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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ATA (Anästhesietechnische Assistenz)- Ausbildung



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Kiddo
20.04.2014, 19:27
Pflegestation ist ein Pflichteinsatz laut DKG. Der its Einsatz würde rausgenommen, wobei das mein bisher schönster Einsatz war. Ich bin schon sehr viel im OP. Und ja, ich würde die Ausbildung wieder machen. In Hinblick auf das Studium kann man denke ich ganz gut was mitnehmen.

Viele Grüße.
Kiddo

ehemaliger User_10072016-2
21.04.2014, 10:32
Also bei dem Klinikum wo ich mich beworben habe steht als Einsatz die chirurgische Pflegesation drauf und die Intensivstation.
Kommst du denn gut mit dem Schichtdienst zurecht?

Ich bin einfach so im Zwiespalt ob ich nun die Ausbildung beim Zahnarzt machen soll, oder als ATA. Wobei ich mir denke das ATA vielfältiger und wesentlich spannender ist, aber auch anspruchsvoller, anstrengender mit dem Schichtdienst etc.

Gab es bei euch denn viele Bewerber für die Ausbildung und werden bei euch jetzt schon "viele" ATAS eingesetzt?
Eigentlich sollten die Berufsaussichten für später ja gut sein, oder?
Wie verlief eigentlich dein Bewerbungsgespräch? Was wurdest du so gefragt?

EVT
21.04.2014, 18:05
willst du human-oder zahnmedizin studieren? wird zahnarzt dann fuer human ueberhaupt boniert?

ehemaliger User_10072016-2
21.04.2014, 18:21
mir geht es nur um die Ausbildung

Fleming11
25.04.2014, 20:14
Hi! Also Schichtdienst wirst du bei ATA nicht finden, jedenfalls wäre mir das neu! Der Op Betrieb ist schließlich normal besetzt, danach halt Bereitschaft. Wenn du viel für später ( Studium) mitnehmen willst würde ich dir schon zu ATA raten, die Einblicke in den ganzen unterschiedlichen OPs sind halt schon enorm. Bei welchen Krankenhäusern hast du dich denn beworben?
Ich bin jetzt bei mir erst um 2 Kurs. Bewerbungen gab es wohl recht viele. ( Irgednwas mit 500-800 auf 20 Plätze, so ungefähr!)
Bewerbungsgespräch: Du stellst dich vor und wirst die klassichen Dinge gefragt ( zB Wieso das, wie könntest du damit umgehen, was machst du wenn das passiert etc...., da ich aber selber noch nicht so die Erfahrung mit Bewerbungsgesprächen hatte, kann ich dir leider nicht so viel dazu erzählen;) ) Berufsaussichten werden bislang immer als rosig beschrieben. Hast du vor dich danach noch weiterzubilden?
Liebe Grüße!

ehemaliger User_10072016-2
27.04.2014, 10:33
Hi du hast kein Schichtdienst, nur Bereitschaftsdienst? Okay auch gut. Ja das glaube ich sofort das die Einblicke enorm sind in die ganzen OPs. Mehrere Kliniken (san ak, slk, mri, städtisches Klinikum M, Asklepios usw).

Wow das sind aber eine Menge an Bewerbungen!!
Also wirst du schon direkt gefragt, wie du mit gewissen Situationen umgehen würdest, die in dem Beruf auftreten könnten?
Was hast du so gesagt?
Dann hast du Sie ja richtig überzeugt im Bewerbungsgespräch.

Ja das habe ich auch schon festgestellt. Möchte mich danach noch weiterbilden. Hoffe echt dass das Bewerbungsgespräch gut verläuft!!
Liebe Grüße und danke für die schnellen Antworten

Fleming11
01.05.2014, 14:30
Nene, ganz reguläre Abeitszeit. Jedenfalls jetzt während der Ausbildung. zB von 8-15 Uhr. Ja ich denke jedes Bewerbungsgespräch ist sehr individuell und schlecht zu pauschalisieren;).

Liebe Grüße

Kiddo
01.05.2014, 14:49
Hallo,

ich persönlich würde die ATA-Ausbildung nicht noch mal machen. Bei uns in der Klinik haben wir Schüler einen schweren Stand. Der ATA kommt überhaupt nicht gut an. Ich habe zusammen mit einer Freundin eine Umfrage gestartet, wie das Personal den ATA sieht. Diese Umfrage haben wir in mehreren Kliniken durchgeführt, das Ergebnis ist sehr sehr ernüchternd. Solange der ATA keine staatliche Anerkennung hat, tut man sich denke ich mit dem GKP den weitaus größeren Gefallen. Du bist viel breiter einsetzbar. Und bei dem GKP ist klar, was er darf und was nicht.

lg Kiddo

ehemaliger User_10072016-2
03.05.2014, 10:19
Hallo Kiddo,

oh das hört sich aber nicht so gut an.
Das habe ich auch schon gehört nach dem Vorfall an der Helios Klinik, dass die ATA einen schweren Stand haben.

Kannst du mir die Ergebnise der Umfrage mal zukommen lassen??

Also du würdest die Ausbildung definitiv nicht mehr machen wenn dann die GKP Ausbildung mit der Weiterbildung für Anästhesie?
Die OTA kommen aber soweit ich weiß gut an.

lg

ehemaliger User_10072016-2
03.05.2014, 12:20
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Nach-missglueckter-Operation-bekam-Narkose-Oberarzt-in-Erfurt-Strafbefehl-1980043872

Turm99
30.07.2014, 12:13
Leute,
viele von Euch wollen mit der Ausbildung zu einem Medizinstudium überbrücken.
Ihr müsst aus Verschiedenen Gründe Verständnis haben, wenn Ihr keinen Ausbildungsplatz erhaltet.


Ihr nehmt anderen die Plätze weg, die diesen Beruf länger ausüben wollen
Der bessere Beruf zur Vorbereitung auf ein Studium ist die Pflege. In einer ATA-Ausbildung lernt ihr nichts, was ihr nicht auch im Studium lernt. Die Pflege ist weitaus umfassender und leuchtet auch Dinge aus, die im Studium nicht vorkommen, aber nützlich sind
Die ATA-Schulen werden nicht durch Krankenkassen refinanziert (wie in der Pflegeausbildung). Die Klinik investiert pro Azubi etwa 60.000 Euro pro Ausbildung (ohne BLS und ACLS-Training, Steri-Zertifikat, Strahlenschutzkurs oder weitere kostenpflichtige Specials) und dann gehts ins Studium? Super.


Interessant ist aber eine weitere Verknüpfung mit einem Studium: Wenn man Berufsbegleitend ein Medizinpädagogik, Pflege- Erwachsenenbildungs- und Bildungsmanagementstudium dranhängt, kann man sich die ATA-Schule und die Stadt aussuchen. Teilweise ist es auch schon möglich, Ausbildungsbegleitend OP-Management und -organisation zu studieren.

Philip_MHH
30.07.2014, 12:59
Leute,

Interessant ist aber eine weitere Verknüpfung mit einem Studium: Wenn man Berufsbegleitend ein Medizinpädagogik, Pflege- Erwachsenenbildungs- und Bildungsmanagementstudium dranhängt, kann man sich die ATA-Schule und die Stadt aussuchen. Teilweise ist es auch schon möglich, Ausbildungsbegleitend OP-Management und -organisation zu studieren.

CAVE: wer berufsbegleitend studiert sammelt keine Wartesemester an...muss man bedenken, nicht dass man dann dumm aus der Wäsche guckt und noch zwei Jahre länger warten darf...

Turm99
30.07.2014, 13:04
CAVE: wer berufsbegleitend studiert sammelt keine Wartesemester an...muss man bedenken, nicht dass man dann dumm aus der Wäsche guckt und noch zwei Jahre länger warten darf...

Ui. Hast mein Posting aber auch so gar nicht verstanden.

Absolute Arrhythmie
30.07.2014, 13:11
Ui. Hast mein Posting aber auch so gar nicht verstanden.

Du bist aber höflich, ui!
Hast auch so gar nicht verstanden, dass man niemandem einen Platz wegnehmen kann,und dass jemand der Medizin studieren will, vllt gar kein Interesse an einem "Ersatz" hat. Und jmd ne Pflegeausbildung zu empfehlen weil die mehr für Medizin bringt,halte ich (als ex. GuKP) für äußerst gewagt :-))

Turm99
30.07.2014, 13:40
Du bist aber höflich, ui!
Ich weiß. Gehört zu meinen absoluten Stärken.

Hast auch so gar nicht verstanden, dass man niemandem einen Platz wegnehmen kann
Doch. Kann man.

und dass jemand der Medizin studieren will, vllt gar kein Interesse an einem "Ersatz" hat
War an diejenigen gerichtet, die hier deutlich gesagt haben dass sie gar nicht Medizin studieren wollen.

Und jmd ne Pflegeausbildung zu empfehlen weil die mehr für Medizin bringt,halte ich (als ex. GuKP) für äußerst gewagt :-))
Gewagt wäre es eher, hiervon auf die Qualität deiner Ausbildung zu schließen? Oder es würde heißen, dass deine Ausbildung, weil Du jetzt ja Medizin studierst? - umsonst/vergebens war?

PS: Nicht das jemand denkt, ich würde Pflege hochhalten und ATA niedermachen. Keineswegs.

Absolute Arrhythmie
30.07.2014, 13:42
Hmm, deinen letzten Satz kann man jetzt als ziemlich bösartig interpretieren, ich lasse das mal. Hast du ne Pflegeausbildung gemacht, oder woher weißt du so genau, dass es sinnvoll ist eine vor dem Studium zu machen?

Kiddo
30.07.2014, 15:48
Was hat diese Diskussion mit dem ATA zu tun?

Ich denke, dass der OTA/ATA keine schlechte Vorbereitung auf das Studium ist. Vor allem wenn man eine gute Schule erwischt. Ich habe im OTA denke ich viel gelernt, wovon ich später profitieren können werde. Auch in der Anästhesie. Vor allem auch was praktische Tätigkeiten wie peripher venöse Zugänge legen, Maskenbeatmung oder Intubation.

Absolute Arrhythmie
30.07.2014, 15:51
Was hat diese Diskussion mit dem ATA zu tun?

Ich denke, dass der OTA/ATA keine schlechte Vorbereitung auf das Studium ist. Vor allem wenn man eine gute Schule erwischt. Ich habe im OTA denke ich viel gelernt, wovon ich später profitieren können werde. Auch in der Anästhesie. Vor allem auch was praktische Tätigkeiten wie peripher venöse Zugänge legen, Maskenbeatmung oder Intubation.

Es hat insofern was damit zu tun, dass turm99 medizin-studium-interessierten davon abrät, ne ATA-ausbildung zu machen. Find ich diskutierenswert, diese Aussage. Du nicht?

Philip_MHH
30.07.2014, 15:59
Ui. Hast mein Posting aber auch so gar nicht verstanden.

Den Ball schlage ich jetzt mal direkt zurück in dein Feld... selbstverständlich ging es mir um Wartezeitler die mit der Ausbildung die Zeit überbrücken wollen, für die es selbstverständlich extrem kontraproduktiv ist was anderes in der Zeit zu studieren...
Davon abgesehen finde ich die Aussage, dass man keinen Ausbildungsplatz bekommt, weil man ja nur Zeit überbrückt gewagt...immerhin steht man, wenn man in den "Genuss" der Wartezeit kommt der Klinik, an der man ausgebildet wird 6 Jahre zur Verfügung...das ist mehr als so mancher "normaler" Arbeitnehmer ohne Studienambitionen seinem (Ausbildungs-)Betrieb die Treue hält, insofern finde ich es gewagt zu behaupten, das wäre ein Grund keinen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Weiter schließe ich mich abs. arrhythmie an bei der Aussage, dass GuKP jetzt nicht sonderlich viele Studieninhalte des (Humanmedizin-)Studiums widerspiegelt...zumindest nicht in der notwendigen Tiefe...
Deinen überaus höflichen Ton schiebe ich jetzt mal auf Beissreflexe weil man deine Postulate angreift...lasse ich umkommentiert. Nur so viel, mit Kritik sollte man umgehen und nicht mit Beisserei reagieren...

Edith sagt: Davon abgesehen...wenn es um "Ausbildungsplätze wegnehmen" geht..warum darf man einem GuKP eher den Ausbildungsplatz "wegnehmen" als einem OTA/ATA, MTA oder sonst wem?
und zweitens. wie, wenn nicht mit einer Ausbildung soll man denn finanziell die 6 Jahre Wartezeit "überleben" und sinnvoll füllen?

Fleming11
30.07.2014, 16:06
Leute,
viele von Euch wollen mit der Ausbildung zu einem Medizinstudium überbrücken.
Ihr müsst aus Verschiedenen Gründe Verständnis haben, wenn Ihr keinen Ausbildungsplatz erhaltet.


Ihr nehmt anderen die Plätze weg, die diesen Beruf länger ausüben wollen
Der bessere Beruf zur Vorbereitung auf ein Studium ist die Pflege. In einer ATA-Ausbildung lernt ihr nichts, was ihr nicht auch im Studium lernt. Die Pflege ist weitaus umfassender und leuchtet auch Dinge aus, die im Studium nicht vorkommen, aber nützlich sind
Die ATA-Schulen werden nicht durch Krankenkassen refinanziert (wie in der Pflegeausbildung). Die Klinik investiert pro Azubi etwa 60.000 Euro pro Ausbildung (ohne BLS und ACLS-Training, Steri-Zertifikat, Strahlenschutzkurs oder weitere kostenpflichtige Specials) und dann gehts ins Studium? Super.


Interessant ist aber eine weitere Verknüpfung mit einem Studium: Wenn man Berufsbegleitend ein Medizinpädagogik, Pflege- Erwachsenenbildungs- und Bildungsmanagementstudium dranhängt, kann man sich die ATA-Schule und die Stadt aussuchen. Teilweise ist es auch schon möglich, Ausbildungsbegleitend OP-Management und -organisation zu studieren.
Hi an den Grantler des Tages!

Wie kommst du bitte daraufdarauf? Gewisse Personen sollen Verständnis haben, da sie keinen Ausbildungsplatz erhalten haben? Bist du heute morgen aufgestanden und dachtest dir, " So erst mal im Forum anmelden und ein wenig klar stellen, wie Anti ich gegen die Einstellung von Personen bin, die anderen einen Ausbildungsplatz "klauen"?



Ich sehe das ein wenig anders. Du kannst nicht pauschal sagen welche Ausbildung dich mit dem Blick auf das zukünftige Medizinstudium besser vorbereitet. Ausschlaggebend ist wie man selber in der Ausbildung an sich und seinem Wissen arbeitet!
Du hast Lust den ganzen Tag auf einer Station zu verbringen? Schön! Ich bewunder die Personen, die sich mit der dortigen Arbeit identifizieren können. Für mich wäre es nichts. Aus diesem Grund habe ich mich für einen anderen Weg entschieden, der in meinen Augen als perfekte Grundlage für das Studium dienen kann. Genau du denkst das richtige, die ATA Ausbildung;).
Einsätze in unterschiedlichsten chirurgischen Bereichen, Anatomie den ganzen Tag, Patientenkontakt vor der OP und danach ( natürlich wird man nicht dazu kommen sich die Lebensgeschichte des Patienten anzuhören, wie es des öfteren auf der Station passiert), ständiger Kontakt mit den Ärzten die bereit sind ihr Wissen weiterzugeben, Stationseinsätze, ZNA, Endo und und und....
Natürlich lernt man in der GuKPA auch eine Menge, aber bitte sag mir wieso es pauschal gesehen die bessere Ausbildung ist ;). In keiner anderen Ausbildung rotierst du so enorm.

Richtig, es ist möglich, dass Personen eine Ablehnung bekommen und sich einen adneen Weg suchen müssen. Aber du willst doch dein eigenes Ziel verfolgen und dich selbst vorran bringen. In solchen wichtigen Situationen die eventuell wegweisend sind für den weiteren Lebensweg sollte man einfach mal an sich selbst denken. Letzendlich kann man immer noch die gute alte klassische GuKP Ausbildung vollziehen und sich danach weiterbilden ;). Ich möchte ja niemanden den Weg verbauen ATA zu werden;). Aber wie du sicherlich weisst, der Weg hat verschiedene Abzweigungen, nicht nur sturr der Hauptsraße folgen.

Die Ausbildung wird nicht refinanziert? Korrekt. Möchtest du die Personen, die es in Erwägung ziehen noch zu studieren wirklich erzählen wie falsch das ist? Ich bitte dich :D. Das enorme Interesse in diesem Gebiet ist vorhanden? Du hast Spaß an diesem Beruf? Du hast die nötigen Fähigkeiten? Dann GO! Du bist in deinem Studium, brauchst Geld? Natürlich arbeitest du in deinem erlernten Bereich weiter. So, dann profitieren beide Seiten davon. Sicherlich, die GuKPA wird subventioniert+ du kannst Tätigkeiten größtenteils alleine ausführen. Natürlich rentiert sich das mehr für das Klinikum. Stellst sich für mich die Frage wieso du sich so für die Haushaltsbilanz des Kliukums interessierst, vlt solltest du dich ja doch noch mal umorientieren ( ausser du hast gar keine Pflege Ausbidung gemacht, dann Entschuldige ;) ).

So, over & out.:-meinung