Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anschlag Berlin Breitscheidplatz - die Diskussion
Hoppla-Daisy
23.12.2016, 21:31
Die sind nicht verzweifelt, Maxi. Die sind einfach nur blind vor irrsinnigem Hass, hervorgerufen durch blendend funktionierende Gehirnwäsche. Und letztlich ist es egal, was man gegen sie unternimmt oder versucht zu unternehmen. Ob man viele Gefährder aufspürt und ausschaltet/abschiebt oder nicht, es werden immer auch Unentdeckte unter uns sein. Und denen ist es herzlich egal, ob sie dabei um's Leben kommen, wenn sie einen Anschlag durchführen. Das macht sie ja gerade so gefährlich.
Ich werde an meinem Leben nichts ändern! Den Raum gebe ich solchen Arschlöchern nicht!
Hoppla-Daisy
23.12.2016, 21:31
Die sind nicht verzweifelt, Maxi. Die sind einfach nur blind vor irrsinnigem Hass, hervorgerufen durch blendend funktionierende Gehirnwäsche. Und letztlich ist es egal, was man gegen sie unternimmt oder versucht zu unternehmen. Ob man viele Gefährder aufspürt und ausschaltet/abschiebt oder nicht, es werden immer auch Unentdeckte unter uns sein. Und denen ist es herzlich egal, ob sie dabei um's Leben kommen, wenn sie einen Anschlag durchführen. Das macht sie ja gerade so gefährlich.
Ich werde an meinem Leben nichts ändern! Den Raum gebe ich solchen Arschlöchern nicht!
Gast26092018
23.12.2016, 23:09
Solange wir Träume haben, leben wir. Solange wir leben, geben uns Träume Hoffnung. Solange es Hoffnung gibt, haben wir keine Angst vor der Zukunft. Die Zukunft liegt in unserem Händen.
Hör doch mal mit diesem pathetischen Scheiß auf!
Kackbratze
24.12.2016, 09:46
Solange wir Träume haben, leben wir. Solange wir leben, geben uns Träume Hoffnung. Solange es Hoffnung gibt, haben wir keine Angst vor der Zukunft. Die Zukunft liegt in unserem Händen.
WirWirWirWir.
Ne, mache ich nicht mit. Ich scheixxe auf die Träume Anderer, meine Träume geben mir keine Hoffnung und Hoffnung schützt nicht vor den Gefahren der Zukunft.
Relaxometrie
24.12.2016, 11:26
Hör doch mal mit diesem pathetischen Scheiß auf!
Genau das wollte ich auch schreiben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gast26092018
24.12.2016, 23:08
Ich stehe auf pathetische Sprüche :D
Die stimmen mich positiv.
Philip_MHH
24.12.2016, 23:32
dürfen sie ja auch ... dann häng sie dir übers Bett, oder nimm sie dir auf Tonband auf und hör sie dir jeden abend vorm schlafen gehen an....
ist auch mal gut damit, komm in der Realität an.
Ich glaube das Problem ist deutlich größer als dass man es auf "radikales, irres Böse gegen armes, unschuldiges Gut" reduzieren könnte. In meinen Augen steht der Anschlag nur am Ende einer Kette geopolitischer (hoho, was ein Wort!) Ereignisse, die keiner so wirklich überblickt/versteht. Einen Hinweis erhält man möglicherweise wenn man sich mal die aktuellen Auslandseinsätze der Bundeswehr ansieht. Auch wenn die da angeblich nichts anderes machen als Schulen, Brücken und Brunnen zu bauen.
So sehe ich das: Deutschland beteiligt sich aktiv an div. Kriegen auf der Welt, da wundert es mich nicht, wenn es hier auch mal zu Gewaltakten kommt. Klar, dass wir uns für die Guten halten und nicht verstehen können, warum die Gegenseite das nicht versteht. Vielleicht sieht es von der Gegenseite aber auch ganz anders aus. Alles Schwierig und eine Frage der Perspektive.
Sorry, aber dem muß ich widersprechen: mit einem 40-Tonner unbeteiligte Weihnachtsmarktbesucher überrollen, Kinder bei Sprengstoffanschlägen mit in die Luft sprengen oder Konzertbesucher mit MG abknallen ist definitiv und ausschließlich radikales, irres Böses. Da gibt es nix zu diskutieren, da werden unumstößliche Grenzen überschritten, und das ist durch nichts, aber auch überhaupt nichts Vorangegangenes zu rechtfertigen.
Kackbratze
25.12.2016, 11:41
Klar, dass wir uns für die Guten halten und nicht verstehen können, warum die Gegenseite das nicht versteht. Vielleicht sieht es von der Gegenseite aber auch ganz anders aus.
Mord als Konsequenz für Brunnenbau. Ja, das verstehe ich als Gegenseite im Bereich der Mordopfer tatsächlich nicht.
WackenDoc
25.12.2016, 11:55
Mal ein ganz anderer Aspekt: Ist euch mal der Unterschied zwischen der Berichterstattung zu Anschlägen (oder auch Amokläufen) in Deutschland und anderen Ländern- vor allem den USA- aufgefallen.
Man kann ja dem amerikanischen Heldenkult sketpisch gegenüberstehen, aber z.B. nach dem Anschlag in Boston standen neben dem Täter die Ersthelfer und Rettungskräfte im Fokus. Bei der Jagd auf den Täter wurden immer wieder die Spezialkräfte gezeigt und die Bevölkerung hat regelrecht mitgefiebert, dass sie ihn kriegen. Bei einem Amoklauf an einer Uni in den USA gab es Berichte, dass sich ehemalige Soldaten neben der Tür zu einem Hörsaal positioniert haben, um andere Studenten zu schützen.
Es gab dort immer kurz nach den Ereignissen Berichterstattung darüber, wie die Bevölkerung Zusammenhalt gezeigt hat und das war irgendwie auch der Tenor der Reden der Politiker.
Und in Deutschland- kaum ein Wort über den polnischen LKW-Fahrer, der wohl Schlimmeres verhindert hat. Kaum ein Wort über die Ersthelfer und Rettungskräfte. Der Zusammenhalt muss beschworen werden- was aus den Mündern der Politker aber irgendwie merkwürdig rüber kommt.
Dann gibt es Berichte über die Erhöhung von Sicherheitsmaßnahmen- da wird sich dann aber gleich über die Polizei lustig gemacht, weil sie Langwaffen ohne MAgazin führt etc.
In den USA hört man irgendwie nicht nach jedem Anschlag "der Staat hat versagt" oder "der Staat muss was machen", sondern eher "wir lassen uns nicht unterkriegen, wir halten zusammen."
Bei uns wird gleich alles in Frage gestellt- von der FLüchtlingspolitik bis zu Sicherungsmaßnahmen.
Philip_MHH
25.12.2016, 13:06
da hast du wirklich recht wacken... und das ist echt schade, bzw. ist der Moral nicht zuträglich. Fragt man sich ob das an den Medien liegt, am Selbstverständnis der Deutschen oder doch auch an den Politikern...
WackenDoc
25.12.2016, 13:13
Ich glaub, wir machen einiges richtig, verkaufen uns aber ziemlich schlecht.
Vielleicht sind wir Deutschen einfach so.
Aber genau diese Art von Umgang mit den aktuellen Problemen macht uns zur Zeit Probleme.
Feuerblick
25.12.2016, 16:36
Andererseits finde ich persönlich es zielführender, kein patetisches "Wir schaffen das"-Geschwafel zu hören, stattdessen aber eine vernünftige Fehlersuche anzuleiern. Das Gelaber davon, wie toll das Volk und die Polizei sind, hilft halt nicht weiter, wenn tatsächlich Fehler gemacht wurden.
Matzexc1
25.12.2016, 16:58
Die Opfer scheinen teilweise auch gern unter den Tisch gekehrt zu werden,nach den Attacken bei Würzburg und Ansbach wurden die Verletzten von keinem Politiker besucht.
In Berlin geruhte Herr Gauck mal kurz vorbeizuschauen, in Frankreich war Hollande am Tag nach dem Anschlag auf Tour durch die Krankenhäuser. Der Rest hat sich bisher wenig darum gekümmert.
Ich glaube, dass Politiker sich nicht daran erinnern wollen das ihre Entscheidungen auch negative Folgen haben können und lieber versuchen lieber über angenehme Seiten zu sprechen.
Und was unsere Medien angeht: Ich frage mich inwieweit wir unabhängige Medien haben. Als rauskam wer der Täter in Freiburg war, berichtete die ARD nicht mit der Begründung das sei von regionalem Interesse, in anderen Fällen wurde auch mal gern manches unter den Teppich gekehrt.
Im Zeitalter von Internet ist das aber völlig idiotisch.
Feuerblick
25.12.2016, 17:22
Ich persönlich glaube, dass auch von Seiten der Medien da ein Lernprozess notwendig ist. Die müssen offenbar erst lernen, dass zu wenig Information genauso blöd ist wie zu viel Information oder Infos, die schlecht recherchiert sind.
@Freiburg: Hätte ich es hier nicht gelesen, dann hätte ich nicht mitbekommen, dass dort eine Studentin ermordet wurde. Ich wüsste nicht warum man auf einmal berichten sollte, weil man den Täter hat.
@USA: Da gibt es doch nach jedem Attentat die Diskussion über mehr Waffen für Bürger. Denn dann hätte man es ja verhindern können.
Matzexc1
26.12.2016, 12:56
@Freiburg: Hätte ich es hier nicht gelesen, dann hätte ich nicht mitbekommen, dass dort eine Studentin ermordet wurde. Ich wüsste nicht warum man auf einmal berichten sollte, weil man den Täter hat.
@USA: Da gibt es doch nach jedem Attentat die Diskussion über mehr Waffen für Bürger. Denn dann hätte man es ja verhindern können.
Tatsächlich hat auch die ARD deutschlandweit berichtet nur als bekannt war das der Täter Flüchtling war hieß es:
Fall von regionaler Bedeutung
Zweierlei Maß ist seltenst eine gute Idee
Ich fänd es besser was gegen illegale Waffen zu tun als nach jedem Anschlag schärfere Gesetze zu fordern.
FirebirdUSA
26.12.2016, 19:22
Ich fänd es besser was gegen illegale Waffen zu tun als nach jedem Anschlag schärfere Gesetze zu fordern.
*Ironie an* LKWs auf deutschen Straßen verbieten? *Ironie aus*
Fakt ist Anschläge dieser Art lassen sich nie verhindern.
Mehr Kameras und Überwachung helfen definitiv auch nicht (max. hinterher, anber in diesem Fall glaube ich nicht an ein großes Netzwerk). Bessere Bezahlung, mehr Personal und bessere gestellte Ausrüstung der Polizei wäre definitiv hilfreich.
Mehr MANV Übungen wie in Berlin wären sicherlich auch hilfreich.
Bzgl verlorener Ausweise: Ziel ist es doch zu wissen wer es war und damit mehr Verunsicherung zu schüren. Wenn wir keine Flüchtlinge mehr aufnehmen bzw alle abschieben ohne vor Ort über die UHNCR für erträgliche Zustände zu sorgen schaffen wir uns nur noch mehr radikalisierte, verzweifelte Menschen die IS freiwillig in die Hände laufen. Ziel des IS aus meiner Sicht erreicht bei der aktuellen Diskussion und den Erfolgen der AFD.
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