Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Facharztausbildung in den USA: Wie stehen die Chancen?
Bei uns ist das auch die Resterampe schlechthin ...
Ü40 Party? :-)) :D
Christoph_A
03.11.2016, 06:04
Aber immer mit Niveau. Man ist ja Elüte, Baby. Ringelingeling😆
konstantin
03.11.2016, 10:22
Bei uns ist das auch die Resterampe schlechthin ...
Word!
Doctorspiele
03.11.2016, 13:19
Na dann sollte es nach dem Studium doch kein Problem darstellen in Deutschland einen Platz zu bekommen :)
Definitiv nicht. Hauptsache Approbation und halbwegs deutsch sprechend
Coxy-Baby
03.11.2016, 13:54
Aber wir hatten hier auch schon jemanden auf den weder das eine noch das andere zutraf..... von daher wie es immer im Swingerclub heißt: Alles kann, nichts muss
Kackbratze
03.11.2016, 15:32
*aufhorch*
Anne1970
03.11.2016, 15:47
Und Charakter ist auch keine condicio sine qua non...
In manchen Gegenden reicht ersteres.
Definitiv nicht. Hauptsache Approbation und halbwegs deutsch sprechend
In manchen Gegenden reicht ersteres.
jetzt werde ich mal ganz polemisch und sage, auch in manchen abteilungen gewisser universitätskliniken(!) reicht dies mittlerweile völlig aus. als ich das erste mal, naiv und unschuldig wie ich war (stichwort swingerclub), einen aufnahmearzt an der unikliink getroffen habe, der kaum deutsch konnte, wusste ich, ah jo.
einfach ein Al-/El- vor den Namen hängen und ab in die herz/neurochirurgie :P :P :P *wegrenn* :scotty:
Doctorspiele
03.11.2016, 19:32
Wenn das in Deutschland sone Resterampe ist, warum wird dann so getan als hätte ich mir das Unmögliche vorgenommen :rolleyes: Sollten die jeden nehmen, ist die größte Hürde ja gerade mal einen Studienplatz zu kriegen und das Examen egal mit welcher Note zu bestehen.
Exakt.
Aber du wolltest doch ins gelobte Land ...
chipirón
03.11.2016, 19:37
Die Schwierigkeit ist nicht, dort einen Job als Assistenzarzt zu finden, sondern auch zu einem fähigen NeuroCHIRURGEN ausgebildet zu werden (und nicht Aktenschieber und Hakenhalter (braucht man die dort überhaupt ;-) ?) zu bleiben).
Mach mal dein erstes PJ-Tertial in der NCH und dann schreibst hier einfach nochmal :-P
Thomas24
03.11.2016, 19:38
Definitiv nicht. Hauptsache Approbation und halbwegs deutsch sprechend
Deutschkenntnisse?
Nur sind nur optional und nice to have... Hauptsache, man kann irgendjemand auf den Dienstplan schreiben.
Vor dem Namen ein El/ Al... oder am Ende ein-sky/-ov/- ova... ach, egal. Hauptsache irgendjemand hat den Funk und steht auf dem Dienstplan :-D
Deutschkenntnisse?
Nur sind nur optional und nice to have... Hauptsache, man kann irgendjemand auf den Dienstplan schreiben.
Vor dem Namen ein El/ Al... oder am Ende ein-sky/-ov/- ova... ach, egal. Hauptsache irgendjemand hat den Funk und steht auf dem Dienstplan :-D
Halbwegs ;-), halbwegs Deutschsprechend ... Oder was man dafür halten könnte.
Doctorspiele
03.11.2016, 19:42
Exakt.
Aber du wolltest doch ins gelobte Land ...
Ja, aber wenns nicht klappt könnte ich die Ausbildung immer noch hier machen.
Thomas24
03.11.2016, 19:45
Ja, aber wenns nicht klappt könnte ich die Ausbildung immer noch hier machen.
Überleg dir mal, warum HTC/ NCH hierzulande so als Absolventen- Resterampe verschrien sind (!) und so eine geringe Nachfrage und Prestige geniessen. Das wird schon so seinen Grund haben.
Doctorspiele
03.11.2016, 19:51
Kann mir nicht vorstellen, dass da die Bezahlung schlechter ist als woanders, also keine Ahnung. Wo siehst du denn den Grund?
Nessiemoo
03.11.2016, 19:51
Die Frage ist ja viel mehr ob du nach 6-7 Jahren Studium überhaupt in Neurochirurgie willst, und das wollen dir alle erklären und du bleibst relativ beratungsresistent.
Es gibt nämlich ein paar Gründe, wieso es so eine "Resterampe" ist. Alle Medizinstudenten haben irgendwelche Spezialisierungswünsche (Herz-, Neuro-, Unfallchirurgie, ggf Pädiatrie, weil eigener Kinderarzt so toll war), 99% wollen am Ende des Studiums doch was komplett anderes machen, weil die ihre ursprüngliche Wünsche schlichtweg langweilig finden. Man kann doch gar vorstellen was für andere viel coolere Fächer es gibt. ;) Deshalb die dringende Empfehlung mit offenen Augen durchs Studium zu laufen, viel mizutnehmen und sich auf keinem Fall zu früh auf irgendein Fach (oder Land) festzulegen. Mit Ausland ist es nämlich genauso wie mit dem Fach - viele wollen nach England, USA etc, nach Famulaturen und PJ (und ggf eine Beziehung) wollen wiederrum 90% in Deutschland bleiben.
Thomas24
03.11.2016, 20:00
Kann mir nicht vorstellen, dass da die Bezahlung schlechter ist als woanders, also keine Ahnung. Wo siehst du denn den Grund?
Kleiner Tipp: Chipiron hat einen wichtigen Grund schon geschrieben. Unter anderem ist die mangelnde operative Ausbildung ein wichtiger Faktor. Wichtige Eingriffe bekommt man nicht, oder erst seeehr spät. Wichtige Rotationen werden nicht oder nur verzögert durchgeführt, Zusagen nicht eingehalten etc. Dann kommen im Laufe des Berufslebens noch so Dinge wie die (fehlende) "Work - Life (?)" Balance, die mangelnde Wertschätzung (durch Kollegen/ Vorgesetzte und Patienten), begrenzte (auch durchaus finanziell, aber nicht nur) Perspektiven etc.
Das ist alles in den letzten Jahren durchaus besser geworden (nachdem viele Kollegen mit den Füßen abgestimmt haben und dem Gesundheitssystem den Rücken gekehrt haben). Aber gerade in den operativen Disziplinen gibt es noch sehr viel Selbstherrlichkeit und Beratungsresistenz... und als Folge der Abwanderung: viele Al/ El/ Ov/ Ovas...
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.