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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sinn und Unsinn des Veganismus



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Christoph_A
12.09.2016, 14:45
Alter Trick. Produziere einen Wust an Zahlen, den keiner mehr überblicken kann, ergänze ihn um Halbwahrheiten und würze mit den Worten Klimakatastrophe, Hungersnot, Wasser-/Energiebilanz sowie Nazi und fertig is der krude Ökomix.
Ganz wichtig hierbei ist der erhobene Zeigefinger, das ist das Wichtigste.
So bereits vor über 30 Jahren von den Ärzten im Klassiker "Ich ess Blumen" persifliert.
Leider halt nur ein Haufen heißer Luft, aber die Ökobilanz ist sensationell....

Heerestorte
12.09.2016, 22:56
Gerade wurden wir Fleischesser von einer Bekannten von mir, die auch auf dem Vegan-Trip ist, mit Leuten auf eine Stufe gestellt, die aus Spaß/Langeweile/Dummheit einem Hund die Augen aus dem Schädel gezogen haben.

Habe darüber einen Artikel gelesen, ihr das erzählt und dann fragt die mich ob wir Fleischesser denn besser seien als die, die das mit dem armen Hund gemacht haben...

Fr.Pelz
13.09.2016, 08:09
Alter Trick. Produziere einen Wust an Zahlen, den keiner mehr überblicken kann, ergänze ihn um Halbwahrheiten und würze mit den Worten Klimakatastrophe, Hungersnot, Wasser-/Energiebilanz sowie Nazi und fertig is der krude Ökomix.
Ganz wichtig hierbei ist der erhobene Zeigefinger, das ist das Wichtigste.
So bereits vor über 30 Jahren von den Ärzten im Klassiker "Ich ess Blumen" persifliert.
Leider halt nur ein Haufen heißer Luft, aber die Ökobilanz ist sensationell....

Farin Urlaub isst übrigens selbst kein Fleisch mehr.

Ich bin nach Dienst, deswegen vielleicht nochmal in überzogener Deutlichkeit. Wenn man als Akademiker nicht schafft, verschiedene Informationen mit verschiedenen Zahlen zusammenzufügen, ist das schon ein bisschen traurig. Der Grundkonsens, dass Fleisch eben ein Klimakiller ist, den sollte man aber schon verstehen bzw selber recherchieren können.
Z.b auch hier http://www.independent.co.uk/environment/climate-change/study-claims-meat-creates-half-of-all-greenhouse-gases-1812909.html oder eben hier http://www.fao.org/docrep/010/a0701e/a0701e00.HTM

Dann kann man sich noch angucken, was die deutsche Gesellschaft für Ernährung für Fleischkonsum empfiehlt (nicht mehr als 600g/Woche) und kann sich überlegen, dass es tatsächlich besser wäre, wenigstens diese Empfehlung zu befolgen(für einen selbst und die Umwelt). Man könnte und sollte theoretisch 5 Veggie Days die Woche einlegen, würde keine Mangelerscheinungen bekommen (im Gegenteil).
Und dann empfiehlt eine Partei wenigstens einen und man benennt sie "extremistisch"? Das ist schlimmstes Augen-Verschießen. Ich meine, wenn man dann donnerstags eben doch Lust auf Fleisch hat, kann man es doch irgendwo anders kaufen. Gerade Großküchen-Produkte sind doch häufig aus Massentierhaltung um sie rentabel zu halten. Niemandem wird irgendwas verboten und trotzdem springen gleich alle an die Decke. Das ist einfach nur schlechtes Gewissen, weil die Erkenntnis halt doch irgendwo durchsickert, aber man eben nicht in seiner rosa Blase gestört werden möchte.

Christoph_A
13.09.2016, 08:36
Echt, ist Farin Urlaub Vegetarier, hätt ich jetzt nicht gewusst, breaking News verdächtig!
Und was man als Akademiker schafft und was nicht, das lass besser die betreffenden Personen selbst entscheiden. Wieder eine unnötige moralische Überhöhung, aber was kann man auch anderes erwarten. Sorry für die jetzt folgende überzogene Deutlichkeit meinerseits:
Schade, daß wir nicht mehr im Jahr 1945 leben, da gabs sogar oft 10 veggie days am Stück, Mensch, müssen die Menschen da glücklich und gesund gewesen sein! Und ich habe die Grünen, siehe initiale Posts, niemals als extremistisch bezeichnet, nur als ideologisch verblendet, aber im Rahmen des demokratischen Spektrums angesiedelte Öko FDP light.
Und nein, ich lasse mir von nichts und niemandem vorschreiben, was ich wann zu essen habe, verstanden? Das ist MEIN Leben, ich bin ein erwachsener, voll geschäftsfähiger Mann und kein kleines Kind, das man erziehen muß. Und ich habe eine diametral andere Meinung zu diesem Thema als Du, ist meine Meinung deshalb weniger wert? Niemand braucht einen Gouvernantenstaat. Das mit dem hier nun ausgiebigst ausgelutschtem Veggie Day ist ja nur eine von vielen Ideen der ach so bürgerrechtsbewegten Partei, welche eigentlich alle mit einer Zwangsbeglückung der Bevölkerung zu ihrem Wohl vergesellschaftet sind, es ließen sich hier noch ungefähr 50 weitere Themen durchkauen, welche alle mit einem massiven Eingriff in die Privatssphäre der betroffenen Menschen vergesellschaftet wären. Aber Hauptsache, der Menschheit nutzt es. Welch ein Totschlagargument!
Und ja, die Grünen haben auch Ansätze zum Guten geliefert und ja, es gab auch grüne Politiker, welche von mir sehr geschätzt werden, allen voran der leider viel zu früh verstorbene Sepp Daxenberger, aber der aktuelle Verein, angefangen mitm Hofreiter Toni, dem Crystal Meth Junkie Beck und dem Özdemir, der is zusammen kein Dosenpfand wert.
Einzig davon auszunehmen sind die Südwest Grünen in BaWü, die müssen Realpolitik machen, was einigen anderen in ihrer Partei auch gut zu Gesicht stünde!

Fr.Pelz
13.09.2016, 09:19
ich bin ein erwachsener, voll geschäftsfähiger Mann und kein kleines Kind, das man erziehen muß.
Und was man als Akademiker schafft und was nicht, das lass besser die betreffenden Personen selbst entscheiden.

Aber witzig, dass du dann immer noch nicht kapiert hast, dass ein Veggie Day in der Kantine überhaupt keine Vorschrift wäre.

Zwingt dich jemand in der Kantine zu essen? Hält dich jemand mit Waffengewalt davon ab, bei Aldi einen Hühnerkadaver für 99 Cent zu kaufen? Du armer, armer Akademiker.

Christoph_A
13.09.2016, 09:31
Doch, es wäre Zwang und zwar für die Kantine und genau das ist es, was Du nicht kapierst. Wäre in etwa genauso, als wenn ich sagen würde, warum Du Dich aufregst, würde man einen reinen Meat Day in der Kantine einführen.
Süß, dieses permanente Verdrehen von Tatsachen und erst die Wortwahl von wegen Hühnerkadaver. Da kommt in mir gleich das schlechte Gewissen hoch.
Achja, und Zitate ausm Zusammenhang reißen und aneinander reihen zeugt von extremer geistiger Reife. Weil das ja auch keiner bemerken würde. Mir hast es jetzt jedenfalls mächtig gegeben, ich glaube, ich brauch jetzt den Mobbing Beauftragten :heul:

Fr.Pelz
13.09.2016, 09:37
Nö, das kapiere ich wirklich nicht. Machen die Pleite, wenns mal einen Tag kein Schnitzel gibt? Nee, garantiert nicht. Man kann die Logistik heutzutage doch wohl daran anpassen, dass mal ein Tag kein Fleisch geliefert wird. Es gibt ja auch z.B rein vegetarische studentenmensen, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

Und selbst wenns einen MeatDay gäbe, wäre ich doch nicht gezwungen hinzugehen?

Christoph_A
13.09.2016, 10:08
Aber Du würdest als erste gaaaaanz laut dagegen schreien, oder?
Und Du kapierst es immer noch nicht, es geht hier nicht um Logistik oder Einnahmen, es geht um willkürliches Eingreifen in die persönliche Freiheit des KONSUMENTEN, das zu essen, was er/sie will! Und zwar aus rein besserwisserischer Klugschei****-Mentalität. Und komm mir jetzt bloß nicht nochmal mit dem "es zwingt Dich ja keiner in die Kantine zu gehen" Sprech.
Und was Deine rein vegetarische Mensa angeht => wo find ich da eine in München? Das würd mich jetzt interessieren. und dann auch bitte gleich mit zahlen belegt, wie viele tausende Studenten da tgl. essen!

Miss_H
13.09.2016, 10:14
In München findet man nur schwer eine Mensa in der man was essbares bekommt. Das sind keine Maßstäbe ;-)

Fr.Pelz
13.09.2016, 10:25
es geht um willkürliches Eingreifen!

Es ist ja eben NICHT willkürlich, es ist hinterlegt mit diversen Fakten und Zahlen zu den negativen Auswirkungen des Fleischkonsums. Das verstehst DU halt nicht, aber z.B die SPD-Ministerin hat das schon verstanden, das will schon was heißen.

Christoph_A
13.09.2016, 10:36
Es ist willkürlich, da das Gros der Bürger das eben nicht will! Und Deine Fakten und Zahlen haben nun mal kein juristisches Suppremat über die Freiheit des Individuums. Deine Zahlen und Fakten könnten noch so klar, einleuchtend und stichfest sein, was sie natürlich nicht sind, sie würden dennoch NIEMALS ein verfassungsinkonformes Eingreifen in Persönlichkeitsrechte ermöglichen.
Da kannst dir jetzt gleich die Klinke mit Nein gleich Nein Jutta und Traithlon Heiko in Bezug auf juristische Unfähigkeit in die Hand geben.
@ Miss_H: TU Mensa und Biotechnikum Grosshadern, beide essbar.:-blush

Fr.Pelz
13.09.2016, 10:50
Es ist willkürlich, da das Gros der Bürger das eben nicht will!

War doof, merkste selbst oder? Als ob der Willen der Menschen Fakten bestimmen könnte. Wollen wir ne Abstimmung machen, ob sich die Sonne um die Erde dreht? Wenn wir ne Mehrheit kriegen, ist es dann nicht mehr willkürlich und deiner Meinung nach Verfassungskonform?

Aber ich kann mich ja nochmal wiederholen.
Die Zahlen und Daten stimmen schon, ich denke nicht, dass die Regierung das sonst in ihren Klimaschutzplan integriert hätte http://m.dw.com/de/experten-kampf-gegen-klimawandel-auch-beim-essen/a-19523838
Oh ja, das ging so nicht durch. Weil es einen einschnitt in die persönliche Freiheit wäre? Nö eben nicht. Weil es der Industrie schaden würde.

Miss_H
13.09.2016, 10:58
TU kenne ich nicht wirklich. Die Innenstadtmensa war die schlechteste und zu dem teuer. Da habe wirklich selten gegessen.
Ich bin ja für mehr Wahlfreiheit. Wenn man leckere vegetarische Gerichte anbietet, dann wird es auch gegessen. Sehr beliebt bei uns Käsespätzle, da greifen viele Fleischesser zu. Ich finde es allerdings unmöglich, dass ich für Reis mit 2 Möhrenstückchen das gleiche bezahlen soll wie jemand der ein Stück Fleisch bekommt und ich gleichzeitig keinen Salat bekomme, weil ja schon Gemüse in meinem Essen ist. Durch vielfältiges und leckeres Angebot kann man mehr bewirken als durch Verbote.
Allerdings finde ich gedankenlosen Verzehr von Fleisch doof.

Fr.Pelz
13.09.2016, 11:03
Deine Zahlen und Fakten könnten noch so klar, einleuchtend und stichfest sein, was sie natürlich nicht sind

Aber das ist schon witzig. Die ZEIT, The Independent, Science, Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Tierproduktion#Globale_Erw.C3.A4rmung) Die UN, die haben sich das alles nur ausgedacht? Ist das etwa LÜGENPRESSE? :-))

Brutus
13.09.2016, 11:11
Das ist jetzt schon lustig!
Hast Du Dir den Wiki-Artikel durchgelesen?

Eine andere Studie schätzte, dass eine ausschließlich vegane Ernährungsweise der USA deren Treibhausgasemissionen im Vergleich zur durchschnittlichen Ernährungsweise um 6 % reduzieren würde.[20] Eine Halbierung des Fleischkonsums allein in den Industrieländern hätte hingegen höchstens geringe globale Emissionsreduktionen zur Folge, da die Entwicklungsländer ihren Konsum dann entsprechend ausweiten würden.[9]
Und:

In einer Untersuchung aus dem Jahr 2009 wurde die FAO-Studie kritisiert. Die Autoren bemängelten, dass die FAO unrealistische Annahmen bezüglich des Ausmaßes der durch die Viehhaltung verursachten Entwaldung getroffen habe. In Industrieländern habe sich der Landverbrauch durch Tierproduktion in den letzten Jahrzehnten nicht verändert. In den USA nahm in den letzten 25 Jahren die bewaldete Fläche um 25 % zu. Zweitens habe die FAO für die Tierproduktion eine komplette Ökobilanz erstellt, berücksichtige für den Verkehrssektor aber nur die direkten Emissionen. In den meisten Industrieländern habe die Tierproduktion im Vergleich zu Verkehrs-, Energie- und anderen Industriesektoren einen relativ geringen Anteil an den anthropogenen Treibhausgasemissionen. Beispielsweise liege der Anteil der Tierproduktion in den USA bei weniger als 3 %, während der Verkehrssektor mindestens 26 % ausmache. In Entwicklungsländern hingegen sähen die Relationen anders aus, da dort die Transport- und Energiesektoren viel kleiner sind. So sei in Paraguay die Viehhaltung für über 50 % der Emissionen verantwortlich. Drittens habe die FAO die klimarelevanten Alternativen zur Tierproduktion unberücksichtigt gelassen. So werde ignoriert, dass sowohl der alternative Gebrauch von durch die Tierhaltung beanspruchten Ressourcen als auch die alternative Beschaffung von den durch die Tierhaltung bereitgestellten Produkten (z. B. Lebensmittel, Wolle, Dünger) und Dienstleistungen (z. B. Zugkraft) Treibhausgase emittieren würden. Nur bei Berücksichtigung dieser alternativen Emissionen sei eine korrekte Abschätzung des globalen Erwärmungspotenzials der Tierproduktion möglich.[21] Ein Autor der FAO-Studie akzeptierte die Kritik an dem Vergleich von Treibhausgasemissionen von Verkehr und Landwirtschaft, sah aber den Rest der FAO-Studie weiter als weitgehend korrekt an. Die FAO arbeitet derzeit an einer verbesserten Studie.[22]
;-)

Christoph_A
13.09.2016, 11:12
@ Fr Pelz: Netter Versuch, aber zunehmend hysterisch. Du hörst einfach nicht zu! Es geht nicht darum, quatsch aufrecht zu erhalten, sondern darum, in die individuelle Freiheit des Einzelnen einzugreifen. Und da ist es vollkommen schnurz, ob es sinnvoller wäre, kein Fleisch zu essen oder nicht, sondern nur, ob ein diesbezüglicher Eingriff verfassungsinkonform ist.
Ich geb Dir mal ein Beispiel, das vlt zu Dir durchdringen könnte. Die Beschneidung von kleinen Jungs ist medizinisch vollkommener Kappes, sind wir uns einig, ausnahmsweise, hoffe ich. Ich lehne so etwas zutiefst ab. Dennoch muß ich respektieren, daß, aufgrund der Religionsfreiheit und der elterlichen Wahlfreiheit, ein Beschneidungsverbot wahrscheinlich niemals in Karlsruhe eine Chance haben würde (siehe Abhandlungen diverserer Juraprofessoren in allen mgl Zeitungen ). Selbiges gilt für ein Burkaverbot-auch das ist juristisch nicht durchsetzbar.
Hast jetzt den Punkt kapiert?
Und ja, der Wille der Menschen kann Fakten bestimmen, das nennt man Politik. Keine Naturwissenschaftlichen, aber juristische, politische, gesellschaftliche, um nur einige Felder zu nennen. War doof jetzt, merkste selber, oder?

Christoph_A
13.09.2016, 11:14
@ Miss_H: An dieser stelle vollste Zustimmung. Sowohl bezgl. Innenstadtmensa als auch bezgl. des Gesamtposts.

Fr.Pelz
13.09.2016, 11:25
Brutus, dann gibt es halt eine verbesserte FAO-Studie die nochmal konkreter und genauer ähnliches herausfinden wird. Denke jetzt, nicht dass wegen einer mangelhaften Studie die Grundaussage der klimaschädlichkeit falsch ist...

Christoph. Ich hoffe, dass die Verfassungsgerichte bzgl medizinisch unnötiger Beschneidung Minderjähriger irgendwann anders entscheiden. Irgendwann darf Religion kein gerichtlich geschützter Grund mehr sein, andere zu verletzen. Vielleicht sehen das die Richter auch bald ein.
Es soll ja auch sowas wie einen Fortschritt geben. Und nur weil noch nicht die gesamte Bevölkerung auf dem gleichen Level ist, heißt das ja nicht, dass der Status QUO das Maß aller Dinge ist. Im Gegenteil, dann muss man eben dafür sorgen, dass Informationen über die negativen Auswirkungen von Fleischkonsum und Beschneidungen in die Köpfe kommen, auf dass es irgendwann auch Juristen verstehen.

tinyworld
13.09.2016, 11:32
Sorry aber dieses "War doof, merkste selbst?" geht und ging mir schon als längere Mitleserin tierisch auf den Nerv. Was soll denn diese persönliche Anfeindung und öffentliches sich über Andere lustig Gemache? Habe ich mindestens schon einmal in einem anderen Thread aus deinem Mund gehört.

Macht ja auch keiner mit dir oder? ;-)

Eigene Meinung vertreten ist top, aber das was hier gerade abläuft ist massiv anstrengend und müsste wenn so Aussagen passieren eigentlich mal von einem Moderator geprüft werden. Bin in diesem Forum nur aktiv weil es eines der wenigen ist in denen noch ein respektvoller Umgang miteinander ghepflegt wird.

Wäre schön wenn es wieder dahin zurück gehen würde. Ist nunmal ein kontrovers diskutiertes Thema.

Und ich stimme Miss da zu um mal zum Thema zurückzukommen. Das Hauptproblem liegt in meinen Augen bei der Bevölkerungsschicht die sich qualitativ höherwertiges Fleisch schlichtweg nicht leisten können und deshalb zb billig in der Mensa essen gehen oder schlichtweg teils auf Grund des Bildungsstandes sich des Problems nicht bewusst sind.

Würden öffentliche Einrichtungen wo eben diese Menschen tagtäglich essen gehen mehr vegetarische Produkte zu fairen Preisen und eben trotzdem Fleisch mit bekannter Herkunft anbieten wäre schon viel getan. Ich denke man würde sich wundern dass auch ein Großteil der Menschen so ihre Essensgewohnheiten ändern würden. Und beim Rest ist und bleibt das nunmal die eigene Entscheidung! Ich bin auch dafür, aber ich würde mir ebenso wenig in anderen Bereichen fremdbestimmt mein Leben ändern lassen. Bei mir wären da andere Themen sensibler, bei manchen Menschen eben ihr Essen und die Gewohnheiten.

Zumindest aus meinem Bekanntenkreis essen viele gerne Fleisch, aber keiner täglich.:-nix

Christoph_A
13.09.2016, 11:33
Es ist sinnlos, oder? :-wand
Die Richter können nichts einsehen, die Richter müssen und sollen im Rahmen des Grundgesetzes richten. Eine Grundgesetzänderung ist nur mit 2/3 Mehrheit im Bundestag mgl, bei einigen Artikeln sogar, aufgrund Sperrklauseln, gar nicht.
Religionsfreiheit ist, gerade in Anbetracht unserer Geschichte hier, ein extrem hohes und schützenswertes Gut und genau aufgrund dieser Ambivalenz zwischen offensichtlich körperverletzender Praxis einerseits und der geschichtlichen Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland andererseits, sind solche Entscheidungen nicht gesetzlich, sondern nur gesellschaftlich durchsetzbar.
Und selber gilt für den veggie day Deiner Freunde, der bräuchte auch einen gesellschaftlichen Konsens, den es, gottseidank, sicher so schnell nicht geben wird. Aber genau diese Mentalität-dann machen wir halt ein Gesetz und alle müssen dann nach unserer Pfeife tanzen, ist ja nur zu ihrem Besten, klingt eher nach DDR oder AfD als Demokratie. Und das ist genau der Grund, warum viele Menschen mit den Grünen Probleme haben. Gouvernantenpartei halt.
Offtopic @ tinyworld: Ist schon noch im Rahmen, fühle mich von so etwas nicht beleidigt, ist halt nicht so objektives Verhalten, aber Moderation bedarf das nicht, etwas Härte sollten Diskussionen schon aufweisen dürfen. Wir sind ja alle nicht aus Zucker.