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Hanno04
18.09.2016, 08:56
gibt es hier nun eiegtnlich jemanden im forum, der vonb medizinb auf pharmazie gewechselt hat? mich würde da mal interessieren, wie die pharmazie im vergleich zu medizin ist. wie hoch ist der unterschied bezüglich des lernaufwandes?
gibt es in medizin wirklich eine freie kurswahl als in pharmazie?

davo
18.09.2016, 14:22
Freie Kurswahl? In Medizin sind bis auf das vorklinische und das klinische Wahlfach ALLE Lehrveranstaltungen vorgegeben.

Man kann bei uns an der Uni Prioritäten angeben, welches Anatomie-Seminar man gerne absolvieren würde, an welchem Krankenhaus man das Blockpraktikum Innere Medizin absolvieren will, an welchem Lehrkrankenhaus man die Innere-Module absolvieren will, wo man das PJ absolvieren will, aber davon abgesehen ist alles zu 100% vorgegeben. Bis auf die zwei Wahlfächer eben.

Bzgl. Lernaufwand kann ich nichts sagen, da ich nie Pharmazie studiert habe.

MineBiene
18.09.2016, 21:13
Ich hatte immer nur vom Wechsel von Pharmazie zur Medizin gehört, aber nicht andersherum. Wusste nicht, dass es da welche gibt, die diesen Weg nehmen. Denke, dass man nach dem langen Medizinstudium keine Lust mehr hat, ein zweites ähnliches Fach zu studieren.

janis02
25.09.2016, 10:23
Ich hatte immer nur vom Wechsel von Pharmazie zur Medizin gehört, aber nicht andersherum. Wusste nicht, dass es da welche gibt, die diesen Weg nehmen. Denke, dass man nach dem langen Medizinstudium keine Lust mehr hat, ein zweites ähnliches Fach zu studieren.

Eine Kommilitonin von mir hat im 3. Semester das Medizinstudium abgebrochen und hat sich in Pharmazie eingeschrieben, weil sie sich den Patientenkontakt nicht vorstellen konnte.

MineBiene
25.09.2016, 19:59
Eine Kommilitonin von mir hat im 3. Semester das Medizinstudium abgebrochen und hat sich in Pharmazie eingeschrieben, weil sie sich den Patientenkontakt nicht vorstellen konnte.

Hm ist das der ausschlaggebende Grund ? So gesehen hast du ja auch in der Apotheke Patientenkontakt..

Angii_ka
25.09.2016, 20:25
Hm ist das der ausschlaggebende Grund ? So gesehen hast du ja auch in der Apotheke Patientenkontakt..

Ja aber man hat da anderen patientenkontakt. du musst als apotheker ja nicht behandeln und hast in der Apotheke einen gewissen abstand

Tamii
25.09.2016, 21:38
Dann ist es doch gerechtfertigt, wenn man das zeitig merkt und den Studiengang wechselt, bevor man so einen Menschen auf die Patienten loslässt :-D

janis02
25.09.2016, 22:05
Dann ist es doch gerechtfertigt, wenn man das zeitig merkt und den Studiengang wechselt, bevor man so einen Menschen auf die Patienten loslässt :-D

Jap und es gibt ein Haufen Ärzte bei denen man sich fragt, warum die Arzt geworden sind. Einige mögen es auch nicht mit Menschen zu arbeiten. Diese "Abneigung" ist da eher fehl am Platz.

Morphium
02.10.2016, 20:34
Jap und es gibt ein Haufen Ärzte bei denen man sich fragt, warum die Arzt geworden sind. Einige mögen es auch nicht mit Menschen zu arbeiten. Diese "Abneigung" ist da eher fehl am Platz.

Na dann wird man einfach Augenarzt oder Chirurg ;-)

janis02
02.10.2016, 21:39
Na dann wird man einfach Augenarzt oder Chirurg ;-)

Oder Apotheker?! :-D

MineBiene
09.10.2016, 13:09
Ich finde, Patientenkontakt ist ja nicht gleich Patientenkontakt. Wenns darum geht, Untersuchungen durchzuführen, wofür man den Patienten wirklich anfassen muss, ist das schon wichtig, dass man damit umgehen kann und das souverän macht. Aber wenns nur verbal ist, ist's auch was anderes. Wer keine Wunden oder Blut u.ä. sehen kann, trifft dann meiner Meinung nach schon die richtige Entscheidung, wenn man sich gegen ein Medizinstudium entscheidet.

janis02
09.10.2016, 14:29
Davon sollte man es aber nicht abhängig machen. Dann muss man das einfach lernen oder sich dran gewöhnen.
Ist ja bei uns auch so, man muss kein Chemie Pro sein, aber um durch das Studium zu kommen, muss man sich da durchbeißen.

MineBiene
16.10.2016, 17:55
Natürlich ist das Studium Chemie lastig, aber es gibt auch noch andere Fächer. Und ich kenne auch sehr viele, die zb mit Bio sehr viele Schwierigkeiten haben/hatten, weil sie kein Bio mehr in der Oberstufe hatten.

Angii_ka
16.10.2016, 19:13
aber ich würd sagen dass bio machbarer ist. für Chemie muss man meiner Meinung nach schon viel mehr tun und bio kann man auch einfach auswendig lernen ohne Verständnis.

MineBiene
22.10.2016, 22:24
Ich habe es genau andersherum empfunden. Bio war viel aufwändiger als Chemie, weil man das so schwer eingrenzen kann. Es gibt ja auch Millionen von Pflanzen mit Tausend Inhaltsstoffen und und und.. Also Bio fand ich schon problematischer zu lernen.

Angii_ka
30.10.2016, 08:41
ja das kann ich mir auch gut vorstellen, meinte auch nur dass man für Chemie viel mehr Verständnis haben muss und in bio vieles nur auswendig lernen muss. was soll es mir denn bringen wenn ich die Familie und Gattung und was weiß ich einer pflanze auf Latein kann?

MineBiene
30.10.2016, 17:33
AUF JEDEN FALL! Mein Prüfer hat mich in Chemie gefragt, ob ich das harte Säuren weiche Basen Konzept mit dem Orbitalmodell erklären kann. Darauf war ich auch überhaupt nicht vorbereitet. lol hat dann aber trotzdem geklappt.

janis02
30.10.2016, 18:09
AUF JEDEN FALL! Mein Prüfer hat mich in Chemie gefragt, ob ich das harte Säuren weiche Basen Konzept mit dem Orbitalmodell erklären kann. Darauf war ich auch überhaupt nicht vorbereitet. lol hat dann aber trotzdem geklappt.

WAAAAAAAAAS ? WTF?!!! Ich hätte überhaupt keinen Plan und würde mich fragen, warum ich die letzten drei Monate gelernt habe, wenn ich sowas gefragt werde. oh man!

Morphium
30.10.2016, 19:53
ach du meine Güte, mach uns mal bitte keine Angst. Ich denke, jemand der AC/OC im ersten Semester richtig gut durchdrungen hat, könnte diese Frage sehr fix beantworten. Ich habe keine Ahnung :-lesen

janis02
05.11.2016, 21:48
Ich denke, jemand der AC/OC im ersten Semester richtig gut durchdrungen hat, könnte diese Frage sehr fix beantworten. Ich habe keine Ahnung :-lesen

SAME HERE. und ich hab da wirklich nichts so viel durchdrungen. weiß auch gar nicht, warum solche Sachen wichtig für unseren beruflichen Werdegang sind.. -.-