Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Entscheidung PKV/GKV
@ Kackbratze
Kannst du mir ggf. per PN deinen Versicherer/Tarif nennen?
Da sind mir zuviele "sollte" drin. [...] Durhc die Anzahl der Kinder spare ich in der PKV aktuell schon kaum, später wirds nicht weniger. Und ob sich das Modell GKV/PKV in den nächsten 25 Jahren so halten wird, weiss ich auch nicht wirklich.
Meine Worte. Treten später mal ein paar der "sollte" wirklich ein, ist das Geheule groß. Ne Versicherung ist ja gerade für den Fall gut, den man nicht vorher kennt.
Den Ansatz, das gesparte Geld zurückzulegen, falls später mal was sein sollte, halte ich für eine Unterhöhlung des Versicherungsgedankens.
Gespartes Geld zurücklegen ist ok... Wenn man eine Selbstbeteiligung vereinbart, dann ist das eine Summe, die einen wirtschaftlich nicht umhaut. Macht man bei der Haftpflicht etc auch, SB vereinbaren, dann sind die Bagatellen nicht abgedeckt und der Versicherungsbeitrag ist schön niedrig. Über das Jahr habe ich als GKV Versicherter ja auch Gebühren, ist ja nicht so, dass unsere AOK alles abdeckt (Zahnersatz, Brille, die Medikamentenzuzahlungen, 10E/Krankenhaustag etc.).
Ich bleibe erstmal in der GKV. Meine Frau hat eine chron. Erkrankung, die sicher einen hohen Risikozuschlag kostete und ich habe selbst auch eine Hypertonie. Dann noch die Familienplanung... wenn meine Frau mit dem Studium fertig ist und dann sozialversicherungspflichtig arbeitet sieht das schon wieder ganz anders aus. Bei eigener Niederlassung möchte ich das auch neu durchrechnen.
Insgesamt habe ich mit der GKV aber noch gar keine Probleme gehabt und keine Nachteile bemerkt, sodass mein Druck in die PKV zu wechseln sehr gering ist. Sollen das mal meine zukünftigen Patienten alle machen, das wäre besser für mich :-D
DrSkywalker
29.12.2015, 22:00
Das "Geheule" ist sicher nicht groß, wenn man von Anfang an ehrlich und sauber kalkuliert (Das muss man eben auch können.) und weiß, was man macht. Im schlechtesten Fall liege ich auf GKV - Niveau (nie schlechter), im besten Fall habe ich in 30 Jahren inkl. Zinsen über 150.000 Euro zurückgelegt (Annahme: 2 Kinder).
Im Endeffekt ist es eine individuelle Entscheidung (V.a. die Selbstständigkeit, die Familienplanung nd das eigene Sicherheitsbedürfnis sind entscheidende Faktoren).
Jukka666
30.12.2015, 09:48
Ich kann von meiner Situation folgendes berichten:
- auch von MLP "bequatscht" worden im Studium, Anwartschaft gestellt und im 2. Assistentenjahr dann Vollversicherung bei der Barmenia.
- Rein leistungstechnisch kann ich nicht klagen: 4 Jahre lang habe ich keine Leistung in Anspruch genommen und eine Beitragsrückerstattung erhalten (ca. 700 Euro). Rechnungen werden sehr schnell bezahlt (meist innerhalb 2 Wochen).
- ich habe eine Selbstbeteiligung von 360 euro, die ich nur empfehlen kann. Auch als Kollege überlegt man sich dreimal, ob man wegen Bagatellsachen zum Arzt geht. 90% der Dinge behandelt man selbst (kann auch gefährlich sein...:-)).
- Mein Beitrag lag dadurch bis vor kurzem bei ca. 350 Euro/Monat. Dank AG-zulage effektiv ca. 200 Euro.
- Zum Januar 2016 die stärkste Erhöhung von ca. 40 Euro auf ca. 410/Monat.
- Kein 1-Bett-Zimmer! Brauche ich nicht.
- Vorsorgeuntersuchungen wurden bisher gezahlt. Meine professionelle Zahnreinigung wurde (SB-Überschreitung vorausgesetzt) auch anstandslos bezahlt, obwohl die PKV das glaube ich nicht unbedingt müsste.
- Einmal haben sie mir sogar sehr freundlich am Telefon geraten, die unbedingt einzureichen, da eine Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit geringer ausfallen würde als die Rechnungen einzureichen..Fand ich top!
- Meine Frau ist auch bei der Barmenia (auch bequatscht) worden, die zahlt als Frau deutlich mehr, ca. 550 Euro, ohne SB, allerdings mit der Option, dass in Elternzeit 6 Monatsbeiträge komplett von der Kasse bezahlt werden, also beitragsfrei..
Sie braucht wesentlich mehr als ich (allein Vorsorgeuntersuchungen), Brille und Zahnbehandlungen.
Bisher alles anstandslos und schnell gezahlt.
Rückblickend habe ich starke Zweifel, ob ich nochmal PKV wählen würde. Nicht aus Gewissensgründen, denn die Privatversicherten finanzieren einen Großteil dessen, was GKV-Versicherten zugute kommt. Ausserdem habe ich schon den Eindruck, dass PKV-Versichterte tendenziell gesünder und gesundheitsbewusster leben. Alles was man selbst bezahlen muss, will gut überlegt sein. Menschen lassen sich meist nur über den Geldbeutel erreichen und nicht über Vernunft...
Ich glaube auch nicht, dass in 20 Jahren das Szenario realistisch ist, dass Millionen Privatversicherte am Hungertuch nagen werden. Dann gäbe es einen Aufstand und der Staat wird dagegenlenken in irgendeiner Form. Er kann es sich nicht leisten, Millionen "Besserverdienende" in den Ruin zu treiben.
Zur Not wechselt man in den Basistarif der PKV mit gleichen Leistungen der GKV, ist zwar nicht optimal, aber die Notfallversorgung ist gewährleistet.
Was mich etwas stört an der PKV ist dieses Gefühl des "Ausgeliefertseins" an die Versicherungsgesellschaft und die schwer zu kalkulierenden Risiken. Es ist doch etwas anderes, als wenn ein ganzer Staat hinter einem System steckt oder nur eine profitorientierte Gesellschaft.
Man wird auch mit Dingen gelockt, die Angst erzeugen sollen, z.B. O_Ton MLP: "die AOK zahlt Ihnen nicht das Top-Modell von Rollstuhl, wenn Sie mit dem Kopf voran durch eine Glastür donnern".... Würg.
Ich bereue, dass ich mich als Student so hab bequatschen lassen...
Fazit:
PRO PKV:
- Ich bin zufrieden mit meiner aktuellen Versicherung (Barmenia Arzttarif), wobei ich natürlich 34 bin und gesund und kaum was brauche.
- Bei der PKV hat man volle Kostenkontrolle, man sieht, was etwas kostet und plant gesundheitsbewusster
- Möglichkeit der Beitragsrückerstattungen
- (noch) günstigere Beiträge
- Leistung höher? Naja...bislang kann ich dazu nix sagen, als ärztlicher Kollege und das was ich tagtäglich in der Klinik sehe, eher weniger..
Contra:
- Glücksspiel je nach Versicherung! Horrende Beiträge denkbar
- Kinder nicht mitversichert
- Objektive Beratung meist nicht möglich/wird nicht gemacht.
- Kein Einblick in Kundenstamm der Versicherung. MLP sagt zB über Barmenia, da seien fast nur Ärzte und Ingenieure drin, die gesundheitsbewusst leben und weniger Kosten verursachen...naja...
- SB steigt eventuell im Beitrag mit!
Jukka666
30.12.2015, 09:55
Ach ja,
ich zahle noch ca. 20 Monat extra für eine Beitragssenkung von 120 Euro/Monat im Alter (dynamische Anpassung), dabei sind ja noch Auslandskrankenzuschlag (Pflicht?) und ich habe ein Krankentagegeld (Höhe weiss ich nicht genau mehr - 70 euro pro Tag?).
Steuerliche Absetzbarkeit besteht zudem!
Monsunfisch
30.12.2015, 10:30
Finde ich eine sehr interessante Diskussion... habe hierüber letztens auch mit einem Arzt gesprochen, der mir die PKV ans Herz legte. Leider bin ich sportlich vorgeschädigt und mit dem ganzen Kram, der dadurch angefallen ist in meinen eigentlich noch jungen Jahren (u.a. ein BSV) fürchte ich, ohne horrende Zusatzzahlung falle ich da schlicht durchs Raster. Soll also auch Fälle geben, für die sich die Frage nicht stellt. Hat vielleicht auch sein Gutes?
Würdet ihr trotz (leichterer!) Vorerkrankungen die PKV in Erwägung ziehen? Wie "gesund" muss man denn sein, dass das überhaupt lohnt? (soll jetzt nicht auf mich bezogen sein, interessiert mich aber)
Wenn du den Risikozuschlag (der bei einem BSV und mehr sicher nicht unerheblich ausfallen wird) finanziell stemmen kannst, ist die PKV für chronisch Kranke gar nicht so schlecht. Zumindest meine Krankenkasse zahlt mir eigentlich alles, was ich mir so einbilde. Trotzdem bin ich froh, wenn ich in 2 Jahren endlich keine Studentin mehr bin und nicht mehr genug verdiene um in der PKV bleiben zu können. Fast 400€ Versicherungssumme pro Monat im günstigen Studententarif ist schon eine Ansage..
Wie lange sind deine gesundheitlichen Probleme denn her? Wenn du deswegen seit 5 Jahren nicht mehr in Behandlung warst, musst du sie bei der Gesundheitsprüfung nicht mehr angeben (ohne Gewähr, kann auch ein größerer Zeitraum sein, nachfragen!).
Jukka666
30.12.2015, 10:48
@Monsunfisch:
also ich habe die ersten 2 Jahre einen nicht unerheblichen Zusatzaufschlag auf ein Asthma bronchiale gezahlt. Waren ca. 100 Euro mehr pro Monat! Habe seinerzeit die Gesundheitsfragen bei MLP dahingehend wahrheitsgemäß beantwortet, dass Asthma nun mal eine erkrankung mit chronischem Charakter ist. Allerdings bin ich seit dem 15. LJ nicht mehr in ärztlicher Behandlung, und seit der Pubertät hat sich das "verwachsen". Ich bin sportlich, schlank und nehme keine Medikamente dafür...:-)
Irgendwann ist mir der Kragen aber geplatzt.
Habe dann die Barmenia angeschrieben, dass ich selbst ja Arzt bin, seit >15 Jahren keinen Arzt deshalb konsultiert habe, keine Kosten verursache etc.
Zusatzbeitrag anstandslos gestrichen... :-)
zu deiner Frage: man darf auf keinen Fall etwas verschweigen, was Kosten verursachen könnte. Sonst hast du technisch gesehen gelogen und sie können die Zahlungen für diese Krankheit verweigern - und da sind die Konzerne sehr erfindungsreich! Da wird schon mal der Zusammenhang zwischen einem verschwiegenen orthopädischen Wehwechen und einer Fraktur nach Unfall hergestellt...alles im Bekanntenkreis schon erlebt.
Sie werden dich ggf. ablehnen wenn du einen BSP schon hattest, da sie hohe Folgekosten fürchten. oder eben einen Zusatzbeitrag verlangen. Falls sie dich aufnehmen, dann kann ich nur empfehlen, ganz genau ins Vertragswerk zu schauen, da wie gesagt künftige (andere) Erkrankungen immer auf die "Grunderkrankung" bezogen werden können (auch wenn unsinnig).
Kleinere Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Allergien sind eher kein Problem (können aber auch teuer ausfallen).
Meine Frau hatte mal eine komplexe Schulter-OP nach Tumor (gutartig), lag > 5 jahre zurück. War kein Problem.
Je jünger du bist, je gesünder, je weniger Kinder du planst und je besser du verdienen wirst, desto eher PKV.
Man sollte sich die Gesellschaft ganz genau aussuchen, Tests lesen, sich von unabhängigen Beratern informieren lassen.
Jukka666
30.12.2015, 10:51
das mit den 5 jahren stimmt schon irgendwie, allerdings wäre ich vorsichtig bei Krankheiten, die wie gesagt "chronifiziert" sind. Wenn man irgendwie Beschwerden hat wg. des BSP, selbst wenn die Behandung länger als 5 jahre zurückliegt, und das verschweigt, wäre ich vorsichtig....
sollte man in ein paar Jahren wieder einen BSP haben, oder neurologische Ausfälle oder sich die WS bricht bei irgendwas anderem und die Versicherung kommt dahinter, dass man mal einen BSP in der Region hatte und das verschwiegen hat...auweia...
Jukka666
30.12.2015, 10:54
Fast 400€ Versicherungssumme pro Monat im günstigen Studententarif ist schon eine Ansage..
Das ist echt ne Ansage! Was ist das denn für eine Gesellschaft?
Ich hab in der Barmenia als Student 2 Jahre lang Vollversicherung gehabt für ca. 70 Euro/Monat. Mit Beginn der Berufstätigkeit musste ich zurück in die GKV, solange ich die Bemessungsgrenze unterschreite. Im 2. assistenzarztjahr war es dann soweit und ich konnte dank Anwartschaft zurück in die Vollversicherung.
Ein Freund von mir ist bei der Inter versichert. Der hat neulich große Augen gemacht. Billigster Tarif vorher mit ca. 90 Euro Eigenanteil. Jetzt > 200 Euro. Die billigsten Tarife sind oft sehr unseriös.
DrSkywalker
30.12.2015, 12:58
Der GRundsätzliche Denkfehler den man gerne begeht ist, dass man mal zum Verischerungsberater geht (MLP, Ärzteversicerung etc) und sich mal beraten lässt. Wenn man dort am Tisch sitzt hat man schon einen großen Schritt in die falsche Richtung gemacht. Diese Jungs im Anzug beraten leider kaum sondern verkaufen und manipulieren, oft sehr gut geschult und durchaus eloquent und sympathisch.
Es gibt wirklich sehr gute Versicherungen, die man ohne jede Berater im Internet abschlißen kann, es ist ein wenig mehr Aufwand aber wenigstens weiß man dann, was man abgeschlossen hat und zu welchen Konditionen.
Ich hatte Allianz, Debeka und Ärzteversicerung angefragt weil ich wissen wollte, wo deren Angebote im Vergelich zu meiner präferierten Versicherung stehen und war schockiert, um wie viel teurer es bei allen dreien gewesen wäre.
Im Endeffekt sind Unternehmen wie CosmosDirekt und HUK24 sehr zu empfehlen. Man spart über die Jahrzehnte Beträge im Bereich eines Kompaktwagens!
Jukka666
30.12.2015, 13:04
ja, gebe ich dir recht...deshalb bleibt bei mir dieses unbestimmte Gefühl des "über den Tisch gezogen worden"... :-)
selbst wenn meine Versicherung ne gute ist (ist sie das? Keine Ahnung)..langfristig wird man sehen.
bei den Versicherungsvergleichen im Netz weiss ich allerdings nicht, ob man so eine große Entscheidung wie PKV vs. GKV alleine treffen sollte. Ist ja schließlich nicht wie eine Sachversicherung, die man einfach so wechseln kann, wenn die Konditionen sich verschlechtern oder man eine Klausel übersehen hat...
also ich würde mir mehrere Berater schon antun, diese dann im besten Fall unabhängig (nach Provision fragen!) und erst wenn das Gesamtbild für eine Versicherung spricht, ggf. diese PKV wählen..oder gleich GKV bleiben.
Paracelsus
30.12.2015, 20:57
Hallo !
Also ich bin privat versichert, würde es aber nicht wieder machen. Die Masche ist immer die gleiche: Man wird als Student mit einem spottbilligen Tarif geködert (bei mir waren es ca. 80 Euro monatlich) und wenn man das Studium dann beendet, wird
man zum Volltarif versichert, bei dem es dann unweigerlich zu regelmäßigen Beitragserhöhungen kommt. Nach 11 Jahren zahle ich nun mittlerweile über 400 Euro monatlich. Und da ich schon mehrere Jahre nicht mehr in der GKV war, muss mich diese auch nicht mehr nehmen, ja hat meine Wiederaufnahme sogar abgelehnt. Und dann sind da ja noch die Altersrückstellungen aus den gezahlten Beiträgen. Wenn ich die Private verlasse, dann sind diese Rückstellungen futsch. Somit komme ich aus der Nummer wohl nicht mehr raus. Daher meine Empfehlung: Nicht den selben Fehler machen wie ich, sondern in der GKV bleiben und ggf. eine Zusatzversicherung (z.B. für Krankenhausbehandlung) abschließen. Gerade, wenn man mehrere Kinder fährt man damit besser.
Gruß Paracelsus
kenn mich mit dem Thema nicht wirklich aus aber Beitragserhöhungen allein sind ja kein KO-Kriterium.
Mit ca. 400 Euro müsstest du doch immer noch unter GKV-Niveau sein. Wenn wir von einem normal-steigendem Gehalt ausgehen, dann steigen ja auch die absoluten GKV-Beiträge.
Interessant wäre mal zu wissen wie es dann im hohen Alter aussieht. Zahlt man da dann Horror-Beträge oder bleibt es mit der GKV vergleichbar. Bisher hat es sich so angedeutet, dass das lange Sparen in jungen Jahren die Erhöhungen gut eindämmt.
Es stimmt aber, dass man der PKV zu jeder Zeit ausgeliefert ist, da es schwer ist wieder zurückzukehren.
Nach meiner Recherche:
- Mit Familie: GKV (mit Zusatzpolicen, wenn gewünscht) sinnvoll. Wenn Kinder chronische Erkrankungen haben, oder leichte Behinderungen (bspw. rglm. Schuh-Orthesenanpassung) schaut man bei der PKV schnell in die Röhre - so großzügig sind die nicht, wie sie behaupten. GKVen kriegt man vor dem Sozialgericht meist in den "Griff" wenn unbedingt nötig.
Und als Kollege bekommt man i.d.R. eh "Privat-Service" wenn man sich kennt...
- PKV wenn verbeamtet top, sonst sehe ich das kritisch mit den steigenden Beiträgen
Sebastian1
31.12.2015, 07:20
Wenn wir von einem normal-steigendem Gehalt ausgehen, dann steigen ja auch die absoluten GKV-Beiträge.Nein.Wenn du über der Bemessungsgrenze liegst, dann zahlst du den gedeckelten Beitrag für freiwillig Versicherte. Der ändert sich nur im Rahmen der Zusatzbeiträge.
^^ OK. Nur leider steigt die BBG ja auch jährlich weiter an. ;-)
Beitragsbemessungsgrenze 2003: 41400€/anno vs. 49500€/anno 2015. ;-)
ehem-user-02-08-2021-1033
31.12.2015, 08:41
Interessant wäre mal zu wissen wie es dann im hohen Alter aussieht. Zahlt man da dann Horror-Beträge oder bleibt es mit der GKV vergleichbar. Bisher hat es sich so angedeutet, dass das lange Sparen in jungen Jahren die Erhöhungen gut eindämmt.
Es stimmt aber, dass man der PKV zu jeder Zeit ausgeliefert ist, da es schwer ist wieder zurückzukehren.
http://www.finanztip.de/gkv/krankenversicherung-der-rentner/
Wir müssen eigentlich in aller Regel im Alter mehr für unsere Versicherung zahlen.
Die günstige Krankenversicherung der Rentner in der GKV gilt für uns leider nicht, da wir doch fast alle unsere Alterssicherung über das Versorgungswerk beziehen (berufsständische Alterversorgung) und uns dann im Alter in der GKV freiwillig versichern müssen. (7,3 % vs 14,6 % Beitragssatz)
Zusätzlich werden auch Mieteinahmen und Kapitalerträge (eigene Vorsorge) mit 14,6 % Beitragssatz berücksichtigt.
Begründet wird es damit, dass wir in den höheren Zahlungen unseres Versorgungswerkes bereits Leistungen der Krankenkasse enthalten sind:
http://www.aerzteblatt.de/archiv/138007/Versorgungswerke-Krankenversicherung-inklusive
--> Insgesamt schwierig. Was sich da wie am besten rechnet, keine Ahnung... :-nix
Zumal man nichts über die zukünftigen Beiträge sagen kann. Das kann sich ja alles noch ändern... Gesetze ändern sich ständig...
--> im Alter: entweder PKV oder "freiwillig versichert" in der GKV
Weiß jemand wie das ist mit der GKV, wenn man zwei Renten erhält, Versicherung GKV der Rentner (7,3%) oder freiwillig versichert (14,6%)? Also die Mindestjahre in die DRV eingezahlt hat (z.B. Arbeit vor Studium und Erziehungszeiten) und zusätzlich an das Versorgungswerk.
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