so schwer, jeder kann es packen, jeder..............:-top
Es gibt kein "Abi lite". Und mal zum Thema Sport-LK: ist fuer's Medizinstudium nicht selten nuetzlicher als Bio-LK. Nur mal so am Rande...
Ganz genau.
Die Niederlande sind, mal wieder, nicht auf der Höhe. In der Tat sind studienspezifische Fächer ein deutlicher weniger valider Studienerfolgsfaktor als die Durchschnittsnote. Jemand mit Kunst und Sport LK + sehr guter Durchschnittsnote hat statistisch gesehen eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit im Medizinstudium als jmd mit bio und chemie LK und nur mittelmäßiger Durchschnittsnote. Gründe sind offensichtlich: In der Durchschnittsnote werden subjektive Verzerrungen relativiert.
Zig mal untersucht, zig mal bestätigt. Die dazugehörigen Studien habe ich schon in anderen Threads verlinkt, kann ich aber nochmal machen. Ich helfe ja gerne.
In der vorliegenden Metaanalyse[siehe unten] haben sich die Schulnoten
einmal mehr als valider Prädiktor für Studiennoten erwiesen.
Besonders deutsche Durchschnittsnoten erreichen hohe
Validitäten, die auch von studienfachnahen Schulnoten
nicht übertroffen werden.(...)Angesichts der guten Validitäten und der günstigen und
einfachen Einsetzbarkeit wäre es sicher ein Fehler, Schulnoten
bei der Auswahl von Studienplatzbewerbern nicht zu
berücksichtigen.
Aus:
Trapmann, Sabine/Hell, Benedikt/Weigand, Sonja/Schuler, Heinz (2007): Die
Validität von Schulnoten zur Vorhersage des Studienerfolgs – eine Metaanalyse.
In: Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 21, S. 11-27
bipolarbär
31.07.2011, 11:38
Ein light-Abi sollte einem nicht zum Studienplatz verhelfen. :-meinung
schon klar, in bayern dürfte ich mit meinem NRW-abi demnach nicht mal schlosser werden (falls das überhaupt darauf bezogen war). wenn es um die fächerwahl ging, muss gesagt werden, dass für ein sehr gutes abi man so ziemlich überall vernünftige noten aufbringen muss.
das "vorhandensein" von NaWi-kenntnissen halte ich für das medizinstudium für absolut überbewertet, es gibt durchaus leute die chemie oder physik nicht in der oberstufe hatten und bei den prüfungen trotzdem zu den besseren gehören oder von kommilitonen, die ensprechende fächer als LK belegten mit fragen gelöchert wurden... alles eine sache von fleiß und (ein) wenig verstand. dies ist jedoch nur ein persönlicher eindruck.
sport LK ist übrigens der notenkiller schlechthin...
Linda.1001
31.07.2011, 11:43
Warum regt ihr euch denn so über den Begriff Light-Abi so auf,wenn es keinen Anlass gäbe? :-wow
Studien hin oder her, Erfolgschancen blablabla.....ich bleibe bei der Ansicht, dass das Vergabe/Auswahlsystem hier in DE veraltet und ungerecht ist.
Es dürfte mir auch am diesem Wartesemester egal werden/sein.:-))
Fakt ist einfach nun mal, dass wir in DE zu wenig Studienplätze haben und die Regierung zu wenig in Nachwuchsförderung investiert. Ärzteschwemme war mal.
studi2010
31.07.2011, 12:01
Fakt ist einfach nun mal, dass wir in DE zu wenig Studienplätze haben und die Regierung zu wenig in Nachwuchsförderung investiert. Ärzteschwemme war mal.
Ich würde sagen Fakt ist, dass wir in Deutschland bezogen auf die Gesamtbevölkerung eine im europaweiten Vergleich überdurchschnittlich große Anzahl an Medizinstudienplätzen haben (falls du dich auf andere Studiengänge beziehst was allerdings in dieser Diskussion keinen Sinn machen würde,dort ist es ähnlich). Das Problem liegt in der Verteilung, viele Absolventen wandern in nicht kurative Bereiche ab. Und werden erst recht nicht Landarzt. Dazu kommt, dass die Medizin immer weiblicher wird und bedingt durch Teilzeitarbeit und höhere Familienfreundlichkeit die "Belastbarkeit" pro Arzt somit sinkt (was aber durchaus auch viele positive Seiten hat, bevor das so klingt als sei das ein Vorwurf). Dass die Regierung zu wenig in Nachwuchsförderung investiert kann man so und so sehen, aber hier einfach mal als Fakt hinzustellen, dass wir zu wenig Studienplätze haben ist ganz großer Bullshit und zeugt davon, dass du das eigentliche Problem trotz deiner größeren Lebenserfahrung, Sozialkompetenz und Eignung nicht gecheckt hast. Und viel Spaß mit deinem Studienplatz, trotzdem scheinst du nicht unbedingt die hellste zu sein und das wird sich auch mit Studienplatz und Approbation leider nicht ändern:-D aber keine Sorge, wird im Studium auch nicht gefordert
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