Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berufschancen nach dem Studium
Elvira93
16.04.2015, 10:53
Aber das neue CT und MRT wollen doch auch abbezahlt werden :-p
Viele Besitzer wollen sicher auch alles abgeklärt haben, weil die Tiere ja oft wie Familienmitglieder sind... aber viele lassen es sich auch bestimmt einreden, dass das jetzt nötig ist.
Das macht doch mal Mut. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht in meinen Praktika. Ob es die Diagnostik ist, die Therapie und die Mittel der Wahl.. an der Uni lernt man schnell Dinge als gegeben hinzunehmen bzw. zu glauben, dass alles "gepredigte" in Stein gemeißelt ist. Ist man dann erst mal "draußen", wie Du so schön sagst, und man lernt was es heißt zu improvisieren und mit welch einfachen Methoden manchmal katastrophal gesagte Szenarien ein Leichtes sein können, fängt der Spaß an der Medizin erst richtig an. Jetzt muss ich nur noch den Spagat schaffen zwischen einer soliden praxisnahen Fachspezialisierung und einem theorielastigem, jedoch international anerkannten Titel? gnampf…..
gibt es nicht nen international anerkannten Fachtierarzt?
nicoaliasnico1
18.04.2015, 22:28
tierarzt aus leidenschaft??
Elvira93
19.04.2015, 10:54
gibt es nicht nen international anerkannten Fachtierarzt?
Internship und Residency hört sich sehr nach internationalem Programm an finde ich ;). Aber vielleicht gabs was Vergleichbares ja schon vorher...
Internship und Residency hört sich sehr nach internationalem Programm an finde ich ;). Aber vielleicht gabs was Vergleichbares ja schon vorher...
beim Residency gehst du glaub ich ein Jahr ins Ausland (oder 6 Monate, bin mir grad nicht sicher ;)).
wie ist das eigentlich mit doktor vs phd? geht man beim phd auch ins ausland und ist der auf jeden fall international anerkannt?
meines Wissens nach ist der innerhalb Europa anerkannt.
"Anerkannt" heißt ja nicht viel. An und für sich kann man fast jeden ausländischen akademischen Grad so führen wie er verliehen wurde. Bei Nicht-EU-Graden muss man teilweise Zusatzangaben machen, bei EU-Graden nicht. Einen EU-PhD kann man in Deutschland wahlweise als "Dr." (ohne Zusatz, "Dr. rer. pol." o.ä. wäre also nicht gestattet) oder als "PhD" führen. Das verleiht einem aber noch lange nicht das Recht, dadurch einen regulierten Beruf auszuüben.
KalleTheDog
24.04.2015, 19:56
Ja aber ist der PhD nicht sowas wie der Fachtierarzt? Eine spezielle Weiterbildung ist ja dann mehr als ein Titel oder nicht? Den Doktortitel kannst Du ja auch zum Beispiel in der Tierernährung machen. Das sagt aber dann nichts darüber aus ob Du ein fit bist mit Kleintieren.
Ein PhD ist ein reines Forschungsdoktorat. Vergleichbar mit einem Dr. rer. nat. Klinische Weiterbildung ist darin in der Regel überhaupt nicht enthalten.
KalleTheDog
24.04.2015, 20:04
Achso… Ich dachte das sei das internationale Pendant zum FTA. Wieder was gelernt. Ich stelle mir die wissenschaftliche Arbeit schon anspruchsvoll genug vor. Wenn ich das dann auch noch auf Englisch machen müsste, wäre ich verloren. ^^
"Anerkannt" heißt ja nicht viel. An und für sich kann man fast jeden ausländischen akademischen Grad so führen wie er verliehen wurde. Bei Nicht-EU-Graden muss man teilweise Zusatzangaben machen, bei EU-Graden nicht. Einen EU-PhD kann man in Deutschland wahlweise als "Dr." (ohne Zusatz, "Dr. rer. pol." o.ä. wäre also nicht gestattet) oder als "PhD" führen. Das verleiht einem aber noch lange nicht das Recht, dadurch einen regulierten Beruf auszuüben.
dass alles immer so kompliziert sein muss ^^. es wäre ja zu einfach, wenn es was allgemein gültiges gäbe...
so weit ich weiß kann man den PhD auch in Deutschland machen, wobei die Sprache natürlich trotzdem englisch ist;). Meine Freundin z.B. hat ihn sogar komplett in Amerika gemacht, das fand ich super. Da sollte man aber schon ganz gut Englisch können ;)
Also meines Wissens steht in der Ordnung eine Klausel drin, dass man auch das Schreiben der Arbeit in seiner Muttersprache beantragen kann und das wird dann in der Regel auch bewilligt. Erinnere mich deswegen daran, weil das in irgendeiner Sitzung mal heftig diskutiert wurde, ob man diese Klausel bei einem internationalen Titel abschaffen sollte. Am Ende blieb sie drin stehen … das ist allerdings auch schon wieder mindestens zwei Jahre her.
Nickel1992
28.04.2015, 11:38
Also meines Wissens steht in der Ordnung eine Klausel drin, dass man auch das Schreiben der Arbeit in seiner Muttersprache beantragen kann und das wird dann in der Regel auch bewilligt. Erinnere mich deswegen daran, weil das in irgendeiner Sitzung mal heftig diskutiert wurde, ob man diese Klausel bei einem internationalen Titel abschaffen sollte. Am Ende blieb sie drin stehen … das ist allerdings auch schon wieder mindestens zwei Jahre her.
ich finde es auch irgendwie nicht gerechtfertigt, nen internationalen Titel zu bekommen, wenn man die Arbeit auf Deutsch schreibt... man muss doch auch Vorträge usw. halten, die müssten doch auch auf englisch sein oder nicht?
Elvira93
29.04.2015, 11:50
ich finde es auch irgendwie nicht gerechtfertigt, nen internationalen Titel zu bekommen, wenn man die Arbeit auf Deutsch schreibt... man muss doch auch Vorträge usw. halten, die müssten doch auch auf englisch sein oder nicht?
naja die englischsprachigen Menschen machen das ja auch in ihrer Muttersprache, da wäre es ja nur fair, wenn man das auch dürfte...
naja die englischsprachigen Menschen machen das ja auch in ihrer Muttersprache, da wäre es ja nur fair, wenn man das auch dürfte...
das stimmt auch wieder... aber dann könnte man auch gleich nen Doktot machen statt nen PhD ;). Alles drumrum ist doch beim PhD auch englisch, vor allem die meiste aktuelle Literatur...
naja die englischsprachigen Menschen machen das ja auch in ihrer Muttersprache, da wäre es ja nur fair, wenn man das auch dürfte...
Kann man dann auch als "Glück" bezeichnen für diejenigen, die Englisch als Muttersprache sprechen. Man kann ja keine neue Sprache erfinden, die jeder erst lernen muss für einen internationalen Titel. Englisch ist nun einmal die Weltsprache und von Akademikern kann man, meiner Meinung nach, schon erwarten, dass sie in der Lage sind eine wissenschaftliche Arbeit auf Englisch zu verfassen. Zumal die meiste Literatur auf die man sich bezieht auf Englisch ist. (wobei das wieder abhängig vom Thema ist).
Lg Jen
KalleTheDog
02.05.2015, 00:01
Diskriminierung wo man hinsieht… tz tz tz… ;-)
Kann man dann auch als "Glück" bezeichnen für diejenigen, die Englisch als Muttersprache sprechen. Man kann ja keine neue Sprache erfinden, die jeder erst lernen muss für einen internationalen Titel. Englisch ist nun einmal die Weltsprache und von Akademikern kann man, meiner Meinung nach, schon erwarten, dass sie in der Lage sind eine wissenschaftliche Arbeit auf Englisch zu verfassen. Zumal die meiste Literatur auf die man sich bezieht auf Englisch ist. (wobei das wieder abhängig vom Thema ist).
Lg Jen
seh ich auch so ;). und wie viehdoc sagt: man kann ja auch nen doktor machen, wenn man nicht so fit in englisch ist ;).
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