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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie wichtig ist die Examensnote?



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davo
28.09.2015, 10:05
Naja, die Noten sind halt, wenn man keine anderen Informationen hat, der beste Proxy für Fleiß und Intelligenz. Wenn es in einem Fach viele Bewerber pro Stelle gibt, dann ist doch eigentlich völlig logisch, dass unter anderem eben auch darauf geachtet wird.

Dottoressa1
28.09.2015, 10:12
In der hiesigen Augenklinik geht das eher über Doktorarbeit und ob man denjenigen aus Famulatur/PJ gut in Erinnerung hat.

davo
28.09.2015, 10:23
Ich würde mal vermuten, dass nur wenige dort anfangen wo sie schon famuliert oder PJ gemacht haben...

Dottoressa1
28.09.2015, 10:31
Ich würde mal vermuten, dass nur wenige dort anfangen wo sie schon famuliert oder PJ gemacht haben...

Kenne nur das Gegenteil. In der Derma gab's 3 Assistenzärzte, die dort nicht ihr PJ gemacht hatten. Dafür waren sie aber Kinder von Oberärzten/Chefärzten anderer Derma-Kliniken ;).

ehemaliger User_13052016-1
28.09.2015, 19:38
Wie schwer ist es denn eigentlich in der Radiologie? Als Fachrichtung mit dem besten Verdienst und relativ humanen Arbeitsbedingungen sollte das doch auch überlaufen sein?

WackenDoc
28.09.2015, 19:49
Es geht wohl halbwegs.

Aber was spricht dagegen, sich einfach zu bewerben und sich Alternativen zu überlegen, falls man doch nichts findet?

nie
28.09.2015, 20:36
Ich würde mal vermuten, dass nur wenige dort anfangen wo sie schon famuliert oder PJ gemacht haben...

Ich halte das für gar nicht so unwahrscheinlich. Die meisten unserer Notärzte haben bereits PJ in der Abteilung gemacht, in der sie gerade arbeiten. Auch viele andere Ärzte der Abteilung sind Ex-PJler.

Und gerade in umkämpften Fächern ist es sicher kein Nachteil, wenn man sich im PJ schonmal gezeigt hat.

KirstenP
28.09.2015, 21:03
Das habe ich auch immer wieder so gehört. Also, dass es gerade im fortgeschrittenen Studium dann Sinn macht, dort zu famulieren bzw sich dort den PJ-Platz zu sichern, wo man prinzipiell gerne hin möchte.

Kandra
29.09.2015, 06:36
Das macht auf jeden Fall Sinn, gerade in Regionen, in denen der Ärztemangel noch nicht soo spürbar ist (*hust* München *hust*).
Oft ist es ja auch so, dass die Kliniken gute PJler direkt anwerben, bei mir im Haus arbeiten einige Ex-PJler. Ich möchte ja gerne Päd machen, das ist ja auch ein eher schwieriges Fach. Deswegen ist bisher auch der Plan Famulatur und PJ in dem Haus zu machen, in dem ich (bis jetzt) später anfangen möchte und hoffe, dass ich dann durch meine Leistung überzeuge und nen Job angeboten bekomme.

][truba][
29.09.2015, 15:54
Wir haben hier auch so viele ehemalige PJ´ler auf den Stationen, dass ich schon glaube, dass das öfter gemacht wird ;-)

Pampelmuse
29.09.2015, 16:23
[truba][;1880349']Wir haben hier auch so viele ehemalige PJ´ler auf den Stationen, dass ich schon glaube, dass das öfter gemacht wird ;-)

Ich wurde im PJ auch mehrfach von den Oberärzten direkt angesprochen, ob ich mich nicht bewerben möchte. Denke, das ist eine gängige Methode, um neue Assis zu finden!

Snut
29.09.2015, 21:14
Wie schwer ist es denn eigentlich in der Radiologie? Als Fachrichtung mit dem besten Verdienst und relativ humanen Arbeitsbedingungen sollte das doch auch überlaufen sein?

Möchte ich auch gerne wissen..?

blond
02.10.2015, 19:41
Möchte ich auch gerne wissen..?


Wieso glaubt ihr, dass Assistenzärzte in der Radiologie in einem Krankenhaus besser bezahlt werden als Kollegen anderer Fachrichtungen?

Tarif ist das Zauberwort...

Ich arbeite in der Radiologie und wir haben sehr viele Bewerber. Es ist wohl derzeit rel. schwierig, eine Stelle (als Anfänger) zu finden.

Zuletzt haben wir einen unserer ehem. PJ-ler angestellt, der im PJ durch Fleiss, guten Umgang mit Patienten und Kompatibilität mit dem Team aufgefallen ist.

Roxy8
02.10.2015, 21:38
Mir hat mal ein sehr hohes Tier in einem kleinen Fach gesagt, dass er Einserkandidaten nur einstellt, wenn der Rest passt. Leute mit ner 2 oder 3 im Examen sind ihm deutlich lieber. Ne 1 im Abi muss er wohl akzeptieren, aber im Studium kommt's ihm drauf an, dass die Leute nicht nur gezeigt haben, dass sie schön auswendig lernen können.

mockel83
03.10.2015, 13:27
Mir hat mal ein sehr hohes Tier in einem kleinen Fach gesagt, dass er Einserkandidaten nur einstellt, wenn der Rest passt. Leute mit ner 2 oder 3 im Examen sind ihm deutlich lieber. Ne 1 im Abi muss er wohl akzeptieren, aber im Studium kommt's ihm drauf an, dass die Leute nicht nur gezeigt haben, dass sie schön auswendig lernen können.

Haha, sehr gut! Ich war neulich mit einem Chefarzt einer Uniklinik was trinken. Der hat genau das gleiche gesagt: ein "Sehr gut" im Examen würde ihn eher davon abhalten, jemanden einzustellen. Wörtlich meinte er, Einserkandidaten im Examen seien ihm oft zu zwanghaft.

Nessiemoo
03.10.2015, 14:23
Hm, das habe ich auch irgendwie ein paar Mal gehört, jedoch finde ich sollte man diese Aussagen mit Vorsicht genießen... kenne keinen mit Einser-Abschluss der Schwierigkeiten bei Jobsuche hatte...

mockel83
03.10.2015, 14:29
Ich kenne auch niemanden mit einer 3 im Examen, der Schwierigkeiten bei der Jobsuche hatte. Leute mit einer 4 im Examen kenne ich übrigens überhaupt nicht. Aber klar, eine Stelle wird man selbst mit einer Eins im Examen finden :-oopss

blond
04.10.2015, 16:21
Leute mit einer 4 im Examen kenne ich übrigens überhaupt nicht.
*rofl* An einer Eliteuni studiert?

anignu
04.10.2015, 16:34
Leute mit einer 4 im Examen kenne ich übrigens überhaupt nicht.*rofl* An einer Eliteuni studiert?
Schmarrn.
Überleg mal. Wie kann man überhaupt auf eine 4 kommen? Im Schriftlichen eine 4? Geht noch, kommt vor. Im Mündlichen ne 4? Kenn ich keinen. Die Allermeisten haben eine 2 bekommen, einige ne eins und ein paar eine 3. Und ich kenn ein paar die im Mündlichen durchgefallen sind. Aber niemanden mit ner 4 mündlich (ebenso keinen mit ner müdlichen 4 beim Physikum). Und da alles gemittelt wird bleibt man wenn man mündlich schon gar keine 4 bekommt oder bekommen kann erreicht man maximal 3,5 und das wird abgerundet...

Absolute Arrhythmie
04.10.2015, 16:39
Ne mündliche Vier ist bei uns im Physikum zumindest eine ziemlich häufige Note.