Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : China ./. Tibet
RS-USER-Hoffi
05.04.2008, 09:51
Original geschrieben von Morbus X
du musst alles lesen; "zu nichts führt" gehört da zwingend mit dazu...
Hab ich doch. Ich glaube nur nicht, dass du deine diversen Propagandavideos für deinen Sektenguru wirklich als Diskussion ansehen kannst.
RS-USER-Claudi
05.04.2008, 10:59
Original geschrieben von Morbus X
Ich möchte nicht wissen was passiert wäre wenn das kein buddhistisches Land gewesen wäre wo die Chinesen einmarschiert sind... :o
Original geschrieben von Hoffi
Was soll dann gewesen sein? Ein minderentwickeltes Bauernvolk kann gegen eine richtige Armee nichts ausrichten, ob das Volk nun an Christus, Budda oder das Spaghettimonster glaubt. Und wie sehr die Tibeter an Gewaltlosigkeit glauben, sieht man ja am gewalttätigen Aufruhr in Tibet. Gewaltlosigkeit sieht anders aus.
Das sehe ich genau wie Hoffi!
Mich kotzt es mal wieder an, dass Religion immer und immer wieder Grund ist bzw. als Grund vorgeschoben wird - für Kriege, Menschenrechtsverletzungen etc. pp..
Religion ist absolute Privatsache und hat in der Öffentlichkeit nix verloren.
Wenn sich jeder daran halten würde, wär die Welt friedlicher (oder man würde andere kuriose Gründe finden :rolleyes: )
Damit die Kehrseite der Medaille auch mal zu sehen ist, zitiere ich kurz:
http://www.cityinfonetz.de/homepages/hammerschmitt/low_goldner.html
Mit Verehrern des Dalai Lama zu diskutieren, ist schwierig. Allgemein argumentationsresistent und hartleibig bis zum totalen Autismus, verdächtigen sie jeden Kritiker ihres Gurus der Kollaboration mit den Chinesen. Schon ein leichtes Zupfen an dem schillernden Tuch aus Legenden, das die westliche Unterstützerszene über alles Tibetische gebreitet hat, ruft die empörtesten Reaktionen hervor, die durchaus bis zur Morddrohung reichen können.
Edith: Link vergessen
Morbus X
05.04.2008, 13:51
Das fängt bei den Nazi-Emissären der Enddreißiger nach Tibet an (an erster Stelle wäre dabei Heinrich Harrer zu nennen)
H.H. war in der Naziriege registriert, das ist wohl richtig. Nur hat er nie bei irgendwelchen Aktionen teilgenommen; für ihn war dies lediglich Mittel zum Zweck um den Himalaya besteigen zu können.
Hehe.... grad zum ersten mal seit Tagen in die Nachrichten geschaut und beschlossen: Wichsjob der Woche ist Fackelläufer bei den Olympische Spielen :D .... morgen in SF wirds auch schwer spaßig werden :grins:
Morbus X
09.04.2008, 10:36
Ein Polizist hat gesagt er würde es prima finden wenn sie "so ein Papamobil mit schußsicheren Scheiben" hätten...
:grins: :rock:
Morbus X
12.04.2008, 10:20
Peking : Resolution des Europaparlaments ist "unverschämt"
AFP
AFP - vor 2 Stunden 1 Minute
Peking/Buenos Aires (AFP) - China hat die vom Europaparlament angenommene Resolution zu einem möglichen Boykott der Olympia-Eröffnungsfeier als "unverschämt" kritisiert. Die Abgeordneten hätten sich mit der Entschließung in die "inneren Angelegenheiten" des Landes eingemischt und die Gefühle der Chinesen verletzt, sagte Außenamtssprecherin Jiang Yu. Peking sei "entrüstet" über die Resolution. Darin hatte sich das Europaparlament darauf verständigt, dass sich die EU-Staaten eine Nicht-Teilnahme an der Zeremonie am 8. August offenhalten müssten, wenn China den Dialog mit dem Dalai Lama nicht wiederaufnehme.
Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen und ohne Probleme ging der olympische Fackellauf in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires zu Ende. Nach den massiven Protesten auf den Etappen durch Paris, London und San Francisco sollten 2700 Sicherheitskräfte die Flamme schützen. Der lauf sollte 13,8 Kilometer dauern. Rund fünfzig pro-tibetische Demonstranten und Menschenrechtler demonstrierten am Fuße des Obelisken, dem Wahrzeichen der Stadt.
Unterdessen hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) unmittelbar vor ihrer China-Reise die Führung in Peking mit deutlichen Worten zur Einhaltung der Menschenrechte ermahnt. "China sollte wissen: Ein großes Reich hält man nicht durch Unterdrückung zusammen", sagte Schavan der "Bild am Sonntag". "Unterdrückung ist kein Mittel eines Staates, der sich um internationale Kooperation in Wirtschaft und Wissenschaft bemüht."
"Während meines Besuchs in Peking werde ich Menschenrechtsverletzungen ansprechen und deutlich machen, dass das Vorgehen der chinesischen Führung in Tibet auf keine Akzeptanz stößt", kündigte Schavan an. "Die Entfaltung von Kultur und Religion gehört zu den selbstverständlichen Grundfreiheiten der Tibeter. Wer sie unterdrückt, muss mit einer klaren Antwort der internationalen Gemeinschaft rechnen", sagte die Ministerin dem Blatt.
Schavan forderte die chinesische Regierung zum Dialog mit dem Dalai Lama auf. Einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking lehnte die stellvertretende CDU-Vorsitzende allerdings ab: "Ich halte nichts von einem Olympia-Boykott. Er würde den Menschen in Tibet nicht helfen. China ist aufgefordert, die Voraussetzungen für friedliche Spiele zu schaffen - und zu beenden, was der Dalai Lama einen kulturellen Völkermord nennt."
:grins: - Geht doch!!!
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