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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Psychischer Notfall #1



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Mäuschen
21.05.2005, 19:55
Ok, 2. RTW nachfordern,
Einer kümmert sich um die Mutter ( Schocklage in der stab. Seitenlage) Puls, RR

Versuch, der Pat. zu erklären, das sie dringend Flüssigkeit benötigt und evt. einen Zugang legen, wenn es möglich ist und sie es zulässt.
Ansonsten zumindest Schocklage wenn sie es akzeptiert

saddamski
21.05.2005, 19:56
Sich um die Mutter kümmern.

BAP, stabile Seitenlage. Wenn sich beim Zustand der Mutter innerhalb ein paar Sekunden nichts ändert(v.A. Synkope). LST infomieren und 2. RTW kommen lassen.

RS-USER-Rippenspreizer
21.05.2005, 19:56
Hm, wir sind weiterhin nur zu zweit? Spannend, die Situation eskaliert...
Zwangsläufig hat jetzt jeder einen Patienten und keinen, der in 5 Minuten Polizei und NA einweist/Tür öffnet. Dumm gelaufen, ein Wohnzimmer-MANV quasi :-p
Dann wie damals: Muttern in die stabile Seitenlage, Zugang, Vitalkontrolle, Sauerstoffgabe. Über Telefon einen zweiten RTW anfordern und der Leitstelle kurz die Situation schildern.

Entspannt bleiben!

SANIwolf
21.05.2005, 19:56
Tochter sieht bewusstlosse Mutter und wird hektischer und äussert Schuldgefühle,
der Kollege kümmert sich um die Mutter, NA trifft in 3-4 min. ein.

Moonlay
21.05.2005, 19:57
Original geschrieben von DocMezzoMix
Erklärst du mir, was du meinst Moonlay?

schon passiert!

saddamski
21.05.2005, 19:58
Hm...wenn die Tochter hektisch wird..besonders auf Sie achten.

Nicht dass Sie jetzt noch einen Suizidversucht macht, weil die Mutter umgekippt ist und sie deshalb Schuldgefühle hat.

In wie fern ist die Tochter denn nun kooperativ?

Vielleicht könnte man es auf die Schiene versuchen "Du musst mit uns zusammenarbeiten damit wir dir und deiner Mutter helfen können?" Ich glaube das könnte aber auch gut nach hinten losgehen

SANIwolf
21.05.2005, 19:59
Tochter wird unruhiger und zerrt an Verban und versucht sich selbst zu kratzen,..., Mutter kommt langsam zu sich, hat O2 etc.

Moonlay
21.05.2005, 19:59
Original geschrieben von saddamski
Hm...wenn die Tochter hektisch wird..besonders auf Sie achten.

Nicht dass Sie jetzt noch einen Suizidversucht macht, weil die Mutter umgekippt ist und sie deshalb Schuldgefühle hat.

kann ich mir weniger vorstellen..is für mich ehrlich gesagt sogar ganz ausschliessbar...kann nur sein, das die situation mehr verschärft in der hinsicht das sie instabilier wird mit ihren gefühlen..aber kein weiterer versuch....

Mäuschen
21.05.2005, 20:00
hmm, ich denke mit solchen Leuten zu reden ist immer schwierig, wie gesagt, einfach Aktives Zuhören, das ist bei solchen Pat. das sinnvollste

Moonlay
21.05.2005, 20:00
kratzen und wieder verletzten okay..aber kein weiterer versuch..wobei man unterscheiden muss zwischen selbstverletzung und wirklicher versuch....

kann für euch sicher irritierend sein....

saddamski
21.05.2005, 20:01
Gut, lassen wir das..Mutter kommt ja langsam wieder zu sich.

Der Tochter sagen, sie soll bitte nicht am Verband rumzupfen und das kratzen nicht gerade förderlich ist.

Moonlay
21.05.2005, 20:01
Original geschrieben von Mäuschen
hmm, ich denke mit solchen Leuten zu reden ist immer schwierig, wie gesagt, einfach Aktives Zuhören, das ist bei solchen Pat. das sinnvollste

guter ansatz!

RS-USER-Rippenspreizer
21.05.2005, 20:01
Wie gesagt, die Zeit der Worte ist hier & jetzt abgelaufen. Das Team befindet sich in einer unkontrollierten Situation und es muss primäres Ziel sein, die Gesamtlage wieder in den Griff zu kriegen. Die nächste Überraschung (Erbrechen der Mutter, Tochter spuckt Blut/krampft etc.) könnte die Situation total eskalieren lassen...
Ich bin kein Pessimist, aber ich bin gerne einen Schritt schneller als mein Einsatz!

Mäuschen
21.05.2005, 20:01
Ich denke, jetzt ist es wichtig, das man die Pat, versucht zu beruhigen und hoffen das der NA gleich die Spritze mit Beruhigung in der Hand hat.....

saddamski
21.05.2005, 20:02
Du bist noch nicht da :D

Während der "Wartezeit" versuchen mit der Tocher zu reden...bzw. zuhören was sie sagte(wenn sie denn was sagt).

Ansonsten evtl. versuchen ein Gespräch anzufangen "Was ist denn los? Warum sind wir hier?" etc.

SANIwolf
21.05.2005, 20:02
Tochter steht auf will zum Fenster, Verbände sind weggerissen,..., NA kommt, Pol, verspätet sich 5 min., da sie sich verfahren hat.

Mäuschen
21.05.2005, 20:04
Ok, dann jetzt mit Gewalt die Pat. festhalten und das Beruhigungsmittel applizieren. ( sorry, kenne mich mit Medis noch nicht so aus)

RS-USER-Rippenspreizer
21.05.2005, 20:04
Gut, dass einer von "uns" schon 5mg Dormicum aufgezogen hat und diese dem NA freudestrahlend inkl. Übergabe und einem Viggo-Set entgegenstreckt.
Noch mehr rote Jacken - in diesem Moment dürfte die reizende Patientin völlig durchdrehen.

saddamski
21.05.2005, 20:04
Vor die Tocher stellen und versuchen sie davon abzuhalten.

Zur Not kassiere ich halt ein paar Klatschen ein oder versuche Sie etwas engagierter davon abzuhalten zum Fenster zu gehen

Nachtrag. ich bin zu langsam! :(

SANIwolf
21.05.2005, 20:05
so NA und Kollegin zerren an Pat., sie schlägt um sich, Kollege kümmert sich um Mutter da sie wach und wieder auf Stehen will.