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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Psychischer Notfall #1



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RS-USER-Rippenspreizer
21.05.2005, 20:06
Original geschrieben von saddamski
Zur Not kassiere ich halt ein paar Klatschen ein oder versuche Sie etwas engagierter davon abzuhalten zum Fenster zu gehen
Jetzt stellt euch das doch mal bitte bildlich vor! Da ist der Einsatz - tut mir leid - schon mächtig in die Hose gegangen. Soweit darf es erst gar nicht kommen!

saddamski
21.05.2005, 20:06
Kolleging und NEF RA versuchen die Tochter festzuhalten..damit der Zugang gelegt werden kann.

Der Kollege vom RTW kümmert sich um die Mutter...aufstehen währe vielleicht noch nicht so gut.

Mäuschen
21.05.2005, 20:07
Aber wer hätte der guten Pat. denn dann das Dormicum verabreichen dürfen???
Was hätte deiner Ansicht nach anders laufen müssen???

saddamski
21.05.2005, 20:07
Was soll ich denn machen?
Wenn die hauen will, haut die halt. MEhr als in Deckung gehen is da doch nicht drin.. "Oh, die will mich hauen..dann soll sie lieber springen" is wohl auch falsch

SANIwolf
21.05.2005, 20:08
Mutter steht ist verwirrt, nach Sturz und zerrt an eurem NA, Kollege ist hinterher.
Dormicum konnte noch nicht verabreicht werden, da Pat. zu zapplig ist...

saddamski
21.05.2005, 20:08
Besser festhalten

Mäuschen
21.05.2005, 20:09
Mutter wieder aus dem Raum wegbringen, und diese wieder hinlegen und schon mal das nächste Dormicum aufziehen.....für die Mutter

SANIwolf
21.05.2005, 20:10
Original geschrieben von Mäuschen
Aber wer hätte der guten Pat. denn dann das Dormicum verabreichen dürfen???
Was hätte deiner Ansicht nach anders laufen müssen???
ich würd sage klären wir später.
pol vor der tür, gehen zu euch und helfen bei der situation, ihr erzählt Vorgang.

saddamski
21.05.2005, 20:11
Gut..dann können die direkt beim Festhalten helfen...damit der Zugang gelegt werden kann...

Mit dem Dormicum steht schon jemand parat nehme ich an?

RS-USER-DocMezzoMix
21.05.2005, 20:13
Ich denke, wenn in diesem Fall es tatsächlich nötig ist "den bösen Sani" zu spielen, also die PAtientin vom Sprung etc. abzuhalten, sollte dies in diesem Fall der Mann machen, da sonst die Kollegin als "Kontaktperson" verbrannt ist, was im weiteren Verlauf Probleme bringen könnte, da sich die Tochter tatsächlich überhaupt nicht mehr beruhigen lässt. Wenn nicht wirklich nötig, würde ich mich einfach nur zwischen Patientin und ihr Ziel stellen, und ihr kurz verbal klarmachen, das es 3 Wege gibt ihre Probleme zu lösen, 1 den Versuch vollziehen, was nicht klappen wird, da ich (der "böse Sani") da bin 2 Sie kommt mit, ist kooperativ, man wird sich bemühen ihre Probleme zu lösen und ihr die bestmögliche Behandlung zukommen lassen, und 3 Man wird sie gefügig machen und zwar im Notfall (und dass will keiner, weil wir ihr ja helfen wollen) leider mit Gewalt und der Polizei.

Um die Mutter (ich geh von ner Synkope aus) kann sich dann bei Gelegenheit der NEF Fahrer kümmern.

RS-USER-Rippenspreizer
21.05.2005, 20:13
Schwierige Sache, wenn ein Einsatz eine derartige Eigendynamik mit sich bringt. Die beiden RD´ler hätten von Anfang an dominanter auftreten müssen, um die Situation zu führen. Eine Trennung Mutter/Tochter und damit eben auch Trennung des Teams wäre vielleicht doch sinnvoller gewesen. Hinterher ist man immer schlauer.
Im Rettungsdienst hilft reden und zuhören nur, wenn die Lage unter Kontrolle ist. Vorher verschwendet man nur Zeit und lässt sich zum Spielball der Patienten und Angehörigen machen, was gewaltig nach hinten gehen kann.
Das ist meine persönliche Meinung und auch wenn der Eindruck entsteht, ich sei in solchen Situationen empathielos und unsensibel, so kann ich euch beruhigen: Solange ich das Gefühl habe, die Lage kontrollieren zu können, bin ich ein ganz aufmerksamer Patientenversteher :knuddel:

saddamski
21.05.2005, 20:15
@dmm

das meinte ich auch eigentlich mit meinem Posting....hab nur nicht so viel Zeit zum tippen...sonst hänge ich wieder 4 Schritte nach :D

SANIwolf
21.05.2005, 20:15
sind zu zweit einer hält mutter fest und der andere hält tochter fest...
übrigens monnlay hilft mir beim moderieren.

saddamski
21.05.2005, 20:16
Gut...ist der Zugang nun drinn?

Mäuschen
21.05.2005, 20:17
Wie geht es jetzt der Tochter und der Mutter?

SANIwolf
21.05.2005, 20:18
Dormicum ist bei tochter drin, na bei mutter in arbeit.
ihr seid übrigens:
-1 na
-2 sanis
-2 polizisten
und der 2te Rtw kommt gleich

saddamski
21.05.2005, 20:19
Is der NA selber gefahren?
Bin davon ausgegangen dass wir noch einen RA haben(NEF Fahrer)

Wie ist die Situation jetzt? Wie verhält sich die Tochter und die Mutter?

SANIwolf
21.05.2005, 20:19
Original geschrieben von Mäuschen
Wie geht es jetzt der Tochter und der Mutter?
Mutter hat starke Kopfschmerzen, ausserdem Gedächtnislücken+ Platzwunde
Tochter ruhig, hat aber viel Blut verloren

Mäuschen
21.05.2005, 20:21
Wenn sich die Tochter durch das Dormicum beruhigt hat, dann Vitalfunktionen überprüfen und sichherstellen; EKG- Monitoring und Wundversorgung

saddamski
21.05.2005, 20:22
Gut...bei der Mutter Vitalparameter erheben.
Platzwunde versorgen.
NEF hat auch ein EKG oder? dann muss das jemand holen um die Mutter zu monitoren.

Und die Mutter beobachten.

Bei der Tochter ist ja der NA.
Da auch Vitalparameter, Wunde neu verbinden, was zum Volumenersatz geben?. EKG, SpO2