Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zweitstudium WS 14/15
ehem. User 08082014
25.05.2014, 19:12
Viel klarer, vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Leider habe ich mich mit dem Thema SK nicht so genau auseinandergesetzt. Mir war eine hohe Messzahl wichtig und dachte, es wäre das einzig und entscheidende Kriterium. Ich habe in meinen Anträgen die Uni um eine Ortsbindung gebeten und es wurde im Kontrollblatt nur vermerkt aber nicht bestätigt. Musste allerdings ein Änderungsantrag nachreichen. Erst dann wurde es im Kontrollblatt vermerkt. Das Gutachten wurde erst Do. verschickt, sollte also nächste Woche bei der SfH ankommen.
Ich wusste nicht, dass ich zum 2. SK dazugehöre, da die Erklärung nicht auf mich zutrifft (bin nicht verheiratet und habe auch keine Kinder). Wusste auch nicht, dass der Härtefall auch das 1. SK ist. Vielen Dank!
Ehemaliger_user10082014
25.05.2014, 19:55
Was hast du denn studiert wenn man fragen darf DarkFist? :-)
Hab gerade nochmal nachgelesen, du landest tatsächlich doch in SK 3 (Merkblatt - Seite 3). Du könntest jetzt bei HSS nachfragen, ob das für deine Wunschuni bspw. im letzten WS gereicht hat.
Ansonsten kannst du dir sicher sein, dass du mit 9 Punkten + Note einen Studienplatz hast. Herzlichen Glückwunsch ;)
ehem. User 08082014
25.05.2014, 20:17
Kein Problem, natürlich darfst du fragen: habe Molekulare Medizin studiert. Promoviere zur Zeit in der Neurophysilogie seit 2 Jahren. Nach drei Absagen (also des Gutachtens) habe ich es doch noch geschafft mit 10 Seiten. Saß seit 4 Monaten daran. Echt ätzend ...
Danke Stubbe, ich hoffe es reicht aus. Die Messzahl letztes Jahr war sehr hoch. Ich hoffe der Trend sinkt, es wird immer schlimmer den Anschluss mit 5 Pkt zu bekommen. Sogar die wissenschaftlichen Gründe durchzusetzen sind ohne Promotion fast zur Unmöglichkeit gekommen. Die 3. Fallgruppe wird ja auch von HSS abgeschlagen. Hab irgendwas von 95% gehört. Also ein Freund von mir hat einen guten Draht zu der Stiftung. Ich hoffe sehr, dass es für uns alle klappt!
Sportler1
27.05.2014, 21:48
Ich weiß, dass das hier nicht genau rein gehört, vielleicht kann mir trotzdem jemand helfen.
Und zwar würde ich mich diese Jahr auch zum ersten Mal auf ein Zweitstudium bewerben. Studiere zur Zeit Mathematik und Sportwissenschaften und schreibe meine Abschlussarbeit über folgendes Thema: Untersuchung der Stabilität des Kniegelenks nach vorderer Kreuzbandruptur - Vergleich zwischen operativer und konservativer Behandlung.
Die Arbeit wird mit Sicherheit sehr gut, außerdem könnte ich ein Empfehlungsschreiben von meinem Professor bekommen.
Meine Frage ist nun, ob so ein Empfehlungsschreiben überhaupt etwas bringt und zweitens ob man bei meinem Erststudium eher über berufliche Gründe gehen sollte ( Sportmedizin= Dafür würden beide Studiengänge gebraucht werden) oder doch über wissenschaftliche Gründe ( weiter Forschen an Kreuzbandverletzungen, um später selber Patienten zu operieren)?
Über ANtworten wäre ich euch echt dankbar
LG
Um Sportmediziner zu werden muss man nicht beides studiert haben. Aber wenn du eine Stellenanzeige findest, wo beides verlangt wird, waere das gut.
Daher wuerde ich wissenschaftliche Gruende versuchen.
Als Zweitstudent kann man sich auch ins hoehere Semester bewerben, also moeglichst viele Scheine anrechnen lassen!
ehem. User 08082014
27.05.2014, 23:06
Ich würde auf jeden Fall auf besondere berufliche Gründe eingehen (Fallgruppe 3). Ich kenne jmd. der einen kombinatorischen Master (Technik + Sportwissenschaften) gemacht hat und mit der Sportmedizin argumentiert hat. Sein Ziel war die Entwicklung von Biomaterialien bei Kniegelenksverletzungen und deren ärztliche Untersuchung. Er hatte ein Empfehlungsschreiben von seinem Master-Betreuer und eine Stellenanzeige. Die Gründe wurden anerkannt und er bekam 7 Pkt dafür für das letzte WS. :)
Fimbulvetr89
28.05.2014, 17:34
Meine Frage ist nun, ob so ein Empfehlungsschreiben überhaupt etwas bringt und zweitens ob man bei meinem Erststudium eher über berufliche Gründe gehen sollte ( Sportmedizin= Dafür würden beide Studiengänge gebraucht werden) oder doch über wissenschaftliche Gründe ( weiter Forschen an Kreuzbandverletzungen, um später selber Patienten zu operieren)?
Das Empfehlungsschreiben wird dir auf jeden Fall helfen, egal welchen Weg du gehst.
Ich würde die zur wissenschaftlichen Begründung raten. Dazu musst du dir aber eine vernünftige Uni suchen, bei der du auch Chancen hast.
Allerdings klingts das, was DarkFist schreibt auch sehr zuversichtlich, vllt kann er dir das per PN noch genauer erklären ;)
ehem. User 08082014
28.05.2014, 18:21
Fimbulvetr89 hat vollkommen recht! ;) - schnapp dir das Empfehlungsschreiben von deinem Prof. Das kommt immer super rüber, egal für welche Begründung.
Meiner Meinung nach würde ich wissen. Gründe nicht wagen. Aus einigen Quellen weiß ich, dass HSS insbesondere dieses Jahr viele Unis mobilisiert hat, darunter auch meine, besonders streng bei der Erstellung von Gutachten zu sein. Ich kenne z.T. M.Sc. - Kandidaten, die z.B. ohne Promotion oder Paper abgelehnt wurden (nur für dieses Jahr). Das ist jetzt neu eingeführt worden. Die Gutachter, sortieren die Schreiben einfach so aus.
Klar kannst du mir, wie Fimbulvetr89, vorgeschlagen hat, eine PN schicken. Ich kann versuchen dir zu helfen. :)
Meiner Meinung nach würde ich wissen. Gründe nicht wagen.
Ist doch Quatsch mit Soße! Man kann sich gleichzeitig für Beides bewerben. Wieso also nicht die Wahrscheinlichkeit erhöhen und beides machen?
ehem. User 08082014
28.05.2014, 19:26
Ach man kann sich für beides bewerben? - das wusste ich leider nicht, sorry! Ja, dann bewerbe dich mit den beiden Gründen. Das sollte hinhauen!
Fimbulvetr89
28.05.2014, 19:34
Ja stimmt das kann man, aber ich hätte dann irgendwie Angst dass HSS das dann sowieso ablehnt, wenn man bei beiden Begründungen unterschiedlich argumentiert :/
Das HSS Druck bei den Unis macht ist normal. Die rufen da jedes Jahr an und sagen denen die sollen nicht mehr so viele Gutachten ausstellen und endlich höhere Hürden einführen. Das macht aber nicht jede Uni, sonst hätte es sich schon vor Jahren geändert :)
ehem. User 08082014
28.05.2014, 19:38
Ja super, dass wusste ich echt nicht. :) - ich würde es trotzdem probieren. Man muss dann nur die richtige Uni erwischen. Bei HSS kann man ja nichts machen.
Bei uns wurde es ab dem letzten WS geändert. Das Dekanat hat sich daraufhin geeinigt nur promovierte zu nehmen :/
Das Dekanat hat sich daraufhin geeinigt nur promovierte zu nehmen :/
Diese Einstellung ist so ein Schwachsinn, müsste man eigentlich mal gegen klagen :D
Ehemaliger_user10082014
28.05.2014, 20:21
@DarkFist
Weißt du spontan welche Unis noch liberaler sind und wo evtl. auch Master+Paper reichen? :-)
Fimbulvetr89
28.05.2014, 20:21
Ja das ist echt beknackt, es gibt halt welche die während ihres Studiums und bis zum Master schon mehr publiziert haben als jmd der promoviert.
Aber es sind denen wahrscheinlich einfach zu viele die Punkte bekommen durch die Gutachten, damit haben die Leute mit anderen Begründungen dann halt wieder mehr Chancen.
Bei mir wollte das Studiendekanat meinen Antrag auf wissenschaftliche Gründe auch gleich ablehnen weil ich nur nen Bachelor hatte und sie meinte HSS meckert jedes Jahr rum... ich konnte sie und den Dekan dann aber trotzdem überzeugen dass ich schon einiges gemacht habe :)
Fimbulvetr89
28.05.2014, 20:23
@DarkFist
Weißt du spontan welche Unis noch liberaler sind und wo evtl. auch Master+Paper reichen? :-)
Ich weiß vom letzten Jahr zB dass man damit in Lübeck (wenn man auch zu den besten gehörte), Frankfurt, Mainz (aber nicht in allen Fällen) und Greifswald generell Chancen hatte.
Am besten ist es immer noch vorher bei den potentiellen Unis sich zu erkundigen und mit den entsprechenden Leuten drüber zu reden. Die sagen einem meißtens ziemlich genau welche Chancen man bei denen hätte. ;)
Ehemaliger_user10082014
28.05.2014, 20:27
Achso, hatte mal bei einer Uni angerufen und wurde ziemlich schnell ruppig abgewürgt und dann wollte ich nicht mehr weiter durchfragen :-(
Aufeinzweites
28.05.2014, 20:44
Bei mir wollte das Studiendekanat meinen Antrag auf wissenschaftliche Gründe auch gleich ablehnen weil ich nur nen Bachelor hatte und sie meinte HSS meckert jedes Jahr rum...
Finde ich irgendwie heftig, dass HSS die Hochschulen hier beeinflusst ...? Die Hochschulen sind doch autonom in der Bewertung wissenschaftlicher Gründe, oder? Wie war das noch mal mit "Freiheit von Forschung und Lehre"? Ich habe keine Ahnung, ob die Uni meine Bewerbung gut fand oder nicht, traue mich auch nicht nachzufragen. Wahrscheinlich wird's nichts, bin da eher realistisch. Aber das HSS den Unis Vorgaben macht, finde ich interessant!
Ehemaliger_user10082014
28.05.2014, 20:55
Naja gut, verständlich ist es ja irgendwie...die Kategorien sind ja nicht ohne Grund entstanden und ich denke die meisten Leute verfolgen ja letzten Endes ein anderes Ziel mit ihrer Argumentation als am Ende eine wissenschaftliche Karriere zu verfolgen - irgendwie muss HSS ja selektieren bei einem solchen Missmatch zwischen Angebot und Nachfrage, sonst könnte man auch gleich losen :-)
Gut finde ich es als Betroffene aber auch nicht :-D
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